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Kilimanjaro mit ErholungTansania / TrekkingReise Nr. 5063 Mit einem Akklimatisationstag beim Aufstieg über die Kikeleva-Route, den Sie am Mawenzi verbringen, erreichen Sie den Kili-Gipfel in guter Stimmung und Verfassung. Es ist die gleiche Aufstiegsroute, wie bei der Reise Kilimanjaro Kikeleva-Route. Um Ihr Bergerlebnis abzurunden, gehen Sie auf Safari im Tsavo West-Nationalpark und lernen die afrikanische Tierwelt kennen. Sie übernachten im stilvollen Severin Safari Camp: Die festinstallierten Zelte sind vollständig eingerichtet (mit Dusche und WC). Mit dem Blick auf das Wasserloch ist jede Mahlzeit nicht nur ein Gourmet-Highlight. Während der Mittagshitze können Sie sich am Pool im Schatten entspannen, bevor Sie zur Pirschfahrt aufbrechen. Schließlich erholen Sie sich am Indischen Ozean in der Severin Sea Lodge. Die Bungalows und das Haupthaus liegen in einem üppig grünen Garten mit großen Palmen; Sie können sich im Pool oder im Meer erfrischen, Wassersport wird angeboten.
Ihr Tourverlauf: 1. Tag Anreise Lienenflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba nach Nairobi. Abflug am späten Abend. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Nairobi - Loitokitok Ankunft in Nairobi am Mittag. Wir werden abgeholt und fahren weiter nach Loitokitok nahe der kenianisch-tansanischen Grenze. Unterwegs rasten wir bei einem Souveniershop, denn nur dort gibt es saubere Toiletten und kühle Getränke. Im gemütlichen Gästehaus übernachten wir, packen unser Gepäck für die Bergbesteigung um und genießen den Blick auf den Kilimanjaro. Wir vergessen nicht, bereits am Abend unsere Wasserflaschen für den ersten Wandertag zu füllen bzw. noch zwei große Flaschen Mineralwasser zu kaufen, denn diese werden am Berg auch immer wieder aufgefüllt. Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [A] 3. Tag Nalemoru - Sekimba Camp Nach dem Frühstück fahren wir auf guter Straße nach Tarakea, denn hier erfolgt die Zollabfertigung. Wenn die Einreiseformalitäten erledigt sind, fahren wir zu unserem Ausgangspunkt Nalemoru, wo Bergführer und Träger bereits auf uns warten. Der erste Teil der Strecke führt an Feldern vorbei, an die sich der an dieser Bergseite sehr schmale Regenwaldgürtel anschließt. Vier Stunden gehen wir sanft bergauf. Ohne große Anstrengung erreichen wir die Baumgrenze und das Sekimba Camp (ca. 2.700 m). Meist stehen schon die Zelte und die Mannschaft erwartet uns mit einem heißen Tee. Wer möchte, kann nachmittags noch ein Stückchen weitergehen - bitte mit dem Guide besprechen. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 4. Tag Kikeleva-Höhlen Die erste Etappe führt durch Moorlandschaft hoch zur zweiten Höhle (ca. 3.300 m), wo wir etwas warmes zu Mittag essen. Der heutige Tag ist ein bisschen anstrengender als der gestrige, wir wandern länger und der Abschnitt ist etwas steiler. Nach insgesamt ca. sechs Stunden erreichen wir am Nachmittag das Zeltlager bei den Kikeleva-Höhlen (3.600 m). In der Nähe ist ein kleiner Bach. Hinsichtlich der Höhenanpassung ist es sehr ratsam, noch ein Stück aufzusteigen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 5. Tag Mawenzi Tarn Hütte Aufstieg zur Mawenzi Tarn Hütte (4.330 m) am Fuß des bizarr geformten Gipfels des Mawenzi. Wir gehen heute zwar nicht lang, aber die Etappe wird steil. Am Fuß des Mawenzi erholen wir uns an einem kleinen See und essen zu Mittag. Wer möchte, kann mit dem Guide noch ein Stück zum Mawenzi hochgehen - wegen der Höhenanpassung sehr empfehlenswert. Da die Hütte nicht geräumig ist, schlafen wir in den Zelten. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 6. Tag School Hütte Wir starten zeitig und wandern nach kurzer Steigung am Morgen über den Kibo-Sattel lange durch die karge Landschaft in Richtung Kibo Hütte. Noch bevor wir diese sehen, zweigen wir ab und gelangen über einen steilen Hang zur School Hut (4.770 m), unserem Tagesziel. Nicht vergessen: Heute Abend die Thermoskanne unbedingt mit heißem Tee für den nächsten Tag füllen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 440m; Abstieg: 300m; Mehrbett-Hütte [FMA] 7. Tag Gilman's Point - Uhuru Peak - Abstieg zur Horombo Hütte Nach einer kurzen Nacht und einem kleinen Frühstück mit Tee/Kaffe und ein paar Keksen brechen wir um ca. 01.00 Uhr zum Gipfelsturm auf. In den Rucksack packen wir auch unsere Thermoskanne und unser Gipfel-Pack mit Keksen, Nüssen und Schokolade. Zunächst queren wir diagonal von der Hütte zur Hauptroute, die wir unterhalb der Hans Meyer-Höhle erreichen. Ein immer steiler werdender Weg liegt vor uns, die wenigen Kilometer ziehen sich in Serpentinen stundenlang dahin. Über Asche und Geröll verläuft der insgesamt etwa sechsstündige Aufstieg bis zum 5.685 m hohen Gilman's Point. Hier genießen wir bei gutem Wetter den Sonnenaufgang und den prachtvollen Anblick der Northern Ice Fields. Nach kurzer Pause folgt die nicht mehr so steile, ca. 2-stündige Endetappe, meist über Schnee und Geröll, zum 5.896 m hohen Uhuru Peak. Im Morgenlicht stehen wir auf dem Dach Afrikas und können die Bedeutung des Namens Uhuru (Freiheit) erahnen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route bis zur Kibo Hütte. Nach der Mittagsrast steigen wir in etwa drei Stunden weiter über den sich ewig hinziehenden Kibo-Sattel zur 3.720 m hoch gelegenen Horombo Hütte ab. Gehzeit: 13-15h; Aufstieg: 1230m; Abstieg: 2280m; Zelt [FMA] 8. Tag Marangu Gate - Loitokitok Die etwa sechsstündige Etappe führt über die Mandara-Hütte (2.700 m), wo wir zu Mittag essen, zum Marangu Gate (1.800 m). Wir genießen den Abstieg durch den breiten Regenwaldgürtel mit seiner üppigen Vegetation. Am Gate wird nach erfolgreicher Gipfelbesteigung die Urkunde ausgestellt. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft und fahren zurück nach Kenia, nach Loitokitok ins Gästehaus. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 2000m; Gästehaus [FMA] 9. Tag Tsavo West-Nationalpark Wir verlassen Loitokitok früh und fahren auf interessanter Strecke in den Tsavo West-Nationalpark. Wir passieren Maasai-Dörfer und ein großes Lavafeld. Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich, etwa 20 km im Konvoi zu fahren. Alle Fahrzeuge sammeln sich im Dorf Kisianjani, um 9:30h wird in Begleitung von Rangern abgefahren. In den 80iger und 90iger Jahren gab es in dieser Region viele Wilderer und die Tradition des Konvois hat sich bis heute erhalten. Nach dem Eintritt in den Nationalpark können wir schon die Augen nach den ersten Tieren aufhalten. Zum Mittagessen erreichen wir das Severin Safari Camp. Wir beziehen die Zelte und können etwas entspannen, bevor wir am späten Nachmittag zur Pirschfahrt aufbrechen. Wieder zurück, sitzen wir am Lagerfeuer und tauschen Geschichten aus oder lauschen einfach den Geräuschen der Nacht. Schließlich lassen wir uns das köstliche Abendessen schmecken. Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Tented Camp [FMA] 10. Tag Tsavo West-Nationalpark Der Tag steht uns im Park zur Verfügung. Kurz vor Sonnenaufgang treffen wir uns auf eine Tasse Kaffe oder Tee und schon geht es los. Nach ca. 3-4 Stunden Pirschfahrt und vielen Eindrücken und Erlebnisen mit der Tierwelt kehren wir zum Frühstück zurück. Dann heißt es ausruhen: Den Ausblick von der eigenen Terrasse des Zeltes genießen, am Wasserloch die vorbeiziehenden Tiere beobachten, ein schönes Buch lesen, eine Runde im Pool schwimmen oder sich bei einer Massage verwöhnen lassen. Fast schon 'Freizeitstress', der nur vom Mittagessen unterbrochen wird. Am Nachmittag fahren wir dann wieder hinaus in den Busch. Vielleicht lassen wir die Fahrt am Poachers Lookout zum Sonnenuntergang ausklingen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Tented Camp [FMA] 11. Tag Tsavo West-Nationalpark - Mombasa Wir verabschieden uns vom Camp und pirschen uns zum Gate. Auf der Teerstraße angekommen fahren wir recht zügig nach Mombasa, zumindest bis wir die ersten Vororte erreichen. Dann herrscht mehr und etwas chaotischer Verkehr auf den Straßen und wir kommen langsamer vorwärts. Trotzdem erreichen wir zum späten Mittagessen die Severin Sea Lodge in Mombasa. Wir beziehen unsere Zimmer und können am Nachmittag schon zum ersten Mal in den Indischen Ozean (je nach Tide) springen. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 250km; Hotel [FA] 12.-13. Tag Mombasa Wir verbringen diese Tage ganz gemütlich in der Severin Sea Lodge am Indischen Ozean. Wir können die Sportmöglichkeiten des Hotels nutzen, Strandspaziergänge machen (nicht von den mitlaufenden Händlern stören lassen!), ein gutes Buch lesen und einfach mal ausspannen. Hotel [FA] 14. Tag Heimreise Die Nacht ist kurz - oder der Abend lang…. Abflug ist gegen 03:00 Uhr, wir fahren also mitten in der Nacht zum Flughafen und fliegen via Addis Abeba nach Frankfurt. Hier kommen wir noch am gleichen Spätnachmittag an. Charakter der Tour und Anforderungen Der Kilimanjaro hat drei Gipfel, von denen der Uhuru mit 5.895 m der höchste und ”jüngste' ist. Er wurde von der Erosion nicht so stark angegriffen wie der 5.149 m hohe Mawenzi im Osten und der Shira-Kamm mit 4.020 m auf dem Shira-Plateau im Westen. Dass es sich beim Kibo um einen Vulkan handelt, der noch nicht erloschen ist, erkennen Sie am Kraterrand beim Gillman's Point auf 5.685 m. Hier kann man in den Reuschkrater mit seinem zentralen Vulkanschlot, der auch Ash Pit (Aschengrube) genannt wird, blicken. Außerdem weisen die Fumarolen im Krater und die Schwefelablagerungen am Vulkangestein auf die vulkanische Tätigkeit des Berges hin. Dagegen zeigen der Mawenzi und der Shira-Kamm keine vulkanischen Aktivitäten. Der Kamm, ein Überbleibsel einer Kaldera, wurde durch die Naturkräfte sehr verändert, sein Vulkankrater ist stark erweitert bzw. abgebaut. Um den herausgewitterten Lavakern des Mawenzi gruppieren sich sieben Fels- und Eisgipfel. Für die im Durchschnitt fünf- bis siebenstündigen Tagesetappen bei der Besteigung des Kilimanjaro brauchen Sie nicht so sehr bergsteigerisches Können als vielmehr gute Kondition und körperliche Fitness. Am Gipfeltag sind Sie über zwölf Stunden auf den Beinen! Die ungewohnte Höhe stellt zusätzliche Anforderungen an den Körper, die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist wichtig, besonders zu Beginn, wenn Sie noch nicht akklimatisiert sind. Zu rasches Gehen kann in dieser Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen Ihnen, sich durch Ausdauersport (Joggen, Radfahren, Walken oder Schwimmen) sowie durch ausgedehnte Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der letzte Aufstieg zum Krater des Kibo ist aufgrund der Höhe und der Länge sehr anstrengend und erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Trittsicherheit ist vor allem am Gipfeltag beim Wandern durch steiniges Gelände bzw. Geröll sehr wichtig. Bezüglich der Anforderungen ist die Kikeleva-Route mit der Marangu-Route vergleichbar. Sie gehen auf Wegen bzw. guten Pfaden. Die täglichen Höhenunterschiede liegen vor dem Gipfeltag unter 1.000 m, an zwei Tagen betragen sie weniger als 500 m. Am Tag der Gipfelbesteigung starten Sie auf 4.770 m Höhe und steigen auf guten Pfaden bis zum Uhuru Peak auf fast 5.900 m auf. Mit Auf- und Abstieg sind Sie 12 bis 15 Stunden unterwegs. Die Überlandfahrten und Safaris erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen, die Straßen, Pisten und Wege in den Parks sind oft holprig und staubig. Außerdem dürfen die Fahrzeuge, was Ausstattung und Komfort betrifft, nicht an westeuropäischen Maßstäben gemessen werden. Für Personen mit Bandscheibenproblemen sind die Safaris nicht geeignet. Es kann durchaus zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) kommen. Bitte haben Sie dann Verständnis und packen Sie in kameradschaftlicher Weise bei eventuell anfallenden Reparaturen mit an. Gute Kondition und Ausdauer erforderlich, langer Gipfeltag. Das Komplettpaket 'Berg - Safari - Baden' lässt keine Wünsche offen. Klima Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer gut verträglich; es gehört zu den besten Weltklimata. In Arusha und Moshi (ca. 1.400 m) herrschen folgende Temperaturen (Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9° bis 12°C, Mittagstemperaturen 23° bis 28°C, Nachttemperaturen 9° bis 14°C. Im Gipfelbereich des Kilimanjaro treten Nachtfröste auf (ca. - 10° bis - 20°C). Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene Gesamttagestemperatur zwischen 20° bis 28°C. Günstige Reisezeiten sind von Mitte Juni bis Oktober (diese Monate gelten als ”kühle' Trockenzeit) und Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlägen zu rechnen. Bei der Besteigung des Kibo passieren Sie sämtliche Klimazonen, angefangen von den Tropen (der Kilimanjaro liegt knapp südlich des Äquators) bis zur arktischen Zone - und das innerhalb weniger Tage. Bitte bedenken Sie, dass die Regenzeiten bzw. Schneefälle am Kilimanjaro mittlerweile genauso Änderungen oder Verschiebungen unterworfen sind wie die Jahreszeiten in unseren Breitengraden. Ausrüstung Für die Kilimanjaro-Besteigung benötigen Sie zu Beginn leichte Baumwollkleidung; dann warme Kleidung für den Gipfelbereich, Ihre Thermarestmatte und Ihren eigenen Schlafsack, der bis -15°C im Komfortbereich tauglich sein sollte. Trekking-Stöcke erleichtern das Gehen. Bitte beachten Sie auch die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden. Gepäck Das Gepäck für die Bergbesteigung wird umgepackt. Sie nehmen zum Berg nur das mit, was Sie dort auch benötigen (maximal 10 kg pro Person). Sie bekommen vor Ort Packsäcke, das restliche Gepäck bleibt in Ihrer Reisetasche und am Ende der Bergbesteigung bekommen Sie es zurück. Bitte nehmen Sie unbedingt eine Reisetasche (gern mit Rollen) mit - keinen Koffer. Inklusivleistungen:
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