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Big Three

Uganda / Trekking
Reise Nr. 5761

Sie haben sich für eine ausgefallene und anspruchsvolle Bergtour entschieden. Aufgrund der Zusammensetzung der Teilnehmer aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich ist die Toursprache Englisch. Ihre Hauser-Reiseleitung spricht sowohl Deutsch als auch Englisch. Zur Höhenanpassung beginnen Sie den 'Triple' am Mt. Kenya, Ihr Ziel ist der Trekkinggipfel, der Point Lenana. Ein kurzer Stopp im Amboseli-Nationalpark und schon geht es weiter zum Kilimanjaro. In fünf Tagen besteigen Sie den höchsten Berg Afrikas und können sich beim Abstieg schon ein gutes Bild vom Regenwald machen. Schließlich fliegen Sie nach Uganda und reihen noch den Ruwenzori ein. Durch die Wegbeschaffenheit und die klimatischen Verhältnisse ist er der anspruchsvollste der Big Three. Am Ende Ihrer Reise können Sie mit Fug und Recht sehr stolz auf Ihre Leistung sein!

  • Anspruchsvolle Trekkingtour zu den drei markantesten Gipfeln Ostafrikas
  • Mt. Kenya (4.985 m), Kilimanjaro (5.898 m) und Ruwenzori (5.109 m)
  • Erfahrene Hauser-Reiseleitung
  • Begleitung durch sehr erfahrene und verlässliche Mannschaften
  • Internationale Gruppe und Englisch sprechende Reiseleitung


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    Big Three



    Tourverlauf

    1. Tag Anreise
    Linienflug mit Turkish Airlines von Frankfurt oder einer anderen deutschen Stadt via Istanbul nach Nairobi. Abflug gegen Mittag.

    2. Tag Nairobi - Embu
    Wir kommen mitten in der Nacht in Nairobi an. Abholung am Flughafen und Fahrt zu unserem Hotel. Hier können wir noch ein paar Stunden schlafen und gemütlich frühstücken. Schließlich fahren wir los in nördliche Richtung. Die Fahrt nach Embu, der Hauptstadt der Ostprovinz, führt durch Farmland mit Ananas-, Kaffee- und Reisplantagen und vorbei an den Feldern der Kleinbauern. Unser Quartier, ein kleines Hotel, das von einem schönen Garten umgeben ist, erreichen wir am späten Mittag. Wir haben also genügend Zeit, um unser Gepäck für die Besteigung des Mt. Kenya umzupacken. Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 220km; Hotel [FMA]

    3. Tag Mt. Kenya: Meru Mt. Kenya Bandas
    Wir fahren ca. 40 km nach Chogoria, am Fuß des Mt. Kenya gelegen. Hier steigen wir in spezielle Fahrzeuge (Landrover mit Schlammketten) um, da die Strecke (ca. 30 km) zu den Meru Mt. Kenya Bandas (3.000 m) sehr unwegsam, schlammig und von Schlaglöchern durchsetzt ist. Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft und die Guides. Wir stellen uns gegenseitig vor und tragen uns ins Bergbuch ein. In der Umgebung der Mehrbetthütten machen wir eine kleine Eingehtour, bei der uns Büffel, Klippspringer und mit sehr viel Glück auch Elefanten begegnen können. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 70km; Hütte [FMA]

    4. Tag Meru Mt. Kenya Bandas - Lake Ellis
    Die Wanderung führt uns durch Hochmoorlandschaft zum idyllisch gelegenen Bergsee Lake Ellis (3.600 m). Vielleicht sehen wir Zebras, Büffel und Antilopen. Die Zelte sind schon aufgestellt, wenn wir am Lager ankommen. Der Koch hat bestimmt schon heißen Tee oder Kaffee vorbereitet. Nach dem Mittagessen erkunden wir die umliegende tropische Berglandschaft genauer. Unser Spaziergang dient der Akklimatisation. In der Zwischenzeit wird das Abendessen für uns zubereitet. Falls wir Wasserflaschen abgegeben haben, werden diese wieder gefüllt. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 600m; Zelt [FMA]

    5. Tag Lake Ellis - Lake Michaelson
    Die heutige Etappe ist etwas länger als die gestrige. Wir steigen stetig auf bis in die Nähe der Hall Tarns (4.150 m) und genießen hier den spektakulären Ausblick über das Gorge Valley und den Lake Michaelson, unser Tagesziel. Schließlich steigen wir über einen steilen Rücken ca. 200 m ins Tal ab. Bestimmt stehen unsere Zelte wieder parat. Spätestens in der Abenddämmerung können wir nachvollziehen, weshalb das Gorge Valley mit dem Lake Michaelson als schönster Platz am Mt. Kenya gilt. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

    6. Tag Lake Michaelson - Simba Tarn
    Die heutige Etappe ist nicht sehr lang und führt uns zum Ausgangspunkt für die Besteigung des Point Lenana. Wir wandern durch das Gorge Valley und gewinnen langsam an Höhe. Unterwegs machen wir Mittagspause. Die Vegetation wandelt sich langsam in Richtung alpine Wüste. Am Simba Tarn (4.550 m), der Basis des Point Lenana, schlagen wir die Zelte auf und genießen im Abendlicht den Blick auf die drei Gipfel des Mt. Kenya: Nelion, Batian und Pt. Lenana. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 600m; Zelt [FMA]

    7. Tag Aufstieg Pt. Lenana - Abstieg Old Moses
    Gegen 5 Uhr morgens, nach einer Tasse heißen Kaffees und ein paar Keksen, steigen wir steil über den Simba Col (4.620 m) zum Pt. Lenana (4.985 m) auf. Die ersten 100 Meter zum Simba Col sind noch einfach, dann aber wird der Aufstieg immer steiler; manchmal nehmen wir auch die Hände zu Hilfe. Zum Sonnenaufgang, gegen 6 Uhr, erreichen wir den Pt. Lenana und blicken staunend auf die Wolkenfelder unter uns und Nelion und Batian neben uns. Wir steigen über Simba Col wieder ab und gehen weiter zum Shiptons Camp. Hier rasten wir kurz und können die drei ”Riesen' über uns - einen haben wir schon bezwungen - nochmals in Ruhe betrachten. Schließlich steigen wir weiter ab durch das Mackinders Valley zum Old Moses Camp. Nach dem Abendessen können wir uns dort in der Hütte auf Stockbetten ausstrecken. Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 1550m; Mehrbetthütte [FMA]

    8. Tag Sirimon Gate - Amboseli-Nationalpark
    Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir das Sirimon Gate, wo die Fahrzeuge bereits auf uns warten. Über Nairobi fahren wir zum Amboseli-Nationalpark und halten unterwegs am Lukenya-Felsen, um in einem Hotel Mittag zu essen. In der Abenddämmerung erreichen wir unser Tented Camp, beziehen die Zelte und genießen die warme Dusche. Nach einem guten Abendessen freuen wir uns noch auf einen Absacker an der Bar und dann auf das gemütliche Bett. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 400km; Abstieg: 700m; Tented Camp [FMA]

    9. Tag Amboseli-Nationalpark - Loitokitok
    Früh am Morgen brechen wir zu unserer Pirschfahrt auf. Wir fahren in den Park hinein und bereits wenige Meter nach dem Gate sehen wir bestimmt schon die ersten Tiere. Allmählich erwachen Zebras und Gnus, die meist gemeinsam unterwegs sind. Mit Glück kreuzen Elefanten unseren Weg. Und vielleicht dauert es nicht lang und wir können die zuckende Schwanzspitze eines Löwen erspähen. Giraffen knabbern an den grünen Blättern von Akazien, Hippos genießen ein Bad im Wasserloch. Die Eindrücke sind vielfältig, bestimmt klickt permanent der Auslöser der Kamera. Das Mittagessen nehmen wir in einer schönen Lodge im Park ein. Schließlich pirschen wir durch den Park zurück zum Gate. Auf staubiger Piste fahren wir nach Loitokitok, dem Ausgangsort für die Besteigung des Kilimanjaro. Wir packen unser Gepäck wieder um, sorgen für Befüllung der Wasserflaschen und können hoffentlich den Blick auf den Gipfel des Kilimanjaro genießen - wenn er nicht wolkenverhangen ist. Fahrzeit: 1h; Gästehaus [FMA]

    10. Tag Kilimanjaro-Besteigung bis zum Sekimba Camp
    Wir überqueren die Grenze nach Tansania. Nachdem wir die Einreiseformalitäten hinter uns gebracht haben, fahren wir zu unserem Ausgangspunkt Nalemoru. Hier warten die Mannschaft und die Guides auf uns. Wieder tragen wir uns ins Bergbuch ein, begrüßen unsere Mannschaft und gehen gemeinsam los. Die Strecke führt durch Kiefernwald und vorbei an Feldern. Der auf dieser Bergseite schmale Regenwaldgürtel schließt sich an. Wir gehen ohne Anstrengung sanft bergauf und erreichen schließlich das Sekimba Camp (2.700 m). Hier werden die Zelte aufgeschlagen, die Mannschaft erwartet uns mit Tee. Wer möchte, kann am Nachmittag noch ein Stück weiter bergauf gehen - das erleichtert die Akklimatisation. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA]

    11. Tag Dritte Höhle
    Die erste Etappe führt durch Moorlandschaft. Insgesamt ist der Tag ein bisschen anstrengender als der gestrige, wir wandern länger und etwas steiler. Bei der zweiten Höhle auf ca. 3.300 m gibt es ein kleines, warmes Mittagessen. Nach insgesamt ca. sechs Stunden Gehzeit schlagen wir am Nachmittag das Zeltlager bei der dritten Höhle (3.900 m) auf. Zur besseren Höhenanpassung ist es sehr ratsam, noch ein Stück aufzusteigen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1100m; Zelt [FMA]

    12. Tag School Hut
    Die School Hut liegt auf 4.770 m Höhe. Die Landschaft ist sehr karg, hier wächst so gut wie gar nichts mehr. Jeder kleine und etwas steilere Anstieg ist anstrengend. Spätestens hier wird uns bewusst, dass die Luft dünner wird. Kurz nach der Ankunft bekommen wir eine heiße Suppe. Wer gut trainiert ist, kann noch einen Akklimatisations-Spaziergang machen. Die anderen Mitreisenden ruhen sich in der Hütte aus und halten sich warm. Gehzeit: 4-6h; Aufstieg: 870m; Abstieg: 300m; Mehrbetthütte [FMA]

    13. Tag Gilman's Point - Uhuru Peak - Abstieg zur Horombo Hut
    Nach einer kurzen Nacht und einem kleinen Frühstück mit Tee/Kaffee und ein paar Keksen brechen wir zwischen Mitternacht und ca. 01.00 Uhr zum Gipfelsturm auf. In den Rucksack packen wir auch unsere Thermoskanne und unser Gipfel-Pack mit Keksen, Nüssen und Schokolade. Zunächst queren wir diagonal von der Hütte zur Hauptroute, die wir unterhalb der Hans Meyer-Höhle erreichen. Ein immer steiler werdender Weg liegt vor uns, die wenigen Kilometer ziehen sich in Serpentinen stundenlang hin. Immer steiler verläuft der insgesamt etwa sechsstündige Aufstieg über Asche und Geröll bis zum 5.685 m hohen Gilman's Point. Hier genießen wir bei gutem Wetter den Sonnenaufgang und den prachtvollen Anblick der Northern Ice Fields. Nach kurzer Pause folgt die nicht mehr so steile, ca. 2-stündige Endetappe, meist über Schnee und Geröll, zum 5.898 m hohen Uhuru Peak. Im Morgenlicht stehen wir auf dem Dach Afrikas und können die Bedeutung des Namens Uhuru (Freiheit) erahnen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route bis zur Kibo Hut. Nach der Mittagsrast steigen wir in etwa drei Stunden weiter über den sich ewig hinziehenden Kibo-Sattel zur 3.720 m hoch gelegenen Horombo Hut ab. Gehzeit: 12-14h; Aufstieg: 1230m; Abstieg: 2280m; Zelt [FMA]

    14. Tag Marangu Gate - Arusha
    Die letzte Etappe führt vorbei an der Mandara-Hütte (2.700 m), bei der wir zu Mittag essen, zum Marangu Gate (1.800 m). Wir steigen durch den breiten Regenwaldgürtel ab. Flechten hängen an den Bäumen, kleine Wasserläufe fließen entlang des Weges. Am Gate bekommen wir nach der erfolgreichen Gipfelbesteigung eine Urkunde ausgestellt. Wir verabschieden uns von der Mannschaft, klettern in die Fahrzeuge, die am Gate bereitstehen, und fahren zum Hotel. Hier können wir uns den Kili-Staub abwaschen. Gehzeit: 6h; Abstieg: 2000m; Hotel [FMA]

    15. Tag Flug nach Entebbe
    Am Morgen schon verlassen wir Tansania und fliegen nach Entebbe in Uganda. Am Flughafen werden wir abgeholt und nach Kampala zum Hotel gebracht. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Fahrzeit: 0,45h; Hotel [F]

    16. Tag Fahrt nach Kasese
    Ein langer Fahrtag liegt vor uns, wir fahren gen Westen nach Kasese. Unterwegs bekommen wir einen ersten Eindruck vom Leben der Bevölkerung. Die gut ausgebaute Straße windet sich durch weitläufiges Hügelland mit lockeren Akazienwäldern, passiert immer wieder ausgedehnte Teeplantagen und kleine wassergefüllte Senken mit dichtem Papyrus-Bestand. Mittags machen wir eine Pause in einem Restaurant am Weg. Am Nachmittag kommen wir in Kasese an und beziehen unsere Zimmer im Hotel. Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 350km; Hotel [F]

    17. Tag Ibanda - Nyabitaba Hut
    Zunächst fahren wir nach Nyakalangija (1.615 m), einem Dorf in der Nähe von Ibanda, unserem Ausgangspunkt für die Ruwenzori-Besteigung. Mit unserer Begleitmannschaft treffen wir die letzten Vorbereitungen, das Gepäck wird gewogen und verteilt. Gegen Mittag brechen wir auf. Entlang des Ufers des Mbuku (eines Quellflusses des Nils) und vorbei an den Feldern der Bakonjo-Bergbauern finden wir unseren Weg durch hohes Elefantengras und dichten Busch. An den steilen Uferhängen des Mbuku wandern wir durch Tropenwald auf und ab, zweimal überqueren wir auf Brücken den Fluss. Das letzte Stück der insgesamt etwa vierstündigen Etappe führt steil auf einen Kamm hinauf zu der - wie alle Unterkünfte im Ruwenzori-Nationalpark - sehr einfachen Nyabitaba-Hütte (2.650 m). Von hier haben wir einen schönen Blick auf die Portal Peaks. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 1035m; Zelt oder Hütte [FMA]

    18. Tag Nyabitaba Hut - John Matte Hut
    Eine fantastische und üppige Vegetation kennzeichnet die heutige Etappe. Zunächst führt die Route hinunter zum Mbuku-Fluss, etwas weiter flussaufwärts und dann am Zusammenfluss von Mbuku und Bujuku über eine Hängebrücke ans andere Ufer. Eine neu angelegte Holzstreppe hilft uns über den steilen Uferhang. Schlammiger Waldboden, rutschige Wurzeln und glitschige Felsen: Das ist Urwald pur und bei Regenwetter entsprechend anstrengend. Ab etwa 3.000 m Höhe treffen wir auf die ersten Senecien. In stetigem Auf und Ab erreichen wir nach etwa 5 Stunden die Nyamileju-Schutzhütte. Hier beginnt die Bleichmoos-Zone, Bigo Bog, mit dem Tussock-Gras. Noch eine weitere Stunde und unser Tagesziel, die John Matte-Hütte (3.480 m), ist in Sicht. Wir wandern durch einen wunderschönen Senecienwald, vorbei an riesigen Blumen, Farnen und flechtenbehangenen Bäumen. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 960m; Zelt oder Hütte [FMA]

    19. Tag John Matte Hut - Bujuku Hut
    Sobald wir den Bujuku-Fluss auf Felsen überquert haben, geht es auf einem neu angelegten Holzsteg durch den sogenannten Lower Bog, eine große Ebene mit viel Sumpf und Tussock-Gras. Dann steigen wir über Wurzeln und durch Morast, vorbei an langen Flechten und dickem Moos die steilen Berghänge hinauf. Auf etwa 3.400 m erstreckt sich der Upper Bog, ein Hochtal, dessen Beschaffenheit der des Lower Bog ähnelt. Vorwärtsgehen bedeutet manchmal mühsames Vorwärtshüpfen von Grasbüschel zu Grasbüschel; manchmal führt auch ein Stück Holzsteg durch das Moor. Die meist unrhythmische Fortbewegung durch Schlamm und Morast erfordert Kraft und Konzentration. Auf dem Weiterweg stoßen wir wieder auf den Fluss, den wir heute mehrmals überqueren. Die Strecke führt durch Bigo Bog und dichten Senecienwald steil zum Bujuku-See hoch und weiter zur Bujuku-Hütte (3.970 m). Die Hütte befindet sich etwas oberhalb des Sees inmitten eines lichten Senecienwäldchens mit hohem Grasbewuchs. Bei gutem Wetter bieten sich herrliche Ausblicke auf den Bujuku-See, den Mt. Baker, das Stanley-Massiv und den Mt. Speke. Das Ruwenzori-Massiv besteht aus sechs Teilgebirgen. Die höchsten Erhebungen, die Zwillingsgipfel Margherita (5.109 m) und Alexandra (4.990 m), befinden sich in der Stanley-Gruppe. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 625m; Zelt oder Hütte [FMA]

    20. Tag Bujuku Hut - Elena Hut
    Zu Beginn durch Bigo Bog, steigen wir eine morastige Anhöhe durch dichten Senecienwald hinauf. Wir klettern über Baumstämme und unter diesen durch. Wegen der Höhe müssen wir langsam und stetig gehen. Über eine lange Metallleiter erreichen wir einen guten Aussichtspunkt, von dem aus wir an nebelfreien Tagen über den ganzen Talkessel mit dem Bujuku-See blicken können. In weiteren 2 Stunden steigen wir zur Elena-Hütte (4.540 m) unterhalb des Elena-Gletschers auf. So besteht, je nach Witterungsbedingungen, zweimal (morgen und übermorgen) die Möglichkeit, den Gipfel zu erklimmen. Das Gepäck und die Verpflegung werden von Trägern hochgetragen, die dann wieder zur Bujuku-Hütte zurückkehren. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 670m; Hütte [FMA]

    21. Tag Besteigung Margherita-Spitze
    Sehr früh am Morgen brechen wir mit Stirnlampen ausgerüstet zum Gletscher auf. Die erste Etappe führt von der Elena-Hütte über Felsterrassen (Felskletterei Schwierigkeitsstufe I bis II) nach Westen zum Gletscher und steil (hier kommen die Steigeisen zum Einsatz) zum Stanley-Plateau hinauf. Auf ca. 4.800 m, vorbei an den Felswänden der Alexandra-Spitze, folgt ein kurzer Abstieg durch eine steile Felsrinne. Den Übergang hinunter zum Gletscher erleichtert eine Metallleiter. Danach steigen wir wieder steil den Gletscher bergauf, bis wir den Pass zwischen Alexandra- und Margherita-Spitze erreichen. Eine knappe Stunde und eine Schlüsselstelle trennen uns vom Gipfel. Die letzten Felsen auf dem Weg zum Gipfel erfordern klettertechnische Kenntnisse bis II+, in der Regel wird hier ein Fixseil angebracht. Je nach Witterungsverhältnissen haben wir nach 5 - 7 Stunden den Gipfel erreicht. Eine fantastische Sicht bietet sich uns auf die umliegenden Berge und bis in den Kongo hinein. Zur Elena-Hütte steigen wir in ca. 3 Stunden ab. Gehzeit: 8-12h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Hütte [FMA]

    22. Tag Kitandara-Seen / Reservetag
    War gestern gutes Wetter und ist der Anstieg auf die Margherita-Spitze gelungen, erwartet uns ein gemütlicher Abstieg zu den Kitandara-Seen. Bei heutigem Gipfelsturm liegt dagegen ein langer Tag vor uns: Wir müssen den Aufstieg zur Margherita und den Abstieg zum See bewältigen, also selbst bei guten Verhältnissen eine 13-14 Stunden-Etappe! Gehzeit: 4h; Aufstieg: 550m; Zelt oder Hütte [FMA]

    23. Tag Kitandara Hut - Guy Yeoman Hut
    Wir müssen früh aufbrechen, damit unterwegs genügend Zeit für Rastpausen bleibt, denn wir haben einen langen Tag vor uns. Wurzeln und Felsen charakterisieren den steilen Anstieg in Serpentinen zum Freshfield-Pass (4.280 m), der bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick hinunter auf die Kitandara-Seen und zum Edward-Gletscher am Mt. Baker ermöglicht. Der Abstieg ist ebenfalls steil - und dazu noch rutschig; hier sind wieder Ausdauer und Kondition gefordert. Der Weg führt in ein Flusstal hinunter. Für die mühsame Etappe brauchen wir ca. drei Stunden. Es folgt ein ziemlich flacher, doch sehr langer Bigo Bog-Abschnitt, dann eine steile Wegetappe, die durch Morast und über große Felsen und Baumstämme führt. Heute brauchen wir besonders viel Durchhaltekraft, denn der Streckenabschnitt stellt zeitweise extreme Anforderungen an die Psyche. Eine erste Höhle taucht im Nebel gespenstisch zwischen großen, üppig grünen Farnen, Moosen und Flechten auf. Es ist die Bujolongo-Höhle, in der die Expedition des Herzogs der Abruzzen 1906 das Lager aufschlug. Entlang der steilen Felswände mit riesigen Felshöhlen trieft alles vor Feuchtigkeit. Der Weg über rutschige Felsen und glitschige Holzleitern erfordert volle Konzentration. Auf flacher Strecke führt die letzte, etwa 1-stündige Etappe durch ein wunderschönes Hochtal am mäandrierenden Fluss entlang durch Lobelienwald zur Guy Yeoman-Hütte (3.450 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 290m; Abstieg: 800m; Zelt oder Hütte [FMA]

    24. Tag Guy Yeoman Hut - Kasese
    Auf der letzten Etappe gelangen wir durch herrlichen Regenwald abwärts. Dann folgt ein nicht ganz einfacher Abstieg an einem Wasserfall und über den Kichuchu-Felsen, der Schwindelfreiheit und Trittsicherheit voraussetzt, zur Kichuchu-Höhle. Der folgende flache, sumpfige Wegabschnitt ist beschwerlich. Wir müssen aufpassen und das Gleichgewicht halten, um auf dem glitschigen Untergrund nicht auszurutschen. Abwechselnd wandern wir durch dichtes Gestrüpp, meterhohen, von Moos und Flechten überzogenen Bambuswald sowie durch mannshohen Farn. Bei der Nyabitaba-Hütte stoßen wir auf unsere Aufstiegsroute und gehen in zwei bis drei Stunden zum Ausgangspunkt bzw. Endpunkt der Bergtour nach Ibanda. Wir verabschieden uns von der Mannschaft und fahren zum Hotel Margherita nach Kasese. Eine warme Dusche und ein gutes Essen tun uns gut nach den Anstrengungen des Tages. Gehzeit: 8h; Aufstieg: 115m; Abstieg: 1830m; Hotel [FMA]

    25. Tag Kasese - Kampala
    Durch abwechslungsreiche Landschaft fahren wir zurück nach Kampala. Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 440km; Hotel [FM]

    26. Tag Kampala und Heimreise
    Der Tag steht uns in Kampala zur Verfügung. Ausschlafen, noch ein paar Einkäufe erledigen, Postkarten schreiben, im Internet Zeitung lesen… Am Abend werden wir nach Entebbe zum Flughafen gebracht und fliegen via Istanbul nach Hause. [F]

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Das Bergerlebnis in den drei ostafrikanischen Ländern Uganda, Kenia und Tansania steht im Mittelpunkt dieser sehr anspruchsvollen Tour, die von den Teilnehmern neben bergsteigerischen Leistungen auch Anpassungsfähigkeit an einfache Verhältnisse und ein hohes Maß an Flexibilität verlangt.

    Die Gehzeit der einzelnen Tagesetappen liegt bei 5 bis 8 Stunden. Die Gipfeletappen können aber vor allem am Kilimanjaro und am Ruwenzori 12 bis 15 Stunden dauern. Während der Bergbesteigungen stellt die ungewohnte Höhe große körperliche Anforderungen. Bedenken Sie, dass Ihr Organismus sich an die Höhe gewöhnen muss und gehen Sie unbegingt langsam und stetig, besonders am Anfang der Tour; die Gefahr der Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen! Zu schnelles Gehen kann Höhenkrankheit zur Folge haben und zum Abbruch der Tour führen. Ein gesunder, belastbarer Organismus ist eine wichtige Voraussetzung für diese Reise. Konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt/Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.

    Sowohl die Umrundung des Mt. Kenya-Gipfelmassivs mit Besteigung des Trekkinggipfels Point Lenana als auch die Besteigung des Kilimanjaro setzen einen gesunden, belastbaren Organismus voraus und verlangen weniger bergsteigerisches Können als vielmehr ein gutes Maß an Kondition und Trittsicherheit (Sie wandern teilweise durch wegloses Gelände).

    Der letzte Aufstieg zum Krater des Kilimanjaro erfordert viel Ausdauer. Technisch ist er zwar nicht schwierig, doch aufgrund der Höhe und des steilen Aufstiegs über loses Geröll und Asche sehr anstrengend. Nach der Akklimatisation am Mt. Kenya haben Sie aber beste Aussichten auf einen Gipfelerfolg.

    Der Aufstieg zum Ruwenzori führt durch Urwald, d.h. über Wurzeln, Schlammpassagen und Wege, die teilweise sehr rutschig sind. Er ist anstrengend und anspruchsvoll. Die Besteigung der 5.109 Meter hohen Margherita-Spitze ist wetterabängig sollte nur von geübten Bergsteigern betsiegen werden. Das kombinierte Gelände (Fels- und Blankeispassagen, steile Firnrinnen - je nach Jahreszeit und klimatischen Verhältnissen) setzt Eiserfahrung und klettertechnische Kenntnisse (Felskletterei im I. bis II. Schwierigkeitsgrad) voraus. Das letzte Stück zum Gipfel ist recht ausgesetzt und erfordert Steigeisen, Eispickel, und Sicherungsmaterial wie Schlingen und Reepschnüre. Das selbstständige Gehen in Seilschaften sowie die Selbst- und Kameradensicherung sollte für Sie selbstverständlich sein.

    Für die Überlandfahrten zwischen den Bergtouren sind ”Sitzfleisch' und Durchhaltevermögen nötig. Träger sorgen während des Trekkings für den Gepäcktransport. Berücksichtigen Sie jedoch, dass am Berg eine Gepäckbegrenzung von maximal 10 kg pro Person gilt, packen Sie bitte zweckmäßig. Für Ihre persönlichen Sachen (Wechselkleidung, Fotoapparat etc.) benötigen Sie einen Tagesrucksack. Das restliche Gepäck wird separat transportiert.

    Während dieser Reise sind Sie in Hotels bzw. Lodges, in Zwei-Personen-Zelten, einfachen Berghütten und Camps untergebracht.

    Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Verpflegung während der Bergtouren relativ einfach und etwas einseitig ist. Da sämtliche Lebensmittel mitgenommen werden müssen, können keine abwechslungsreichen Menüs angeboten werden. Sehr anspruchsvolle Trekkingreise, lange Gipfeletappen. Sehr gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich.

    Klima

    Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer außerordentlich gut vertäglch und gehört zu den besten Weltklimata.

    Bei der Besteigung des Kilimanjaro passieren Sie sämtliche Klimazonen, angefangen von den Tropen (der Kilimanjaro liegt knapp südlich des Äquators) bis zur ”arktischen' Zone - und das innerhalb weniger Tage. Im Gipfelbereich des Mt. Kenya und des Kilimanjaro tritt Nachtfrost mit Temperaturen bis zu -10°C oder gar -20°C auf.

    Auf dem ”Regenmacher' Ruwenzori sind Niederschläge (Regen, Schnee) und Nebel keine Seltenheit und können die Tour erschweren. Die Temperaturen schwanken zwischen 15° und 35°C, je nach Höhenlage. Tagsüber kann das Thermometer in Höhen um 4.000 m bis auf 10°C ansteigen, während es nachts meist unter 0°C fällt. Die trockensten Monate sind Dezember bis Februar und Juli bis August/September, wobei auch in diesen Zeitabschnitten Regenfälle keine Seltenheit sind.

    Ausrüstung

    Den klimatischen Bedingungen entsprechend brauchen Sie unbedingt Regenbekleidung. (Sehr angenehm ist Kleidung aus Goretex.) Für die Bergbesteigung sind Trekkingschuhe mit guter Profilsohle nötig. Für die Zonen des Regenwaldes empfehlen wir, Turnschuhe mit hohem Schaft mitzunehmen, da Bergschuhe schwer trocknen. Für den Ruwenzori sind auch kniehohe Gummistiefel gut geeignet. Trekkingstöcke erleichtern das Gehen. Für den Gipfel benötigen Sie warme Kleidung und für die Übernachtungen einen warmen Schlafsack.

    Beachten Sie bitte die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die Sie nach der Anmeldung erhalten.

    Gepäck

    Das Gepäck für die jeweiligen Bergbesteigungen wird umgepackt. Sie nehmen zu den Bergen nehmen Sie nur das mit, was Sie dort unbedingt benötigen (maximal 10 kg pro Person). Das restliche Gepäck bleibt zurück. Nach den Bergbesteigungen bekommen Sie es wieder. Bitte nehmen Sie unbedingt eine Reisetasche mit - keinen Koffer!

    Inklusivleistungen:

  • Hauser - Reiseleitung
  • örtlicher, Englisch sprechender Fahrer
  • Flug mit Turkish Airlines Frankfurt - Istanbul - Nairobi / Entebbe - Istanbul - Frankfurt
  • kostenlose Anschlussflüge ab anderen deutschen Städten nach Verfügbarkeit
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • 1 innerafrikanischer Flug mit Kenya Airways
  • Übernachtung in Hotels, Lodges, Hütten und Zelten
  • meist Vollpension
  • örtliche, Englisch sprechende, qualifizierte Begleitmannschaften bei den Bergbesteigungen
  • Transport Berggepäck (10 kg)
  • Depot für das Restgepäck
  • Camping - und Kochausrüstung
  • Fahrten in den Straßenverhältnissen entsprechenden Fahrzeugen
  • Nationalparkgebühren im Wert von € 835
  • Nicht enthalten: Visa (Kenia USD 50,-, Tansania USD 50,-, Uganda USD 50,-); fehlende Mahlzeiten, Getränke; Trinkgelder (ca. USD 200,- - 250,-); individuelle Ausflüge und Ausgaben persönlicher Art.

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     Preise 
     Teilnehmer: 8-12 Pers.

    Reisedauer: 26 Tage

    Preis: ab 6.290,- €
    Einzelzimmer: 340,- €

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     04.07. - 29.07.2012 verfügbar
    26.12. - 20.01.2013 verfügbar

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

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    Letztes Update: 18.05.2012