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Uganda - Ruwenzoris - Mystische MondbergeUganda / TrekkingReise Nr. 5353 Kaum ein Gebirge wirkt so unzugänglich wie die “Mondberge” im äußersten Westen Ugandas, deren Wetter nur für wenige Wochen im Jahr Wandern zulässt. In die Ruwenzoris kommen daher nur wenige Bergfreunde. Echte Trekkingfans mit Abenteuergeist und alpiner Bergsteigererfahrung werden jedoch für ihre Mühen belohnt und auch für Hobby-Botaniker sind diese Berge ein wahres Paradies: die Tour beginnt im feucht-tropischen Klima und setzt sich fort in Bambushainen und Bergnebelwäldern bis hin zu Hochmooren mit Flechten, Moosen und seltsam wirkenden Senezien. Mit Steigeisen und ggf. Eispickel erklimmen Sie die letzten Höhenmeter bis zu den Gipfeln von Margherita Peak (5109 m) und Mt. Baker (4843 m). Nach dem anstrengenden Trekking erholen Sie sich im Gebiet der Kasenda-Kraterseen und begegnen im Regenwald des Kibale NP den lebhaften Schimpansen. Im Anschluss können Sie im Queen Elizabeth NP per Jeep und Boot auf Safari gehen und im Volcanoes NP in Ruanda Berggorillas beobachten (dann Rückflug von Kigali).
Ihr Reiseablauf 1. Tag Am Abend Flug von Frankfurt nach Entebbe. (-/-/-) 2. Tag Ankunft in Entebbe, dem “grünen” Vorort von Kampala auf einer Halbinsel im Victoriasee. Fahrt zur Unterkunft. Sie haben Gelegenheit, Geld zu wechseln und kleine Einkäufe zu erledigen. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit für einen optionalen Besuch des Botanischen Gartens. Ü im Gästehaus. (-/-/-) 3. Tag Nach dem Frühstück können Sie in einem Informationsgespräch letzte Fragen zur Bergtour klären. Anschließend Fahrt nach Kasese im Westen des Landes. Ü im Hotel. (F/M/A) 4. Tag Die Bergtour beginnt in Nyakalengija (1615 m), ca. 25 km nordwestlich von Kasese. Hier treffen Sie die Träger und den Bergführer. Der Weg ist anfangs moderat, bis man an den Mubuku-Fluss kommt. Danach steigt der Pfad bergan und man erreicht bei ca. 2500 m den Bergrücken, auf dem sich die Hütte befindet. Ü in der Nyabitaba-Hütte. (Gehzeit ca. 4-5h, 1040 m↑). (F/M/A) 5. Tag Nach kurzem Abstieg und dem Passieren einer Hängebrücke erreichen Sie den Bergnebelwald. Die Bäume sind mit dickem Moos überzogen, der Weg führt über zahlreiche Wurzeln, Holzstege und sumpfiges Gelände. Gummistiefel sind von Vorteil. Ab einer Höhe von ca. 3200 m sehen Sie die ersten Lobelien. Ü in der John-Matte-Hütte (3480 m). (Gehzeit ca. 6h, 830 m↑). (F/M/A) 6. Tag Abstieg zum Bujuku-Fluss und durch Erikawald zum Bigo-Sumpf. Heute sind Gummistiefel auf jeden Fall angebracht, da es immer wieder durch sehr morastiges Gelände geht. Nach Überquerung des Bujuku-Flusses geht es erneut bergan. Bald sieht man das Stanley-Massiv mit der Margherita-Spitze. Ü in der Bujuku-Hütte (3970 m) inmitten eines Lobelienfeldes. (Gehzeit ca. 5-6h, 490 m↑). (F/M/A) 7. Tag Aufstieg zur Elena-Hütte (4541 m). Sie steigen bis vor den Scott-Elliot-Pass auf 4100 m auf, haben vorher noch eine Metallleiter zu überwinden und nehmen dann die steile Route über eine Felsrinne nach oben. Ü in der Elena-Hütte – hier kann es sehr kalt werden. (Gehzeit ca. 4h, 570 m↑). (F/M/A) 8. Tag Am frühen Morgen beginnt der Gipfelsturm auf den Gletscher des Stanley-Massives. Hierfür sind Steigeisen erforderlich. Der Weg führt über schnee- und eisbedeckte Hänge und kürzere Felspassagen. Aufgrund der (geringen) Spaltengefahr ist ein Gehen in Seilschaften erforderlich. Bei ca. 4850 m zweigen Sie zur Margherita-Spitze ab. Eine Eisenleiter und Fixseile erleichtern das Hinaufklettern an einer nahezu senkrechten Felswand (Schwierigkeitsgrad II-III). Schließlich stehen Sie auf dem höchsten Punkt der Ruwenzoris mit Blick bis in den Kongo. Für den Abstieg (mit Pause in der Elena-Hütte) ist Konzentration erforderlich. Ü in der Kitandara-Hütte auf 4023 m. (Gehzeit ca. 11-12h, 570 m, 1100 m). (F/M/A) 9. Tag Der heutige Ruhetag (Reservetag für einen zweiten Gipfelversuch im Falle von Schlechtwetter) bietet sich für einen Ausflug um den Kitandara-See an. Besonders motivierte Gipfelstürmer können auch den 4843 m hohen Mt. Baker (Edward-Spitze) besteigen. Der Auf- und Abstieg ist sehr beschwerlich, führt teilweise über sehr ausgesetzte Geröllfelder und dauert ca. 8-9h. Ü wie am Vortag. (F/M/A) 10. Tag Abstieg, vorbei am Mt. Baker. Der Weg ist sumpfig und geht danach in steile Felspassagen und schmale Pfade über. Das letzte Wegstück führt durch einen Bach. Ü in der herrlich gelegenen Guy-Yeoman-Hütte auf 3450 m. (Gehzeit ca. 6h, 250 m↑, 830 m↓). (F/M/A) 11. Tag Abstieg u.a. durch dichten Bambuswald via Nyabitaba-Hütte bis nach Nyakalengija. Unterwegs können Sie bei genauem Hinsehen immer wieder Chamäleons entdecken. Ü in Kasese im Hotel. (Gehzeit ca. 7-8h, 1840 m↓). (F/M/A) 12. Tag Sie fahren in die nahe Region Kasenda und genießen den ganzen Tag an den Kraterseen, die viele der kleinen Täler der fruchtbaren Region füllen. Die ca. 40 Seen beeindrucken mit Farbspektren von türkis bis blauschwarz. Mit etwas Glück begegnen Sie auf einem Spaziergang durch die vogelreiche Landschaft einer Affenfamilie oder vielleicht ist gerade Markttag in einem der umliegenden Dörfer. Ü im Bungalow. (F/M/A) 13.Tag Fahrt zum Kibale Forest NP, wo Sie zu Fuß auf die Suche nach Schimpansen gehen. Die Aussicht, die gellenden Rufe der Affen zu hören und die Tiere tatsächlich zu sehen (die Sichtungswahrscheinlichkeit wird mit 95% angegeben), entschädigt für den mitunter etwas anstrengenden Fußmarsch durch teilweise dichten Dschungel. Ü wie am Vortag (F/M/A) 14.Tag Rückfahrt nach Entebbe. Am Nachmittag und Abend steht Ihnen ein Hotelzimmer zur Verfügung. Gegen Mitternacht Fahrt zum Flughafen. (F/M/-) 15.Tag Rückflug nach Deutschland. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen. In den Ruwenzoris sind sehr gute Kondition, Trekkingerfahrung, Trittsicherheit und Höhenverträglichkeit erforderlich. Sicheres Gehen in Schnee und Eis sowie gute Kenntnisse im Umgang mit Seil, Eispickel und Steigeisen sind Voraussetzung für die Teilnahme am Gipfelaufstieg (8. Tag). Höhepunkte Inklusivleistungen:
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