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Land der tausend HügelRuanda / TrekkingReise Nr. 5759 Ruanda begeistert mit Landschaften von Aufsehen erregender Schönheit. Die Menschen sind offen und freundlich - die Dämonen der Vergangenheit sind besiegt. Ruanda befindet sich im Aufbruch. Sie erleben die grandiose Naturlandschaft des Volcanoes-Nationalpark, besteigen in zwei Tagen den Mt. Karisimbe und genießen den augenschmeichelnden Blick über die endlos grünen Hügel. Ein Gorilla-Tracking, also das Suchen und der Aufenthalt bei den faszinierenden Tieren, für viele das Highlight dieser Reise, ist ebenso eingeschlossen, wie eine Wanderung zu den Schimpansen im Nyungwe-Nationalpark. Hier leben auch Kolobus-Affen und viele weitere Primatenarten. Möchten Sie diese Tour abrunden? Für eine fakultative Verlängerung locken die nördlichen Nationalparks Tansanias: Lake Manyara, Ngorongoro-Krater und Serengeti. Wir stellen Ihnen eine Safari nach Wunsch zusammen!
Tourenverlauf: 1. Tag Anreise Linienflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba nach Kigali. Abflug am Abend. 2. Tag Ankunft in Kigali Ankunft in Kigali gegen Mittag. Wir werden am Flughafen abgeholt und fahren zum Hotel. Nach einer Pause zum Frischmachen treffen wir uns wieder mit unserem Reiseleiter. Er erläutert uns die Reise, beantwortet unsere Fragen, gibt uns Tipps und Hinweise und macht uns mit der Umgebung vertraut. Kigali hat ca. 1 Mio. Einwohner, die Stadt liegt auf 1.540 m Höhe. Fahrzeit: 0,5h; Hotel [A] 3. Tag Kigali - Nyungwe-Nationalpark Kigali hat ein quirliges Stadtzentrum. Auf engstem Raum leben viele Menschen zusammen. Wir erhalten einen Einblick in die wechselvolle Geschichte Ruandas: von der vorkolonialen Zeit bis in unsere Tage. Die Erlangung der Unabhängigkeit und der Völkermord stellen Eckpunkte in der Geschichte des Landes dar. Während wir durch Kigali fahren, macht unser Guide uns auf Details aufmerksam, gibt uns Erläuterungen und bringt uns die Stadt und das Land auf diese Weise nahe. Etwas außerhalb der Stadt besuchen wir Genozid-Gedenkstätten. Schließlich fahren wir in den Nyungwe-Nationalpark. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 450km; Gästehaus [FMA] 4. Tag Nyungwe-Nationalpark: Schimpansen-Trekking Der Nyungwe-Wald (970 qkm) liegt im Südwesten Ruandas und gehört zu den am besten erhaltenen Bergwäldern in Ostafrika. 2005 wurde die Region zum Nationalpark erklärt. Das Gebiet liegt zwischen 1.600 m und 2.950 m Höhe; nachts kann es also recht kühl werden. Lange vor Sonnenaufgang trinken wir eine Tasse Kaffee, um die Lebensgeister zu wecken. Wir fahren in den Cyamudongo Forest (auf ca. 2.000 m Höhe), der Teil des Nyungwe-Nationalparks ist, und halten hier Ausschau nach Schimpansen. Die Gehzeit ist variabel und hängt davon ab, wo die Schimpansen gesichtet wurden. Haben wir die Tiere schließlich gefunden, nähern wir uns langsam. Ein Stück des Weges werden wir sie begleiten und beobachten. Wir dürfen eine Stunde mit ihnen verbringen. Es ist sehr wichtig, dass wir uns an die Anweisungen und Hinweise des Reiseleiters und des Rangers halten! Am Nachmittag besuchen wir die Teeplantage von Gisakura, spazieren durch die Teefelder und erfahren Näheres über den dortigen Anbau. Bei einem Tässchen Tee lassen wir den Nachmittag ausklingen. Gehzeit: 3-7h; Gästehaus [FMA] 5. Tag Nyungwe Forest Im Vergleich zu gestern konnten wir lange schlafen, heute frühstücken wir gegen 7 Uhr. Dann fahren wir an den Rand des Nyungwe Forest und wandern durch den Wald zur Quelle des längsten Flusses Afrikas, des Nils. Unterwegs erleben wir üppigen Regenwald - Heimat von über 1.000 Pflanzenarten, über 200 Arten von Orchideen, über 200 Vogelarten, ca. 50 unterschiedlichen Schmetterlingen… und damit ist diese Aufzählung noch nicht zu Ende. Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 1h; Gästehaus [FMA] 6. Tag Besteigng des Mt. Bigugu Mt. Bigugu (2.950 m) ist die höchste Erhebung im Nyungwe Forest. Ein schmaler Pfad windet sich durch den Wald den Berg hinauf. Unterwegs sehen wir viele Tiere. In Nyungwe sind allein 13 Primatenarten beheimatet. Eine Vielzahl an Bergblumen blüht hier. Wir beobachten Vögel, z. B. den Ruwenzori Turraco, und entdecken vielleicht auch eine Schlange - allerdings nur mit viel Glück und wenn wir möglichst geräuschlos gehen. Heute wechseln wir das Quartier und übernachten in Kamembe. Gehzeit: 4-6h; Fahrzeit: 1h; Hotel [FMA] 7. Tag Kibuye und Lake Kivu Wir fahren nach Kibuye, am östlichsten Zipfel des Lake Kivu gelegen. Die Landschaft ist sehr eindrucksvoll: Tief eingeschnittene Buchten, steil aufragende Bergketten und vorgelagerte Inseln bilden ein grandioses Panorama. Unterwegs besuchen wir eine Kirche und die Genozidgedenkstätte Bisesero - ein Ort der Trauer, der Erinnerung und Reflexion. Auf den Bisesero-Hügel hatten sich circa 50.000 Menschen geflüchtet und über 100 Tage lang dort versteckt und verteitigt. Nur etwa 1.000 Menschen haben überlebt! Am späten Nachmittag machen wir einen schönen Bootsausflug auf dem Lake Kivu. Wir fahren nach Amahoro Island, die Insel des Friedens. Eine besondere Stimmung kommt bei einem späten Abendessen auf der Insel auf. Gehzeit: 4-5h; Hotel [FMA] 8. Tag Via Musanze nach Gisenyi Wir nähern uns der Heimat der Berggorillas von Ruanda. Unterwegs besuchen wir einige sehr entlegene Dörfer, in denen sich Lebensweise und Traditionen seit über hundert Jahren kaum verändert haben. Die Bewohner gewähren uns einen Einblick in ihr Leben, ihre Arbeit, in Haus und Hof. Die Bauern bewirtschaften Felder und ernten u. a. Mais, Kartoffeln und Tee. Je umsichtiger und zurückhaltender wir uns verhalten, desto besser lassen sich Kontakte knüpfen. Sehr wichtig: Fotografieren Sie Dorfbewohner bitte nur mit deren Zustimmung. Fahrstrecke: 5km; Hotel [FMA] 9. Tag Volcanoes-Nationalpark: Besteigung des Mt. Bisoke Nach der Ankunft am Gate des Nationalparks treffen wir den Ranger, der uns auf die Wanderung zum 3.711 m hohen Mt. Bisoke vorbereitet. Diese Tour dient auch der besseren Akklimatisation und ist ein gutes Training für unsere morgige Gorilla-Pirsch. In Begleitung unseres Guides und eines Rangers steigen wir auf dem teilweise schlammigen Pfad zum Gipfel auf und können den schönen Blick über die umliegende, üppig-grüne Hügellandschaft genießen. Wir folgen dem gleichen Weg wieder hinunter. Am Nachmittag haben wir noch Zeit, um in einem der Dörfer einen traditionellen Heiler zu besuchen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 910m; Abstieg: 910m; Hotel [FMA] 10. Tag Gorilla Tracking im Volcanoes-Nationalpark Sicher eines der Highlights unserer Reise ist das Gorilla Tracking, die Suche nach den Silberrücken. Wir hoffen sehr und drücken die Daumen, dass sie von Erfolg gekrönt ist. Früh am Morgen treffen wir den Ranger und wandern zu dem Platz, an dem die Gorillas zum letzten Mal gesehen wurden. Von hier folgen wir ihren Spuren quer durch den Regenwald. Es geht durch wegloses Gelände, über Stock und Stein, teilweise ist es rutschig und matschig und wir müssen die Hände zu Hilfe nehmen. Es ist heiß und im Regenwald sehr feucht. All die Strapazen nehmen wir auf uns, um die Gorillas zu sehen. Sobald wir die Tiere erreicht haben, verbringen wir circa eine Stunde mit ihnen. Dieses Zeitlimit besteht zum Schutz der Tiere, denn sie sollen so wenig wie möglich in ihrem natürlichen Lebensrhythmus gestört werden. Der Ranger hat uns zum Verhalten während dieser Zeit schon vorher Erläuterungen gegeben. Wir bewegen uns langsam, sprechen im Flüsterton und vermeiden ruckartige Bewegungen. Schließlich treten wir den Rückweg an. Gehzeit: 4-6h; Hotel [FA] 11. Tag Besteigung des Mt. Karisimbe (1. Tag) Die Krönung unserer Reise: Wir erklimmen den 4.507 m hohen Mt. Karisimbe. Natürlich starten wir wieder früh. Der erste Wandertag führt uns auf halbe Höhe des Berges. Bereits hier spüren wir die dünne Höhenluft; wir bewegen uns langsamer und das Atmen fällt schwer. Kopfschmerzen sind nicht ungewöhnlich. Wir schlagen das Lager in einer Höhe von ca. 3.500 m auf. Zur besseren Höhenanpassung werden wir die Umgebung des Camps noch etwas erkunden. In der Abenddämmerung taucht die untergehende Sonne die umliegenden Vulkanberge in sanftes Licht. Hier oben wird es abends und nachts sehr kalt. Wir sind froh, eine warme Jacke, eine Mütze, Handschuhe und den warmen Schlafsack dabeizuhaben! Gehzeit: 5h; Aufstieg: 700m; Zelt [FMA] 12. Tag Mt. Karisimbe (2. Tag) Wir erklimmen den Gipfel. Im Morgenlicht schweift der Blick über die Vulkanberge der Umgebung, die sanften ”tausend Hügel' - eine Landschaft, die uns schlicht die Sprache verschlägt. Leider müssen wir uns losreißen und den langen Weg zurück zum Ausgangsort absteigen. Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1700m; Hotel [FMA] 13. Tag Kigali Es heißt Abschied nehmen. Wir fahren zurück nach Kigali. Dort angekommen, haben wir noch Zeit, um den Markt zu besuchen und Souvenirs zu kaufen. Ein letztes gemeinsames Abendessen beschließt unsere Tour. Die Nacht ist kurz, denn der Rückflug ist bereits zwischen 3 und 4 Uhr angesetzt. Fahrzeit: 2-3h; Hotel [FMA] 14. Tag Heimreise Wir fliegen von Kigali via Addis Abeba nach Frankfurt. Ankunft am Nachmittag. Charakter der Tour und Anforderungen In der besuchten Region herrscht tropisches Klima. Daher sollten Sie feuchte Hitze gut vertragen. Während der Vulkanbesteigungen und Wanderungen folgen Sie oft feuchten und rutschigen Wegen durch Regenwald. Halten Sie vor der Abreise unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Eine gute körperliche Gesamtverfassung und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Reise. Während der Wanderungen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste verstauen (z. B. Wasserflasche, Kamera etc.). Die Überland- und Ausflugsfahrten führen häufig über Piste und erfordern daher ”Sitzfleisch' und gutes Durchhaltevermögen. Für Personen mit schmerzhaften Rückenleiden, z. B. Bandscheibenproblemen ist diese Reise nicht geeignet. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse und der teilweise riskanten Fahrweise anderer Verkehrsteilnehmer werden größere Distanzen nur bei Tageslicht zurückgelegt. Die Sicherheitslage in Ruanda ist sehr gut, auf den Straßen werden nur vereinzelt Polizeikontrollen durchgeführt. Für den Besuch bei den Gorillas ist es wichtig, dass Sie gesund sind. Schon der kleinste Infekt kann für die sensiblen Gorillas sehr gefährlich bis tödlich sein. Gute Kondition erforderlich, Tropenklima, Geheimtipp für neugierige Afrika-Fans. Klima Die Jahreszeiten in Ruanda sind den unseren entgegengesetzt. Wenn bei uns Sommer ist, ist in Ruanda Winter. Obwohl Ruanda in Äquatornähe liegt, ist das tropische Klima aufgrund der Höhenlage gemäßigt. Die Ebenen Ruandas liegen auf etwa 1.500 m Höhe, die Vulkanberge im Norden erreichen Höhen von über 4.000 m. Durch diese Höhenunterschiede gibt es starke Temperaturunterschiede. In den meisten Landesteilen ist es warm (ca. 24°C bis 27°C), doch in den Bergen kann es auch Frost geben. Die Niederschläge nehmen von Osten nach Westen ab. Von Mai bis September herrscht die sogenannte große Trockenzeit, die dann in die kleine Regenzeit übergeht. Ausrüstung Entsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie atmungsaktive, leichte sowie wärmere Kleidung. Sinnvoll ist eine Regenhose und leichte Regenjacke (Goretex). Für die kühlen Abende und die Vulkanbesteigung ist eine Fleece-Jacke oder ein Pullover erforderlich. Knöchelhohe Trekkingschuhe und Teleskopstöcke benötigen Sie für das Vulkantrekking sowie für die Gorilla-Pirsch. Bitte achten Sie auf Kleidung in gedeckten Farben. Die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour senden wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zu. Gepäck Bitte nehmen Sie eine Reisetasche (gern auch mit Rollen) mit – keinen Koffer. Inklusivleistungen:
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