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Ruwenzori individuellUgandaReise Nr. 5131 Die Mondberge erwarten Sie! Sie reisen in kleinen individuellen Gruppen, die Leitung übernimmt ein erfahrener örtlicher Bergführer. Sie werden von einer Mannschaft begleitet, die Gepäck und Ausrüstung trägt. Die Margherita-Spitze ist die Krönung der Bergtour durch üppigste Natur. Es beginnt mit Strauch- und Farnlandschaft, weiter durch dichten Wald, vorbei an kleinen Bächen und meterhohen Senecien. Der Weg ist anspruchsvoll und oft feucht. Moose und Flechten hängen von den Bäumen herab. Die Gruppe kann sich teilen: Die einen steigen zur Margherita-Spitze auf, die anderen gehen zu den Kitandara-Seen. Ab hier treten Sie wieder gemeinsam den Rückweg an. Beim anschließenden Aufenthalt im Queen Elizabeth-Nationalpark beobachten Sie Tiere und erholen sich. Uganda und die Berggorillas gehören fast untrennbar zusammen. Die bisherigen Teilnehmer waren begeistert von den 'Gorillas im Nebel'. Bitte früh anmelden, da Permits besorgt werden müssen (Preis ab 2 Teilnehmer € 1.880,-- pro Person inkl. Gorilla-Permit).
Tourverlauf 1. Tag Anreise Linienflug mit Turkish Airlines von Frankfurt über Istanbul nach Entebbe. Abflug am Vormittag. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Entebbe - Fort Portal Ankunft in Entebbe am sehr frühen Morgen. Wir werden am Flughafen abgeholt und fahren ins Hotel. Hier haben wir die Möglichkeit, noch ein paar Stunden zu schlafen. Nach dem späteren Frühstück fahren wir gen Westen nach Fort Portal. Die Fahrt über die Nordroute ist lang; unterwegs bekommen wir erste Eindrücke vom Leben der Bevölkerung. Die gut ausgebaute Strasse windet sich durch weitläufiges Hügelland mit lockeren Akazienwäldern, passiert immer wieder ausgedehnte Teeplantagen und kleine wassergefüllte Senken mit dichtem Papyrus-Bestand. Zur Mittagszeit machen wir eine Pause in einem Restaurant an der Strecke. Am Nachmittag kommen wir in Fort Portal an und wir beziehen die Zimmer im Hotel. Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 330km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel 3. Tag Fort Portal - Kasese Nach dem Frühstück fahren wir nicht lange bis Kasese. Hier sortieren wir unsere Ausrüstung, richten das Berggepäck her und wir können noch die ein oder andere Besorgung im Ort machen. Kasese ist der Treffpunkt für alle Ruwenzoribergsteiger aus der ganzen Welt. Von der Veranda unseres Hotels genießen wir die ersten Blicke auf das Ruwenzori-Gebirge. Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 75km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA] 4. Tag Kasese - Ibanda - Nyabitaba-Hütte Nach dem Frühstück stellen wir das nicht benötigte Gepäck im Hotel ein. (Namensschild an den Taschen befestigen und wir lassen uns die Anzahl der eingestellten Gepäckstücke gesammelt quittieren). Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir Nyakalangija (1.615 m), ein Dorf in der Nähe von Ibanda, unseren Ausgangspunkt für die Ruwenzori-Besteigung. Mit unserer Begleitmannschaft (Führer, Köche und Träger) treffen wir letzte Vorbereitungen. Das Gepäck wird gewogen und verteilt. Wir brechen gegen Mittag auf. Am Ufer des Mbuku (ein Quellfluss des Nil) entlang und vorbei an den Feldern der Bakonjo-Bergbauern finden wir unseren Weg durch hohes Elefantengras und dichten Busch. An den steilen Uferhängen des Mbuku wandern wir durch Tropenwald auf und ab, zweimal überqueren wir auf Brücken den Fluss. Das letzte Stück der insgesamt etwa vierstündigen Etappe führt steil auf einen Kamm hinauf zu der, wie alle Unterkünfte im Ruwenzori-Nationalpark, sehr einfachen Nyabitaba-Hütte (2.650 m). Von hier haben wir einen schönen Blick auf die Portal Peaks. Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 36km; Aufstieg: 1035m; Abstieg: 0m; Zelt oder Hütte [FMA] 5. Tag Nyabitaba-Hütte - John-Matte-Hütte Die heutige Etappe ist durch eine fantastische und üppige Vegetation gekennzeichnet. Zunächst führt die Route hinunter zum Mbuku-Fluss und etwas weiter flussaufwärts, dann am Zusammenfluss des Mbuku und Bujuku über eine Hängebrücke ans andere Ufer. Eine neu angelegte Holzstreppe hilft uns über den steilen Uferhang. Schlammiger Waldboden, rutschige Wurzeln und glitschige Felsen: Das ist Urwald pur, und bei Regenwetter entsprechend anstrengend. Ab etwa 3.000 m Höhe treffen wir auf die ersten Senecien. In stetigem Auf und Ab erreichen wir nach etwa 5 Stunden die Nyamileju-Schutzhütte. Hier beginnt die Bleichmoos-Zone, Bigo Bog, mit dem Tussock-Gras. Noch eine weitere Stunde und unser Tagesziel, die John-Matte-Hütte (3.480 m), ist in Sicht. Wir wandern durch einen wunderschönen Senecienwald, vorbei an riesigen Blumen, Farnen und flechtenbehangenen Bäumen - eine mystische Stimmung umgibt uns hier. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 960m; Zelt oder Hütte [FMA] 6. Tag John-Matte-Hütte - Bujuku-Hütte Sobald wir den Bujuku-Fluss auf Felsen überquert haben, geht es auf einem neu angelegten Holzsteg durch den ”Lower Bog', eine große Ebene mit viel Sumpf und Tussock-Gras. Dann steigen wir über Wurzeln und durch Morast, vorbei an langen Flechten und dickem Moos die steilen Berghänge hinauf. Auf etwa 3.400 m erstreckt sich der ”Upper Bog', ein Hochtal, dessen Beschaffenheit dem des ”Lower Bog' ähnelt. Vorwärtsgehen bedeutet manchmal mühsames ”Vorwärtshüpfen' von Grasbüschel zu Grasbüschel; manchmal führt auch ein Stück Holzsteg durch das Moor. Die meist unrhythmische Fortbewegung durch Schlamm und Morast kostet Kraft und Konzentration. Auf dem Weiterweg stoßen wir wieder auf den Fluss, den wir heute mehrmals überqueren. Die Strecke führt durch Bigo Bog und dichten Senecienwald steil zum Bujuku-See hoch und weiter zur Bujuku-Hütte (3.970 m). Die Hütte befindet sich etwas oberhalb des Sees inmitten eines lichten Senecienwäldchens mit hohem Grasbewuchs und bietet bei gutem Wetter herrliche Blicke auf den Bujuku-See, den Mt. Baker, das Stanley-Massiv und den Mt. Speke. Übrigens besteht das Ruwenzori-Massiv aus sechs Gebirgsteilen. Die höchsten Erhebungen befinden sich mit den Zwillingsgipfeln Margherita (5.109 m) und Alexandra (4.990 m) in der Stanley-Gruppe. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 625m; Abstieg: 0m; Zelt oder Hütte [FMA] 7. Tag Bujuku-Hütte - Elena-Hütte (Bergsteiger) Zu Beginn durch Bigo Bog, steigen wir eine morastige Anhöhe durch dichten Senecienwald hinauf. Wir klettern über Baumstämme und unter diesen durch. Wegen der Höhe müssen wir langsam und stetig gehen. Über eine lange Metall-Leiter erreichen wir einen guten Aussichtspunkt, von dem aus wir an nebelfreien Tagen über den ganzen Talkessel mit dem Bujuku-See blicken können. Hier trennen sich unsere Wege: Die Ruwenzori-Aspiranten steigen heute in weiteren 2 Stunden zur Elena-Hütte (4.540 m) unterhalb des Elena-Gletschers auf. So besteht je nach Wetterbedingungen zweimal (morgen und übermorgen) die Möglichkeit, den Gipfel zu erklimmen. Das Gepäck und die Verpflegung werden von Trägern hochgetragen, die dann wieder zur Bujuku-Hütte zurückkehren. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 670m; Abstieg: 0m; Hütte [FMA] 7. Tag(B) Bujuku-Hütte - Kitandara-Hütte (Trekker) Zu Beginn durch Bigo Bog, steigen wir eine morastige Anhöhe durch dichten Senecienwald hinauf. Wir klettern über Baumstämme und unter diesen durch. Wegen der Höhe müssen wir langsam und stetig gehen. Über eine lange Metall-Leiter erreichen wir einen guten Aussichtspunkt, von dem aus wir an nebelfreien Tagen über den ganzen Talkessel mit dem Bujuku-See blicken können. Hier trennen sich unsere Wege: Die Trekker wandern mit einem ”local guide' in ca. 3 Stunden zur Kitandara-Hütte (4.027 m). Zuerst führt der steile Aufstieg über Fels und Geröll auf den Scott-Elliot-Pass (4.372 m). Hat über Nacht hier Frost eingesetzt, ist zwischen den Felsblöcken große Vorsicht geboten! Wegen der Höhe gehen wir sehr langsam und stetig. Es folgt ein relativ sanfter Abstieg entlang der senkrechten Felswände des Mt. Baker. Zahlreiche Wasserfälle stürzen an den Wänden über Hunderte von Metern in die Tiefe. Bald erreichen wir den oberen, tiefschwarzen, von Senecien umstandenen Kitandara-See. Bis zur Hütte gilt es noch, eine letzte morastige Anhöhe zu überwinden und Bäche zu überqueren, dann beginnt der Abstieg zur Kitandara-Hütte. Die einfache, alte Unterkunft liegt malerisch in einem Senecien-Wäldchen auf einer Lichtung am unteren Kitandara-See zwischen Mt. Baker, Mt. Luigi di Savoia und Mt. Stanley-Massiv. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 350m; Zelt oder Hütte [FMA] 8. Tag Besteigung der Margherita-Spitze (Bergsteiger) Sehr früh am Morgen brechen die Bergsteiger mit Stirnlampen ausgerüstet zum Gletscher auf. Die erste Etappe führt von der Elena-Hütte über Felsterrassen (Felskletterei Schwierigkeitsstufe I bis II) nach Westen zum Gletscher und steil (hier kommen die Steigeisen zum Einsatz) zum Stanley Plateau hinauf. Auf ca. 4.800 m, vorbei an den Felswänden der Alexandraspitze, folgt ein kurzer Abstieg durch eine steile Felsrinne. Den Übergang hinunter zum Gletscher erleichtert eine Metalleiter. Danach steigen wir wieder steil den Gletscher bergauf, bis wir den Pass zwischen Alexandra- und Margheritaspitze erreichen. Eine knappe Stunde und eine Schlüsselstelle trennen uns vom Gipfel. Die letzten Felsen auf dem Weg zum Gipfel erfordern klettertechnische Kenntnisse bis II+, in der Regel wird hier ein Fixseil angebracht. Je nach Wetterverhältnissen haben wir nach 5 - 7 Stunden den Gipfel erreicht. Wir haben eine fantastische Sicht auf die umliegenden Berge und bis in den Kongo hinein. Zur Elena-Hütte steigen wir in ca. 3 Std. ab. Gehzeit: 8-12h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Zelt oder Hütte [FMA] 8. Tag(B) Freizeit an den Kitandara-Seen (Trekker) Die Trekker haben heute einen Tag Zeit sich auszuruhen oder den Urwald um die idyllisch gelegenen Kitandara-Seen zu erkunden. Diese landschaftlich einmalige Gegend mit ihrer vielfältigen Pflanzenwelt bietet herrliche Ausblicke und liefert hervorragende Fotomotive. Hütte oder Zelt [FMA] 9. Tag Kitandara Seen / Reservetag (Bergsteiger) War gestern gutes Wetter und ist der Anstieg auf die Margherita-Spitze gelungen, wartet auf die Bergsteiger ein gemütlicher Abstieg zu den Kitandara-Seen. Bei heutigem Gipfelsturm wird es dagegen ein langer Tag: Wir müssen den Aufstieg zur Margherita bewältigen und den Abstieg zum See, also selbst bei guten Verhältnissen eine 13-14 Stunden-Etappe! Gehzeit: 4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 550m; Zelt oder Hütte [FMA] 9. Tag(B) Kitandara Seen (Trekker) Die Trekker verbringen heute einen weiteren Tag in der Umgebung der Kitandara-Seen. Die Gruppe trifft an der Kitandara-Hütte wieder zusammen. Zelt oder Hütte [FMA] 10. Tag Kitandara-Hütte - Guy Yeoman-Hütte Wir müssen früh aufbrechen, damit unterwegs genügend Zeit für Rastpausen bleibt, denn wir haben einen langen Tag vor uns. Wurzeln und Felsen charakterisieren den steilen Anstieg in Serpentinen zum Freshfield-Pass (4.280 m), der bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick hinunter auf die Kitandara-Seen und zum Edward-Gletscher am Mt. Baker ermöglicht. Der Abstieg ist ebenfalls steil - und dazu noch rutschig, hier sind wieder Ausdauer und Kondition gefordert. Der Weg führt in ein Flusstal hinunter, für die mühsame Etappe brauchen wir ca. drei Stunden. Es folgt ein ziemlich flacher, doch sehr langer Bigo Bog-Abschnitt, dann eine steile Wegetappe, die durch Morast, über große Felsen und Baumstämme führt. Heute brauchen wir besonders viel Durchhaltekraft, denn der Streckenabschnitt stellt zeitweise extreme Anforderungen an die Psyche. Eine erste Höhle taucht im Nebel gespenstisch zwischen großen, üppig grünen Farnen, Moosen und Flechten auf. Es ist die Bujolongo-Höhle, in der im Jahre 1906 die Expedition des Herzog der Abruzzen das Lager aufschlug. Entlang der steilen Felswände mit riesigen Felshöhlen trieft alles vor Feuchtigkeit. Der Weg über rutschige Felsen und glitschige Holzleitern erfordert volle Konzentration. Auf flacher Strecke führt die letzte etwa 1-stündige Etappe durch ein wunderschönes Hochtal am mäandrierenden Fluss entlang durch Lobelienwald zur Guy Yeoman-Hütte (3.450 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 290m; Abstieg: 800m; Zelt oder Hütte [FMA] 11. Tag Guy Yeoman-Hütte - Kasese - Queen Elizabeth-Nationalpark Wir gehen schon sehr früh los. Auf der letzten Etappe gelangen wir durch herrlichen Regenwald abwärts; dann folgt ein nicht ganz einfacher Abstieg an einem Wasserfall und über den Kichuchu-Felsen, der Schwindelfreiheit und Trittsicherheit voraussetzt, zur Kichuchu-Höhle. Der folgende flache, sumpfige Wegabschnitt ist beschwerlich. Wir müssen aufpassen und das Gleichgewicht halten, um auf dem glitschigen Untergrund nicht auszurutschen. Abwechselnd wandern wir durch dichtes Gestrüpp, meterhohen, von Moos und Flechten überzogenen Bambuswald sowie durch mannshohen Farn. Bei der Nyabitaba-Hütte stoßen wir auf unsere Aufstiegsroute und gehen in zwei bis drei Stunden zum Ausgangspunkt bzw. Endpunkt der Bergtour nach Ibanda zurück. Bereits gegen Mittag verabschieden wir uns von der Mannschaft und fahren ins Hotel Margherita nach Kasese, holen unser Gepäck ab und Essen einen Happen zu Mittag. Ein paar Kilometer noch und wir sind im Queen Elizabeth-Nationalpark im Hippo Tented Camp. Wer von uns ganz unermüdlich ist, kann gegen 17 Uhr zu einer Bootsfahrt aufbrechen. Die anderen können in Ruhe duschen, die Füße hochlegen, die Aussicht genießen und sich aufs Abendessen freuen. Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 115m; Abstieg: 1830m; festes Zeltcamp [FMA] 12. Tag Queen Elizabeth Nationalpark - Kazinga-Kanal Queen Elizabeth Nationalpark am Fuß des Ruwenzori-Massivs. Dieses große Tierreservat schließt Regenwälder, Savannen, Seen, Sümpfe und Flüsse ein. Es bietet Flusspferden, Büffel, Antilopen (Uganda-Kobs), Wasserböcken und einer Vielzahl bunter Vogelarten (etwa 450) ideale Lebensbedingungen. Elefanten und Löwen sind nicht so zahlreich, können aber auch gesichtet werden. Am Nachmittag während der Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, der den Lake Edward mit dem Lake George verbindet, bietet sich uns die Gelegenheit, auf Flusspferde, Büffel, Krokodile, Elefanten und Wasservögel zu treffen. Im Maramagambo-Wald und am Flussufer sind Schimpansen, Colobusaffen und andere Affenarten, viele unterschiedliche Vögel und die berühmten ”Baumlöwen' beheimatet. Fahrzeit: 2h; festes Zeltcamp [FMA] 13. Tag Queen Elizabeth Nationalpark - Entebbe Nach dem Frühstück verlassen wir das Tented Camp in Richtung Entebbe. In der Nähe des Flughafens übernachten wir. Die Teilnehmer mit der Verlängerung 'Gorillas im Nebel' beginnen mit ihrem Programm mit dem Schimpansentrekking am Nachmittag. Fahrzeit: 8-9h; Fahrstrecke: 430km; Hotel [F] 14. Tag Heimreise Die Nacht ist kurz, denn bereits gegen 3 Uhr ist der Abflug vorgesehen. Zum einem guten türkischen Kaffee, der unsere Lebensgeister weckt, landen wir in Istanbul. Die letzen Stunden bis Deutschland vergehen 'wie im Flug'. Charakter der Tour und Anforderungen Das Trekking zum Ruwenzori hat Pioniercharakter, ist anstrengend und anspruchsvoll! Um den Strapazen dieses außergewöhnlichen Trekkings gewachsen zu sein, müssen Sie belastbar sein, d.h. über eine ausgezeichnete körperliche Gesamtverfassung verfügen, großes Durchhaltevermögen, Klimaverträglichkeit sowie Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände, also über Wurzeln, Baumstämme, Felsen, durch Flussbetten und auf rutschigem Boden) mitbringen. Die Wege sind teilweise nicht erkennbar. Bitte berücksichtigen Sie, dass hier jeder Flecken Boden Beachtung und Konzentration erfordert. Treten Sie in Morastzonen die pflanzenbewachsenen Randbereiche nicht achtlos nieder - die Pflanzen wachsen in einem der letzten intakten Regenwaldgebiete der Welt und sind einzigartig! Große Anforderungen stellen die ungewohnte Höhe und die hohe Luftfeuchtigkeit an Herz und Kreislauf. Bedenken Sie bitte, dass Ihr Körper sich allmählich an die Höhe gewöhnen muss. Gehen Sie langsam und stetig, besonders am Anfang der Tour. Die Gefahr der Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen! Unvorsichtig rasches Gehen kann Höhenkrankheit zur Folge haben und zum Abbruch der Tour führen. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Die täglichen Gehzeiten liegen zwischen sechs und neun Stunden. Machen Sie sich bitte bewusst, dass dieses Trekking nicht nur physisch, sondern auch psychisch stark beansprucht und deshalb eine hohe Motivation voraussetzt. Schlimmstenfalls sollten Sie sich auf tägliche Regengüsse einstellen, gegebenenfalls sogar auf tagelangen Nebel und Regen, der Sie völlig durchnässt. Es gibt aber auch durchaus stabile Wetterphasen. Die Margherita-Spitze (5.109 m) sollte nur von geübten Bergsteigern/innen angegangen werden. Der Guide führt und zeigt den Weg, jeder Teilnehmer sollte jedoch einer selbständigen Besteigung des Berges in einer Seilschaft gewachsen sein. Das kombinierte Gelände (Fels- und Blankeispassagen, Spalten, steile Firnrinnen je nach Jahreszeit und klimatischen Verhältnissen) erfordert Eiserfahrung und klettertechnische Kenntnisse (Felskletterei Schwierigkeitsgrad bis II+). Zwei Passagen weisen eine Steigung von ca. 35 Grad auf, sonst ist der Gletscher eher flach. Das letzte, recht ausgesetzte Stück zum Gipfel setzt Schwindelfreiheit voraus. Sicheres Gehen mit Steigeisen, die Kenntnis von Sicherungstechniken, Spaltenbergung und der Umgang mit Eisschrauben werden vorausgesetzt. WICHTIG: Alle Teilnehmer mit Ambitionen auf die Margherita-Spitze müssen einen Tourenbericht der letzen 4 Jahre bei uns einreichen. Alle anderen bitten wir, die zweite Seite unseres Anmeldeformulars mit Fragen zu Ihrer Trekkingerfahrung und Kondition unbedingt bei Ihrer Anmeldung auszufüllen. Träger sorgen während des Trekkings für den Gepäcktransport. Berücksichtigen Sie bitte, dass am Berg eine Gepäckbegrenzung von max. 10 kg pro Person für das an die Träger abgegebene Gepäck gilt. Packen Sie zweckmäßig. Für Ihre persönlichen Sachen (Wechselkleidung, Fotoapparat etc.) brauchen Sie einen Rucksack mit Regenschutz (ca. 35 bis 40 Liter). Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Verpflegung sehr einfach und etwas einseitig ist. Da sämtliche Lebensmittel mitgenommen werden müssen, können keine abwechslungsreichen Menüs angeboten werden. Zum Frühstück gibt es Tee, Kaffee und Brot; kaltes Sandwich oder Suppe zu Mittag; Nudel-, Reis- und Fleischgerichte am Abend. Alle Teilnehmer/innen müssen bereit sein, bei der Zubereitung der Abendmahlzeiten mitzuhelfen. Schmankerl wie Salami, Pumpernickel oder ähnliches sind eine willkommene Abwechslung. Tourismus in Uganda: Sie besuchen eines der schönsten ostafrikanischen Länder. Die Infrastruktur ist aber keineswegs mit der in Kenia oder Tansania zu vergleichen. Die Hütten haben Unterschlupfcharakter. Sie sind klein und einfach, mit nur wenigen Schlafstellen und oft mit zu wenig Sitzgelegenheiten oder Tischen ausgestattet. Aus diesem Grund nehmen wir eigene Zelte mit und können flexibel auf diese ausweichen. Bitte haben Sie Nachsicht bei kleinen Unstimmigkeiten vor Ort. Flexibilität, Toleranz und Aufgeschlossenheit sollten allen Mitreisenden selbstverständlich sein. Anspruchsvolles Trekking erschwert durch häufigen Regen; feuchter Untergrund; Trittsicherheit erforderlich; riesiger Pflanzenwuchs im Regenwald; Tierbeobachtungen auf Safari. Klima Am ”Regenmacher' Ruwenzori sind Regen, Schnee und Nebel häufig. Die Tour kann dadurch erschwert oder gar unmöglich werden. Die Temperaturen schwanken je nach Höhenlage zwischen 15°C und 35°C. Tagsüber kann das Thermometer in Höhen um 4.000 m bis auf +10°C klettern, während es nachts meist unter 0°C fällt. Die trockensten Monate sind Dezember bis Februar und Juni bis September. Auch in diesen Zeitabschnitten sind Regenfälle keine Seltenheit. Während dieser Reise sind Sie in Hotels, festen Zeltcamps und Lodges und am Berg in Zelten oder in sehr einfachen, z.T. älteren Hütten untergebracht. Da die Hütten überbelegt sein können, nehmen wir zusätzlich Zelte mit. Ausrüstung Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie auf optimale Ausrüstung achten. Unerlässlich sind eine gute Jacke und eine Regenhose (Nylon nässt durch, angenehm ist Kleidung aus Goretex), eine Fleece-Jacke und Skihandschuhe, Goretex-Trekkingschuhe mit guter Profilsohle und Gamaschen. Aufgrund der Bodennässe ist die Mitnahme von Gummistiefeln ratsam. Teleskopstöcke sind besonders für die ”Bigo Bog'-Etappen unbedingt erforderlich. Ferner benötigen Sie warme Kleidung und einen warmen Schlafsack. Beachten Sie bitte die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden. Für die Besteigung der Margherita-Spitze ist zusätzlich Gletscherausrüstung (Eispickel, Steigeisen, Hüftgurt etc.) erforderlich. Gepäck Das Gepäck für die Bergbesteigung wird umgepackt. Sie nehmen zum Berg nur das mit, was Sie dort benötigen (maximal 10 kg). Das restliche Gepäck wird im Hotel eingelagert und auf dem Rückweg holen Sie es wieder ab. Bitte bedenken Sie, dass Sie ein weiches Gepäckstück (Reisetasche der Seesack) mitnehmen - keinen Koffer. Inklusivleistungen:
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