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Auf den Spuren der Lemuren

Madagaskar / Trekking
Reise Nr. 5259

Die Lemuren, possierliche Halbaffen mit großen schwarzen Augen, sind charakteristisch für Madagaskar. Viele Reisende machen sich nur ihretwegen auf den Weg zum sechsten Kontinent. Sie erleben aber noch viel mehr: Sie durchstreifen die Wälder von Périnet und wandern durch die Gebirge Andringitra und Isalo. Chamäleons, Schmetterlinge, Frösche und Baobabs - viele der Tier- und Pflanzenarten sind nirgendwo sonst zu finden. Ihr Reiseleiter macht Sie mit den Lebensweisen und der Kultur der Menschen seiner Heimat vertraut. Der Ahnenkult spielt eine große Rolle, denn die Verstorbenen sorgen für das Wohl der Lebenden. So entstand der aufwändige Grabkult, eine der kulturgeschichtlichen Besonderheiten Madagaskars.

  • Trekkingreise mit Gipfelmöglichkeit - einzigartige Route
  • Überschreitung des Andringitra-Gebirges und Trekking im Isalo-Nationalpark
  • Besteigung des Pic Boby (2.658 m)
  • Tierbeobachtungen in den Wäldern von Périnet
  • Bootsfahrt auf dem Kanal de Pangalanes und Besuch des Lemurenreservats
  • Spaziergang über die Baobab-Allee in Morondava
  • Zahlreiche Begegnungen mit Lemuren, den 'Waldgeistern' Madagaskars


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    Auf den Spuren der Lemuren



    Tourverlauf

    1. Tag Anreise
    Linienflug mit South African Airways von Frankfurt via Johannesburg nach Antananarivo. Abflug am Abend. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

    2. Tag Ankunft in Antananarivo
    Am frühen Nachmittag kommen wir an, werden am Flughafen abgeholt und machen auf dem Weg zu unserem Hotel noch eine kleine Stadtrundfahrt zur ersten Orientierung. In Hotel informiert uns der Reiseleiter über die wichtigsten Dinge, die wir wissen sollten. Hotel

    3. Tag Antananarivo - Andasibé - Manambato
    Wir fahren Richtung Osten und erreichen Andasibé. Unterwegs besuchen wir ein privates Chamäleon- und Reptilienreservat. Weiterfahrt zum Rasoabe-See am Kanal von Pangalanes und mit Booten zu unserer Unterkunft. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 240km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Bungalow [FA]

    4. Tag Akanin'ny Nofy
    Am Vormittag besuchen wir das Lemurenreservat von Palmarium. Der Nachmittag am See steht zur freien Verfügung. Hier können wir z.B. zum Baden gehen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Bungalow [FA]

    5. Tag Akanin'ny Nofy - Andasibé
    Am Morgen fahren wir mit dem Boot gemütlich zurück nach Manambato und steigen hier wieder auf die Autos um. Eine abwechslungsreiche Fahrt liegt vor uns. Wir besuchen das private Reservat von Périnet: Eine kleine Insel, auf der drei verschiedene Lemurenarten den Wald 'unsicher machen'. Mit etwas Glück erleben wir während einer Nachtexkursion den nachtaktiven Wieselmaki, der mittlerweile leider nur noch sehr selten zu sehen ist. Aufgrund seiner Eigenart auf jeden Fall erwähnenswert ist das Aye-Aye, auch Fingertier genannt. Dieser seltsamste aller Lemuren hat eine ganz besondere Methode, Futter zu finden: Er klopft mit seinen langen Fingern an den Baumstamm und drückt dabei seine riesigen Fledermausohren fest an die Rinde. So ortet er die Maden und Larven im Stamm, nagt dann ein Loch in die Rinde und holt sich das Kleingetier mit seinem extrem dünnen Mittelfinger heraus. Die Madagassen fürchten das dunkle, skurrile Tier als den personifizierten Teufel, weswegen es vor einigen Jahren von der Ausrottung bedroht war. Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 120km; Bungalow [FA]

    6. Tag Andasibé - Antananarivo
    Im Reservat von Périnet lebt auch das Indri, mit ca. 70 cm Sitzhöhe die größte Lemurenart. Das Indri mit seinem bärenähnlichen Aussehen hat, anders als alle anderen Lemuren, nur einen kurzen Stummelschwanz. Jeden Morgen hallt durch den Regenwald ein großes Geschrei, wenn sich die Indri-Sippen untereinander wegen der Reviergrenzen verständigen. Es ist Zeit für eine weitere Exkursion in den Regenwald. Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Antananarivo. Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 150km; Hotel [FA]

    7. Tag Antananarivo - Antsirabé - Ambositra
    Eine lange, aber landschaftlich sehr abwechslungsreiche Fahrtstrecke durch das Hochland steht heute an. Unser Hotel liegt im Zentrum der hübschen und ruhigen Stadt, so dass wir am Nachmittag noch einen Gang durch die Stadt machen können. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 260km; Hotel [FA]

    8. Tag Ambositra - Ambalavo
    Früh morgens fahren wir via Fianarantsoa nach Ambalavo, der Hauptstadt des Batsileo-Volkes. Wir besichtigen einen Handwerksbetrieb, in dem Antaimoro-Papier hergestellt wird. Vermutlich ist das Volk der Antaimoro ('die an der Küste leben') im 12. Jahrhundert aus einem arabischen Land eingewandert. Ihre Sprache, das Sorabé erinnert an Arabisch und sie bekennen sich zum Islam. Auf kunstvoll gefertigtem Papier sind Ihre Geschichte, Gesetze und Bräuche sowie Kenntnisse über Astrologie, Handlesekunst und Mathematik festgehalten. In das handgeschöpfte Papier aus Rinde werden im Laufe des Verarbeitungsprozesses getrocknete Blumen eingestreut. Deshalb besteht der Betrieb, den wir besuchen auch mehr aus Blumenbeeten, denn aus Gebäuden. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FA]

    9. Tag Ambalavao - Sendrisoa - Antanifotsy
    Früh besuchen wir die ringelschwänzigen Kattas, die im kleinen Reservat Anja angesiedelt wurden, und hoffen, sie noch beim morgendlichen Sonnenbad zu erwischen. Auf relativ guter Piste fahren wir anschließend ins Bergdorf Sendrisoa. Im Hintergrund erhebt sich das Andringitra-Gebirge, ein Bergmassiv aus Granitstein mit eindrucksvollen Felsformationen und vorwiegend endemischen Pflanzen. Vorbei an den Reisterrassen der Betsileo wandern wir auf einem breiten Schotterweg bis nach Antanifotsy, wo wir in einer einfachen Berghütte übernachten. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 25km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 150m; Berghütte [FA]

    10. Tag Antanifotsy - Andringitra-Massiv-Plateau - Andriampotsy
    Wir wandern auf das Plateau des Andringritra-Massivs. Diese Hochebene (2.021 m) ist von Graslandschaft und halbtrockenem Busch geprägt. Die Einheimischen lassen ihre Tiere hier weiden. Die Landschaft ist sanft hügelig und die hoch aufragenden Grantifelsen sind ein herrliches Fotomotiv. Im Winter von Ende Mai bis Mitte August kann es in der Nacht recht kalt werden, ca. 5°C. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 320m; Abstieg: 320m; Zelt [FMA]

    11. Tag Besteigung des Pic Boby - Antanifotsy
    Heute besteigen wir den Pic Bob, mit 2.658 m der höchste Gipfel im Andringitra-Massiv. Für Auf- und Abstieg nehmen wir den gleichen, nicht schwierigen Weg und kehren dann nach Antanifotsy zurück. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 640m; Abstieg: 1240m; Hotel [FMA]

    12. Tag Antanifotsy - Überschreitung des Andringitra-Massivs
    Im Dorf Antanifotsy beginnt die Überschreitung des Andringitra-Massivs: Auf breiten Wegen, leicht ansteigend, immer auf den Gebirgskamm zu, gelangen wir ins typische Bergdorf Mahasoa. Von dort gehen wir steiler aufwärts und während der letzten Stunde vor dem Pass zieht die Steigung noch einmal richtig an, bevor wir nach ca. 3 - 4 Stunden den Sattel auf 1.800 m Höhe erreichen und über das gesamte Gebirge blicken. Der Sattel bildet eine Klimascheide, gut zu erkennen an der Vegetation, die sich innerhalb weniger Meter verändert. Wasserspeichernde Sukkulenten, Orchideen und Palmen säumen unseren Weg beim Abstieg von der kühlen Bergregion in die wärmere, südliche Zone bis Andasy (ca. 2 Stunden). Die landschaftlich außergewöhnliche Tour führt auf flacher Strecke weiter bis zum Catta Camp (2,5 Stunden ) am Fuß des Tsaranoro-Felsens, einem Campingplatz mit Dusche, WC, Restaurant und Bar. Gehzeit: 7-9h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA]

    13. Tag Andringitra-Massiv - Vohitsaoka - Ihosy - Ranohira
    Wir wandern talauswärts nach Vohitsaoka (ca. 2,5 Stunden), werden abgeholt und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe empor. Im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, wir passieren das ”Tor des Südens'. Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner - wir kommen ins Land der Bara, der Hirten und Halbnomaden. In Mythologie und Alltag spielt das Zeburind eine wichtige Rolle; das Ansehen jedes Mannes ist von der Größe seiner Herde abhängig. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden, bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira ankommen. Gehzeit: 2,5-3h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 220km; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Hotel [FA]

    14. Tag Ranohira - Isalo-Nationalpark
    Im Isalo-Nationalpark wandern wir auf das Isalo-Sandsteinmassiv zum Campingplatz am ”Piscine Naturelle', einem natürlichen Wasserbecken (ca. 1,5 Stunden). Das 514 m bis 1.268 m hohe Isalo-Massiv wurde durch Erdbewegungen aufgeschoben, Erosion hat aus dem Sandstein eine zerklüftete Gebirgslandschaft mit tiefen Schluchten, bizarren Felsformationen und ausgewaschenen Grotten geformt. Das Gebiet des Nationalparks umfasst mit den umliegenden Savannen und Waldgebieten insgesamt eine Fläche von 81.540 Hektar. Zur tropischen Vegetation zählen u.a. die bei uns als Zimmerpflanze bekannte Madagaskar-Palme oder verschiedene Pachypodien, dem Oleander verwandte Pflanzen. Der Pachypodium rosulatum beispielsweise sieht aus wie ein grauer, bauchiger Krug, aus dem vereinzelte Äste mit spärlichen Blättern herauswachsen - dazwischen gelbe Blüten an einem langen Stiel. Im Park leben verschiedene Lemurenarten wie der Katta und der weiße Sifaka. Nachmittags bleibt Zeit zur freien Verfügung. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

    15. Tag Isalo-Nationalpark-Tuléar
    Unsere heutige Wanderung verläuft über das Hochplateau. Immer wieder steigt man in kleine Schluchten ab und an der anderen Seite wieder hinauf, bis auf den Gipfel des Belohamena I'salo. Der Weg ist nicht schwierig, allerdings kann es sehr heiß werden; die über das Plateau verstreuten Maulbeerbäume spenden nur wenig Schatten. Nach einer Mittagsrast auf dem Gipfel steigen wir steil in den Galerienwald einer Schlucht ab. Die Madagassen nennen diesen Ort ”das Tal der Affen' (Canyon de Singes), weil sich hier die Lemuren (Kattas) morgens an den steilen Felswänden herablassen, um zu trinken. Aus dem Canyon hinaus bis zu einem Parkplatz sind wir eine weitere Stunde unterwegs. Es folgt ein kurzer Transfer bis zum Parkplatz Namaza. Von dort gehen wir 20 Minuten bis zu unserem Camp am Ufer des Malio-Baches. Dann fahren wir durch Savanennlandschaft vorbei an den ersten Baobabs bis in der Ferne der Kanal von Mocambique auftaucht. Wir erreichen Tuléar. Entlang der Strecke befinden sich einige Gräber der Mahafaly. Die 10 bis 15 Meter langen Steinbauten sind mit Malereien und Ornamenten verziert. Bitte beachten Sie, dass die Gräber heilige Stätten sind - Fotografieren ist hier absolut nicht möglich! Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 230km; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Hotel [FM]

    16. Tag Flug Tuléar-Morondava - Kirindy-Reservat
    Wir lassen uns noch ein bißchen durch Tuléar treiben und fliegen gegen Mittag nach Morondava am Indischen Ozean. Baobab-Land! Bereits von oben aus dem Flugzeug sehen wir Hunderte, Tausende der originellen Bäume und wesentlich größere Exemplare als jene, die uns auf der Fahrt nach Tuléar begegnet sind. Wir fahren über die Baobab-Allee und sehen auch die Baobab amoureux (zwei ineienander verschlungene Bäume). Wir erreichen das Kirindy-Reservat und beziehen die einfachen Hütten. Am Abend machen wir einen Ausflug und beobachten die nachtaktiven Tiere. Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 65km; Hütten [FA]

    17. Tag Kirindy-Reservat - Morondava
    Frühmorgens durchstreifen wir nochmals das Reservat und kehren am Nachmittag nach Morondava zurück. Rechtzeitig bei Sonnenuntergang finden wir uns auf der Baobab-Allée ein, ganz tolle Fotomotive bieten sich uns! Fahrstrecke: 65km; Hotel [F]

    18. Tag Morondava
    Freizeit! Wer gerne zum Baden gehen möchte: Unser Hotel liegt auf Nosy Kely am herrlichen rötlichen Sandstrand des Indischen Ozeans. Oder wir bummeln durch Morondava, der drittgrößten Hafenstadt Madagaskars mit ihrem lebhaften Zentrum. Hotel [F]

    19. Tag Flug Morondava - Antananarivo
    Gegen Mittag fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Antanananrivo. Wir können uns ein schönes Restaurant suchen, und ein letztes Mal gemeinsam zu Abend essen. Hotel [F]

    20. Tag Heimreise
    Am Vormittag ist ein letzter Streifzug durch Antananarivo möglich, bevor wir am frühen Mittag zum Flughafen gebracht werden. Via Johannesburg fliegen wir nach Hause. [F]

    21. Tag Ankunft in Deutschland
    Am frühen Morgen kommen wir in Frankfurt an.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Die Wanderungen mit Tagesetappen von durchschnittlich 4 bis 7 Stunden sind stellenweise anspruchsvoll. Da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, sollten Sie trittsicher und etwas schwindelfrei sein. Wege sind zwar vorhanden, Wandererfahrung ist aber nötig.

    Die längste und schwierigste Etappe ist die Überschreitung des Andringitra-Massivs, ein Tag, an dem Sie mindestens 7, eventuell bis zu 9 Stunden auf den Beinen sind. Diese Tour entspricht einem mittelschweren Trekking (etwa Schwierigkeitsgrad 3), dafür sollten Sie ein geübter Wanderer mit guter Kondition sein, vor allem der Abstieg ist sehr lang, steil und führt teilweise über glatte Felsen.

    Das Trekking im Isalo-Gebiet führt über ein Hochplateau, durch Schluchten und über steinige Pfade. Auf dem Massiv kann es, besonders im Oktober, sehr heiß werden.

    Während des 5-tägigen Trekkings im Andringitra-Massiv und im Isalo-Gebiet tragen Sie Ihren Rucksack mit Wechselkleidung, Wasserflasche und Fotoausrüstung selbst. Das Hauptgepäck (Seesack) bleibt im Hotel oder im Bus und wird jeweils für die einzelnen Reiseabschnitte umgepackt. Sie nehmen also nur das Gepäck mit, das Sie während dieser Tage unbedingt benötigen. Schlafsack, Campingausrüstung sowie Verpflegung werden von der Begleitmannschaft übernommen.

    Die Überlandfahrten auf teils unbefestigten Straßen und Pisten erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen. Mittlerweile wurde die Hauptstraße zwischen Antananarivo und Tuléar restauriert und ist für afrikanische Verhältnisse eine gute Straße - die Strecken abseits der Hauptstraße sind aber nach wie vor voll von Schlaglöchern und Steinen und dementsprechend anstrengend und zeitraubend. Für Personen mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet.

    Sie übernachten in größeren Orten in einfachen Hotels sowie während des Trekkings in Zwei-Personen-Zelten.

    Anpassungsvermögen an einfache Verhältnisse, Teamgeist und Mithilfe beim Lagerleben (Zeltaufbau, Abspülen, Essenszubereitung usw.) wird von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen erwartet. Da für das Hauser-Team die Sozialverträglichkeit der einzelnen Reisen große Bedeutung hat, wird bei allen Mitreisenden Respekt und Toleranz fremden Menschen und deren Lebensweise gegenüber vorausgesetzt. Bitten Sie um Erlaubnis, wenn Sie Personenaufnahmen machen möchten.

    Wir bitten Sie, bei dieser Reise Ihrer Reiseleitung zu vertrauen, deren Ziel und Wunsch das Gesamtwohl der Gruppe ist. Notwendige Entscheidungen der Reiseleitung zu Änderungen des Programms bitten wir anzuerkennen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Reiseleitung zum Verhalten im Land. Gute Kondition und Hitzeverträglichkeit erforderlich; Tierliebe wünschenswert.

    Klima

    Von März bis Mai ist es warm, dann kühlt es ab, Juni und Juli sind die kältesten Monate. Ab Mitte August wird es wieder wärmer, ab Oktober bis Dezember folgt die heiße Jahreszeit. Dezember bis März ist die Zeit des Monsuns, der starken Regenfälle und Winde (Taifune). Davon betroffen ist in erster Linie der Osten des Landes - für unsere Tour bedeutet das, dass der Ausflug in das Périnet-Reservat noch etwas regenreicher ausfallen kann als zu den anderen Terminen.

    Die genauen Temperaturen sind, je nach Klimazone, von Region zu Region verschieden. Die Trockenzeit dauert von Ende April bis einschließlich November.

    Das Klima im Hochland ist gemäßigt. Regen, auch starke Regenfälle sind möglich, aber selten. Die Temperaturen sind mit dem europäischen Frühsommer vergleichbar. Tagsüber kann es angenehm warm werden (15°C - 22°C), die Abende sind kühl. Nachts kühlt es stark ab. Besonders im Andringitra-Massiv kann es nachts empfindlich kalt werden (bis - 4°C im Juli), tagsüber klettern die Temperaturen aber wieder bis auf 27°C. Stellen Sie sich in den Regenwäldern Périnet und Ranomafana auf Schwüle und feinen Sprühregen ein. Der Süden ist immer heiß und sehr trocken (25°C - 35°C), die Westküste fast ganzjährig heiß ohne Niederschlag.

    Ausrüstung

    Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für die Tour leichte, atmungsaktive Kleidung (T-Shirts, Hemden, Shorts und lange Hosen) sowie eine warme Jacke oder einen Fleece-Pulli und Regenschutz. Für die Wanderungen empfehlen wir gute Trekkingschuhe, Trekkingstöcke, Sandalen, eine Taschen- oder Stirnlampe, Kopfbedeckung und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Für die im Mai bis Juli sehr kühlen Nächte im Hochland brauchen Sie einen warme Funktionsunterwäsche sowie einen gut wärmenden Schlafsack. Bitte beachten Sie die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden.

    Gepäck

    Bitte nehmen Sie eine Reisetasche mit - keinen Koffer! Der Tagesrucksack sollte mindestens 30 Liter Volumen haben.

    Inklusivleistungen:

  • örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Flug mit South African Airways Frankfurt - Johannesburg - Antananarivo - Johannesburg - Frankfurt
  • kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • 2 Inlandsflüge mit Air Madagaskar
  • Übernachtung in Hotels, Lodges, Bungalows, Hütten und Zelten
  • meist Halbpension
  • Mineralwasser in Flaschen
  • Begleitmannschaft beim Trekking
  • Camping - und Kochausrüstung
  • Fahrten in den Straßenverhältnissen entsprechenden Fahrzeugen
  • Nationalparkgebühren
  • Hauser - Top - Schutz im Wert von € 129; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
  • Nicht enthalten: Das Visum ist derzeit kostenlos (Stand Oktober 2011); lokale Flughafengebühren fallen derzeit keine an, das kann sich aber kurzfristig ändern, fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. € 50,-- - € 70,--), individuelle und fakultative Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.

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     Preise 
     Teilnehmer: 8-14 Pers.

    Reisedauer: 21 Tage

    Preis: ab 3.670,- €
    Einzelzimmer: 380,- €

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     25.03. - 14.04.2012 
    13.05. - 02.06.2012 
    30.09. - 20.10.2012 verfügbar
    17.03. - 06.04.2013 verfügbar

    Legende:
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    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Auf den Spuren der Lemuren

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    Letztes Update: 18.05.2012