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Höhepunkte AlgeriensAlgerien / StudienreisenReise Nr. 5965 Algier - Kelaa Beni Hammad - Djemila - Constantine - Timgad - Canyon El Abioud - Bou Saada - Ghardaia - Tipasa - Algier Als eines der letzten aus der Kolonialzeit entlassenen Länder wurde Algerien erst 1962 unabhängig, von 1994 bis 2001 war es aufgrund innerer Unruhen nicht besuchbar. Einst Frankreichs Lieblings-Kolonie, weiß Algerien mit einer ungeheuren Fülle an Attraktionen aufzuwarten. Wegen seiner langen Abstinenz vom Tourismus heute ein "Geheimtipp". 1.200 km Mittelmeerküste, das Atlas-Gebirge, einige der schönsten Teile der Sahara. Araber, Berber und Kabylen, Tuareg und Europäer bilden eine verwirrende Sprachen-, Rassen- und Stammeskomposition. Entsprechend vielfältig war die kulturhistorische Entwicklung mit ihren Monumenten aus einer Zeitspanne von mehreren Jahrtausenden, von den Felsgravuren der Prähistorie über das Klassische Altertum der Numidier und Römer bis zur moslemischen, türkischen und französischen Epoche.
Reiseverlauf: 1. Tag: SA Hinflug - Algier Morgens Flug nach Algier, Ankunft mittags. Erste Besichtigungen in einer der am eindrucksvollsten gelegenen Städte am Mittelmeer. Besuch der Palastanlage Palais du Rais und Stop am Märtyrerdenkmal mit schönem Blick über die Stadt. 2. Tag: SO Kelaa Beni Hammad Frühmorgens Fahrt in die Kabylei, durch die Schlucht von Lakhadaria zu den Ruinen der befestigten Stadt Kelaa Beni Hammad. Der Ort war eine wichtige Station auf der Pilgerroute aus dem Maghreb nach Mekka, seit 1980 ist er UNESCO-Weltkulturerbe. Spätnachmittags in Setif. (420 km) FA 3. Tag: MO Djemila Besuch von Djemila, dem sehr gut erhaltenen römischen Cuicul (UNESCO-Welterbe), einem hervorragenden Beispiel einer an die Landschaftsverhältnisse angepassten römischen Soldatenstadt. Nachm. Constantine, drittgrößte Stadt Algeriens, die strategisch günstig inmitten pittoresker Berglandschaft auf einem Plateau liegt und teilweise von einer bis zu 150 m tiefen Schlucht umgeben ist. Als reichste und blühendste Stadt Numidiens spielte sie schon im Altertum eine bedeutende Rolle. (180 km) FA 4. Tag: DI Constantine und Timgad Rundgang durch Constantine. Besonders beeindruckend die Stadtansichten von den beiden Hängebrücken über die Schlucht. Über Madracen, einem Mausoleum, das dem Numiderkönig Massinissa zugeschrieben wird, nach Timgad (UNESCO-Welterbe), vom römischen Kaiser Trajan als Militärkolonie am Fuß des Aurès-Gebirges gegründet. Abends Ankunft in Batna. (160 km) FA 5. Tag: MI Canyon von El Abioud Morgens Lambesis mit Resten des Legionslagers der III. Legion Augusta. Anschl. Fahrt entlang des Canyon von El Abioud. Beim Aussichtspunkt »Balkon von Rhoufi« sehen wir die idealtypisch in der Schlucht liegende saharische Flussoase und sehen die Überreste eines Agadirs, einer berberischen Speicherburg. Über Biskra und die Monts du Zab nach Bou Saada. Besuch des Museums von Nasr-Eddine Etienne Dinet, einem Maler des Orientalismus. (330 km) FA 6. Tag: DO Sahara Morgens der farbenfrohe Markt von Bou-Saada. Dann lange Fahrt über Djelfa und die Oase Laghouat nach Ghardaia. Während der gut 400 km lässt sich nicht nur die ungeheure Ausdehnung, sondern auch die immense Vielfalt der Sahara erahnen. Übern. in der Pension „Deux Tours“ im Palmengarten von Beni Isguen, einer einfachen, aber stilvollen Unterkunft. (410 km) FA 7. Tag: FR Tal von M´Zab Im 11. Jahrhundert gründeten die islamischen Ibaditen im Tal von M´Zab eine blühende Oase in der Wüste. Die Pentapolis mit den Siedlungen El Ateuf, Melika, Bou Noura, Beni Isguen und Ghardaia – heute UNESCO-Weltkulturerbe – weist die typischen Merkmale befestigter Wehrdörfer, Ksour auf. Besondere Höhepunkte sind die kleine Moschee Sidi Brahim in El Ateuf, die Le Corbusier zur Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp inspiriert haben soll, der Rundgang durch das weitgehend original erhaltene Beni Isguen und ein Besuch des Marktes in Ghardaia. (40 km) FA 8. Tag: SA Tipasa Frühmorgens Flug von Ghardaia nach Algier. Fahrt in westl. Richtung zu den malerisch direkt am Mittelmeer gelegenen Ruinen aus phönizischer, römischer, frühchristlicher und byzantinischer Zeit der Stadt Tipasa (UNESCO-Weltkulturerbe). Anschl. Abstecher zum numidischen Mausoleum Kbor er Roumia. Übern. im Badeort Sidi Fredj direkt an der Küste. (120 km) FA 9. Tag: SO Algier Besichtigung von Algier: Besuch der im byzantinischen Stil errichteten Kathedrale Notre Dame d´Afrique. Spaziergang durch die Kasbah, die verwinkelte Altstadt, die heute ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehört. Besuch des Museums für Islamische Kunst. Abends Abschiedsessen. Übern. im traditionsreichen Hotel Al Djazair in Algier. FA 10. Tag: MO Rückflug Gegen Mittag Rückflug nach Frankfurt, Ankunft nachmittags. F Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Unsere Rundreise beginnt in Algier, von hier in östl. Richtung in die Bergwelt der Kabylei zur ehemaligen Festungsstadt Kelaa Beni Hammad. Dann über das röm. Djemila, das einzigartig gelegene Constantine nach Timgad mit seinen römischen Ruinen. Durch das geschichtsträchtige Aurès-Massif mit seinen Canyons und Schluchten über Biskra, dem 'Tor zur Sahara' nach Bou-Saada. Südwärts, entlang beeindruckender Wüstenlandschaft und malerischer Oasenstädte nach Ghardaia, Zentrum der Mozabiten. Flug zurück nach Algier, von hier der Mittelmeerküste westwärts folgend zu den römischen Ruinen in Tipasa. Rundreise im Reisebus, meistens mit Polizei-Eskorte. Die Hotels und die Servicequalität teilweise nicht besonders. Also eine Tour für wirklich Interessierte. Inklusivleistungen:
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