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Kilimanjaro Kikeleva-RouteTansania / TrekkingReise Nr. 5064 Sie haben ein großes Ziel vor Augen - den Kilimanjaro. Während der sechs Tage am Berg bietet Ihnen die Kikeleva-Route mit dem Abstecher zum Mawenzi eine sehr gute Höhenanpassung. Die täglichen Gehetappen sind etwas länger, als bei der Kilimanjaro-Überquerung, Sie haben aber den gleichen Komfort am Berg: gute Zelte, sehr gutes Essen, sauberes Trinkwasser und eine prima Mannschaft! Unser Tipp: Die optimale Reise für Einsteiger, die etwas mehr Zeit haben.
Tourverlauf: 1. Tag(B) Anreise Linienflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba nach Nairobi. 2. Tag(B) Ankunft in Nairobi - Fahrt nach Loitokitok Wir kommen gegen Mittag an und fahren gleich weiter nach Loitoktiok. Während eines kurzen Stopps unterwegs können wir bei den Einheimischen in einem kleinen Shop Getränke und vielleicht das erste Souvenir erstehen; außerdem gibt es hier saubere Toiletten. Auf der Weiterfahrt sehen wir eventuell Zebras, Giraffen und Antilopen. Die weichen Hügel der Chyulu Mountains tauchen auf. Die Straße ist mittlerweile sehr gut und bis Loitoktiok asphaltiert. Wir packen das Gepäck für die Bergbesteigung in die vorgesehenen Säcke um und vergessen nicht, bereits am Abend unsere Wasserflaschen für den ersten Wandertag zu füllen bzw. noch zwei Flaschen Mineralwasser zu kaufen, denn diese werden am Berg immer wieder aufgefüllt. Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 230km; Gästehaus [A] 5. Tag(B) Nalemoru - Sekimba Camp Nach dem Frühstück fahren wir auf guter Straße nach Tarakea, denn hier erfolgt die Zollabfertigung. Wenn die Einreiseformalitäten erledigt sind, fahren wir zu unserem Ausgangspunkt Nalemoru, wo die Bergführer und die Begleitmannschaft bereits auf uns warten. Wir registrieren uns im großen Bergbuch und dann wandern wir endlich los. Der erste Teil der Strecke führt an Feldern vorbei, an die sich der an dieser Bergseite sehr schmale Regenwaldgürtel anschließt. Vier Stunden gehen wir sanft bergauf. Ohne große Anstrengung erreichen wir die Baumgrenze und das Sekimba Camp (ca. 2.800 m). Meist stehen schon die Zelte und die Mannschaft erwartet uns mit einem heißen Tee. Wer möchte, kann nachmittags noch ein Stückchen weitergehen - bitte mit dem Guide besprechen. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 30km; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA] 6. Tag(B) Kikeleva-Höhlen Die zweite Etappe führt durch Moorlandschaft hoch zur zweiten Höhle (ca. 3.300 m), wo wir etwas warmes zu Mittag essen. Der heutige Tag ist ein bisschen anstrengender als der gestrige, wir wandern länger und die Etappe ist etwas steiler. Nach insgesamt ca. sechs Stunden erreichen wir am Nachmittag das Zeltlager bei den Kikeleva-Höhlen (3.600 m). In der Nähe ist ein kleiner Bach. Hinsichtlich der Höhenanpassung ist es sehr ratsam, noch ein Stück aufzusteigen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA] 7. Tag(B) Mawenzi Tarn Hütte Aufstieg zur Mawenzi Tarn Hütte (4.330 m) am Fuß des bizarr geformten Gipfels des Mawenzi. Wir gehen heute zwar nicht lang, aber steil aufwärts. Am Fuß des Mawenzi erholen wir uns an einem kleinen See und essen zu Mittag. Wer möchte, kann mit dem Guide noch ein Stück zum Mawenzi hochgehen - wegen der Höhenanpassung sehr empfehlenswert. Da die Hütte nicht geräumig ist, schlafen wir in den Zelten. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 730m; Zelt [FMA] 8. Tag(B) School Hütte Wir starten zeitig und wandern nach kurzer Steigung am Morgen über den Kibo-Sattel lange durch die karge Landschaft in Richtung Kibo Hütte. Noch bevor wir diese sehen, zweigen wir ab und gelangen über einen steilen Hang zur School Hütte (4.770 m), unserem Tagesziel. Nicht vergessen: Heute Abend die Thermoskanne unbedingt mit heißem Tee für den nächsten Tag füllen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 440m; Abstieg: 300m; Mehrbett-Hütte [FMA] 9. Tag(B) Gilman's Point - Uhuru Peak - Abstieg Horombo Hütte Nach einer kurzen Nacht und einem kleinen Frühstück mit Tee/Kaffe und ein paar Keksen brechen wir zwischen Mitternacht und 1 Uhr zum Gipfelsturm auf. In den Rucksack packen wir auch unsere Thermoskanne und unser Gipfel-Pack mit Keksen, Nüssen und Schokolade. Zunächst queren wir diagonal von der Hütte zur Hauptroute, die wir unterhalb der Hans Meyer-Höhle erreichen. Ein immer steiler werdender Weg liegt vor uns, die wenigen Kilometer ziehen sich in Serpentinen stundenlang dahin, der insgesamt etwa sechsstündige Aufstieg führt über Asche und Geröll bis zum 5.685 m hohen Gillman's Point. Hier genießen wir bei gutem Wetter den Sonnenaufgang und den prachtvollen Anblick der Northern Ice Fields. Nach kurzer Pause folgt die nicht mehr so steile, ca. 2-stündige Endetappe, meist über Schnee und Geröll, zum 5.896 m hohen Uhuru Peak. Im Morgenlicht stehen wir auf dem Dach Afrikas und können die Bedeutung des Namens Uhuru (Freiheit) erahnen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route bis zur Kibo Hütte. Nach der Mittagsrast steigen wir in etwa drei Stunden weiter über den sich ewig hinziehenden Kibo-Sattel zur 3.720 m hoch gelegenen Horombo Hütte ab. Gehzeit: 13-15h; Aufstieg: 1230m; Abstieg: 2280m; Zelt [FMA] 10. Tag(B) Marangu Gate - Arusha Die etwa sechsstündige Etappe führt über die Mandara-Hütte (2.700 m), wo wir zu Mittag essen, zum Marangu Gate (1.800 m). Wir genießen den Abstieg durch den breiten Regenwaldgürtel. Hier wird nach erfolgreicher Gipfelbesteigung die Urkunde ausgestellt. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft und fahren nach Arusha ins Hotel. Wir freuen uns auf eine warme Dusche und ein richtiges Bett. Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 1h; Abstieg: 2000m; Hotel [FMA] 11. Tag(B) Heimreise Die Nacht ist kurz, denn der Abflug ist für ca. 03:30 Uhr angesetzt. Wir fliegen via Addis Abeba zurück nach Frankfurt. Hier kommen wir am späten Nachmittag an. Charakter der Tour und Anforderungen Der Kilimanjaro hat drei Gipfel, von denen der Uhuru mit 5.895 m der höchste und ”jüngste' ist. Er wurde von der Erosion nicht so stark angegriffen wie der 5.149 m hohe Mawenzi im Osten und der Shira-Kamm mit 4.020 m auf dem Shira-Plateau im Westen. Dass es sich beim Kibo um einen Vulkan handelt, der noch nicht erloschen ist, erkennen Sie am Kraterrand beim Gilman's Point auf 5.685 m. Hier kann man in den Reuschkrater mit seinem zentralen Vulkanschlot, der auch Ash Pit (Aschengrube) genannt wird, blicken. Außerdem weisen die Fumarolen im Krater und die Schwefelablagerungen am Vulkangestein auf die vulkanische Tätigkeit des Berges hin. Dagegen zeigen der Mawenzi und der Shira-Kamm keine vulkanischen Aktivitäten. Der Kamm, ein Überbleibsel einer Kaldera, wurde durch die Naturkräfte sehr verändert, sein Vulkankrater ist stark erweitert bzw. abgebaut. Um den herausgewitterten Lavakern des Mawenzi gruppieren sich sieben Fels- und Eisgipfel. Für die im Durchschnitt fünf- bis siebenstündigen Tagesetappen bei der Besteigung des Kilimanjaro brauchen Sie nicht so sehr bergsteigerisches Können als vielmehr gute Kondition und körperliche Fitness. Am Gipfeltag sind Sie über zwölf Stunden auf den Beinen! Die ungewohnte Höhe stellt zusätzliche Anforderungen an den Körper, die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist wichtig, besonders zu Beginn, wenn Sie noch nicht akklimatisiert sind. Zu rasches Gehen kann in dieser Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen Ihnen, sich durch Ausdauersport (Joggen, Radfahren, Walken oder Schwimmen) und ausgedehnte Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der letzte Aufstieg zum Krater des Kibo ist aufgrund der Höhe und der Länge sehr anstrengend und erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Trittsicherheit ist vor allem am Gipfeltag beim Wandern durch steiniges Gelände bzw. Geröll sehr wichtig. Die Kikeleva-Route ist von den Anforderungen her mit der Marangu-Route vergleichbar. Sie gehen auf breiten Wegen oder guten Pfaden. Die täglichen Höhenunterschiede liegen vor dem Gipfeltag unter 1.000 m, an zwei Tagen betragen sie weniger als 500 m. Am Tag der Gipfelbesteigung starten Sie auf 4.770 m Höhe und steigen auf guten Pfaden bis zum Uhuru Peak auf fast 5.900 m. Mit Auf- und Abstieg sind Sie 12 bis 15 Stunden unterwegs. Die Route wird seit Jahren mit gutem Erfolg begangen. Die Überlandfahrten und Safaris erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen, die Straßen, Pisten und Wege in den Parks sind oft holprig und staubig. Außerdem dürfen die Fahrzeuge, was Ausstattung und Komfort betrifft, nicht mit westeuropäischen Maßstäben gemessen werden. Für Personen mit Bandscheibenproblemen sind die Safaris nicht geeignet. Es kann durchaus zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) kommen. Bitte haben Sie dann Verständnis und packen Sie in kameradschaftlicher Weise bei eventuell anfallenden Reparaturen mit an. Gute Konditon, Ausdauer erforderlich. Einsteigertour für Teilnehmer, die mehr Zeit haben. Wandern auf guten Wegen; anstrengende Aschefelder am langen Gipfeltag. Klima Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer gut verträglich; es gehört zu den besten Weltklimata. In Arusha und Moshi (ca. 1.400 m) herrschen folgende Temperaturen (Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9° bis 12°C, Mittagstemperaturen 23° bis 28°C, Nachttemperaturen 9° bis 14°C. Im Gipfelbereich des Kilimanjaro treten Nachtfröste auf (ca. -10° bis -20°C). Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene Gesamttagestemperatur zwischen 20° bis 28°C. Günstige Reisezeiten sind von Mitte Juni bis Oktober (diese Monate gelten als ”kühle' Trockenzeit) und Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlägen zu rechnen. Bei der Besteigung des Kibo passieren Sie sämtliche Klimazonen, angefangen von den Tropen (der Kilimanjaro liegt knapp südlich des Äquators) bis zur arktischen Zone - und das innerhalb weniger Tage. Bitte bedenken Sie, dass die Regenzeiten bzw. Schneefälle am Kilimanjaro mittlerweile genauso Änderungen oder Verschiebungen unterworfen sind wie die Jahreszeiten in unseren Breitengraden. In den Chyulu Mountains kann es sehr heiß werden, durch die niedrigere Lage ist das Klima hier nicht so gemäßigt - vor allem in der Ebene kann es sich sehr aufheizen. Ausrüstung Für die Kilimanjaro-Besteigung benötigen Sie zu Beginn leichte Baumwollkleidung, dann warme Kleidung (Fleece-Jacke und Goretex-Überjacke, warme Hose, Mütze, Handschuhe) für den Gipfelbereich, Ihre Therma-Rest-Liegematte und Ihren eigenen Schlafsack, der bis -15°C im Komfortbereich tauglich sein sollte. Bitte beachten Sie auch die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden. Gepäck Das Gepäck für die Bergbesteigung wird umgepackt. Sie nehmen zum Berg nur das mit, was Sie dort auch benötigen (maximal 10 kg pro Person). Die bekommen vor Ort Packsäcke, das restliche Gepäck bleibt in Ihrer Reisetasche und Sie bekommen es am Ende der Bergbesteigung zurück. Bitte nehmen Sie unbedingt eine Reisetasche (gern auch mit Rollen) mit - keinen Koffer. Inklusivleistungen:
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