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Tansania, Äthiopien - Vulkantrekking Ol Doinyo Lengai & ErtaleTansania / TrekkingReise Nr. 5448 Zwei der aktivsten Vulkane Afrikas prägen den Verlauf dieser einzigartigen Reise. Die ebenso beschwerliche wie landschaftlich eindrucksvolle Anreise durch wilde, vulkanische Gegenden macht diese Tour zu einem ganz besonderen Abenteuer. Zu Fuß durchqueren Sie das Hochland jenseits des Ngorongoro-Kraters entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs, hin zum heiligen Berg der Massai, dem Ol Doinyo Lengai (2960 m), den Sie bei guten Verhältnissen auch besteigen werden. Über die rauen Pisten der Danakil-Wüste gelangen Sie zum rotglühenden Lavasee des Vulkans Ertale (640 m). Durch die unwirtliche, heiße Danakil ziehen noch heute die Salzkarawanen der Afar-Nomaden – ein Bild wie aus längst vergangenen Zeiten. Am Assale-See hat die Natur vielfarbige Schwefelterrassen und schillernde Gebilde aus Salzkristallen geschaffen. Die Safari führt Sie in den weltberühmten Ngorongoro-Krater, in den Awash NP und optional in den Arusha NP am Fuße des Mt. Meru (4566 m) mit Blick auf den Kilimanjaro.
Ihr Reiseverlauf: 1. Tag Am späten Abend Flug von Frankfurt nach Tansania. (-/-/-) 2. Tag Ankunft am Kilimanjaro-Airport. Fahrt zur kleinen, gemütlichen Lodge in der Nähe des Flusses Usa Arusha. Hier können Sie im weitläufigen Garten oder am Pool entspannen – willkommen in Afrika! Ein deutschsprachiger Ansprechpartner ist vor Ort. Im Restaurant wird abends ein täglich wechselndes 3-Gänge-Menü serviert. Übernachtung in der Meru View Lodge o.ä. (-/-/-) 3. Tag Fahrt zum Lake Manyara NP, der auf dem Grund des Großen Ostafrikanischen Grabenbruches liegt und vor allem Elefanten, Büffel, Giraffen und Heerscharen von Pavianen beheimatet. Der Park ist auch für seine baumkletternden Löwen bekannt, die man mit viel Glück auch zu Gesicht bekommt. Pirschfahrt am Nachmittag. Übernachtung im Zelt unweit des Parks. (F/M/A) 4. Tag Morgenpirschfahrt im Lake Manyara NP. Nach einem kräftigen Frühstück im Camp Fahrt über die Abbruchstufe des Grabenbruchs hinauf in das Hochland zum Ngorongoro-Krater, seit 1978 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Bernhard Grzimek sagte einmal: “Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder'. Vom Kraterrand (2286 m) hat man einen grandiosen Blick auf diesen “Garten Eden”. Herden von Zebras und Gnus ziehen durch das 259 Quadratkilometer große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Nashörner, Elefanten, Löwen und Geparden können gesichtet werden. In den Wasserlöchern halten sich zahlreiche Flusspferde auf. Pirschfahrt im Krater am Nachmittag. Das Camp am Kraterrand bietet einen herrlichen Blick. Übernachtung im Zelt. (F/M/A) 5. Tag Anfänglich schlängelt sich die Piste um den Kraterrand und gibt dabei gelegentlich für Momente erneut den fantastischen Blick hinunter in den Krater frei. In Nainokanoka treffen Sie Ihren Massai-Guide. Der weitere Weg führt durch die fantastische Landschaft des Ngorongoro-Hinterlandes. Schließlich erreicht man den Kraterrand des ehemaligen Vulkans Empakaai (2300 m). In der Tiefe schillert der Kratersee. Sie steigen mit dem Guide zum See hinab (ca. 250 Hm). Dichter Urwald wuchert an den Hängen, es ist angenehm kühl und mit etwas Glück spazieren rosafarbene Flamingos am Seeufer entlang. Übernachtung im Zelt, mit schönem Blick auf den Ol Doinyo Lengai. (F/M/A) 6. Tag Wanderung nach Nayobi und nach längerer Mittagspause im Schatten weiter zum Acacia Camp nahe der Abbruchkante des Ostafrikanischen Grabenbruches. Unterwegs bieten sich grandiose Ausblicke auf den majestätischen Vulkankegel des Ol Doinyo Lengai. (Gehzeit ca. 5-6h). Übernachtung im Zelt. (F/M/A) 7. Tag Unkomplizierter Abstieg über sanft geneigte, jedoch staubige Pfade in den Grabenbruch. Bald wird der Lake Natron am Horizont sichtbar und an klaren Tagen sieht man die riesigen Schwärme afrikanischer Flamingos auf dem See. Der Blick kehrt aber immer wieder respektvoll zu den zerfurchten Steilwänden des gewaltigen Ol Doinyo Lengai zurück, an denen das Auge vergeblich nach einer einfach scheinenden Route zum Gipfel sucht. Nahe des Fußes des Lengai wartet das Fahrzeug auf Sie; hier verabschieden Sie sich von Ihren Begleitern der letzten Tage. Der Zeltplatz bietet außer einem schönen Blick auf den Vulkan auch Schatten und die erste wohltuende Dusche seit Tagen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 500 m↓). (F/M/A) 8. Tag Bereits in der Nacht nehmen Sie die Besteigung des Ol Doinyo Lengai in Angriff. Der Aufstieg ist Kräfte zehrend und es gilt, etwa 30° steile Passagen in loser Vulkanasche zurückzulegen. Besonders jedoch die letzten 400 Hm bis zum Gipfel über stark erodiertes und steiles Geröll sind sehr anspruchsvoll und nur mühsam zu überwinden. Die Luft am Kraterrand ist von Schwefeldämpfen erfüllt und die Sonne taucht diese Szenerie in ein ständig wechselndes Licht. Der Lengai ist ein hochaktiver Vulkan und es ist faszinierend und unwirklich zugleich, wenn man vom Gipfel (2960 m) aus über die Vulkankrater schaut. Bis 2007 bestand der Gipfelkrater aus einem ebenen Plateau aus weißer umgewandelter Vulkanasche mit einigen Hornitos darauf, bis zu 60 m hohe Austrittsschlote. Der Lengai ist bekannt für diese Eruptionsprodukte seiner im Vergleich zu anderen Vulkanen sehr kalten Laven. Beim letzten großen Ausbruch im Herbst 2007 wurde der gesamte Gipfelbereich umgeformt und wird nun von einem schwarzen Aschekegel mit einem Krater von 280 m Durchmesser dominiert. Vom Gipfel hat man eine herrliche Sicht auf den Natronsee und meist auch auf den Kilimanjaro. Genießen Sie in Ruhe diese außergewöhnliche Vulkanlandschaft, bevor es auf dem gleichen Weg wieder hinab geht. Am Nachmittag optionaler Badeausflug zum Wasserfall in der Schlucht des Engare Sero River. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 10-12h, 1600 m↑↓). (F/M/A) 9. Tag Am Morgen Ausflug zum Natronsee, dem Brutgebiet abertausender Flamingos. Dann lange Rückfahrt nach Arusha. Übernachtung in der Meru View Lodge o.ä. (F/M/-) 10. Tag Vormittag zur freien Verfügung. Optional (Bezahlung vor Ort in bar) ist eine Pirschfahrt im Arusha Nationalpark möglich. Der Park gestaltet sich fantastisch abwechslungsreich. Am klaren Momella-See sammeln sich riesige Scharen Flamingos und der mächtige hufeisenförmige Krater des Mt. Meru (4566 m) prägt das Bild der Landschaft. Giraffen, Zebras und zahlreiche Schwarzbüffel sind zu beobachten. Am Nachmittag Fahrt zum Flughafen und Flug nach Addis Abeba in Äthiopien. Fahrt zum Hotel und Übernachtung. (F/-/-) 11. Tag Fahrt in den Awash Nationalpark. Im Awash-Fluss, der den Nationalpark durchquert, leben zahlreiche Krokodile. Die beeindruckenden Wasserfälle sind der Höhepunkt des Parks. Übernachtung im Zelt. (F/M/A) 12. Tag Die Fahrt in die Danakil ist eine Reise in eine der faszinierendsten Gegenden der Erde. Die Tiefebene liegt ca. 135 m unter dem Meeresspiegel und gilt als vulkanisch aktivste Gegend der Welt mit Temperaturen von teilweise bis 60°C. Riesige Salzseen, rauchende Vulkane und eine skurrile unwirtliche Vulkanlandschaft prägen das Bild. Unterwegs passieren Sie zahlreiche Afar-Siedlungen und Gegenden mit Afar-Steingräbern. Ziel ist der wunderschön gelegene Afrera-See, wo Salz gewonnen wird. In der Siedlung am See ist eine Art Gold- bzw. Salzrausch ausgebrochen und es herrscht ein lebhaftes Treiben. Am Abend können Sie in den heißen Quellen am Seeufer ein Bad nehmen. Übernachtung im Zelt oder im sehr einfachen Motel. (F/M/A) 13. Tag Sie fahren sehr zeitig los, nun offroad in Richtung Ertale-Vulkan. Gegen Mittag erreichen Sie die Siedlung der zuständigen Afar-Familie und bekommen einen Einblick in die Lebensweise dieses Stammes. Es wurden ca. 8 m tiefe Brunnen in die Wüste gegraben, um die Kamele zu tränken. Das Leben spielt sich in unmittelbarer Umgebung des kostbaren Wassers ab. Nachdem die Gruppe die Erlaubnis zum Besteigen des Ertale bekommen hat, fahren Sie bis an den Fuß des Vulkans. Gegen Abend beginnen Sie den ca. vierstündigen Aufstieg zum Vulkankrater. Der Abstieg zum Lavasee und das Beobachten der glühenden Vulkanaktivitäten bzw. Eruptionen ist sicher der Höhepunkt dieser Reise! Sie übernachten unter freiem Himmel bzw. in ganz einfachen Schutzhütten aus aufeinander geschichteten Steinen. Im Hintergrund leuchtet das Rot des Vulkans, über Ihnen funkeln die 1000 Sterne des Wüstenhimmels und aus der Ferne klingt das Lachen der Afar-Guides herüber… Übernachtung unter freiem Himmel bzw. in einfacher Schutzhütte. (Gehzeit ca. 4h, 500 m↑) (F/M/A) 14. Tag Der heutige Tag steht ganz zur Erkundung des Ertale-Vulkans zur Verfügung. Sie wandern zum zweiten, derzeit nicht aktiven Krater. Am Abend können Sie noch einmal ausgiebig die Eruptionen am Lavasee beobachten. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A) 15. Tag Am frühen Morgen Abstieg vom Ertale und Frühstück im Camp. Danach fahren Sie weiter durch die Danakil Richtung Norden, nach Hamed Ale. Mit etwas Glück sehen Sie unterwegs die endemischen wilden Esel, Strauße oder Gazellen. Übernachtung im Zelt oder in einer einfachen Hütte des Dorfes (Gemeinschaftsunterkunft für ca. 5-6 Personen pro Raum). (Gehzeit ca. 3h, 500 m↓). (F/M/A) 16. Tag Sie besuchen das Zentrum des Salzabbaus in der Danakil. In Dallol arbeiten Salzstemmer unter schwersten Bedingungen, um der Natur diesen wichtigen Rohstoff abzutrotzen. Das Salz wird dann mit riesigen Kamelkarawanen aus der Danakil herausgeschafft. Hier am Assale-Salzsee (120-166 m unter dem Meeresspiegel) hat die Natur bizarrste Formen geschaffen. Schwefelterrassen glänzen in unterschiedlichsten Farben, Salzkristalle und Felstürme formen fantastische Gebilde. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A) 17. Tag Die Zeit in der Danakil-Wüste geht zu Ende und Ihr Fahrzeug windet Sich nun über steile Serpentinenstraßen hinauf ins Abessinische Hochland. Unterwegs begegnen Sie den unzähligen schwer beladenen Salzkarawanen, welche ihre wertvolle Fracht zu den Märkten des Hochlandes transportieren. Auf dem Weg besuchen Sie die bekannteste tigrinische Felsenkirche Abreha wa Azbeha. Übernachtung in Mekele im Hotel. (F/M/A) 18. Tag Am Nachmittag Rückflug nach Addis Abeba. Der Abend geht bei einem traditionellen Essen mit schöner Tanzvorführung zu Ende. Übernachtung im Hotel. (F/-/A) 19. Tag Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt, Ankunft am Nachmittag. (F/-/-) Anforderungen Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht und Toleranz gegenüber anderen Kulturen sind absolute Grundvoraussetzungen für diese Tour. Gute bis sehr gute Ausdauer, Hitzeverträglichkeit, Trekkingerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unabdingbar für die mehrstündigen Wanderetappen im Kraterhochland und die Aufstiege zu den Vulkanen. Die Besteigung des Ol Doinyo Lengai ist sehr beschwerlich und erfolgt auf eigenes Risiko! Sie kann nur durchgeführt werden, wenn die geologischen Bedingungen (seismische Aktivität) und die lokalen Behörden es gestatten. Der stark schwefelhaltige Staub greift unter Umständen die Schuhe stark an und gefährdet empfindliche Geräte wie z.B. Kameras etc. Der Weg ist schmal, steil und Kräfte zehrend. Der Untergrund besteht auf langen Abschnitten aus Vulkanasche und ist nicht fest, man sinkt ein und rutscht bei jedem Schritt etwas zurück. Im oberen Abschnitt (die letzten ca. 400 Hm bis zum Gipfel) laufen Sie auf stark verwittertem und sehr brüchigem Fels, zudem erreicht das Gefälle bis 40°. Es besteht hohe Steinschlaggefahr. Die Gruppe muss daher unbedingt eng geschlossen laufen – den diesbezüglichen Anweisungen des Reiseleiters und der lokalen Guides ist Folge zu leisten! Falls andere Trekker sich oberhalb von Ihnen befinden, sollten Sie zur Sicherheit im Gipfelbereich einen Steinschlaghelm tragen (kann auf der Meru View Lodge gegen eine kleine Gebühr entliehen werden). Nehmen Sie die Begehung des Gipfelabschnittes nur in Angriff, wenn Sie bereits über Trekkingerfahrung verfügen, absolut schwindelfrei sind und wissen, dass sie auch in sehr steilem Gelände und auf losem Untergrund trittsicher sind. Anderenfalls würden Sie sich selbst und eventuell auch andere in Gefahr bringen! Gehen Sie kein unverantwortliches Risiko ein und warten Sie ggf. entweder an einer geschützten Stelle (in Absprache mit dem Reiseleiter) auf die Rückkehr der “Gipfelstürmer” oder steigen Sie in Begleitung eines Führers langsam ab. Auch ein Teilaufstieg auf den Lengai ist ein überwältigendes Erlebnis und tut dem Erlebniswert der Tour keinen Abbruch! In der Danakil-Wüste treten Tagestemperaturen um 50°C auf. Zum Ertale steigen Sie daher am späten Nachmittag auf und am frühen Morgen wieder ab, so dass die Temperatur erträglicher ist. Wichtig ist die reichliche Zufuhr von Flüssigkeit Hinweise Die Campingplätze verfügen nur über sehr einfache Sanitäranlagen, die nicht dem europäischen Standard entsprechen. In Tansania besitzen die Camps am Empaakai-Krater und bei Nayobi sowie in Äthiopien die Camps in der Wüste keinerlei sanitäre Anlagen. In der Danakil sind Sie mit einheimischen, erfahrenen Guides unterwegs und werden aus Sicherheitsgründen von Soldaten begleitet. Sie übernachten in einfachen lokalen Hotels, in Doppelzelten oder unter freiem Himmel. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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