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Kilimanjaro Lemosho-Route mit Northern CircuitTansania / BergsteigenReise Nr. 5121 Hier haben wir ein besonderes Kilimanjaro-Erlebnis für Sie. Sie steigen über die Lemosho-Route auf das Shira-Plateau. Die Umrundung des Gipfelaufbaus auf dem wenig begangenen Northern Circuit ist zum einen ideal für die Akklimatisation, zum anderen eine sportliche Herausforderung. Immer wieder sind kleinere Abstiege und darauf folgend Gegenanstiege zu bewältigen, was sehr anstrengend ist. Vor dem endgültigen Gipfelsturm übernachten Sie in der School Hut. Anschließend steigen Sie über die Mweka-Route ab, genießen den üppigen Pflanzenwuchs im Regenwald und legen dann in einem schönen Hotel am Fuß des Berges die Füße hoch.
Tourenverlauf: 1. Tag Anreise Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba zum Kilimanjaro Airport. 2. Tag Ankunft in Tansania Gegen Mittag kommen wir am Kilimanjaro Airport an, werden abgeholt und nach Arusha ins Hotel gebracht. Hotel-Übernachtung [A] 3. Tag Lemosho Gate - Mit Mkubwa (Forest Camp) Am Morgen nach dem Frühstück packen wir das Gepäck für den Berg. Wir fahren nach Naola und weiter zum Lemosho Gate (1.850 m). Nach der Registrierung fahren wir zum versteckten Ausgangspunkt der Lemosho-Route, an dem uns unsere Begleitmannschaft erwartet (2.100 m). Gemächlich steigen wir durch den Regenwaldgürtel auf. Der erst noch breite Weg wird bald zum Pfad. Schon hier unterscheidet sich die Besteigung von vielen anderen: Die ersten Stufen liegen vor uns. Wurzeln und Blattwerk verhindern einen allzu leichten Aufstieg. Je nach Wetterlage können unsere Füße auch mal im Schlamm einsinken, so dass wir am Ende des ersten Tages ein leckeres Abendessen und ein bisschen Ruhe verdient haben. Die Zelte wurden bereits für uns aufgebaut und heißer Tee erwartet uns am Mti Mkubwa 2.750 m. Mti Mkubwa ist das Swahili-Wort für große Bäume, die Zelte stehen bei diesen Bäumen. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 0m; Zelt-Übernachtung [FMA] 4. Tag Shira Camp 1 Durch den dichten Bergwald gelangen wir bald in das sogenannte Moorland. Die Vegetation wird buschartig und der Blick schweift immer wieder in Richtung Mt. Meru und Kilimanjaro. Ständig ändert sich die Szenerie: Es wird trockener und mehr Felsen erwarten uns. Erstmals spürt der eine oder andere von uns die Höhe - langsam gehen ist gefordert. Schon liegt die Mittagspause vor uns. Wir schonen unsere Kräfte, und unser Blick erfasst bald die Weite des Shira-Plateaus. Es geht weiter zu unserem heutigen Übernachtungsplatz, dem Sira Camp 1 auf 3.475 m. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 725m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 5. Tag Moir Hut Die heutige Etappe ist etwas länger. Wir wandern zuerst entlang des Plateaus und steigen zur Shira Hütte auf 3.850 m auf. Kurz vor dem Shark Tooth, einem sehr markanten Felsen, machen wir unsere Mittagspause und wenden uns dann nach in linker Richtung zum Lawa Tower. Weiter steigen wir auf zur Moir Hut (4.100 m). Dort angekommen lohnt noch ein kleiner weiterer Anstieg: wir haben freien Blick über das Amboseli Becken. Während der Abendstunden können wir im Dunst unter uns die Lichter von Moshi und Machame sehen. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 625m; Zelt [FMA] 6. Tag Bofu Camp Ein kurzer Anstieg führt uns zur Lent Gruppe und unser Blick schweift wieder ins Amboseli Becken. Über uns schimmern die nördlichen Eisfelder. Nun wandern wir stetig berab und schlagen das Camp auf einer Höhe von 3.700 m auf. Dies ist die einzige Stelle am Northern Circuit, wo wir Wasser finden. Am Nachmittag ruhen wir uns am Lager aus oder erkunden zu Fuß die Umgebung. Wenn der Himmel nicht wolkenverhangen ist haben wir vor uns den Mawenzi und über uns den Kili. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 550m; Zelt [FMA] 7. Tag Dritte Höhle Zur guten Akklimatisation ist auch dieser Tag gemächlich. Wir wandern weiter entlang des Northern Circuits und stiegen nochmal ca. 100 m ab bevor wir zur Dritten Höhle (3.900 m) aufstiegen. Sie liegt kurz unterhalb des Kibo Sattels. Der Aufstieg zum Sattel lohnt sich wegen der Höhenanpassung. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 8. Tag School Hut Heute wandern wir zunächst durch alpine Wüste. Nach einigen kleinen Pausen in der trockenen Mondlandschaft erreichen wir gegen Mittag die School Hut (4.750 m), wo uns das Mittagessen erwartet. Diese Unterkunft wurde mit Unterstützung von Hauser exkursionen renoviert und bietet uns beste Möglichkeiten zur Regeneration, um den Herausforderungen der nächsten Tage gewachsen zu sein. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 0m; Mehrbetthütte [FMA] 9. Tag Uhuru Peak - Mweka Hut Der anstrengendste Teil unserer Kili-Tour steht nun bevor. Nach einer kurzen Nacht und einem heißen Getränk beginnen wir gegen 1.30 Uhr unseren finalen Aufstieg zum ”Dach Afrikas'. Der Pfad verläuft immer steiler zum Gilman's Point (5.685 m), wo wir einen fantastischen Sonnenaufgang über dem Mawenzi-Gipfel erleben können. Nach einer kurzen Pause setzen wir unseren Aufstieg mit zusammengebissenen Zähnen bis zum höchsten Punkt des Kilimanjaro, dem Uhuru Peak (5.895 m), fort. Gegen 9.00 Uhr werden wir voraussichtlich dort oben stehen. Nach einer kurzen Rast und zahlreichen Gipfelfotos steigen wir via Stella Point und Barafu Hut ab. Hier warten bereits einige Crewmitglieder mit einem warmen Mittagessen auf uns. Wir steigen weiter ab zum Millenium Camp auf 3.700 m Höhe, wo wir in Zelten übernachten und den heutigen, sehr anstrengenden Tag noch einmal Revue passieren lassen können. Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 1145m; Abstieg: 2195m; Zelt [FMA] 10. Tag Mweka Gate - Arusha Auf einem breiten Weg geht es durch den Regenwald hinab zum Mweka Gate (1.800 m). Am Gate werden wir bereits erwartet und machen hier unsere Mittagspause. Nach dem Erhalt der ersehnten Gipfelurkunde fahren wir ins Hotel. Am Nachmittag erholen wir uns am Pool mit Blick zum Kili, auf dessen Gipfel wir gestern noch gestanden sind. Die Annehmlichkeiten des Hotels können wir richtig genießen. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 1900m; Hotel [FMA] 11. Tag Heimreise und Ankunft in Frankfurt Die Nacht war kurz, denn schon zwischen 3 Uhr und 4 Uhr ist der Rückflug angesetzt. Zum Kaffee landen wir in Addis Abeba, der Rest der Zeit bis Frankfurt vergeht dann wie im Fluge. Am späten Nachmittag kommen wir an. Charakter der Tour und Anforderungen Der Kilimanjaro hat drei Gipfel, von denen der Uhuru mit 5.895 m der höchste und ”jüngste' ist. Er wurde von der Erosion nicht so stark angegriffen wie der 5.149 m hohe Mawenzi im Osten und der Shira-Kamm mit 4.020 m auf dem Shira-Plateau im Westen. Dass es sich beim Kibo um einen Vulkan handelt, der noch nicht erloschen ist, erkennen Sie am Kraterrand beim Gillman's Point auf 5.685 m. Hier kann man in den Reuschkrater mit seinem zentralen Vulkanschlot, der auch Ash Pit (Aschengrube) genannt wird, blicken. Außerdem weisen die Fumarolen im Krater und die Schwefelablagerungen am Vulkangestein auf die vulkanische Tätigkeit des Berges hin. Dagegen zeigen der Mawenzi und der Shira-Kamm keine vulkanischen Aktivitäten. Der Kamm, ein Überbleibsel einer Kaldera, wurde durch die Naturkräfte sehr verändert, sein Vulkankrater ist stark erweitert bzw. abgebaut. Um den herausgewitterten Lavakern des Mawenzi gruppieren sich sieben Fels- und Eisgipfel. Für die im Durchschnitt fünf- bis siebenstündigen Tagesetappen bei der Besteigung des Kilimanjaro brauchen Sie nicht so sehr bergsteigerisches Können als vielmehr sehr gute Kondition und körperliche Fitness. Am Gipfeltag sind Sie über zwölf Stunden auf den Beinen! Die ungewohnte Höhe stellt zusätzliche Anforderungen an den Körper, die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist wichtig, besonders zu Beginn, wenn Sie noch nicht akklimatisiert sind. Zu rasches Gehen kann in dieser Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen Ihnen, sich durch Ausdauersport (Joggen, Radfahren, Walken oder Schwimmen) und ausgedehnte Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der letzte Aufstieg zum Krater des Kibo ist aufgrund der Höhe und der Länge sehr anstrengend und erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Trittsicherheit ist vor allem am Gipfeltag beim Wandern durch steiniges Gelände bzw. Geröll sehr wichtig. Die Runde auf dem Northern Circuit ist die längste Variante der Kilimanjaro-Besteigungen. Sie verbringen acht Tage am Berg und bewegen sich auf der Nordseite um den Krateraufbau herum, bevor Sie über die School Hut zum Gipfel aufsteigen. Die Tagesetappen sind nicht besonders lang, dadurch aber, dass Sie immer auf- und absteigen, handelt es sich bei dieser Tour um eine anstrengende Unternehmung. Der Abstieg erfolgt auf der Mweka-Route. Sehr gute Kondition erforderlich, lange Gipfeletappe, wenig begangene Route, auch für Wiederholer geeignet. Klima Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer gut verträglich; es gehört zu den besten Weltklimata. In Arusha und Moshi (ca. 1.400 m) herrschen folgende Temperaturen (Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9° bis 12°C, Mittagstemperaturen 23° bis 28°C, Nachttemperaturen 9° bis 14°C. Im Gipfelbereich des Kilimanjaro treten Nachtfröste auf (ca. -10° bis -20°C). Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene Gesamttagestemperatur zwischen 20° bis 28°C mit hoher Luftfeuchtigkeit. Günstige Reisezeiten sind von Mitte Juni bis Oktober (diese Monate gelten als ”kühle' Trockenzeit) und Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlägen zu rechnen. Bei der Besteigung des Kibo passieren Sie sämtliche Klimazonen, angefangen von den Tropen (der Kilimanjaro liegt knapp südlich des Äquators) bis zur arktischen Zone - und das innerhalb weniger Tage. Bitte bedenken Sie, dass die Regenzeiten bzw. Schneefälle am Kilimanjaro mittlerweile genauso Änderungen oder Verschiebungen unterworfen sind wie die Jahreszeiten in unseren Breitengraden. Ausrüstung Sie benötigen warme Kleidung für den Gipfelbereich, Ihre Liegematte und Ihren eigenen Schlafsack, der bis -15°C im Komfortbereich tauglich sein sollte. Bitte beachten Sie auch die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden. Gepäck Das Gepäck für die Bergbesteigung wird umgepackt. Sie nehmen zum Berg nur das mit, was Sie dort auch benötigen (maximal 10 kg pro Person). Sie bekommen vor Ort Packsäcke, das restliche Gepäck bleibt in Ihrer Reisetasche und am Ende der Bergbsteigung bekommen Sie es zurück. Bitte nehmen Sie unbedingt eine Reisetasche (gern auch mit Rollen) mit - keinen Koffer. Inklusivleistungen:
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