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Unter dem Sternenhimmel BotswanasSüdafrikaReise Nr. 5253 Ein strahlend blauer Himmel wölbt sich über dem Okavango-Delta, das wie ein Spiegel in der Sonne glänzt. Vorbei an runden, mit Blüten besetzten Seerosenblättern und langen Schilfstielen gleitet das Mokoro still durchs Wasser. Abends färben sich Himmel und Wasser rot, bevor die Sterne aufgehen und im Wasser glitzern. Ob man Gruppen von Lechwe-Antilopen durch geflutete Grasflächen spurten sieht oder in die Augen einer Giraffe schaut, spielende Löwenkinder beobachtet oder der Spur des Nashorns folgt - freuen Sie sich auf unvergessliche Tierbeobachtungen und Natur pur. Tief in den Busch gehen Sie mit Ihrem erfahrenen Reiseleiter und einem einheimischen Spurenleser. Abends sitzen Sie am Lagerfeuer und die Klänge der Nacht wiegen Sie in den Schlaf. War das das Gebrüll eines Löwen? Werden Elefanten heute Nacht das Camp besuchen? Spätestens beim Frühstück werden Sie sich die Geräusche der Nacht erklären können. Laute Trompeten und schlackernde Ohren: Nirgends sind so viele Elefanten anzutreffen wie im Chobe-Nationalpark. Und nicht nur das: Nilpferde schwimmen und stampfen schmatzend durch das Wasser und der Fischadler zieht hoch in der Luft seine Kreise. Besonders schön heben sich die Silhouetten gegen den farbenprächtigen Sonnenuntergang ab. Traumhaft wirkt die Szenerie, wenn die Sonne über der Weite der Makgadikgadi aufgeht. In Victoria Falls, beim 'donnernden Rauch' wie die Fälle auch genannt werden, stürzen Wassermassen auf einer Breite von 1,7 km in 100 m Tiefe. Wasser und Wüste liegen so eng beieinander wie Abenteuer und Ruhe. Kurze, leichte Wanderungen intensivieren Ihr Camping-Erlebnis - Botswana pur!
Tourverlauf: 1. Tag Anreise Linienflug mit South African Airways von Frankfurt nach Johannesburg. Übernachtung im Flugzeug 2. Tag Marakele National Park Frühmorgens Ankunft in Johannesburg. Unser Reiseleiter empfängt uns am Flughafen und begleitet uns zum Büro der örtlichen Agentur. Während unser Gepäck im Safari-Jeep bzw. dessen Anhänger verstaut wird, haben wir Zeit, uns mit Tee, Kaffee und ein paar südafrikanischen Köstlichkeiten zu stärken. Noch am Vormittag verlassen wir die Stadt Richtung Norden. Unser Ziel ist der Marakele-Nationalpark, welcher ziemlich isoliert im Herzen der Waterberge liegt. Nach einem Mittagessen im Camp haben wir bereits am frühen Nachmittag Gelegenheit, den Nationalpark von einem Aussichtspunkt auf ca. 1400 m Höhe zu überblicken. Kennzeichnend für die Region sind ihre faszinierenden Höhenzüge, aber auch ihr Wildbestand, zu dem vor allem Elefanten und Nashörner zählen. Mit etwas Glück gelingt vielleicht bereits heute das ersteTierfoto! Wir übernachten in permanenten Zelten mit sanitären Anlagen mitten im afrikanischen Busch. Da ist es doch beruhigend zu wissen, dass im Teil des Parks in dem wir unsere erste Nacht verbringen, nur Nashörner, Giraffen, Warzenschweine, verschiedene Antilopenarten und Vögel dem Camp einen nächtlichen Besuch abstatten könnten. Fahrstrecke: 280km; Tented Camp [A] 3. Tag Khama Rhino Resort Bereits kurz nach Sonnenaufgang erwarten uns Parkranger für einen ersten Pirschgang. Es gilt, die Spuren der Nashörner richtig zu deuten und so vielleicht recht nahe an die Tiere heran zu kommen. Selbst wenn uns dieses Glück verwehrt bleiben sollte, ein Erlebnis ist es allemal! Zu Fuß vorbei an Giraffen, Zebras und den lustigen Warzenschweinen - ein schöner Einstieg in unsere zweiwöchige Zelt-Safari. Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn hier gibt es z. B. eine der größten Kapgeierkolonien mit ca. 800 Brutpaaren. Zurück am Camp werden wir von unserem Reiseleiter mit einem Bruch-Buffet erwartet. Anschließend machen wir uns auf den Weg entlang der Waterberg Mountains, über die Grenze nach Botswana. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unser Ziel, das Khama Rhino Resort. Unsere Zelte stehen unter Mogongo Bäumen und das Lagerfeuer prasselt bereits einladend. Bei einem gemütlichen Abendessen bleibt ausreichend Zeit, die ersten Eindrücke zu verarbeiten und den Stimmen der Natur um uns zu lauschen. Gehzeit: 2h; Zeltübernachtung [FMA] 4. Tag Khama Rhino Sanctuary Inzwischen hat sich die innere Uhr eingependelt und bereits kurz nach Sonnenaufgang sind alle auf den Beinen. Das fröhliche Vögelgezwitscher zieht uns magisch an und auch alle anderen Geräusche möchten Ihren Stimmgebern zugeordnet werden. Gleich nach dem Frühstück werden wir abgeholt und erneut machen wir uns mit erfahrenen Guides des Nationalparks zu Fuß auf den Weg um Breit- oder Spitzmaulnashörner zu entdecken. Zum Glück steht uns der heutige Tag ausschließlich für Tierbeobachtungen zur Verfügung, so dass wir uns nach einer ausgedehnten Mittagspause erneut zu einer Pirschfahrt aufmachen. Gemeinsam befreien wir unseren Safari-Jeep von seinen seitlichen Fenstern, sodass alle freie Sicht haben… Fahrstrecke: 220km; Übernachtung im Zelt [FMA] 5. Tag Nata - Makgadikgadi-Pfanne Weiter geht es gen Norden. Durch Busch- und Baumsavanne fahren wir Richtung Letlhakane; in der Nähe beginnt die Makgadikgadi-Salzpfanne - mit 6500 km² gilt sie als größte Salzpfanne der Welt. Meist ist sie ausgetrocknet, weiß und völlig eben. Wenn die Pfanne in guten Regenzeiten durch Wasser aus dem Okavango-System geflutet wird, was durchaus nicht jedes Jahr geschieht, lockt sie große Schwärme von Wasservögeln an. Nehmen Sie die Landschaft in sich auf, lassen Sie die Ruhe auf sich wirken, die Weite des Himmels, der hier größer erscheint als andernorts, spüren und riechen Sie die Erde, die Luft - ein Naturerlebnis, das wir uns nicht entgehen lassen wollen. Wir erkunden die Salzpfanne. Wer möchte, kann, falls es die Zeit erlaubt, an einem Ausflug auf dem Quadbike teilnehmen. Bevor wir uns auf den Weg zu unserem Nachtlager machen, statten wir, mit etwas Glück natürlich, einer Gruppe Zebramangusten einen Besuch ab. Scheinbar an Menschen gewöhnt, posieren Sie geduldig für ein Foto. Abends schlagen wir unser Lager draußen in der Makgadikgadi auf gemütlichen Bettrollen auf. Eine Nacht in der Weite der Salzpfanne und direkt unter den Sternen! Fahrstrecke: 500km; Übernachtung in Hütten [FM] 6. Tag Makgadikgadi pur Bereits am Vormittag erreichen wir unsere Lodge in oder bei Gweta. Wer sich vom Staub der letzten Nacht befreien möchte, hat dafür nach einem umfangreichen Frühstück Zeit. Am späten Vormittag unternehmen wir einen Spaziergang in das nahe gelegene Dorf mit einem örtlichen guide. Dieser weiß viel zu erzählen über die Entstehung der Ortschaft sowie den Lebensgewohnheiten seiner Einwohner. Eine Bauern-Familie lädt zum Mittagessen ein. Wir kosten typische botswanische Spezialitäten und sind gerührt, von der Gastfreundlichkeit der Menschen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Erst am Abend treffen wir uns zu einem Drink bei afrikanischer Musik und anschließendem Abendessen. Übernachtung unter dem Sternenhimmel [FMA] 7. Tag Maun Heute sind wir in Maun - der bostswanischen ”Safarihauptstadt' - und bereiten uns auf Moremi vor. Die Vorräte für die nächsten 5 Tage müssen gekauft bzw. aufgestockt werden. Sie können einen Rundflug übers Delta unternehmen (fakultativ, ca. USD 120,-) oder einen kleinen Einkaufsbummel durch den Ort machen. Die Anlage unserer Lodge liegt wunderschön am Westufer des Thamalakane River. Unsere strohgedeckten Chalets laden zum entspannen ein und vom Pool aus lassen sich zahlreiche Tiere zu Wasser und zu Land beobachten. Ein Spaziergang durch die weitläufige Parkanlage rundet den Tag ab. Fahrstrecke: 200km; Lodge in Maun [F] 8.-9. Tag Moremi-Nationalpark Wir genießen den herrlichen Blick über's Wasser, frühstücken gemütlich unter freiem Himmel und sind gespannt auf die kommenden Tage, mitten im afrikanischen Busch! Nach dem auch die letzten Vorräte verstaut sind, starten wir noch am Vormittag Richtung Moremi-Nationalpark. Bereits nach kurzer Zeit fängt die Sandpiste an, die ersten Tiergerüche mischen sie in die Luft. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir den 1800 km² großen, 1968 gegründeten Nationalpark. Lilienbedeckte Lagunen, kleine Inseln mit Palmen und eine außerordentlich artenreiche Tierwelt wollen in dieser Wildnis entdeckt werden. Die Wege sind meist schmal und werden in der Regenzeit auch mal überschwemmt. Wir unternehmen mehrere Pirschfahrten und richten uns dabei nach dem Wetter und den Tiersichtungen. Ein Stückchen naturbelassenes Afrika! Von hier aus starten wir per Boot ins Okavango-Delta. Viele kleine Inseln - mitten in einer Schilf- und Seerosenidylle. Nur das Rauschen von Schilf und Ried unterbricht die tiefe Stille. Die Tierwelt ist faszinierend. Am Ufer liegen Krokodile, grasen Impalas und und Kudus. Die Flusspferde muten zwar friedlich an, sollten aber genau beobachtet werden. Bunt und artenreich ist die Vogelwelt: Ibisse, Löffler, Reiher, Nimmersatte, Marabus und viele andere Vögel fühlen sich hier wohl. Fahrstrecke: 60km; Übernachtung im Zelt [FMA] 10.-12. Tag Savuti - Chobe-Nationalpark Nachdem wir uns in zwei Tagen schon an die Wildnis gewöhnt haben, zieht es uns weiter durch die Savuti-Steppe. Spannende Pirschaften entlang dem River Khwai erwarten uns. Unser hiesiges Camp befindet sich in natürlicher Umgebung und in unmittelbarer Nähe zu den Tieren, dadurch ist es eines der abenteuerlichsten Camps auf unserer Route. Das heißt aber auch: Hier ist Vorsicht geboten, denn man kann von Elefanten, Hyänen und Löwen im Camp Besuch bekommen, und zwar nicht nur nachts, sondern auch zum Frühstück. Aber keine Sorge, unser Reiseleiter gibt uns die nötigen Tipps, damit wir dieses Abenteuer mit einem Bauchkribbeln überstehen. Der Chobe-Nationalpark ist besonders für seine Elefantenherden bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass man den grauen Dickhäutern hier Auge in Auge gegenübersteht. Wir haben die Möglichkeit, Tierbilder zu machen - z.B. die Mimik eines friedlich grasenden Elefanten am Chobe-Fluss einzufangen. Beliebt ist auch das Schauspiel ausgiebig badender Herden oder kleiner Elefanten, die sich zwischen den vielen grauen Beinen einer Elefantenherde verstecken. Es ist überhaupt erstaunlich, wie gut sich selbst ausgewachsene Elefanten verstecken können. Fahrstrecke: 100km; Übernachtung im Zelt [FMA] 13. Tag Kasane Wir fahren zum letzten Mal durch den Chobe-Nationalpark und entlang dem Chobe-Fluss. Unsere Augen haben sich bereits an die Vegetation gewöhnt und wir können die Tiere leichter entdecken. Drei Stunden lang gleiten wir auf dem Chobe-Fluss, das prachtvolle Farbspiel der untergehenden Sonne vor Augen. Krokodile und Nilpferde sonnen sich, viele Tiere gesellen sich dazu, kommen zur Tränke ans Flussufer. Nach der Ankunft in Kasane schlagen wir unser Lager auf und bereiten uns auf den nächsten Höhepunkt der Reise vor. Übernachtung im Zelt [F] 14. Tag Victoria Falls 'Der Rauch, der donnert' - Mosi-oa-Tunya - nennen die Einheimischen die berühmten Victoria-Wasserfälle. Dieser bildhafte Name ist Ausdruck für die Wucht der Wassermassen und die weithin sichtbare Gischt. Der Zambezi-Fluss stürzt auf einer Breite von fast 2 km in eine 108 m tiefe Schlucht. Je nach Wasserstand zieht sich die Gischt über Kilometer hin. Als Besucher fragt man sich, ob es sich um hohe Luftfeuchtigkeit oder um Schauer handelt … meist handelt es sich um die Gischt der Fälle. Natürlich werden wir uns die Wasserfälle anschauen und durch den Ort bummeln. Nach den Tagen in der Wildnis reizen sicher die verschiedenen Aktivitäten, die sich uns in Victoria Falls bieten. Vielleicht gönnen wir uns noch das eine oder andere Abenteuer. Möglichkeiten gibt es viele: vom Helikopter-Flug über Bungee-jumping, Reiten und Kanufahren bis hin zum Elefanten-Ausflug - die Liste ist lang. Aber wir können auch einfach nur faul sein, die Fälle und den Ort besuchen und uns im Hotel ausruhen. Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 30km; Lodge [F] 15. Tag Rückflug Gegen Mittag treten wir unsere Heimreise an und fliegen über Johannesburg nach Frankfurt. Übernachtung im Flugzeug [F] 16. Tag Ankunft Ankunft am frühen Morgen in Frankfurt. Charakter der Tour und Anforderungen Für die Überlandfahrten benötigen Sie Ausdauer, Geduld und Durchhaltevermögen. Unwegsames Gelände, tiefer Sand, Geröllpisten, Wasser, mögliche Autopannen können die Fahrt erschweren. Staub- und Hitzeverträglichkeit sind unbedingte Voraussetzung für eine Teilnahme an dieser Reise. Ebenso wichtig sind ein gesundes Herz, ein gesunder Kreislauf und eine gute Konstitution. Während der Ausflüge tragen Sie nur das Notwendigste in Ihrem Tagesrucksack. Sie sollten Freude am Campen haben und Kameradschaftsgeist mitbringen. Intensive Safari- und Camping-Reise mit leichten, kurzen Wanderungen. Klima Die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind unserer entgegengesetzt. Vereinfacht gesagt: Der Sommer gilt als Regenzeit. Der Winter gilt hier als Trockenzeit (Mai - August) mit strahlend blauem Himmel, Tagestemperaturen von 20-25°C, aber auch kühlen bis kalten Nächten. Im Sommer müssen Sie mit Hitze und von Dezember bis März mit heftigen Gewittern rechnen. Der April ist ein 'grüner' Monat, danach trocknet das Land wieder aus und bis Juni/Juli färbt sich die Landschaft gelb. Das subtropische Kontinentalklima Botswanas gilt als angenehm und die Luft ist meist trocken. Ausrüstung Für diese Reise ist leichte, atmungsaktive Kleidung geeignet, für morgens und abends, sowie für die Jun-Aug Termine sollten Sie jedoch immer warme Kleidung dabeihaben. Regenbekleidung empfiehlt sich für die Periode ab Oktober bis April. Bitte beachten Sie unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour. Inklusivleistungen:
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