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Marokko - Im Westen des OrientsMarokko / StudienreisenReise Nr. 5009 Ausführlicher können wir Marokko nicht entdecken! Was wir kennen lernen werden? Nichts weniger als eine behutsame Verbindung mittelalterlicher und westlich-moderner Lebensweisen, die faszinierende Atmosphäre des Orients, atemberaubende Landschaften zwischen Wüsten, Bergen und Oasen. Als Archäologe und Historiker ist es mir eine besondere Freude, Sie zu Moscheen, römischen Ruinen, Palästen und Mausoleen zu führen. Ihr Dr. Gerhard Kuhn
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Casablanca Ihr Urlaub beginnt mit dem Flug nach Casablanca, in das wirtschaftliche Zentrum Marokkos an der Atlantikküste. Machen Sie es sich im Hotel bequem. 2. Tag: Haupt- und Königsstadt Rabat Breite Straßen und Hochhäuser - wir tauchen bei einer kurzen Stadtrundfahrt in das quirlige Casablanca ein und machen uns anschließend auf in die nördlich gelegene Königsstadt Rabat. Wir bestaunen den Königspalast und das Mausoleum Mohammeds V. mit dem Hassanturm, spazieren durch die Chellah, die Totenstadt der Meriniden, und stellen uns beim Bummel durch die malerischen Gässchen der Kasbah Oudaia vor, wie es hier zu Zeiten der alten Händler und Seefahrer war. Auf geht es in die Königsstadt Meknès, wo wir heute übernachten. 160 km (F, A) 3. Tag: Meknès, Moulay Idriss und Volubilis Morgens erkunden wir die UNESCO-Welterbestätte Volubilis, eine bedeutende Stadtanlage am westlichen Rand des Römischen Reiches. Neben dem Forum mit Kapitol und Basilika und dem als Caracalla-Bogen bezeichneten Triumphbogen sind es vor allem die gut erhaltenen, großflächigen Bodenmosaike, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Anschließend fahren wir in die nahe gelegene heilige Stadt Moulay Idriss, wo der gleichnamige Gründer der ersten marokkanischen Dynastie begraben liegt. Zurück in Meknès besichtigen wir die Residenz von Sultan Moulay Ismail, der die Stadt zur Hauptstadt Marokkos ausbauen ließ. Im noch erhaltenen Stadtmauerring der Königsstadt liegen prachtvolle Tore wie das Bab Mansour. Nicht weniger beeindruckend sind das Mausoleum des Sultans oder der gigantische Getreidespeicher Heri Souni. Zwei Übernachtungen in Fès. 120 km (F, A) 4. Tag: Besichtigung von Fès Auf einem morgendlichen Rundgang durch die älteste der marokkanischen Königsstädte suchen wir die Stätten der islamischen Gelehrsamkeit auf. Wir besichtigen die Koranschule, dürfen die Kairaouine-Moschee aber nur von außen betrachten. Anschließend gehen wir zum Mausoleum des Stadtgründers Moulay Idriss II. und tauchen in die bunten Souks der Färber, Gerber und Weber ein. Als Kontrast zur märchenhaften Altstadt besuchen wir Fès el Jedid (Neu-Fès), betrachten den Königspalast von außen und gehen in das Museum für Kunsthandwerk - wenn es geöffnet ist. (F, A) 5. Tag: Durch den Atlas Auf unserer Fahrt durch den Mittleren Atlas nach Midelt wechseln sich Dattelpalmen mit Lehmdörfern ab. Es geht weiter durch den Hohen Atlas und die steilwandige Ziz-Schlucht, in der der Fluss zwischen graubraunen Felsen fließt. Wir gelangen zu den Oasen des Südens bis ins komfortable Erfoud, wo wir uns über Nacht von der weiten Reise erholen. 430 km (F, A) 6. Tag: Am Rande der Sahara Wenn Sie nicht ausruhen möchten, haben Sie Gelegenheit zu einem optionalen Ausflug mit dem Landrover zu den beeindruckenden Sanddünen des Erg Chebbi. Anschließend erkunden wir das alte Karawanenzentrum Rissani mit seiner typischen Lehmarchitektur. Südlich der mystischen Tafelberge des Djebel Sarho erreichen wir den Fluss Draa und folgen dem Verlauf seiner Dattelpalmenoase bis nach Zagora, dem Tor zur Wüste. Eine Übernachtung in Zagora. 310 km (F, A) 7. Tag: Draatal und Ait Benhaddou Schon am Vormittag erreichen wir den südlich von Zagora gelegenen Pilgerort Tamegroute. Durch die Oase entlang dem Fluss Draa und über den Djebel Sarho reisen wir nach Ouarzazate. Wir unternehmen einen Abstecher in den Hohen Atlas und besichtigen das schönste Lehmdorf in Marokko, Ait Benhaddou, mit seinen zu einer imposanten Wohnburg verschmolzenen sechs Kasbahs. Die malerisch am Asif Mellah gelegene Ortschaft wurde von der UNESCO als Welterbestätte eingestuft. Eine Übernachtung in Ouarzazate. 260 km (F, A) 8. Tag: Die Straße der Kasbahs Von der alten französischen Garnisonsstadt Ouarzazate fahren wir nach Osten über die Straße der Kasbahs: Bei Skoura betrachten wir eine Oase ganz aus der Nähe, und dann fällt der Blick auf die beeindruckende Kasbah Amerhidil. Früher schmückte ihr Bild den 50-Dirham-Schein. Über Boumalne du Dades mit seinem typischen Terrassenfeldbau gelangen wir anschließend über gewundene Bergstraßen in das wildromantische Dadèstal. Hier erwarten Sie imposante Panoramablicke auf terrassierte Felder und zerklüftete Gebirgsformationen. Wir setzen die Reise nach El Kelaa M'Gouna, die berühmte Rosenstadt, fort und übernachten dort. 210 km (F, A) 9. Tag: Die Todhra-Schlucht Ziel unseres heutigen Ausflugs durch malerische Oasen ist die imposant zerklüftete Todhra-Schlucht. Nach einem ausgedehnten Spaziergang in den Oasengärten von Tinerhir kehren wir über die Straße der Kasbahs ins Zentrum der Region nach Ouarzazate zurück. Eine Übernachtung in Ouarzazate. 200 km (F, A) 10. Tag: Die Souss-Ebene Vom östlichen Antiatlas gelangen wir durch abwechslungsreiche Landschaften über das Safranland von Taliouine in die Souss-Ebene. In der ehemals reichsten Stadt Marokkos, Taroudannt, erkunden wir die fünftorige Stadtmauer und die Medina und fahren anschließend nach Agadir weiter. Lust auf Strand und Meer? Nach der Fahrt finden Sie Entspannung bei einem Strandspaziergang. Eine Übernachtung in Agadir. 360 km (F, A) 11. Tag: Im Anti-Atlas Wir besuchen die alte Silberstadt Tiznit, einst wichtiger Warenumschlagplatz für die Saharanomaden. Im westlichen Anti-Atlas erwartet uns in Tafraoute, einem Berberort in bizarr-schöner Felslandschaft, der Dreispitz Napoleons. Chapeau de Napoleon, so heißt nämlich der markanteste Granitfelsen Tafraoutes. Zum Abschluss des Tags besuchen wir ein typisches Berberdorf im nahe gelegenen und landschaftlich äußerst reizvollen Tal der Ammeln. Eine Übernachtung in Tafraoute. 220 km (F, A) 12. Tag: Entlang der Küste Wir verlassen Marokkos südlichstes Gebirge, den Anti-Atlas, über Ait Baha. Über die Bucht von Agadir erreichen wir die Region der Arganienbäume und Bananenplantagen. Am Leuchtturm des Kap Rhir und der Surferküste vorbei führt unser Weg nach Essaouira. Ein Spaziergang macht uns mit der vollständig erhaltenen Medina und dem idyllischen Fischereihafen mit seinen breiten Mauern und dem majestätischen Turm bekannt. 320 km (F, A) 13. Tag: Nach Marrakesch Sie können bis zum Mittag frei über Ihre Zeit verfügen. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen ausgiebigen Spaziergang am sechs Kilometer langen Sandstrand. Anschließend fahren wir in die südlichste marokkanische Königsstadt: Marrakesch. Wir begeben uns während eines Bummels über den Gauklerplatz Djemaa el Fna mitten in die Atmosphäre dieser einmaligen Stadt. Zwei Übernachtungen in Marrakesch. 180 km (F, A) 14. Tag: In Marrakesch Wir schauen uns das Wahrzeichen der Stadt an, das Minarett der Koutoubia-Moschee, aber auch die prachtvollen Saadier-Gräber und das ehemalige theologische Zentrum der Medersa Ben Youssef sowie Paläste aus verschiedenen Epochen (die Badi-Palastruine und der Bahia-Palast sind nicht immer geöffnet) stehen auf unserem Programm. Anschließend haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Trinken sie lieber Kaffee oder Pfefferminztee? Entspannen Sie sich auf einer der Dachterrassen am Gauklerplatz Djeemaa el Fna und genießen Sie den Tag. (F, A) 15. Tag: Größte Moschee Afrikas Es geht nordwärts, zurück nach Casablanca. Mittags erwartet uns ein Abschiedsessen am Atlantik. Anschließend besichtigen wir die ebenso große wie grandiose, 1993 eröffnete Moschee Hassans II. Im Tageszimmer in Casablanca können Sie sich bis zur späten Fahrt zum Flughafen ausruhen. 210 km (F, M) 16. Tag: Rückreise Ihr Rückflug startet kurz nach Mitternacht, so dass Sie am frühen Morgen wieder zu Hause sind. Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen) Ihre Hotels
Inklusivleistungen:
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