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Magisches WestafrikaTogo / ErlebnisreisenReise Nr. 7193 Lomé - Kpalime - Kloto - Sokodé - Kara - Natitingou - Abomey - Bohicon - Ouidah - Cotonou In den fast unbekannten und faszinierend ursprünglichen Küstenländern Togo und Benin, die sich geographisch nach Norden bis ins Innere des Kontinents erstrecken, sind viele überlieferte Traditionen noch heute präsent. Der Voodoo-Kult hat seine große Bedeutung behalten, ein Zusammenspiel von übernatürlichem Glauben, Riten und Gebräuchen. Fetischismus ist weit verbreitet. Feuer- und Maskentänze, traditionelle Kulthandlungen Bestandteil des Alltags.
Reiseverlauf: 1. Tag: MO Hinflug - Lome Flug von Deutschland über Brüssel nach Lomé in Togo. Ankunft abends. 2. Tag: DI Lomé - Voodoozeremonie Stadtbesichtigung in Lomé: Markt, Kolonialgebäude, Fetischmarkt. Nachm. Teilnahme an einer Voodoo-Zeremonie in einem Dorf - beim hypnotischen Rhythmus der Trommeln und Gesänge fallen einige Tänzer in Trance. (140 km) FA 3. Tag: MI Kpalimé Fahrt nordwärts, in Kpalimé der Markt. Dann eine halbtägige Wanderung durch Kaffee- und Kakaopflanzungen. (135 km) FA 4. Tag: DO Kloto - Sokodé Weiter ins Landesinnere, Besuch von Dörfern, in denen noch nach alten Traditionen gelebt wird. Abends Feuertänze, ein animistisches Ritual, bei dem die Tänzer auf glühende Kohlen treten, diese in die Hand nehmen und über ihre Körper reiben, ohne sich zu verbrennen. (300 km) FA 5. Tag: FR Sokodé - Kara Fahrt in die Berge von Malfakassa-Fasao zum Stamm der Bassar, die in Lehmhütten mit kegelförmigen Dächern leben, jeweils mehrere Hütten einer Großfamilie sind von einer Mauer umgeben. Zur Übernachtung nach Kara. (200 km) FA 6. Tag: SA Kara - Natitingou Die Somba leben seit Jahrhunderten in burgartigen, doppelstöckigen Lehmhäusern, gut geschützt inmitten der Atakora Bergkette, ein schönes Beispiel für trad. afrikanische Architektur. Dann Fahrt nach Benin, abends in Natitingou. (100 km) FA 7. Tag: SO Natitingou Auch die Yom haben sich ihre Traditionen bewahrt. Die Fetischpriester sind fester Bestandteil ihrer Gesellschaft. FA 8. Tag: MO Bohicon - Abomey Fahrt südwärts nach Savalou, wichtige animistische Stätte, aus dem ganzen Land kommen Menschen hierher, um dem Fetisch zu huldigen. Dann Abomey, frühere Hauptstadt des Königreichs Dahomey. Besichtigung des Königspalastes, heute ein Museum mit Kultgegenständen, königlichen Insignien, Juwelen, Kleidung und Waffen. Der Reichtum der Dahomey gründete auf Krieg und Sklavenhandel, in seiner Blütezeit sollen 4.000 Frauen im Palastharem gewohnt haben. (450 km) FA 9. Tag: DI Bohicon Zunächst ein Maskentanz der Fon und Yoruba, Egun. Die Masken repräsentieren die Geister der Verstorbenen. Aus dem Wald kommend ziehen sie, in prächtige bunte Gewänder gekleidet, durch das Dorf. Eigentlich sollen sie Angst einflößen, aber meist werden sie vom Gelächter der Zuschauer begleitet. Dann ein Maskenfest, Gelede, ein Kult, der Fruchtbarkeit für Menschen und Erde bewirken soll. Die geschnitzten, prächtig bemalten Masken bewegen sich wie Marionetten und erzählen Geschichten. Das Spektakel erinnert an eine Mischung aus Straßentheater und magischem Theater. (70 km) FA 10. Tag: MI Ganvie Per Boot über den Nokwe-See nach Ganvie, einer malerischen Pfahlbautensiedlung. Ca. 18.000 Menschen leben hier, Tofinou, Fischer zumeist, ihre Kanus mit buntbemalten Masten sind überall präsent. (150 km) FA 11. Tag: DO Ouidah Ouidah ist die spirituelle Hauptstadt des Voodoo, ein früherer Sklaven-Umschlagsplatz mit portugiesischer Architektur. Besichtigung des Python-Tempels und der Festung. (100 km) FA 12. Tag: FR Ouidah Halbtägige Bootsfahrt, zunächst auf dem Mono-Fluss, vorbei an kleinen Dörfer, wo noch auf trad. Art Salz gewonnen wird. Durch ein malerisches Mündungsgebiet, an von Mangrovenwäldern gesäumten Buchten entlang zur Küste mit zahlreichen Fischerdörfern. Nachm. ein trad. Maskentanz der Fon, Zangbeto. Große, mit farbigem Stroh bedeckte Masken "wirbeln" durch das Dorf, sie repräsentieren wilde, nicht menschliche Geister. Dieser Maskentanz soll vor bösen Geistern und Menschen schützen. FA 13. Tag SA Ouidah Vorm. Zeit zum Entspannen am Strand. Dann Fahrt nach Cotonou, Zeit zum Einkaufen. Abends Rückflug über Brüssel. F 14. Tag: SO Ankunft Morgens Ankunft in Deutschland. Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Eine ausführliche Rundreise durch Togo und Benin. Vom an der Küste gelegenen Lomé im tropischen Süden über das Togo-Gebirge bis in den savannengeprägten Norden. Dann Grenzüberquerung nach Benin und durch Savannenlandschaft über die Hochebene wieder zurück zur Küste bis Cotonou. Doch was uns noch mehr als die Landschaft fasziniert, sind die zahlreichen Volksgruppen, die ihre traditionelle Lebensweise bis heute bewahrt haben. Wir sehen Feuertänze, Maskentänze, eine Voodoo-Zeremonie, treffen Fetischpriester und sehen den Königspalast in Abomey. Fahrt in landestypischen, klimatisierten Geländewagen oder Minibussen, v.a. in den abgelegenen nördlicheren Gebieten häufig auch auf Piste. Einfache Unterkünfte. Togo und Benin können ganzjährig besucht werden, es herrscht ein tropisch-feuchtes Klima mit Durchschnittstemperaturen von ca. 30°C.Sonderreise zum Voodoo-Fest:Jedes Jahr im Januar versammeln sich Tausende Anhänger des Voodoo zur Opferzeremonie an den Stränden von Ouidah (Benin), um mit Hilfe von als heilig geltenden Fetischen die Götter und Geister zu rufen. Zu diesem Event bieten wir eine Sonderreise an, Tour Nr. 213410-01, Termin: 07.01. bis 17.01.2012, Preis ab € 2.490,-, Detailprogramm auf Anfrage. Inklusivleistungen:
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