![]() | ![]() |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Mali - Guinea - Guinea-Bissau ; Westafrika pur vom Niger bis an den AtlantikMali / KulturreisenReise Nr. 5955 Auf ins unbekannte, geheimnisvolle Westafrika! Von Malis Hauptstadt Bamako reisen Sie zunächst am Niger entlang in die Mandé-Region zu Goldgräbern, die noch heute wie in alten Zeiten nach dem Edelmetall schürfen. Anschließend erleben Sie traditionelle Gastfreundschaft: Der Stammeshäuptling von Bissandougou empfängt Sie unter dem Palaverbaum, Sie erleben ein heiliges Maskenritual der Toma mit und werden von den Fulani mit einer traditionellen Zeremonie willkommen geheißen. Aber auch die faszinierende Natur der drei Länder kommt nicht zu kurz: Sie wandern im dichten Dschungel von Ziama, erkunden das Bergland Fouta Djalon, eine der schönsten Trekkingregionen Westafrikas, und versuchen unter fachkundiger Führung die stark bedrohten Westlichen Schimpansen oder seltene Colobusaffen aufzuspüren. Schließlich lernen Sie den herrlich gelegenen Bissagos-Archipel kennen, dessen Bewohner ihre Traditionen und Rituale bis heute bewahrt haben, wo Delfine im kristallklaren Wasser spielen und Sumpfantilopen und Flußpferde eine sichere Rückzugsstätte gefunden haben…
Ihr Reiseverlauf 1.Tag Anreise nach Bamako (-/-/-) 2. Tag (Mandingue-Berge – Siguiri) Ankunft am zeitigen Morgen, Transfer zum Hotel und Ausschlafen bis zum Frühstück. Nach dem Frühstück abenteuerliche Fahrt in die Mandingue-Berge in der Mandé-Region zwischen Mali und Guinea, früher Bambouk genannt. Hier wurde das Gold gefördert, das den Karawanen, die einst von Djenné, Timbuktu und Oualata bis zum Mittelmeer zogen, zu glänzendem Ruhm verhalf. Noch heute graben die Goldgräber tiefe Schächte und tauchen auf der Suche nach dem kostbaren Edelmetall in die Dunkelheit hinab. Sie überqueren die Grenze zu Guinea und fahren am Ufer des Flusses Niger entlang nach Siguiri. Ü im Hotel. (F/M/A) 3.-4.Tag (Siguiri – Kerouane-N’Zerekore) Heute und morgen reisen Sie durch die von Gold- und Diamantenstollen durchzogene Region des Malinke-Stammes. Der Weg über Berge, Hochebenen und durch Täler ist nicht einfach, aber die faszinierende Landschaft entschädigt für jegliche Strapazen. Südlich von Kerouane wandelt sich das Landschaftsbild von Savanne zu Waldgebieten. Unterwegs sehen Sie typische Lehmhäuser, deren Fassaden mit natürlichen Pigmentfarben verziert und die von konischen Strohdächern bedeckt sind. Stolz zeigen die Einheimischen Ihnen ihre Bauten und der Stammeshäuptling von Bissandougou empfängt Sie unter dem Palaverbaum, dessen dichtes Blätterwerk seinen kühlenden Schatten auf den Marktplatz wirft. 1 Ü im Zelt in Buschcamp, 1 Ü im Hotel. 2x(F/M/A) 5.Tag (Wald von Ziama) Heute erkunden Sie den schier undurchdringlichen Wald von Ziama. An einer Lichtung lassen Sie das Fahrzeug stehen und bahnen sich den Weg zu Fuß weiter. Ein ortskundiger Guide und gelernter Botaniker begleitet Sie und gibt Ihnen einen interessanten Einblick in die Mannigfaltigkeit der äquatorialen Vegetation. Sie folgen dem Pfad weiter entlang der dicht bewachsenen Berghänge, bis Sie in etwa 1000 m Höhe auf ein altes, von Pflanzen bewachsenes Gebäude stoßen. Die geschichtsträchtige Kinadou-Villa war zu Kolonialzeiten der Urlaubssitz eines Gouverneurs aus Senegal und später geheimes Exil für den gestürzten ghanaischen Präsidenten Nkrumah. Überhaupt birgt der Wald von Ziama zahlreiche Geheimnisse, darunter die faszinierende Bautechnik der Einheimischen, die in der Lage sind, eine 70 m lange Brücke ausschließlich unter der Verwendung von Naturmaterialien wie Holz und Lianen zu errichten. Nur denjenigen, die in diese Baukunst eingeweiht sind, ist es erlaubt, am Bau einer solchen Brücke mitzuwirken. Sie dürfen das architektonische Meisterwerk am Nachmittag bestaunen. Ü im Zelt in Buschcamp. (F/M/A) 6.Tag (Wald von Ziama – Kissidougou) Der Wald von Ziama im Grenzgebiet zwischen Guinea und Liberia ist die Heimat des Toma-Stammes. Sie besuchen eines seiner Dörfer und erleben ein heiliges Maskenritual. Die Reise führt anschließend weiter in das Land der Kissi an der Grenze zwischen Sierra Leone und Liberia. Die Kissi sind bekannt für ihre im Wald verteilten Steinfiguren, die Gottheiten verkörpern. Bei einem Museumsbesuch in Kissidougou sehen Sie zahlreiche rituelle Objekte der Region. Ü im Hotel. (F/M/A) 7.Tag (Kissidougou – Dalaba) Auf Ihrem Weg aus dem Waldgebiet hin zur Savanne fahren Sie in das Bergmassiv von Fouta Djallon, eines der reizvollsten und spektakulärsten Gebiete Guineas. Berge, Hochebenen, Savannen, grüne Feuchttäler, zahlreiche Flüsse und Wasserfälle zeichnen das Landschaftsbild – nicht umsonst wird die Region das ”Wasserschloss Westafrikas” genannt. Aufgrund des milden Klimas war Fouta Djallon während der Kolonialzeit ein beliebtes Urlaubsziel der Franzosen. In Faranah überqueren Sie den Niger und fahren weiter nach Mamoun, immer tiefer hinein ins Herz der Berge. Ü im Hotel. (F/M/A) 8.Tag (Dalaba – Labé) Heute besuchen Sie das friedvolle Städtchen Dalaba in 1200 m Höhe und lernen den Stamm der Fulani kennen. Sie gehören zu den bedeutendsten Rinderzüchtern Westafrikas und sind bekannt für ihre natürliche Schönheit. Eine Wanderung in den Wald (ca. 1,5 h) führt Sie zum Ditin-Wasserfall, mit 100 m der höchste des Landes. Sie besuchen abgelegene Dörfer, geprägt durch ihre großen Lehmbauten mit Flachreliefs und hohen, kegelförmigen Strohdächern. In einem der Dörfer empfangen Sie ein Fulani-Häuptling und sein Ältestenrat zu einer traditionellen Zeremonie. Eine mit Nüssen gefüllte Kalebasse wird als Geschenk überreicht, man hält Festreden und schwelgt in Erinnerungen an Erlebnisse aus vergangenen Zeiten. Sie sind herzlich eingeladen, Fragen zur Geschichte der Fulani und ihrer traditionellen Lebensweise zu stellen. Ü im Hotel. (F/M/A) 9.Tag (Labé – Westliches Fouta Djallon) Abwechslungsreiche Fahrt von Labe durch die unberührten Täler und Wälder bis ins westliche Bergland des Fouta Djallon. Inmitten einer atemberaubenden Landschaft schlagen Sie ihr Zeltlager auf. Ü im Zelt. (F/M/A) 10.Tag (Westliches Fouta Djalon – Bafatá) Sie überqueren die Grenze von Guinea nach Guinea-Bissau und tauchen ein in eine andere Welt. Guinea-Bissau, das erst 1973 seine Unabhängigkeit erlangte, gibt dem Besucher aufgrund der fröhlichen Mentalität seiner Bewohner das Gefühl, mit einem Fuß in Afrika, mit dem anderen in Brasilien zu stehen. Ü im Hotel. (F/M/A) 11.-12.Tag (Bafatá – Jemberem) Die Straße wird immer schmaler und führt vorbei an riesigen Cashewnuss-Plantagen – Guinea-Bissau ist einer der weltgrößten Exporteure der Nüsse. Sie gelangen in ein abgelegenes Gebiet des Landes. Dichte Vegetation säumt den Weg und Sie dringen immer tiefer in den Canthalez-Primärwald vor. Ihre nächste Station ist das Dorf Jemberem, wo ein Ökotourismusprojekt etabliert wurde, von dem die lokale Bevölkerung profitieren kann. Im Morgengrauen begeben Sie sich unter der Führung eines lokalen Guides auf die Spuren der Waldschimpansen und lernen Wissenswertes über ihr Sozialverhalten. Mit ein wenig Glück entdecken Sie die liebenswerten Primaten – oder andere Tiere wie der seltene Colobusaffe kreuzen Ihren Weg. Sie machen Begegnungen mit den Tanda, einem im Wald lebenden Volksstamm und sind eingeladen zu einer traditionellen Tanzdarbietung. 2 Ü im Zelt. 2x(F/M/A) 13.Tag (Bissagos-Archipel) Sie fahren heute zur Insel Rubane im Bissagos-Archipel. Der Archipel setzt sich zusammen aus 88 Inseln, wovon nur 21 dauerhaft bewohnt sind. Dieses wahrhafte Juwel birgt einzigartige Landschaften sowie seltene Tierarten und ist Heimat traditionell lebender animistischer Volksstämme. Die Bewohner des Bissagos-Archipels können ihre Jahrhunderte alten Traditionen und Rituale dank der völligen Abgeschiedenheit von jeglicher moderner Zivilisation bewahren und leben. Auf einer Tageswanderung über die Insel tauchen Sie in das traditionelle Dorfleben auf der Insel Canhabaque ein, lernen die Bedeutung der geheimnisvollen Masken und den Hintergrund der siebenjährigen Enthaltsamkeit kennen. Ü im Hotel auf der Insel Rubane. (F/M/A) 14.Tag (Orango) Heute steht eine Bootsfahrt auf die Orango-Insel an. Die Insel gehört zum UNESCO-Biosphärenreservat und gilt als Rückzugsgebiet von Sumpfantilopen, Affen und Flusspferden. Letztere können Sie mit etwas Glück im offenen Ozean beobachten. Pelikane und Flamingos bevölkern die Inselufer und wer möchte, kann optional sein Glück beim Hochseeangeln versuchen. Am Abend fahren Sie nach Rubane zurück. Ü im Hotel auf der Insel Rubane. (F/M/A) 15.Tag (Rubane – Bissau) Früh am Morgen fahren Sie mit dem Schnellboot nach Bolama, das bis 1941 Hauptstadt von Portugiesisch-Guinea war. Hier erobert die üppige Vegetation die verfallenden Überreste kolonialer Baukunst nach und nach zurück. Ursprünglich war die Stadt wie ein römisches Castrum angelegt, mit prächtigen Alleen, großzügigen Plätzen, zahlreichen Brunnen und Gärten sowie einem Gouverneurspalast. Weiterfahrt in die heutige Hauptstadt Bissau, Stadtrundgang und Transfer zum Flughafen. (F/M/A) Anforderungen Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition, Hitzeverträglichkeit, Trittsicherheit, Bereitschaft zum Komfortverzicht, Interesse und Toleranz für andere Kulturen. Diese Tour hat Expeditionscharakter. Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Behörden, afrikanisches Zeitverständnis, unvorhergesehene Ereignisse) ändern. Flexibilität, Teamgeist und die Bereitschaft, Ihren Reiseleiter in schwierigen Situationen zu unterstützen, sind auf dieser Tour unabdingbar! Höhepunkte Hinweise Bei Anreise am 07.12.2011 und 05.12.2012: Mit Meeresschildkröten-Beobachtung Bei Anreise am 07.03.2012: Mit Nimba-Maskenfestival Inklusivleistungen:
Seite drucken Reise merken Merkzettel Weitere Mali Reisen
|
![]() | ![]() ![]() ![]() ![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Impressum | Datenschutz | AGB | Partnerprogramm | Sitemap
© 2003-2012 PARADEAST.COM Letztes Update: 18.05.2012 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||