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Sudan-ExpeditionSudan / ExpeditionenReise Nr. 5982 Khartum - Bayuda Wüste - Jebel El Hosh - Alt Dongola - Kerma - Tumbus - Sesibi - Wawa - Seddenga - Jebel Barkal - El Kurru - Nuri - Al Ghazali - Meroe - Musawwarat - Naga Eine Tour durch den Nord-Sudan, also das Gebiet zwischen dem Dritten Nilkatarakt und der sudanesischen Hauptstadt Khartum, ist eigentlich ein "Pflichtprogramm" für alle an der Hochkultur Alt-Ägyptens Interessierte. Nubien und das Land der hochgewachsenen hamitischen Nubier bieten auf glückliche Weise kulturhistorische Einmaligkeiten von allerhöchsten Attraktionsgraden. Diese eingebettet in einzigartige und vielfältige Landschafts-Szenerien. Kulturhistorie, Landschaft und Menschen, die unsere Aufmerksamkeit gleichermaßen verdienen. Die Relikte der antiken Pyramiden, Gräberstädte und Tempelruinen, vor allem aus der Kulturblüte des Königreichs von Kusch, aus einer Zeit also vor mehr als zweitausend Jahren, gehören ganz einfach zum Besuchs-Kanon des antiken Ägypten, das eben nicht bei den Ramses-Tempeln von Abu Simbel aufhört. 2011 noch mit 12 Tagen angeboten, widmen wir dem Sudan nun 13 Tage und ein umfassenderes Programm.
Reiseverlauf: 1. Tag: DI Hinflug - Khartum Mittags Linienflug ab Frankfurt (oder versch. deutschen Flughäfen) nach Khartum. Nach der Ankunft abends, Unterstützung bei den Einreiseformalitäten und Transfer zum ordentlichen ***+Hotel. 2. Tag: MI Khartum Vormittags besichtigen wir das Nationalmuseum mit vorzüglichen Exponaten aus altägypt., kuschit. und nubischen Perioden. Hier auch die vorzüglichen Fresken aus dem vor der Nilüberflutung geretteten byzant. Faras. Anschließend Besuch des Museums von Khalifa und der kleinen Gruft des Mahadi. Danach Besprechung der anschließenden Tage, die wir in der Wüste unterwegs sein werden. FMA 3. Tag: DO Bayuda Wüste - Jebel El Hosh Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Wüste. Weite Ebenen und vereinzeltes Buschwerk kennzeichnen die Landschaft. Kleine Rasthäuser bieten Gelegenheit zu einer Teepause. Gegen Mittag ist unsere erste Durchquerung der Bayuda Wüste geschafft. Unsere Zeltübernachtung beim Jebel El Hosh. FMA 4. Tag: FR Jebel El Hosh - Alt Dongola - Nubische Wüste Nach dem Frühstück Fahrt über den Nil nach Alt Dongola. Wir entdecken Zeugnisse des einstigen christlichen Königreichs Makuria. Weiterhin stößt man hier auf islamische Gräber und Überreste von Häusern und Palästen einer Stadt aus längst vergangenen Zeiten. Weiterfahrt auf Piste Richtung Kerma. Wir schlagen unser Nachtlager in der Nubischen Wüste auf. FMA 5. Tag: SA Selem - Kerma - Tumbus Abwechslungsreich gestaltet sich die Umgebung auf unserer Fahrt über Selem nach Kerma. Doch nicht nur das Gesicht der Landschaft, auch das Erscheinungsbild der Dörfer ist facettenreich: Mal sind die Häuser der Orte mit Ornamenten geschmückt, ein anderes Mal bunt mit Naturfarben bemalt - die nubischen Frauen legen großen Wert auf die Gestaltung ihrer Häuser. Eins jedoch haben alle Orte gemeinsam: die unvergleichliche Herzlichkeit ihrer Bewohner. In Kerma besichtigen wir Defuffa, eine der ältesten Tempelanlagen der Menschheit! In der Nähe des dritten Nilkatarakts besuchen wir den Ort Tumbus, entdecken hier die liegende Statue des Königs Taharqa. Zeltübernachtung bei Tumbus. FMA 6. Tag: SO Tumbus - Sesebi - Wawa Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Delgo. Dort setzen wir mit einem Motorboot über den Nil nach Sesebi über, einem Außenposten des Pharao Echnaton. Am Nachmittag Ankunft in Wawa, wo wir eine Nacht in einem nubischen Haus verbringen und hier Einblick in das Leben der gastfreundlichen Nubier erhalten. FMA 7. Tag: MO Soleb - Seddenga - 3. Nilkatarakt Morgens mit einem Boot Nilüberquerung und Fahrt nach Soleb. Besichtigung des Amuntempels, dessen Säulen denen im Luxortempel in Ägypten erinnern. Weiterfahrt nach Seddenga und Besichtigung der Tempelreste, die der Königin Teje gewidmet waren. Anschließend zum 3. Nilkatarakt und Zeltübernachtung bei Messaida. FMA 8. Tag: DI Jebel Barkal Nach dem Frühstück durchqueren wir erneut die Nubische Wüste. Welch ein Kontrast - unmittelbar nach Verlassen der Bewuchszone am Nil endet jegliches Leben! Immer karger wird die Vegetation, nur wenige Büsche und Bäume schaffen es, hier zu überleben. Ca. 260 km geht die Fahrt zum Jebel Barkal. Zeltübernachtung. FMA 9. Tag: MI Jebel Barkal - El Kurru - Nuri - Al Ghazali Vormittags Wanderung auf das Plateau des Jebel Barkal. Von hier aus haben wir eine unvergleichliche Aussicht über die Pyramiden und den Amun Tempel. Danach fahren wir nach El Kurru und steigen hinab in die unterirdischen Gräber der kuschitischen Könige und entdecken die kunstvoll angebrachten Wandbemalungen. Nach den Besichtigungen überqueren wir den Nil und besuchen das nördlich des Jebel Barkal gelegene Pyramidenfeld von Nuri. Weiterfahrt in Richtung Atbara. An der verlassenen Oase Al Ghazali angekommen, wo wir die Überreste eines christlichen Klosters besichtigen, schlagen wir je nach Tagesverlauf hier oder ein Stück weiter, irgendwo in den Weiten der Bayuda Wüste, unser Nachtlager auf. FMA 10. Tag: DO Al Ghazali - Meroe Weiter geht unsere Fahrt durch die Bayuda Wüste. Nur spärliche Vegetation gedeiht in den wenigen, meist trockenen, Wadis. Diese bildet die Lebensgrundlage der Schaf- und Ziegenherden der Bisharin Nomaden, die hier in kleinen Familienverbänden leben. Nach einem längeren Fahrtag auf Piste und Teerstraße erreichen wir das Nilufer - weitläufige Bewässerungsanlagen lassen die grünen Felder weit ins Landesinnere reichen. Fahrt über den Nil -die ehemalige Fähre wurde hier durch eine Brücke ersetzt-, wir erreichen nach kurzer Fahrt zum besten Fotolicht die Pyramiden von Meroe. Nachtlager in der Nähe der Pyramiden. FMA 11. Tag: FR Meroe - Shendi - Musawwarat Unsere größte Aufmerksamkeit schenken wir heute den mehr als zwanzig Pyramiden der Nekropole von Meroe. Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Totenstadt besuchen wir noch die ehemalige Residenz der Könige, die eigentliche Stadt. Bevor wir Musawwarat, die größte der antiken Stätten des Sudan erreichen, halten wir in der belebten Stadt Shendi. Im Gegensatz zu den nubischen Märkten treffen wir hier wieder auf viele bunt gekleidete Frauen, die ihre wenigen "Handelsgüter" fein säuberlich vor sich am Boden ausgebreitet haben - Käse, Nüsse, Gemüse und vielerlei Krimskrams zum Kauf anbieten. Überall wird wild gestikulierend und lautstark über Preise verhandelt. Dann weiter nach Musawwarat, die größte antike Stätte im Sudan, einem weitläufigenTempelgelände mit seltenen Elefantendarstellungen. Wir bauen zum letzten Mal unsere Zelte auf. FMA 12. Tag: SA Naga - Omdurman - Khartum Nach der Besichtigung von Mussawarat erreichen wir nach kurzer Fahrt die Ausgrabungsstätte von Naga. Zwischen dem sog. Löwen Tempel und dem Römischen Kiosk - einzigartigen Zeugnissen der Vergangenheit - weiden Ziegen! Direkt vor dem Ausgrabungsgelände liegt ein vielgenutzter Ziehbrunnen, Treffpunkt der hier umherstreifenden Nomaden. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir Omdurman, die alte Hauptstadt des Sudan. Nach einem Besuch des großen Marktes, fahren wir zu unserem ***+Hotel in Khartum. Das letzte Abendessen mit der Gruppe am Nil beschließt unsere erlebnisreiche Sudan Reise. Im Anschluss Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland kurz vor Mitternacht. FMA 13. Tag SO Ankunft Frühmorgens Ankunft in Frankfurt. Gegebenenfalls Weiterflug zum Heimatflughafen. Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Zur Expedition: Der Sudan, flächenmäßig der größte afrikanische Staat, ist kein unkompliziertes Reisegebiet. Deswegen geriet dieses großartige Land mit seinen unübertrefflichen Besichtigungs-Ikonen bis heute auch nicht in den Fokus eines internationalen Bildungstourismus. Verdient hätte es der Sudan allemal, doch dazu fehlt es an touristischer Infrastruktur. Außerhalb der Hauptstadt gibt es kaum Hotels vom Standard, wie er heute allgemein erwartet wird. Ähnliches gilt für einen Teil des Straßennetzes, weshalb wir Fahrzeuge mit Vierradantrieb benötigen, um die Pisten der Nubischen und Libyschen sowie der Bayuda-Wüste, alle drei Teile der östl. Sahara, zu meistern. Deshalb auch unsere Zelte, die uns in unserem Expeditionsverlauf von der Abfahrt aus Khartum bis zur Rückkehr weitestgehend unabhängig machen. Eine Nacht verbringen wir in einem nubischen Farmhaus. Unsere Tour dem Nil folgend, dann durch die Bayuda-Wüste, anschließend durch die Nubische Wüste bis zum Dritten Nilkatarakt. Die Rückfahrt am Rand der Libyschen Wüste und am Nil entlang, nochmals eine Wüstendurchquerung. Faszinierend in jeder Beziehung. Der Sudan gelegentlich aufgrund von Grenzstreitigkeiten in den Medien; dies berührt unser Reisegebiet im größten Land Afrikas nicht. Die Autonomie des Südsudan wird hoffentlich weitere Stabilität bringen.- Im IKARUS-Programm - mit Modifikationen - seit 1995.Anforderungen an die Teilnehmer: Wir sind in kleiner Gruppe unterwegs, das macht uns flexibel und beweglich. Gewisse Komforteinschränkungen, eben wie dies bei Expeditionen mit Zelt und Geländewagen üblich ist. Flexibilität, dazu Improvisationstalent; gelegentliche Bereitschaft zur Mithilfe -z.B. beim Zeltaufbau- ist gern gesehen. Unser Team erfahren, das Fahrgelände meist Wüste ohne topographische Herausforderungen, wenn wir einmal von nicht auszuschließenden Reifenpannen und Festsitzen im Sahara-Sand absehen. Empfohlene Ausrüstung: robuster Koffer oder Reisetasche und Tagesrucksack, Schlafsack. Inklusivleistungen:
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