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Tierparadiese in SüdtansaniaTansania / NaturreisenReise Nr. 5282 Nashörner und Flusspferde tummeln sich bei Sonnenuntergang an einer Wasserstelle; Paviane schwingen von Baum zu Baum; Elefanten ziehen durch das knackende Gebüsch… die südliche Route durch Tansania ist Afrika pur für Natur- und Tierliebhaber, die abseits des üblichen Safari-Rummels reisen möchten. Ganz bequem fliegen Sie mit Charter-Maschinen von Park zu Park. Dadurch sparen Sie Zeit, die Sie für Tierbeobachtungen in den Parks besser nutzen können. Außerdem ist ein kurzer Flug angenehmer und eindrucksvoller als eine lange Fahrt in der Hitze auf schlechten Straßen. In den Parks sind Sie in stilvollen Camps und Lodges untergebracht. Es werden unterschiedliche Aktivitäten angeboten: Pirschfahrten, Bootsfahrten, Spaziergänge mit Rangern. Alle Ausflüge werden von qualifizierten, Englisch sprechenden Führern begleitet. Zur Attraktion des Selous Game Reserve gehört der Rufiji-Fluss: Sandbänke mit großen Krokodilen, palmenbestandene Ufer mit trinkenden Elefanten und grunzenden Flusspferden; an Land können Löwen und Leoparden bestaunt werden. Wenn Sie Elefanten beobachten wollen, sind Sie in Ruaha richtig - hier leben in der Steppe etwa 10.000 Tiere! Und in Mikumi, einem relativ kleinen Nationalpark, wimmelt es von Wildtieren und verschiedenen Vögeln. Besonders in Mikumi ist die Wahrscheinlichkeit hoch, den Gelben Pavian zu sehen, eine hier lebende Primatenart. Unser Tipp: Eine Badeverlängerung auf Sansibar rundet Ihren Urlaub ab.
Tourverlauf: 1. Tag Anreise Linienflug von Deutschland via Istanbul nach Daressalaam. Abflug am Vormittag, Ankunft in Daressalaam mitten in der Nacht. Übernachtung im Hotel 2. Tag Flug Daressalaam - Mikumi-Nationalpark Ankunft in Daressalaam gegen 2 Uhr morgens. Abholung am Flughafen und Fahrt ins Hotel. Nach dem Frühstück fahren wir wieder zum Flughafen, besteigen die Chartermaschine (15 kg Gepäck pro Person!) und fliegen in den Mikumi-Nationalpark. Mikumi hat eine Fläche von 2.320 qkm und ist somit der drittgrößte Park im Süden Tansanias. Er grenzt direkt an das Selous Game Reserve und ist von einem 'Bergbogen' umgeben: Im Osten erheben sich die Uluguru-Berge, im Norden und Westen die Rebeho-Berge sowie die Mbesera-Hügel. Vielleicht liegt es an diesen Bergen, dass behauptet wird, in Mikumi gäbe es die schönsten Farben und das beste Licht zum Fotografieren. Die Flora ist üppig und die Tierwelt artenreich. Zur Mittagszeit landen wir bereits, werden am Airstrip abgeholt und können das Mittagessen schon im Camp genießen. Wir beziehen unsere Zelte und am späten Nachmittag starten wir zur ersten Pirschfahrt. Ein typischer Safaritag endet im Camp: vor dem Abendessen ein kleiner Gin-Tonic am Lagerfeuer, ein leckeres Mahl im Schein von Kerzen und Petroleum-Lampen und anschließend sitzen wir am Lagerfeuer. Wir besprechen mit den Guides des Camps das Programm für den nächsten Tag, unterhalten uns mit den Mitreisenden oder lauschen einfach den Geräuschen der Nacht. Wir verbringen die erste Nacht im Busch. Tented Camp [FMA] 3.-4. Tag Mikumi-Nationalpark Die nächsten Tage machen wir entweder eine Ganztagspirschfahrt (mit Mittagspicknick) oder wir teilen uns den Tag folgendermaßen ein: Sehr früh am Morgen, in der Dämmerung, starten wir zur ersten Pirschfahrt, verbringen den heißen Teil des Tages im Camp am Pool und brechen am späten Nachmittag wieder zu einer Pirschfahrt auf. Typische erholsame und erlebnisreiche Safari-Tage. Tented Camp [FMA] 5. Tag Flug Mikumi-Nationalpark - Ruaha-Nationalpark Den Weg zum Airstrip dehnen wir heute etwas aus: Mit einem Mittagspicknick im Gepäck machen wir eine längere Pirschfahrt. Wenn wir wollen, können wir am Vormittag noch ein paar gemütliche Stunden im Camp verbringen, bevor wir zum Airstrip fahren. Schließlich besteigen wir wieder eine kleine Maschine und fliegen in den Ruaha-Nationalpark. Wir werden abgeholt, zum Camp gefahren und können uns mit der Nachmittagsplanung beschäftigen. Lodge [FMA] 6.-7. Tag Ruaha-Nationalpark Uns erwarten wieder ein ereignisreiche Safari-Tage. Wir können mit einem fakultativen Spaziergang beginnen, denn auch hier in Ruaha gibt es Spuren von Tieren zu entdecken und zu lesen und Pflanzen zu beobachten. Nachmittags begeben wir uns dann auf Pirschfahrt. Der Park ist recht groß, er gilt als zweitgrößter Park in Tansania. Seine Fläche beträgt 10.300 qkm; direkt an den Park schließen mehrere Reservate an. Die Landschaft ist steppenartig, hier leben viele Antilopen und Gazellen. Auch die bekannten 'Jäger' wie Löwen, Geparde und Hyänen fühlen sich hier wohl. Außerdem ist Ruaha für seine großen Elefantenherden bekannt. Oder Sie verbringen auch mal einen Nachmittag in der Lodge auf der Terrasse, um die Tiere in der Umgebung mit dem Fernglas zu beobachten und die Ruhe zu genießen. Lodge [FMA] 8. Tag Flug Ruaha-Nationalpark - Selous-Nationalpark Der Flug nach Selous erfolgt am frühen Nachmittag. So haben wir am Vormittag Zeit, um unsere Sachen in Ruhe zusammenzupacken. Die kleine Maschine fliegt über den Rufiji River, so können wir unser nächstes Ziel schon mal von oben ins Auge fassen. Die Fahrt vom Airstrip zum Camp ist kurz. Wir beziehen unsere Zelte und können von einer Aussichtsplattform den Fluss beobachten. Ein Tipp für den Nachmittag: eine Bootsafari auf dem Rufiji River. Nur im Selous ist so etwas möglich! Es geht gemütlich zu, die Perspektive und die Landschaft wechseln ständig. Wir beobachten Krokodile auf den Sandbänken, Elefanten, die zum Trinken an den Fluss kommen, und Hippos an Land oder im Wasser. Artenreich ist auch die Vogelwelt: Hier leben verschiedene Arten von Reihern, Störche, Eisvögel und farbenfrohe Bienenfresser, die ihre Nester in den Sandbänken bauen. Auf dem Rückweg zum Camp können wir das Farbenspiel bei Sonnenuntergang genießen. Tented Camp [FMA] 9.-10. Tag Selous-Nationalpark Am Morgen machen wir einen Spaziergang. Wir werden von einem bewaffneten Ranger und einem Guide begleitet. Der Guide kennt die hier vorkommenden Pflanzen, er weiß, welche eher giftig sind und welche als Heilmittel benutzt werden; zudem kann er Spuren lesen und erzählt uns viel Wissenswertes über die Tierwelt. Sollten wir unterwegs Elefanten oder anderen Wildtieren begegnen, erklärt er uns, wie wir uns zu verhalten haben. Zurück im Camp erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück. Wir können uns entspannen, mit dem Fernglas den Fluss beobachten, eine Runde im Pool schwimmen, lesen… Zur Safari gehören auch ein paar Stunden Muße am Tag - die Eindrücke und Erlebnisse wollen verarbeitet werden. Nachmittags eine Pirschfahrt - uns wird sicher nicht langweilig! Schließlich ein weiterer typischer Safari-Tag: Die Pirschfahrten im Selous können wir ausdehnen, das Gebiet ist riesig groß und manchmal dauert es etwas länger, bis unser Guide auf Tiere stößt. Eine Bootsfahrt am Vormittag ist auch reizvoll - eine ganz andere Stimmung kommt auf und wir sammeln andere Eindrücke als am Nachmittag. Vielleicht wollen wir auch mal einen halben Tag zur Verfügung haben, um z.B. etwas Zeit am Pool zu verbringen? Tented Camp [FMA] 11. Tag Selous-Nationalpark - Daressalaam Den Vormittag über haben wir noch Zeit für unsere persönliche 'Abschieds-Tour', die wir wieder frei wählen können. Schließlich heißt es Abschied nehmen vom Paradies, wir fliegen zurück nach Daressalaam. Wir verbringen die Naht im gleichen Hotel, in dem wir auch zu Beginn der Reise schon waren. Die Nacht ist kurz, denn schon gegen Mitternacht werden wir wieder zum Internationalen Flughafen gebracht. Hotel [FM] 12. Tag Heimreise Der Rückflug ist für ca. 3 Uhr angesetzt. Via Istanbul fliegen wir zurück nach Deutschland; am späten Nachmittag kommen wir an. Charakter der Tour und Anforderungen Die kleineren 'Gamewalks' setzen weder technische Kenntnisse noch besondere Kondition voraus. Die reinen Gehzeiten liegen bei 2 bis maximal 4 Stunden. Dies ist eine klassische Safari-Reise mit Pirschfahrten, die im Auto oder auch im Boot stattfinden. Von einem Camp zum nächsten fliegen Sie mit kleinen privaten Flugzeugen - diese verkehren in Südtansania regelmäßig und werden gerne benutzt. Dadurch sparen Sie viel Zeit: Sie müssen nicht stundenlang auf schlechten Pisten fahren und können den Tiefblick auf die Landschaft genießen. Sie halten sich in tropischen Regionen auf und sollten daher das Klima (feuchte Hitze) vertragen. Halten Sie vor Abreise bitte unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Eine gute körperliche Gesamtverfassung und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese Reise. Während der Spaziergänge tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit Foto, Wasserflasche etc. Die Pirschfahrten in den Nationalparks führen über Piste, die teilweise recht schlecht ist. Daher erfordern die Fahrten 'Sitzfleisch' und Durchhaltevermögen. Je nach Witterungsverhältnissen können die Straßen-/Pistenverhältnisse sehr schlecht sein, z.B. Schlaglöcher, viel Staub oder nach Regenfällen aufgeweichte und schlammige Strecken. In den Camps stehen meistens offene Toyota-Landcruiser für die Pirschfahrten zur Verfügung. Während der Pirschfahrten haben Sie einen guten Rundumblick. Die Bootsfahrt auf dem Rufiji-River findet in einem größeren Boot (für maximal 15-20 Personen) mit Außenbordmotor statt. Während der 'Gamewalks' sind Sie zu Fuß unterwegs und werden von einem bewaffneten Ranger und einem Guide begleitet, der Ihnen Spuren zeigt und Wissenswertes zu Fauna und Flora mitteilt. Als Unterkünfte dienen Hotels, feste Zeltcamps und Lodges. Die festen Zeltcamps sind rustikal, im Kolonialstil gehalten und bestens in die Landschaft integriert. Sie sind vollständig eingerichtet (eigenes Bad und eigene Terrasse), manche haben einen Swimmingpool. Die Verpflegung ist erstklassig. Teamgeist und persönliches Engagement tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei. Ursprüngliches Tansania mit weitläufiger Steppenlandschaft. Kleine Camps, internationale Besucher. Für Natur- und Tierliebhaber, die Ruhe suchen. Klima Tansania unterliegt äquatorialen Klimabedingungen, die jedoch wegen der topographisch stark variierenden Landschaftsformen gebietsweise sehr unterschiedliche Ausprägungen aufweisen. Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene Gesamttemperatur von 28°C bis 33°C mit einer etwas höheren Luftfeuchtigkeit. Manchmal überschreiten die Tages-Höchstwerte auch die 35°C-Marke. Günstige Reisezeiten sind die Perioden von Anfang Juli bis Mitte Oktober ('kühle' Trockenzeit) und von Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlag zu rechnen. Ausrüstung Den klimatischen Bedingungen entsprechend brauchen Sie atmungsaktive, leichte sowie etwas wärmere Kleidung und eine wetterfeste Jacke (bewährt hat sich Kleidung aus Goretex-Material) für die kühleren Abende. Feste Turnschuhe oder auch knöchelhohe Leichtbergschuhe sind empfehlenswert. Ihre Kleidung sollte vorwiegend in gedeckten Farben gehalten sein (grün, beige, ocker, braun), von grellen Farben raten wir ab. Bitte beachten Sie die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden. Gepäck Beachten Sie bitte: Sie können nicht mehr als 15 kg Gepäck pro Person mitnehmen. Die kleinen Chartermaschinen dürfen nicht mehr Gepäck laden. Ihr Gepäckstück muß eine weiche Reisetasche sein - keine Koffer! Inklusivleistungen:
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