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Trekking im Nomadenland - Saghro Gebirge und Sahara

Marokko / Trekking
Reise Nr. 5077

Eine unserer beliebtesten Marokko-Touren mit einer einzigartigen Vielfalt aus Berg- und Wüstenlandschaft! Das Saghro-Massiv, eingebettet zwischen den Flusstälern des Draa und Dadès, beeindruckt durch seine zerklüftete Vulkanlandschaft, durchzogen von tiefen Schluchten. Sie durchqueren das Wüstengebirge gemeinsam mit den herzlichen, aus dem Atlas stammenden Berbern und ihren Mulis. Verwitterte, bizarre Felstürme und monumentale Tafelberge bieten ein schillerndes Farbspiel. Ockerfarbene Kulissen, metallisch schimmernde Felswände, warm strahlende Berge im Abendlicht! Wie an einer Perlenschnur reihen sich mit geometrischen Mustern verzierte Wehr- und Wohnburgen aus Lehm an der Straße der tausend Kasbahs auf. Durch ausgedehnte Palmenhaine erreichen Sie die Sahara und erleben die Anmut der Wüste bei einem Kamel-Trekking durch die Sanddünenlandschaft. Sonnenauf- und -untergänge sind hier ein unvergessliches Erlebnis! Abends duftet würziges Couscous aus der Trekkingküche, und das Trinken des Pfefferminztees wird zu einem Ritual. Nach dem Abschied von Ihren Begleitern bringen Sie die Jeeps von der Wüste zur quirligen Oasenstadt Taroudannt. Eingebettet in die Mauern der Altstadt wohnen Sie umgeben von orientalischem Flair. Den Hohen Atlas überqueren Sie über den landschaftlich lohnenden 2.090 m hohen Pass Tizi-n-Test. Tauchen Sie in Marrakechs Altstadt ein - eine Welt aus Düften und Klängen mit Händlern und Märchenerzählern - die Essenz des Orients!

  • Vier Tage Trekking - Überquerung des Wüstengebirges Djebel Saghro
  • Drei Tage Kamel-Trekking zu den höchsten Dünen Marokkos
  • Farbenprächtiger Fels, goldgelber Sand
  • Straße der tausend Kasbahs - Oasen und Lehmbaudörfer
  • In der Altstadt von Taroudannt wohnen in ehemaligem Pascha-Palast
  • Begegnungen mit Berber-Nomaden im Bergland und Beduinen in der Wüste
  • Marrakech - rosarote Perle des Orients


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    Trekking im Nomadenland - Saghro Gebirge und Sahara



    Tourverlauf

    1. Tag Anreise und Flug nach Ouarzazate
    Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und weiter nach Ouarzazate (ermäßigte Hauser-Bahnanreise auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich). Ankunft nachts und kurzer Transfer zu einem Mittelklassehotel. Hotel in Ouarzazate

    2. Tag Entlang der Straße der 1.000 Kasbahs zum Trekkingstart
    Morgens besichtigen wir in Ouarzazate die Glaoui-Kasbah von Taourirt, den einstigen Wohnsitz des Berberfürsten El Glaoui, Pascha von Marrakech. Die schön restaurierten Lehmbauten sind mit geometrischen Mustern verziert und zählen mit dem großen Wehrdorf und seinen engen Gassen zu den mächtigsten, aus Lehm erbauten Wohnanlagen im Süden des Landes. Per Kleinbus fahren wir nach Osten durch das Dadès-Tal, ein Routenabschnitt, der zur Straße der 1.000 Kasbahs gerechnet wird. Wir besichtigen die erdfarbene, aus der Landschaft ragende Kasbah Amerhidil inmitten einer Palmenoase. Unsere Fahrt führt uns zu den schönen Großoasen Skoura und El Kelaa M´Gouna. Typisch sind die ausgedehnten Rosenplantagen; aus den Blütenblättern werden Öl und Essenzen für die Parfümherstellung gewonnen. Auf der Weiterfahrt erreichen wir den Ausgang der Dadès-Schlucht und nehmen eine Piste in Richtung Süden. Ziel ist die Oase Tagdilt (1.600 m) am Nordrand des Djebel Saghro. Von den umliegenden Hügeln lässt sich sehr schön der Sonnenuntergang vor den gegenüberliegenden Gipfeln des Hohen Atlas beobachten. Wir nächtigen in Schlafräumen in einer sog. Gite d´Etape, einem für Reisende eingerichteten typischen Berberhaus. Berberhaus [FMA]

    3. Tag Wanderung über zwei Pässe nach Almoun-n-Ouarg
    Morgens treffen die Mulitreiber ein und beladen ihre Tiere mit unserem Gepäck und der Zelt- und Kochausrüstung. Dann brechen wir zum viertägigen Bergtrekking auf. Der Djebel Saghro erstreckt sich südlich der Straße der 1.000 Kasbahs zwischen dem Oasental des Drâa im Westen und dem Oasengebiet von Tafilalet im Osten und geht nach Süden in die Kies- und Schotterwüsten der Sahara über. Nach zuerst mäßigem Anstieg geht es einen Serpentinen-Weg bis auf eine Höhe von 2.200m hinauf. Wir verbringen unsere Mittagspause mit Blick auf die Berge des Hohen Atlas, die sich wie ein Band entlang dem Dadès ziehen. Im Winter oder Frühjahr heben sich die höheren Gipfel mit einer Schneekante vom blauen Himmel ab. Bergan wandern wir zum Tizi-n-Iferd (2.500 m, Tizi = Pass), bald wird die Sicht frei auf den höchsten Berg im Saghro-Massiv, der Amalou n´Mansour (2.712 m). Im Norden leuchtet bei klarer Sicht mitten im Zentralatlas der M´Goun, dessen langer Grat mehrmals die 4.000 m übersteigt. Wir steigen aber nicht weiter auf sondern bergab zu unserem Lagerplatz (2.200m) nahe einer kleinen Quelle. Gehzeit: 6,5-7h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

    4. Tag Über den Kouaouch-Gipfel zur Oase Igli
    Über ein Plateau wandernd ist unser erstes Ziel der Aussichtsberg Kouaouch (2.592 m). Der Gipfel bietet eine grandiose Rundumsicht ins Saghro-Gebirge und auf den Hohen Atlas. Zwischen gewaltigen Tafelbergen mit bizarren Erosionsformen wandern wir als führe der Weg zwischen gigantischen Festungen und Burgen hindurch. Senkrechte Felswände wirken wie unbezwingbare Mauern, Felspfeiler wirken wie die Zinnen der Burganlage. Das Gestein wechselt in den Farben gelb, orange und ocker bis braun. Schließlich treffen wir in der Oase Igli (1.700 m) ein und schlagen, umgeben von einer zauberhaften Felskulisse, die Zelte auf. Diese Region ist von Nomadenfamilien besiedelt, die in dem kargen Weideland von der Schaf- und Ziegenzucht leben. Wenn ein Gebiet abgeweidet ist, verlegen sie alle paar Wochen die Zelte, damit die Tiere wieder genügend Nahrung haben. Gehzeit: 6,5-7h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA]

    5. Tag Durch die Afourar-Schlucht zum Ali-Tor
    Von der Oase wandern wir hinunter in ein Tal, das sich zur wilden Afourar-Schlucht verengt. Unterwegs kommen wir durch kleine Berber-Siedlungen, wo ähnlich wie in der Igli-Oase sogar bescheidener Ackerbau betrieben wird. Bevor wir die Schlucht durchqueren, kommen wir zu einer sehenswerten Steilstufe im Flussbett. Falls der Afourar Wasser führt, entsteht am Fuße ein Pool, und wir haben eventuell das Flussbett in der engen Schlucht mehrmals zu queren, was oft über Trittsteine möglich ist. Schließlich weitet sich die Landschaft, der Blick schweift über von Orgelpfeifen aus Sandstein gesäumten Höhenzüge und wir kommen unserem wunderschönen Lagerplatz beim Bab n´Ali (Bab = Tor) näher. Tor wird es genannt, weil zwei mächtige Sandsteintürme den Durchgang bewachen, einer davon ist ein riesiger Monolith. In der Nähe liegt eine Oase mit kleinen Häusern. Nach dem Aufbau des Camps erkunden wir am Nachmittag die Umgebung mit den monumentalen Zeugenbergen und Felstürmen. Gehzeit: 4h; Abstieg: 350m; Zelt [FMA]

    6. Tag Landschaftliche Höhepunkte bis Handour
    Morgens steigen wir über teils lose Steine nach Ousdidene Bab n`Ali (1.500 m) hinauf; von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf die unterhalb gelegene Oase mit einzelnen Dattelpalmen die sich üppig grün von der wüstenhaften Landschaft abheben. Nach dem Abstieg wandern wir durch weite Landschaften, noch lange Zeit ist einer der mächtigen Türme des Bab´n Ali zu sehen. Beim Dorf Tifdassine reihen sich im weiten Tal einige Oasen aneinander, in denen Berber vom Volk der Ait Atta leben. Wir wandern weiter durch das mit Palmen bestandene Tifdassine-Tal. In den kleinen Dörfern wird auf viele kleinen Feldern Henna, Datteln und Oliven angebaut. Unser letzter Lagerplatz liegt auf einer Anhöhe. Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 250m; Zelt [FMA]

    7. Tag Fahrt in die Sahara
    Wir wandern heute morgen noch etwa eine Stunde und treffen dann die Fahrer, die uns abholen. Wir verabschieden unsere Begleitmannschaft und fahren über eine Piste zur Asphaltstraße. Dort stoßen wir an die wie auf eine Perlenschnur gereihte Oasenkette des südlichen Drâa-Tales. Tausende und Abertausende von Dattelpalmen lassen es schon ahnen, hier hat der Dattel-Anbau eine lange Tradition - mit die besten Dattelsorten stammen aus dieser Gegend. An Dörfern und Kasbahs aus Stampflehm vorbei führt die Route nach Zagora. Hier decken wir uns wieder mit einem Vorrat an Mineralwasser für das Wüstentrekking ein. Nun fahren wir weiter im Drâa-Tal bis vor Mhamid, dem Endpunkt der Straße. Mhamid wird auch als ”Tor zur großen Sandwüste' bezeichnet und war früher wichtiger Karawanenknotenpunkt. Die Karawanen zogen vor Jahren noch bis nach Timbuktu. In der Dünenoase von Oulad Driss quartieren wir uns in einem fest eingerichteten Lager aus großen Khaimas, Nomaden-Zelten ein. Hier besteht die Möglichkeit zum Duschen (evtl. sogar warm!). Gehzeit: 1h; Übernachtung in Khaima-Zelten [FMA]

    8. Tag Kameltrekking bis Oued Naam
    Morgens treffen wir auf die Beduinen, die die folgenden Tage unsere Begleiter sind. Von den erfahrenen ´Chameliers´, Spezialisten in Sachen Kamel, bekommen eine kleine Einführung ins Kamelreiten. Ein Beduine betreut und führt im Schnitt zwei bis vier Tiere. Wenn die Tiere gesattelt sind, steigt die Spannung bis zum Aufsitzen. Nun brechen wir mit unseren ”Wüstenschiffen' in Richtung Westen zum dreitägigen Kameltrekking auf. Teils sind wir inmitten weicher Sanddünen unterwegs, teils führt die Route über härteren, lehmigen oder steinigen Boden. Für je zwei Teilnehmer/innen steht ein Reitkamel bereit, so dass Sie sich etappenweise mit Reiten und Wandern abwechseln (ein Reitkamel zur Alleinbenutzung ist gegen Aufpreis buchbar). Vor- und nachmittags ist mindestens eine längere Rast vorgesehen. Heute Mittag picknicken wir bei den Mezouaria-Dünen. Unsere Zelte bauen wir nahe dem Versorgungsbrunnen für die Tiere bei Oued Naam auf. Gehzeit: 5,5h; Zelt [FMA]

    9. Tag Wandern und Reiten zu den Bougarn-Dünen
    Die zweite Tagesetappe führt zunächst durch das ausgetrocknetes Flussbett des Oued Naam. Den Proviant für das Mittags-Picknick und unsere Wasservorräte für den Tag tragen wieder die Kamele. Weder Siedlungen noch Wasserstellen liegen am Weg. Am Nachmittag kommen wir zu ausgedehnteren Dünenlandschaften mit vereinzelten Tamarisken und treffen am großen Dünenfeld von Bougarn ein, an dessen Fuß wir die Zelte errichten. Hier reizt ein Aufstieg in die Dünen um in aller Ruhe die Lichtstimmungen bei Sonnenuntergang zu genießen. Dann kommt die farbintensive Stunde, in der jede Düne, jede Sandrille, ja jedes Sandkorn von einem scharf gezeichneten Schatten begleitet wird und immer plastischer zur Wirkung kommt. Das Abendessen im Messezelt oder unter freiem Himmel, entsprechend orientalischer Sitte auf einer Matte auf dem Boden sitzend, wird immer erst nach Einbruch der Dunkelheit serviert. Gehzeit: 5h; Zelt [FMA]

    10. Tag Unterwegs zu den Dünen von Chegaga
    Die Kamele umgeben wie jeden Morgen unser Lager, beobachten aus ihren sanften großen Augen mit den langen Wimpern das Geschehen oder scheinen beinahe hochnäsig auf die startbereiten Wanderer herab zu blicken. Im Karawanentempo bewegen wir uns weiter westwärts bis zu dem riesigen Dünenfeld von Chegaga. Der Weg führt mal durch Sandgebiet, mal durch Steinwüste. Während die Kamele immer den einfachsten Weg zwischen den Dünen wählen, können wir - falls wir wandern wollen - beiderseits durch die Dünenfelder gehen. Nachmittags kommen wir durch eine völlig flache, meist ausgetrocknete lehmige Ebene. Dann tauchen die bis zu 100 m hohen Dünenkämme auf, die im abnehmenden Tageslicht in unterschiedlichen Farben schimmern. Traumhafte Lichtstimmungen begeistern nicht nur die Fotografen der Gruppe. Schließlich läuft unsere Karawane am Lagerplatz zu Füßen der Dünen ein. Es sind die letzten Stunden mit unseren Beduinen-Begleitern und den lieb gewonnenen Kamelen. Nach dem Aufbau des Lagers lockt der Anstieg über steilere Dünenkämme auf einen der höchsten Aussichtspunkte, die Weite und Schönheit der Sahara bei Sonnenuntergang zu erleben. Gehzeit: 5,5h; Zelt [FMA]

    11. Tag Jeepfahrt von der Sahara in den Antiatlas nach Tata
    Für Frühaufsteher möchten vielleicht den Aufgang des Sonnenballes von den Dünenkämmen aus beobachten. Nach dem Frühstück und Abbau des Lagers treffen unsere Jeeps ein. Über holperige Pisten geht es am Südrand des Djebel Bani entlang, der südlichsten und niedrigsten Bergkette des Atlas-Massives, dessen Bergkämme bis zu 1.600 m hoch sind. Die staubige, aber landschaftlich eindrucksvolle Route führt uns auch mitten durch den riesigen ausgetrockneten Iriki-See. Schließlich erreichen wir Foum Zguid, einen Oasenort am Fuße des Djebel Bani. Nach dem Mittagessen durchqueren wir die farbenfrohen Höhenzüge im Tal des Oued Tissinnt, vorbei an kleinen Ortschaften und Palmenoasen. Am Spätnachmittag treffen wir in der Oasenstadt Tata ein, der Hauptstadt der Djebel Bani-Provinz. Einst Karawanenstation an der Strecke nach Timbuktu, leben heute die Bewohner überwiegend von der Dattelproduktion. In Tata leben überwiegend Chleuh-Berber und Haratin (Nachkommen westafrikanischer Sklaven), die Atmosphäre im Ort wirkt schon afrikanischer. Im einfachen Hotel spülen wir uns den Sand der letzten Tage vom Körper und genießen die Dusche. Hotel [FMA]

    12. Tag Durch den Antiatlas nach Taroudannt
    Von Tata fahren wir durch die sehr schöne Landschaft des Anti-Atlas zum Marktort Igherm, wo wir eine Pause einlegen und falls gerade Markttag ist, den sehenswerten Dorfmarkt sehen. Duch von Arganienbäumen geprägte Landschaft gelangen wir hinunter in die fruchtbare Ebene des Oued Sous. Sie bildet ein landwirtschaftliches Zentrum, das auf großen Plantagen vor allem Südfrüchte und Frühgemüse, Oliven und Weintrauben hervorbringt. Zum Mittagessen treffen wir in der Oasenstadt Taroudannt ein. Nachmittags besichtigen wir mit einem Stadtführer die verwinkelte Altstadt, ein ehemaliges Handelszentrums für Karawanen. Imposant ist die noch vollständig von einer zinnengekrönten, bis zu acht Meter hohen Stadtmauer umgebene mittelalterliche Stadt. Sie wird gerne als ”Marrakech en miniature' bezeichnet. Die verwinkelten Gassen und der Basar mit seinem orientalischen Flair ist in der Tat sehr sehenswert, wird aber wesentlich seltener besucht als Marrakech. Zum Ausklang bietet es sich an, in einem Straßencafé auf dem belebten Place el Alouine bei einem Thé à la Menthe das bunte Treiben zu verfolgen. Heute wohnen wir in einem stilvollen Hotel, einem ehemaligen Palast. Sein Eingang liegt integriert in der alten Stadtmauer und eröffnet uns einen wunderschönen Innenhof mit Swimming Pool und tropischem Garten, in dem die Vögel zwitschern. Die Mosaik-Kacheln und das maurisch-arabische Dekor vermitteln hier ein Stück marokkanische Lebensart. Hotel [FMA]

    13. Tag Über den Hohen Atlas nach Marrakech
    Morgens fahren wir Richtung Vulkanmassiv des Dreitausenders Djebel Siroua, biegen aber auf eine kleine Pass-Straße ab, die uns über den Tizi-n-Test (2.100 m) direkt in den Hohen Atlas hineinführt. Rasch gewinnen wir an Höhe und stehen dann auf dem zweithöchsten Straßenpass Marokkos. Bei gutem Wetter reicht die Fernsicht nach Süden bis zur Sahara und nach Norden auf die Hauptkette des Hohen Atlas. Nach einigen Serpentinen abwärts kommen die ersten kleinen Dörfer aus Steinhäusern in Sicht. Die weitere Fahrt bergab bietet schöne Blicke auf die von Arganien- und Olivenbäumen bewachsene Gebirgshänge. Bei einem Abstecher lernen wir Tin-Mal kennen, den Ursprungsort der Almohaden mit der schön renovierten Moschee aus dem 12. Jh. Sie stellt den Prototyp der Moscheen der Almohaden in Marokko dar. Fast jeder hat schon mal irgendwann Bilder gesehen von den zahlreichen hintereinander aufgereihten Torbögen - ein beliebtes Fotomotiv. Nach der späten Mittagspause im Marktort Asni fahren wir bis Marrakech, der ”roten Stadt des Südens'. Wir beziehen für die beiden letzten Nächte ein Mittelklassehotel in der Neustadt. Wer möchte, kann den weltberühmten Platz Djemaa el Fna aufsuchen und bereits einen Eindruck von dem lebhaften Treiben der Gaukler, Schlangenbeschwörer und Geschichtenerzähler bekommen. An den Verkaufsständen türmen sich Orangen und geometrisch angehäufte Berge von Nüssen, getrockneten Aprikosen und Datteln. Alles zusammen ist ein einziges Fest für die Sinne! Zum Abendessen treffen wir uns im Hotel. Hotel in Marrakech [FMA]

    14. Tag Besichtigungen in Marrakech und Freizeit in der Medina
    Heute besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Unser Mittagessen nehmen wir in einem stilvollen Restaurant in der Medina ein. Der Nachmittag steht und für individuelle Erkundungen zur Verfügung. (Rückkehr zum Hotel in Eigenregie, z.B. per Taxi oder zu Fuß). Lassen Sie sich einfangen vom bunten orientalischen Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Obst- und Nuss-Ständen. Wer das ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafés aufgehoben, um das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe zu verfolgen. Unser Abendessen genießen wir zusammen auf dem berühmten Platz und lassen ein letztes Mal diese besondere Atmosphäre auf uns wirken. Hotel in Marrakech [FMA]

    15. Tag Rückflug nach Frankfurt und Heimreise
    Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am frühen Nachmittag und Heimreise.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Beim Trekking im Saghro-Gebirge sind für die meist 4- bis 7-stündigen Wanderetappen Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) und Kondition erforderlich. Pro Wandertag sind maximal 900 Höhenmeter im Auf- und im Abstieg (am Gipfeltag) zu bewältigen, wobei Sie sich in Höhen zwischen 1.350 und 2.600 m bewegen. Die Pfade im Gebirge führen teils über Geröll, teils folgen Sie ausgetretenen Wegen oder Fahrspuren. Das Gepäck wird während des Trekkings durch Mulis befördert.

    Für das Kameltrekking in der Sanddünen-Landschaft steht für je zwei Teilnehmer/innen ein Reitkamel zur Verfügung, so dass Sie abwechselnd reiten oder wandern können. Das gewählte Gehtempo der Kamele entspricht etwa dem normalen Wandertempo. In der Regel unterbrechen wir die Etappen durch eine längere Mittagsrast. Vorkenntnisse beim Kamelreiten sind nicht nötig. Ein Kameltreiber führt jeweils 3-4 Tiere. Wer möchte, kann gegen Aufpreis ein Reitkamel zur Alleinbenutzung dazubuchen. Den Transport des Hauptgepäcks besorgt in diesen Tagen ein Jeep.

    Bei den Trekkings brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem persönlich Notwendigen für tagsüber selbst zu tragen. Eine Begleitmannschaft von Berbern sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Trotzdem bitten wir Sie, insbesondere beim Auf- und Abbau der Zelte kameradschaftlich mitzuhelfen. Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.

    An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen.

    Die Fahrten im Kleinbus bzw. von Chegaga nach Marrakech in Jeeps führen streckenweise über unbefestigte Pisten und die Asphaltstraßen können nicht mit westeuropäischen Straßen verglichen werden.

    In den Städten übernachten Sie in einfachen Mittelklassehotels. Während des Trekkings nächtigen Sie in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt). Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Es steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. Hocker und Klapptische, wie sie z.B. in Nepal üblich sind, sind im Orient unüblich. Kombi aus Berg- und Wüstentrekking. Mittlere Kondition für Trekking über Bergpfade, Geröllwege und Sand wichtig. Für das Kamel-Trekking keine Vorerfahrung nötig.

    Klima

    Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten. Während der ausgeschriebenen Reisetermine herrschen in Ouarzazate durchschnittlich Tiefstwerte nachts um 0°-10°C und Höchstwerte mittags um 20°-27°C. Im Wüstenbereich fällt kaum Regen, während im Djebel Saghro-Gebirge Regenfälle möglich, aber nicht häufig sind.

    Südlicher im Bereich um Zagora liegen die Temperaturwerte etwas höher. Es ist zu beachten, dass das Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht recht groß ist und es nachts durchaus Frost geben kann. In der marokkanischen Sahara ist mit etwa 21-32°C am Tage bzw. mit 4-13°C in der Nacht zu rechnen. Im gesamten Süden müssen Sie sich auf heißes und trockenes Wüstenklima und häufig auftretenden starken Wind einstellen. Im Winter kann ist es entsprechend etwas kühler, es kann auch in der Wüste regnen.

    Ausrüstung

    Entsprechend den klimatischen Verhältnissen brauchen Sie neben luftigen Sommersachen auch warme Kleidung (Pullover oder Fleece) sowie Wind- und Regenschutz. Knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle sind unbedingt erforderlich. Wenn Sie ans Gehen mit Teleskop-Stöcken gewöhnt sind, nehmen Sie Ihre Tourenstöcke mit. Die Stöcke sind auf den meist steinigen Bergwegen eine nützliche Hilfe. Für die Aufenthalte an den Lagerplätzen empfehlen wir leichte Sportschuhe und Sandalen. Außerdem empfehlen wir einen guten Schlafsack (Daune oder Kunststoff) mit Komfortbereich bis etwa minus 5°C.

    Inklusivleistungen:

  • Deutsch sprechende Reiseleitung ab Ouarzazate bis Marrakech
  • Flug mit Royal Air Maroc ab/bis Frankfurt nach Ouarzazate, zurück von Marrakech
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Übernachtung in Hotels, Gasthäusern und Zelten
  • Vollpension
  • Transfers
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Koch - und Begleitmannschaft
  • Camping - und Kochausrüstung inkl. Zelt und Schaumstoffmatten
  • Tragtiere für das Gepäck beim Trekking
  • Hauser - Top - Schutz im Wert von € 93, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
  • Nicht enthalten: Getränke (auch Mineralwasser), Trinkgelder (ca. 70,- - 80,- Euro), evtl. neu erhobene Zuschläge der Fluggesellschaften.

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     Preise 
     Teilnehmer: 8-15 Pers.

    Reisedauer: 15 Tage

    Preis: ab 1.690,- €
  • Einzelzimmer: 120,- €
  • Einzelzeltzuschlag: 50,- €
  • Kamel zur Alleinnutzung: 100,- €

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     24.12. - 07.01.2012 
    03.03. - 17.03.2012 
    31.03. - 14.04.2012 
    29.09. - 13.10.2012 verfügbar
    20.10. - 03.11.2012 verfügbar
    10.11. - 24.11.2012 verfügbar
    22.12. - 05.01.2013 verfügbar
    16.02. - 02.03.2013 verfügbar
    23.03. - 06.04.2013 verfügbar

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Trekking im Nomadenland - Saghro Gebirge und Sahara

     Abflughäfen 
     
    Frankfurt
     

     Reiseveranstalter 
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    München, Deutschland
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    Letztes Update: 18.05.2012