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Entdeckungen in WestafrikaGuinea / ExpeditionenReise Nr. 7006 Guinea - Sierra Leone - Liberia Eine Reise durch besonders ursprüngliche und touristisch kaum erschlossene Länder Westafrikas. Guinea war unter der Herrschaft von Sékou Touré bis 1987 völlig von der Außenwelt abgeschnitten, weswegen die kulturelle Vielfalt der verschiedenen Ethnien hier besonders authentisch ist. Liberia, Mitte des 19. Jh. durch den Zusammenschluss mehrerer von befreiten Sklaven gegründeten Ansiedlungen entstanden, seit 1847 unabhängig, ab 1989 vierzehnjähriger Bürgerkrieg, erst 2003 wurde Präsident Charles Taylor zum Rücktritt gezwungen. Heute herrscht überall im Land Aufbruchstimmung. Auch Sierra Leone versucht nach langem, blutigen Bürgerkrieg den politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau. Sierra Leone war bis zum 15. Jh. Teil des Reiches Mali, 1808 kam es zur britischen Krone, 1961 Unabhängigkeit. Ab 1994 durch den illegalen Handel mit Diamanten finanzierter Bürgerkrieg, der durch britische Militärintervention beendet wurde.
Reiseverlauf: 1. Tag: SA Hinflug Conakry Flug von Deutschland nach Conakry, der Hauptstadt Guineas. Abends Ankunft. 2. Tag: SO Conakry – Dalaba Vorm. Stadtrundfahrt mit der größten Moschee Westafrikas, dem ehem. Präsidentenpalast, dem alten Fischerhafen und einigen Kolonialgebäuden. Dann ins steil abfallende Tafelgebirge, vorbei an riesigen verwilderten Bananenplantagen bis Coyah. Über Tabili mit schönem Panoramablick und den „Brautschleier-Wasserfall“ in die "Schweiz Afrikas", das Fouta Djalon Hochland mit canyonartigen Schluchten, Wasserfällen, Tafelbergen und Hügelketten. Abends in Dalaba. (290 Km) FA 3. Tag: MO Fouta Djalon Auf landschaftlich schöner Strecke nach Ditinn und Wanderung zum Ditinn-Wasserfall. Danach ein Peulh Dorf mit trad. Lianenbrücke. Je nach Straßenverhältnissen Wanderung bei den Wasserfällen Chutes de la Sala oder bei den Kambadaga-Fällen. Dann das ehem. Wohnhaus der südafrikanischen Sängerin Myriam Makeba und der, heute verlassene, schön gelegene Landsitz des ehemaligen französischen Gouverneurs, in welchem später auch zeitweise Sékou Touré wohnte. Neben der Gouverneursvilla steht ein schön dekoriertes Palaverhaus, welches unter UNESCO Schutz steht. Evtl. abends ein trad. Peulh-Tanz. FA 4. Tag: DI Dalaba – Dabola – Kankan Vorm. der Handwerkermarkt, dann Fahrt nach Timbo mit der ältesten Moschee Guineas, auch heute noch wichtiges religiöses Zentrum der Peulh. Entlang imposanter Felsformationen und pittoresker Dörfer nach Dabola. Rundgang mit Bahnhof und Rundhäusern unter mächtigen Baobabs. Weiter durch Siedlungsgebiete der Malinké, Graslandschaften, riesige Ebenen mit pilzförmigen Termitenbauten, Felder mit einzelnen Baobab-Bäume nach Kouroussa mit alter Eisenbahnbrücke. Per Fähre über den Niger nach Kankan mit breiten Alleen und zahlreichen Kolonialbauten. (450 km) FA 5. Tag: MI Kankan – Kissidougou Heute Besuch mehrerer Dörfer. Nachm. das Museum in Kissidougou mit schönen Masken und Gebrauchsgegenständen. (150Km) FA 6. Tag: DO Kissidougou – Nzérékoré Die Landschaft wird grüner und hügeliger auf der Fahrt ins anthropologisch und landschaftlich hoch interessante Waldguinea. Vom urspr. Regenwald sind nur Waldinseln übriggeblieben, aber die hier lebenden Stämme haben wegen der Abgeschiedenheit ihre Kulte und Bräuche (Ahnenkult, Fetische, Maskenkult, heilige Wälder) bis heute erhalten, z.B. die bei Nzérékoré lebenden Guerzé. Kurz hinter Guéckédou ein imposanter, zuckerhutförmiger Berg, eine heilige Kultstätte. Dann Macenta, früher wichtigster Ort in Waldguinea und Nzérékoré mit ethn. Museum. (370 Km) FA 7. Tag: FR Bossou Ausflug nach Bossou und Schimpansenpirsch mit örtl. Führer. (60 km) FA 8. Tag: SA Nzérékoré - Gbarnga Frühmorgens Fahrt nach Ganta zur Grenze Guinea - Liberia. Weiter nach Gbarnga zur dortigen Missionsstation (ca. 170 km). FA 9. Tag: SO Gbarnga - Monrovia Fahrt nach Monrovia. Unterwegs die Firestone-Gummiplantage mit dem ehemals größten Reifenwerk Afrikas. Nach 14-jährigem Bürgerkrieg ist die Infrastruktur Liberias fast völlig zerstört, die Spuren auch in der Hauptstadt unübersehbar. Nachm. Besuch der National Hall, der Freimaurerloge sowie des Nationalmuseums. (ca. 170 km) FA 10. Tag: MO Monrovia - Kenema Fahrt zur Grenze Liberia - Sierra Leone. Weiter bis Kenema. (270 km) FA 11. Tag: DI Kenema - Bo - Freetown Kenema ist ein Zentrum des Diamantenabbaus. Besichtigung einer trad. Diamantmine, in der mit althergebrachten Mitteln nach Diamanten geschürft wird und Besuch bei einem Diamantenhändler. Dann die ehemalige Hauptstadt Bo. Nachmittags die, auf einer Halbinsel am Atlantik gelegene, Hauptstadt Freetown mit dem drittgrößten Naturhafen der Welt. (ca. 290 km) FA 12. Tag: MI Freetown Stadtrundfahrt mit St. George´s Kathedrale und St. John´s Maroon Kirche, Sklaventor und "portugiesischer Treppe" . Nachm. Ausflug in den Regenwald zum Tacugama-Schimpansenprojekt, das sich um Waisentiere kümmert, die halbwild in Gruppen auf einem großen Gelände leben. FA 13. Tag DO Freetown - Rückflug Vormittag zur freien Verfügung. Nachmittag Rückflug. F 14. Tag: FR Ankunft Ankunft in Deutschland. Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Zur Expedition: Von Conakry, der Hauptstadt Guineas durch pittoreske Tafelgebirgslandschaft ins Fouta Djalon-Hochland, der 'Schweiz Afrikas' mit canyonartigen Schluchten, Wasserfällen, Hügelketten. Dann Waldguinea mit zahlreichen ursprünglich lebenden Ethnien. Eine Schimpansenpirsch. Dann Liberia mit der Firestone-Gummiplantage und der Hauptstadt Monrovia. In Sierra Leone vom Diamantenhandel geprägte Städte und Freetown, die Hauptstadt. Anforderungen an die Teilnehmer: Expedition in Geländewagen oder Kleinbussen. Die Infrastruktur unterentwickelt, die Qualität der Unterkünfte schwankt, generell ist der Standard eher einfach. Wesentlich sind eine gute physische Gesamtkonstitution und Verträglichkeit von Hitze bzw. hoher Luftfeuchtigkeit. Teilweise lange Überlandfahrten auf schlechter Piste. Kurzfristige Änderungen des Programmablaufes aufgrund von Witterungsbedingungen und/oder Sicherheitsgründen vorbehalten. Toleranz, Anpassungsfähigkeit und Teamgeist werden von den Teilnehmern erwartet. Inklusivleistungen:
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