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Tschad - Abenteuer Tibesti – Vulkane, Sand und SeenTschad / NaturreisenReise Nr. 5956 Zur Freude aller Abenteuerlustigen ist die Region des Tibesti-Gebirges, die aus Sicherheitsgründen lange Zeit gesperrt war, nun wieder gebietsweise für Besucher geöffnet. Und so wird im nordwestlichen Tschad ein Wüstenmärchen wahr: Unverfälschte Sahara-Erlebnisse fernab touristischer Pfade erwarten Sie. Erklimmen Sie den höchsten Gipfel der weltgrößten Wüste, entdecken Sie fruchtbare Oasen und riesige Dünenfelder, farbige Seen inmitten des Sandmeeres und die unendliche Weite der afrikanischen Savanne. Bestaunen Sie prähistorische Felszeichnungen und kommen Sie mit den einheimischen Stämmen und Kulturen in Kontakt. Die Tassili-Landschaft um den Emi Koussi (3415 m) zählt zu den eindrucksvollsten Regionen der Sahara. Sie bekommen einzigartige Einblicke in die Welt der Mineralien und Gesteine und lernen das weiße Gold der Wüste kennen. Nach einer erlebnisreichen Trekkingtour lassen Sie im Wasser uralter Thermalquellen inmitten einer atemberaubend schönen Szenerie die Seele baumeln, bevor Sie die farbenfrohen Seen von Ounianga, faszinierende Gesteinsformationen, lockende Oasen und die Metropole N’Djamena erkunden…
Ihr Reiseablauf 1.Tag Ankunft in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschad. Ihr Reiseteam begrüßt Sie am Flughafen. Fahrt zur Unterkunft. Ü im Hotel. (-/-/-) 2.Tag In den frühen Morgenstunden verlassen Sie N’Djamena und fahren mit dem Geländewagen auf meist ungepflasterten Straßen Richtung Faya Largeau. Unterwegs Mittagspause in typischer Sahellandschaft bei Massakory. Frisch gestärkt durchfahren und besuchen Sie kleine Dörfer wie Goz Byla und treffen Einheimische. Ü im Zelt je nach Möglichkeit oder auf Wunsch unter freiem Himmel. (F/M/A) 3.Tag Die nächsten Tage folgen Sie dem Flussbett des Bar el Ghazal, der Jahrhunderte lang den Tschadsee nährte. Die Fahrt setzt sich fort durch eindrucksvolle, endlos weit scheinende Landschaften. Ü im Zelt. (F/M/A) 4.Tag Nach Salal gestaltet sich die Landschaft zunehmend wüstenartig, obwohl in dieser Region in ein bis zwei Monaten pro Jahr Regen fällt. Ü im Zelt. (F/M/A) 5.Tag Sie erreichen Kouba Olanga und erfüllen einige Formalitäten. Im Anschluss daran Mittagessen inmitten einer weißen Kalklandschaft, die an die Weiße Wüste in Ägypten und Libyen erinnert. Sie durchqueren die Sandwüste Erg Djurab und bewältigen hohe Dünen. Dann gelangen Sie im Süden des Tibesti zur Oase Faya Largeau. Sie tauchen ein in das farbenfrohe Treiben auf den Souks und begegnen den Stämmen der Danag, Kanenbou und Daza. Ü im Zelt. (F/M/A) 6.-7.Tag Nun geht es ins Zentrum des Tibesti. Die Region Borkou, bewohnt von den Tubu, bildet das Vorgebirge des Tibesti. Sie erkunden den Süden des Bergmassivs, besuchen die letzten Dörfer der Tubu und erreichen das Wadi Ourti mitten im Herzen des gewaltigen Gebirges. Der erloschene Vulkan Emi Koussi dominiert das Landschaftsbild. 2 Ü im Zelt. 2x (F/M/A) 8.Tag Die Region von Ourty ist Ausgangspunkt für die 10-tägige Trekkingtour. Die Düne Ourty thront inmitten der eindrucksvollen Landschaft. Am Biwakplatz Tigui Piton bleiben die Fahrzeuge zurück und Sie beginnen, begleitet von Lastkamelen, Ihre Wanderung. In den nächsten zwei Tagen geht es durch eine atemberaubende Szenerie nahe dem Grabenbruch Lau. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 9.Tag Sie bestaunen alte Felsmalereien in der Höhle von Tigui Cocoïna. Der nächste Höhepunkt ist die Guelta Mouzri, eine natürliche Felsspalte, in der sich kostbares Regenwasser sammelt. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 10.-12.Tag Sie ersteigen die Hänge des Emi Koussi. Der Aufstieg bis zum Grabenrand in luftigen 3000 m Höhe wird mit einem fantastischen Blick über die bizarre Mondlandschaft entschädigt. Im Zentrum der Caldera liegt ein kleiner Krater namens Erra Kohor, eine Ansammlung von Soda (Natron). Am Rande dieses faszinierenden Naturschauspiels schlafen Sie unter‘m Sternenzelt. 3x (F/M/A) 13.-14.Tag Sie erkunden die Sodaquelle und kraxeln auf den höchsten Punkt der Caldera des Emi Koussi. Vom Dach der Sahara genießen Sie eine spektakuläre Sicht – und gehören nun zu den wenigen Europäern, die den Gipfel bisher bestiegen haben. 2 Ü wie am Vortag. 2x (F/M/A) 15.-17.Tag Nach dem Abstieg können Sie sich in der malerischen kleinen Oase Yi Ferra erholen. Nehmen Sie ein wohltuendes Bad in der heißen Quelle, einem letzten Rest vulkanischer Aktivität. Gut erholt und voller Eindrücke kehren Sie zum Auto zurück und setzen Ihre Reise fort. 3 Ü im Zelt. 3x (F/M/A) 18.Tag Ziel ist die üppige und wohl schönste Oase der Sahara: Gouro. Die Stadtoase mit Häusern aus Lehmziegeln liegt mitten in den Dünen. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 19.Tag Die verschiedenfarbigen Seen von Ounianga sind einzigartig in der Sahara und im Ennedi – eine Augenweide und das pure Leben nach zehn Tagen Steinen, Lava, Basalt und Sand. Ihr Zeltlager steht auf einer Halbinsel in einer Idylle aus Dünen, Palmen und Wasser. Ü im Zelt. (F/M/A) 20.-23.Tag Nach einer Wanderung unter der Morgensonne auf orange leuchtendem Sand und ockerfarbenen Klippen entlang des Seeufers unternehmen Sie einen Ausflug zu den eindrucksvollen Sandsteingipfeln von Bichargara. Nach einem Besuch auf dem Markt Kaleit geht die Fahrt vorbei an den Hütten der Tubu zurück ins moderne Großstadtleben nach N’Djamena. 3 Ü im Zelt, 1 Ü im Hotel. (4xF/3xM/3xA) 24.Tag Freizeit. Entspannen Sie beim Baden oder beim Stadtbummel und lassen Sie die vielen Eindrücke der Reise Revue passieren. Transfer zum Flughafen. (F/-/-) Änderungen der Reiseroute bleiben vorbehalten. Anforderungen Die Reise in internationaler Gruppe führt in touristisch völlig unerschlossene Regionen und hat Expeditionscharakter. Routen und Programmpunkte werden ggf. vor Ort den Gegebenheiten angepasst.Die Entfernungen zwischen den Städten und Dörfern sind groß, die Straßen teilweise in sehr schlechtem Zustand. Teamgeist und die Bereitschaft zum Komfortverzicht, gute Hitzeverträglichkeit und gute Kondition für sehr lange Autofahrten auf schlechten Straßen oder Pisten sind unbedingt nötig. Sie sollten außerdem Toleranz und Interesse für andere Kulturen und Verständnis für das Unterwegssein in touristisch unerschlossenen Regionen mitbringen. Hinweise Maximal ein Gepäckstück oder Rucksack pro Person; es ist fast jeden Tag möglich, Wäsche zu waschen. Jeder Teilnehmer trägt sein Zelt und seine Isomatte selbst und baut das Zelt selbständig auf. Bei Schwierigkeiten ist Ihnen Ihr Reiseleiter natürlich gern behilflich. Nicht an jedem Ort ist eine Übernachtung im Zelt möglich, es kann mitunter vorkommen das Reisegäste unter freiem Himmel schlafen müssen. Erfrischungsgetränke u. a. Mineralwasser können Sie ohne Bedenken trinken. Das Brunnenwasser ist gut, aber Sie sollten sicherheitshalber Entkeimungstabletten oder -tropfen mitführen. Wer den Eigengeschmack der Tabletten nicht mag, sollte Getränkepulver mit Geschmack mitnehmen.Gern können Sie den Menschen der Wüste Kugelschreiber, Bleistifte, Buntstifte, Bücher oder Hefte, Antibiotika oder anderes mitbringen – aber bitte kein Plastik und möglichst keine Süßigkeiten (besser: Früchte und Trockenfrüchte). Zum Thema Fotos: Bitte fragen Sie prinzipiell vorher, ob Sie ein Foto machen dürfen. Es gibt wenig Tourismus im Tschad und viele Menschen, die hier leben, haben noch nie eine Kamera gesehen. In aller Regel gilt: Lassen Sie sich für Fotos Zeit. Beobachten Sie die Situation zunächst und versuchen Sie erst später, ruhig und eher spielerisch Aufnahmen zu machen. Im Zweifelsfall hilft Ihnen Ihr Reiseleiter gern weiter.Die Reihenfolge der Besuche und Exkursionen kann vor Ort verändert werden (je nach aktueller Lage der Märkte, Zustand der Straßen u. a.) – falls einige Besuche oder Exkursionen nicht realisiert werden können, wird stets versucht, ein Alternativprogramm durchzuführen. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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