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Begegnung und Wandern in Marokkos SüdenMarokko / TrekkingReise Nr. 5744 Marokkos Süden hat einen ganz besonderen Charme. Er wirkt etwas 'afrikanischer' als der Norden und ist von wüstenhaftem Klima geprägt. In den Tälern schmiegen sich wehrhafte Dörfer mit würfelförmigen Häusern an die Terrassenhänge. Warme Erdfarben von Rosa bis Braun und Ocker strahlen im warmen Licht des Südens. Die Palmen rauschen in den Oasen und als grüne Farbkleckse kündigen sich beim Wandern die Gärten der Berber-Dörfer in der Ferne an. Im Frühjahr blühen die Mandelbäume, im Herbst herrscht Erntestimmung. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch das schöne Bergtal von Ait Baha erreichen Sie Tafraoute, eines der schönsten Dörfer des Antiatlas. Es ist das Zentrum des Berber-Volkes der Ammeln und liegt eingebettet zwischen im Abendlicht rot leuchtenden Granitfelsen. Fünf Tage wandern Sie durch traditionelle Dörfer und Oasen, über kleine Bergpässe und zum höchsten Gipfel, Djebel Aklim (2.531 m). Bis zu den Bergspitzen des Hohen Atlas und zur Sahara reicht der Blick! Erleben Sie die weniger bekannte Seite Marokkos: seine südlichste Bergkette, den Antiatlas, auch Kleiner Atlas genannt!Der Besuch von Taroudannt folgt als schöner Abschluss der Reise. Mit seiner quirligen Medina, der imposanten Stadtmauer und seinem orientalischem Flair gilt es zu Recht als Marrakech ”en miniature'. Diese Reise wurde ausgewählt von ZEIT Reisen! Zitat von unserer Reiseleiterin Christine Sindele: ”Ausgesprochen schön zusammengestellte Tour in eindrucksvoller Landschaft. Alles fügt sich sehr gut zusammen, bildet eine Einheit. Eine beschauliche Tour in landschaftlich sehr schönem Gebiet und im kaum begangenen Antiatlas. Als langjährige Kennerin Marokkos hat mich diese Tour sehr begeistert! Ein Sahnehäubchen für Marokko-Liebhaber.'
Tourenverlauf: 1. Tag Flug nach Agadir, Fahrt ins Ait Baha Tal Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und am frühen Abend weiter nach Agadir (ermäßigte Hauser-Bahnfahrkarte innerhalb Deutschlands möglich. Bitte teilen Sie uns bei Anmeldung den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen!). Ankunft in Agadir und Transfer zu einem einfachen Hotel in Ait Baha. Hotel [A] 2. Tag Fahrt in den Antiatlas und das Tal der Ammeln Morgens fahren wir durch das Tal von Ait Baha, eine wildromantische Fels- und Hügellandschaft im Südlichen Atlas. Das auch Antiatlas genannte Gebirge ist eines der ältesten der Welt. Hier leben die Chleuh-Berber, die seit jeher für den Handel mit edlen Gewürzen bekannt sind. Ihre Speicherburgen (Agadire) auf den Bergen werden wir unterwegs immer wieder sehen. Wir wandern vorbei an traditionellen Dörfern, die am Hang zu kleben scheinen, und erreichen die Kasbah Oumesnat. In einem traditionellen Lehmhaus erfahren wir Näheres über das Leben der Ammeln, die zum Volksstamm der Chleuh-Berber gehören. Nach marokkanischer Tradition wird uns ein duftender thé à la menthe, der süße Minzetee, angeboten. Wir befinden uns im Tal der Ammeln und besuchen das traditionelle Dorf Adai, das unterhalb tiefroter Granitfelsen am Hang gebaut ist. Typisch ist hier die teils spärliche Gebirgsvegetation - Farbe und Form bieten die abwechslungsreiche Granitlandschaft und die grünen Oasen mit Palmen und Mandelbäumen, die im Frühjahr in voller Blüte stehen. Eine Besonderheit ist das charakteristische Licht des Südens, das der Landschaft, vor allem gegen Abend, eine intensive Färbung gibt. Wir erreichen Tafraoute, dessen Häuser in den Farben Rosa, Ocker, Rot und Orange getüncht sind. Gehzeit: 1h; Hotel [FMA] 3. Tag Bergsicht, Berber-Dörfer und Speicherburgen Wir überqueren im Bus den 1.500 m hohen Pass Tizi n 'Tarakitine und genießen die schöne Aussicht über die Vorwüstenlandschaft und die Südhänge des Antiatlas. Die Hauptstraße verlassen wir bald, passieren eine holprige Strecke und erreichen zu Fuß das malerische Agadir Tasguent. Die git erhaltene Speicherburg birgt über 200 Speicherräume, die bienenwabenartig übereinander gebaut sind und noch immer genutzt werden. Bei einer Berber-Familie im Dorf sind wir zu Gast zum Mittagessen. Irgherm (1.723 m), der Startpunkt unseres Trekkings, war einst Umschlagplatz für die Sahara-Karawanen. Hier blühte jahrhundertelang der Handel mit Töpferwaren und Wassergefäßen. Wir laden unser Gepäck sowie die Küchen- und Zeltausrüstung auf das Begleitfahrzeug, wandern eine gute Stunde und errichten bald unser erstes Zeltlager. Gehzeit: 2h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Zelt [FMA] 4. Tag Trekking durch Oasen und Dörfer Ein intensiver Wandertag liegt vor uns. Über einen kleinen Pass gelangen wir in ein weites Tal. Die Landschaft ist wüstenhaft, in Sand- und Ockerfarben getaucht. Eine Oase - ein grüner Farbtupfer - kündigt das aus wenigen, würfelförmigen Häusern bestehende Dorf Amal an. Obstbäume gedeihen hier, auf kleinen Feldern reift Getreide. Die Bewohner nutzen das wenige vorhandene Wasser mit viel Geschick. Im bereits intensiver werdenden Nachmittagslicht nähern wir uns dem Dorf Tagdicht und bauen unsere Zelte auf. Gehzeit: 6-6,5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA] 5. Tag Jebel Aklim - aussichtsreicher Gipfel im Wüstengebirge Wir wandern mit Blick auf die Bergketten des Antiatlas Richtung Jebel Aklim. Der 2.531 m hohe Gipfel zählt zu den höchsten Bergen des Antiatlas. Dank seiner idealen Lage lässt sich von diesem Berg aus eine tolle Fernsicht genießen, der Blick reicht bis zur Sahara und zu den Bergspitzen des Hohen Atlas. Kurz vor dem Gipfel erreichen wir ein Hochplateau und wandern weiterhin über Geröllwege hinauf, bis sich uns schließlich eine herrliche Rundsicht bietet. Wir steigen ab zu unserem Camp bei Tagragra (1.850 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA] 6. Tag Abgelegene Dörfer - Trekkers Glück Wir verlassen Tagragra und setzen unser Trekking durch abgelegene Dörfer, durch Olivenhaine und Getreidefelder fort. Unser Camp erreichen wir heute nach längeren Abstiegen beim Dorf Irtem, das sich wie ein belebter grüner Fleck von der bizarren, rötlichen Berglandschaft abhebt. Getreidefelder - im Frühling üppig grün, im Spätsommer goldgelb leuchtend - wechseln sich ab mit Olivenbäumen. Im Ort gibt es heute noch eine traditionelle Olivenmühle. Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA] 7. Tag Oasen und ein überdimensionaler ”Tajine-Topf' Die nächste, sehr fruchtbare Oase ist M 'dint Oummouch. Sie gleicht einer typisch orientalischen Wüstenoase: Vor einer ockerfarbenen Felswand stehen schlanke, hohe Palmen und die würfelförmigen Lehm- und Steinbauten fügen sich harmonisch in die Landschaft. Hier wachsen auch Argan-Bäume, die nur in Marokko vorkommen. Aus ihren Früchten wird in mühsamer Kleinarbeit ein sehr wertvolles Öl gewonnen, das für die Zubereitung von Speisen und für Kosmetik verwendet wird. An ein typisch marokkanisches Kochgefäß aus Lehm, den Tajine-Topf, erinnert die Form des Adrar Kims, eines Berges, der sich in der Nähe erhebt. Nachdem wir heute drei kleinere Pässe überquert haben, errichten wir nachmittags unser Camp unweit eines Bergdorfes. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA] 8. Tag Antiatlas intensiv und Fahrt nach Taroudannt Über Pässe und Täler wandern wir durch die für den Antiatlas charakteristische Landschaft mit felsigen Wüstengebieten, Dattelpalmen, Plateaubergen und weiten Tälern. Noch einmal bieten sich uns großartige Aussichten auf die Jebel-Aklim-Kette. Wir erreichen das Dorf Anammer, eine Ansammlung rosa bemalter Häuser; selbst das viereckige Minarett der Moschee ist rosafarben, die Ränder sind weiß. Im Gegensatz zu Nordmarokko, wo die Dörfer in kühlem Blau oder Weiß gehalten sind, charakterisieren warme Erdfarben die Dörfer im Süden Marokkos. Anschließend fahren wir nach Taroudannt, wo wir ein gutes Hotel in einem ehemaligen Pascha-Palast beziehen. Er ist von einem üppigen Garten umgeben und in die mächtige Stadtmauer integriert. Rest des Tages zur freien Verfügung und Erholung. Durch die ideale Lage des Hotels haben wir die Möglichkeit, bereits heute auf eigene Faust durch die Altstadt zu spazieren. Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 200m; Hotel [FMA] 9. Tag Besichtigung der Medina von Taroudannt Morgens wird uns ein einheimischer Führer die sehenswerte Altstadt und seine imposante Stadtmauer näherbringen. Wir streifen durch die verwinkelten Gassen und den Basar von Taroudannt - die Stadt wird liebevoll auch das ”Marrakech en miniature' genannt. Die Medina mit ihrem orientalischen Flair ist in der Tat sehr sehenswert, wird aber wesentlich seltener besucht als Marrakech. Nach dem Mittagessen bleibt uns Zeit, noch ein wenig durch die Medina zu gehen. Am späten Nachmittag Fahrt nach Agadir und Übernachtung im Hotel. Hotel [FMA] 10. Tag Heimreise Unser Bus bringt uns frühmorgens zum Flughafen für den Heimflug über Casablanca nach Frankfurt. Ankunft um die Mittagszeit. Charakter der Tour und Anforderungen Für die durchschnittlich 5- bis 6-stündigen Wanderetappen müssen Sie über gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit verfügen (gemeint ist sicheres Gehen in unterschiedlich beschaffenem Gelände). Die Wege führen oft über Geröll oder Fels, manchmal handelt es sich um Verbindungspfade der Dorfbevölkerung. Ab und zu geht es über weglose Passagen in offenem Berggelände. Während des Trekkings tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für unterwegs (Pullover/Fleece, Windschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.). Den Transport des Hauptgepäcks sowie der gesamten Küchen- und Zeltausrüstung übernimmt ein Begleitfahrzeug. Ein Koch sorgt während des Trekkings für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Trotzdem bitten wir Sie, während des Zeltens aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbesondere beim Auf- und Abbau der Zelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei. Beim Trekking bereitet Ihr Koch die Mahlzeiten zu: Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse oder Fisch aus der Dose gereicht. Morgens steht Brot, Käse, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Abends gibt es eine warme Mahlzeit mit Suppe und einem Hauptgericht, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und Pfefferminztee. Vor Beginn des Trekkings können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen. Während des Trekkings schlafen Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Schaumstoffmatten. Ein Toilettenzelt wird aufgebaut und steht bis morgens zur Verfügung. Für die Mahlzeiten wird ein Messezelt, ähnlich einem Nomadenzelt, aufgebaut. Die Speisen werden - wie im Orient üblich - am Boden auf Schaumstoffmatten (= Schlafmatten) sitzend eingenommen. Hocker oder Klapptische, wie sie z. B. in Nepal üblich sind, werden nicht mitgeführt. Wandern auf Pfaden durch Dörfer und auf Geröllwegen. Gute Kondition erforderlich. Marokko auf Augenhöhe - wandern, besichtigen, begegnen! Klima Die bereiste Region unterliegt den Einflüssen des gemäßigten Wüstenklimas mit hohen Tagestemperaturen und teils unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten sowie sehr geringen Niederschlägen. Im Gebirge ist es zu den ausgeschriebenen Reiseterminen tagsüber warm (durchschnittlich zwischen 17° und 25°C im Februar/März/November und 25 - 30°C im Oktober/April). Abends kühlt es deutlich ab. Im Februar/März blühen im südlichen Marokko die Mandelbäume, im Spätsommer wird die Ernte eingebracht. Klimabedingt ist die Periode von Oktober bis Anfang Dezember und Februar bis März/April ideal als Reisezeit für diese Tour. Ausrüstung Den klimatischen Bedingungen entsprechend brauchen Sie für diese Reise leichte Sommersachen sowie warme Kleidung (Pullover / Fleece, Windjacke etc.). Während es im Oktober in der Regel sommerlich heiß ist, sind die Monate November bis März kühler, aber sehr angenehm. Trotzdem sollten Sie in dieser Zeit vor allem wegen der kühleren Morgen- und Abendstunden auch warme, winddichte Kleidung dabeihaben. Für die Wanderungen benötigen Sie unbedingt feste, die Knöchel umschließende Bergschuhe mit guter Profilsohle; Teleskop-Tourenstöcke sind hilfreich. Für die Aufenthalte an den Lagerplätzen empfehlen wir leichte Sportschuhe und Sandalen. Außerdem benötigen Sie einen guten Schlafsack (Daune oder Kunststoff) mit Komfortbereich bis etwa minus 5°C. Inklusivleistungen:
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