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Kamerun - Das Volk der KomaKamerun / TrekkingReise Nr. 5464 Die felsigen Alantika-Berge, ”Allah tikam” – Das von Gott verlassene Land –, sind Heimat der Koma, eines Volks mit animistischer Religion und einem ausgeprägten Totenkult. Die Isoliertheit des Landstrichs, zwischen Faro-Fluss und der Grenze zu Nigeria, half den Koma, ihre traditionellen Lebensgewohnheiten weitgehend aufrecht zu erhalten. Hier rauchen die Frauen genüsslich Tabak und man glaubt, dass die Toten über die Lebenden wachen. Sie durchwandern die faszinierende, von steilen Felsen geprägte Landschaft, und erleben die Menschen in ihren Dörfern. Die unglaubliche Gastfreundschaft dieses Volkes wird Sie begeistern und manchen Mangel an Komfort in dieser touristisch völlig unerschlossenen Gegend wettmachen! Kamerun, auch ”Afrika in Miniatur” genannt, hat viele Facetten: Erleben Sie während einer Flussfahrt auf dem Nyong die Vielfalt an Schmetterlingen und Vögeln des Regenwalds, bewundern Sie die Lehmarchitektur des Fulbe-Volks in Ngaoundéré, besuchen Sie einen Pygmäen-Stamm an der Küste und genießen Sie die palmengesäumten, weißen Strände von Kribi.
Ihr Reiseverlauf 1. Tag Anreise nach Yaoundé. Ü im Hotel. (-/-/-) 2 Tag Tagesausflug zum Dorf Ebogo am majestätischen Nyong-Fluss. Entdecken Sie während einer Flussfahrt mit Pirogen den Mbalmayo-Wald, Heimat für unzählige Vögel und Schmetterlinge. Bewundern Sie mächtige Sapelli-Mahagoni und erfahren Sie von den einheimischen Führern Interessantes über die Kultur des ansässigen Beti-Stammes. Am Abend Fahrt mit dem Nachtzug von Yaoundé nach Ngaoundéré. Ü im Zug (Schlafwagen). (F/M/A) 3. Tag Ankunft am Vormittag in Ngaoundéré. Weiterfahrt vorbei an Dörfern und durch das mit vielen Borassus-Palmen bewachsene Rôniers-Tal, Heimat der Dowayos. Die Pisten sind unbefestigt und von vielen Schlaglöchern durchsetzt. Kurz vor Wangaï queren Sie den Faro-Fluss. In Wangaï, einem Lamidat der Fulbe mit ca. 10.000 Bewohnern, ist der nigerianische Naïra wegen der Grenznähe das offizielle Zahlungsmittel. Sie nächtigen im Hof des Lamidors, des religiösen Oberhauptes. Ü im Zelt. (F/M/A) 4. Tag Frühmorgens Weiterfahrt zum Dorf Tchamba, Ausgangspunkt der Wanderung in die felsigen Alantika-Berge. Eine schwierige Etappe steht bevor, denn es gilt, einen Höhenunterschied von 500 m zu überwinden. Die Wanderung führt ins Dorf der Gani Gomboro. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 500 m↑,7 km). (F/M/A) 5. Tag Frühzeitiger Aufbruch. Zwischen den steilen, oft felsigen Bergen scheint die Zeit seit Jahrhunderten still zu stehen. Die hier lebenden Koma jagen noch heute mit Pfeil und Bogen. Dank ihres Hirse- und Tabakanbaus sind sie autonom geblieben. In Dalan legen Sie eine erste Rast ein, bevor Sie Ihr Koch in Vango zum Mittagessen erwartet. Nach einem Treffen mit dem Dorfoberhaupt Fortsetzung der Wanderung nach Bouli. Während Ihre Begleiter das Nachtlager aufbauen, treffen Sie die Dorfbewohner und wohnen einem traditionellen Tanz bei. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 400 m↑, 8 km). (F/M/A) 6. Tag Der Tag beginnt mit einem steilen Abstieg und führt vorbei an weiteren hübschen Lehmdörfern nach Sonlarou. Dabei queren Sie den ersten Fluss seit Beginn der Wanderung. In einem natürlichen Pool können Sie sich am Nachmittag von den Anstrengungen erholen. Zusammenkunft mit den Dorfbewohnern. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 150 m↑, 700 m↓). (F/M/A) 7. Tag Auch heute durchwandern Sie verschiedene Dörfer und kommen immer wieder mit den Koma in Kontakt. Der Weg ist jetzt einfacher und ohne nennenswerte Steigungen. Über die Dörfer Ganti und Dini erreichen Sie Banlari, wo Sie das Oberhaupt treffen und einen Tanz erleben, während das Zeltlager errichtet wird. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 6 km). (F/M/A) 8. Tag In Bimlerou besuchen Sie eine der heiligen Stätten der Koma und erfahren näheres über den Ahnenkult, wenn auch der tiefere Einblick verborgen bleibt. Selbst Ethnologen, die Jahre bei den Koma lebten, bekamen erst nach langer Zeit Zugang zu den Orten, wo die Schädel der Ahnen aufbewahrt werden. Nach einer Geschenkspende an die Götter für den sicheren Ausgang der Reise treffen Sie das Oberhaupt und die Bewohner von Bimlerou und erleben einen Tanz. Nachmittags Fortsetzung der Wanderung nach Bakiba. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 8 km). (F/M/A) 9. Tag Vorbei an Tabakfeldern führt der steil abfallende Weg nach Wourou und Kessoum. Bei den Koma sind vorwiegend die Frauen genießerische Raucher; jede trägt in ihrem Blätterrock eine tönerne Pfeife, welche bei Gesprächen und Ruhepausen gerne angezündet wird. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 500 m↓, 7 km ). (F/M/A) 10. Tag Heutiges Wanderziel ist Quimerou, ein Ort mit einer heiligen Quelle, die von den Koma wegen ihrer therapeutischen Wirkung zum Heilen von Krankheiten genutzt wird. Nach einem anstrengenden Wandertag können Sie sich an der Quelle erfrischen und neue Kräfte tanken. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 700 m↓, 6 km ). (F/M/A) 11.Tag Entlang der Wasserscheide des Alantika-Gebirges und vorbei an der markanten Saptou-Nadel, einem 60 m hohen Monolithen, vollenden Sie die Runde nach Wangaï. Genießen Sie ein letztes Mal die großartigen Ausblicke über die Faro-Ebene. Ü im Lamidat Wangaï im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 6 km). (F/M/A) 12.Tag Rückfahrt nach Ngaoundéré. Die Fulbe errichteten hier im 18. Jh. ein islamisches Fürstentum. Bummel durch die Stadt. Mit dem Nachtzug fahren Sie nach Yaoundé. Ü im Zug. (F/M/A) 13.Tag Ankunft in Yaoundé. Nach dem Mittagessen Fahrt an den Atlantik nach Kribi. Ein feiner Sandstrand erstreckt sich zwischen Wasser und Regenwald und lädt zum Erholen ein. Transfer zur 'Auberge Tara Plage'. Ü in Bungalow. (F/M/A) 14.Tag Am Vormittag Ausflug zum Lobé-Fluss und seinen Wasserfällen. Mit der Piroge gelangen Sie zu einem Pygmäen-Camp. Das Mittagessen aus frischen Schrimps wird direkt am Strand zubereitet. Ü im Bungalow. (F/M/A) 15.Tag Freizeit bis zum Transfer zum Flughafen Douala am Nachmittag. Heimreise. (F/M/-) Änderungen der Reiseroute bleiben vorbehalten. Anforderungen Teamgeist, Trittsicherheit, Hitzeverträglichkeit, gute Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht während der langen Fahrten über unbefestigte Pisten und beim Zelten. Diese Tour hat Expeditionscharakter. Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Behörden, afrikanisches Zeitverständnis, unvorhergesehene Ereignisse) ändern. Flexibilität, Teamgeist und die Bereitschaft, Ihren Reiseleiter in schwierigen Situationen zu unterstützen, sind auf dieser Tour unabdingbar! Höhepunkte Inklusivleistungen:
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