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Viertausender Marokkos - Jubiläumsreise 30 Jahre Marokko bei HauserMarokko / TrekkingReise Nr. 7007 ACHTUNG! Wir sind soeben von der Erkundung dieser Reise zurück und bearbeiten das Konzept der Tour gerade nach den neuen Erkenntnissen. Daher ist diese Version hier derzeit nicht ganz aktuell. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte gerne! Nach 30 Jahren Trekking-Erfahrung in Marokko bieten wir Ihnen eine neue Tour, die traditionelle Routen mit neuen Zielen verbindet. Drei Viertausender für Gipfelsammler - aber dabei soll es nicht bleiben! Die Idee ist ein Trekking mit einer schönen, abwechslungsreichen Annäherung an die Toubkal-Region auf wenig begangenen Pfaden. Und in der Toubkal-Region ankommend sind Sie bereits gut akklimatisiert und haben die Möglichkeit, den höchsten Gipfel Nordafrikas, den Toubkal (4.167m), sowie einen weiteren sehr lohnenswerten Gipfel der Region zu besteigen. Bei allen jedoch können Sie die Teilnahme an der Besteigung kurzfristig vor Ort entscheiden! Liebhaber großer Gebirgsräume wie der Anden oder des Himalaya finden im marokkanischen Hohen Atlas ein reizvolles Trekkinggebiet. Marokko durchziehen über 500 Kilometer weite Hochplateaus, tiefe Täler, bizarre Bergspitzen, Gebirgsseen und terrakottafarbene Berberdörfer mit Terrassenfeldern. Damit formen sie die größte Gebirgskette des afrikanischen Kontinents. Wandern Sie auf alten Verbindungspfaden der Berber, entdecken Sie ursprüngliche Lehmarchitektur und begegnen Sie gastfreundlichen Dorfbewohnern im Gebirge. Genießen Sie nach einem ausgefüllten Wandertag schöne Lagerplätze und die Künste unseres Trekkingkoches. Er zaubert vor großartiger Bergkulisse liebevoll arrangierte und schmackhafte, abwechslungsreiche Mahlzeiten. Wandern in Marokko bedeutet Erlebnis für die Sinne!
Tourverlauf: 1. Tag Flug nach Marrakech Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und abends weiter nach Marrakech (ermäßigte Hauser Bahnfahrkarte innerhalb Deutschlands möglich. Bitte bei Anmeldung Abfahrtsbahnhof und ggf. Besitz einer Bahncard nennen!). Ankunft und kurzer Transfer zu unserem Hotel in Marrakech. Hotel in Marrakech 2. Tag Fahrt nach Imilchil zum Trekkingstart Am Vormittag fahren wir in die fruchtbare Tadla-Ebene zur Provinzstadt Beni Mellal am Nordrand des Mittleren Atlas. Von hier geht es, unterbrochen von einer Mittagsrast, durch die Bergzüge des Mittleren Atlas zum Plateau der Seen. Hinter dem Tislit-See (ca. 2.250 m) liegt der bekannte Berberort Imilchil (2.160 m). Hier fand bisher jeden Herbst der bekannte Heiratsmarkt der Ait Haddidou statt. Von einer Kasbah überragt, ist das Bergdorf Verwaltungszentrum für die in dieser Region lebenden 10.000 Angehörigen der Berabergruppe der Ait Haddidou (Ait = 'Söhne von'). Die Beraber bilden eine der drei großen Berber-Sprachgruppen in Marokko und leben teilnomadisch vorrangig im Hohen Zentralatlas. In Imilchil nächtigen wir in einem Berberhaus (in Schlafräumen mit unseren Schlafunterlagen und Schlafsäcken). Fahrzeit: 7-8h; Berberhaus [FMA] 3. Tag Trekking zu den Quellen von Timicha Wir lernen unsere Begleitmannschaft und die Tragtiere kennen. Nach dem Verschnüren des Gepäcks auf den Rücken der Mulis wandern wir ins Tal des Asif Melloul. Durch eine wildromantische Schlucht zieht sich der Weg nach unten. Die Schlucht verengt sich teils sehr stark und weist steile bis zu 100 m abfallende Hänge oder Felsabbrüche auf. Oftmals queren wir den Fluss vom einen zum anderen Ufer oder gehen ein Stück durch das steinige Flussbett mit wechselnder Wasserführung. Dabei leisten mitgebrachte Sportschuhe oder Trekkingsandalen als 'Wasserschuhe' und Teleskop-Tourenstöcke als 'Gehhilfe' gute Dienste. Unser Ziel sind die Quellen von Timicha (ca. 2.000 m). Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 350m; Zelt [FMA] 4. Tag Durch die Melloul-Schlucht nach Batli Unsere Route führt meist durch die wilder werdende und unbesiedelte Melloul-Schlucht, wobei wir erneut mehrmals die Uferseite queren oder gar einzelne längere Passagen im Flussbett waten. Bei hohem Wasserstand weichen wir auf einen Höhenweg entlang der Abbrüche aus. Wir erreichen unser Lager beim kleinen Dorf Batli (1.600 m). Gehzeit: 7-7,5h; Abstieg: 400m; Zelt [FMA] 5. Tag Über den Dari-Pass in die Melloul-Schlucht Wir verlassen das Melloul-Tal und steigen auf einem Serpentinenweg hinauf zum Tizi-n- Dari (1.970 m, Tizi = Pass). Anschließend steigen wir ab zum Dorf Ait Boulmane und trinken vielleicht bei einer Berberfamilie einen Thé à la Menthe, den typischen, stark gesüßten Pfefferminztee. Entlang der Asif Melloul-Schlucht erreichen wir dann unser Lager (ca. 1.520 m) und haben den Rest des Tages in der reizvollen Schlucht frei zum Entspannen und Erholen. Gehzeit: 3h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA] 6. Tag Hochplateau von Kousser Wir brechen früh auf, bevor die Sonne zu sehr sticht, denn wir folgen dem Mulipfad aus der Schlucht heraus durch alten Wacholderwald hinauf zu den Klippen von Igueder. Wir kommen durch alte Pinienwälder auf ein raues und karges Hochplateau, das Dolinen als Verkarstungserscheinungen aufweist. Nun überqueren wir das Kousser-Plateau, auf dem im Sommer oft Nomadenfamilien anzutreffen sind, die hier mit ihren Schafen und Ziegen von Weide zu Weide ziehen. Deutlich wird uns ihre harte und entbehrungsreiche Lebensweise. Unsere Zelte bauen wir in der Nähe von Anou-n-Ouhanad (ca. 2.520 m) auf. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA] 7. Tag Über den Issif-Felsen zum Marktdorf Zaouiat Ahancal Weiter über das Plateau führt unser Weg hinauf bis zum aussichtsreichen Felsen Jebel Issif (ca. 2.800 m) und nun steil hinunter ins Tissalmit-Tal. Nachmittags gelangen wir hinab durch einen Wacholderwald zum großen Marktdorf Zaouiat Ahancal (ca. 1.600 m) am gleichnamigen Fluss. Typisch für einige Dörfer in unserer Trekkingregion sind die verschachtelten und übereinander getürmten einfachen Häuser. Manche von ihnen werden noch von Tighremts (Lehmburgen) beherrscht. In anderen Regionen, wie dem südlichen Atlas werden diese Lehmburgen Kahsbahs genannt. Die bis zu sechs Stockwerken hohen Gebäude stellen mit ihren Ecktürmen, Zinnen sowie den geometrischen Verzierungen die Schmuckstücke der Dörfer dar und sind oder waren von einer oder mehreren begüterten Familien bewohnt. In den Hochtälern treffen wir auf die Lagerplätze der Halbnomaden. Sie leben hier nach der Schneeschmelze in aus schwarzer Schafwolle gefertigten Zelten, sogenannten Khaimas. Wir übernachten in einer einfachen Gîte, einer Wanderunterkunft in einem Berberhaus. Gehzeit: 6-6,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 1500m; Berberhaus [FMA] 8. Tag Über den Illissi-Pass nach Assem Souk Durch ein Seitental steigen wir in die Ilissi-Schlucht hinauf und erreichen so den Tizi-n-Ilissi (ca. 2.600 m). Auf einem traditionellen Handelsweg geht es nun bis zum Nomadenmarkt von Assem Souk (ca. 2.350 m), wo wir unsere Zelte aufbauen. In der Nähe gibt es eine Waschmöglichkeit. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA] 9. Tag Über den Yilaz-Pass ins fruchtbare Tal von Bouguemez Nun verläuft unsere Route am Flussbett entlang hinauf zum Tizi-n-Yilaz (2.900 m). Da dieser Bereich recht trocken ist und keine Quellen bietet, führen wir ausreichend Getränke mit. Hinter dem Pass geht es durch den im Sommer ausgetrockneten Izoughar-See. In diese Region kommen sowohl die Halbnomaden von Ait Bouguemez als auch die von Zaouiat Ahansal mit ihren Herden zum Weiden und bleiben, bis der erste Schnee fällt. Wir steigen weiter ab bis zu unserem Camp in der Nähe von Ait Hkem (ca. 2.150 m). Wir befinden uns bereits im weitläufigen, fruchtbaren und von traditionellen Dörfern durchzogenen Tal von Bouguemez. Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 850m; Zelt [FMA] 10. Tag Bouguemez - durch das ”Tal der Glückseligen” Wir folgen dem ”glücklichen Tal', wie die Bewohner ihre grüne Heimat auch bezeichnen, talabwärts. So genannt wird es aufgrund seiner ruhigen, idyllischen Lage und dem fruchtbaren Boden und den vielen Wasserläufen. Es gilt als das längste Tal im Hohen Zentralatlas. Wir kommen durch mehrere nette Dörfer und werden vielleicht von Berbern zu einem Tee eingeladen. Mittagessen wollen wir im Dorf Idoukalen (ca. 1.800 m), wo wir auch die Nacht in einem Berberhaus mit gemütlichem Innenhof und Dachterrasse verbringen. Am Nachmittag können wir uns erholen, waschen oder das traditionelle Dorf mit Lehmbauten und die Gegend erkunden. Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 350m; Berberhaus [FMA] 11. Tag Speicherburgen und Dinosaurierspuren im Bouguemez Tal Dieser Tag dient als Versorgungstag von Verpflegung, in der Regel wird Nachschub aus Marrakech hier angeliefert. Für uns ist Gelegenheit zu Ausflügen in das 'glücklichen Tal'. Wir werden die auf einem Bergkegel thronende Speicherburg Sidi Moussa und die Dinosaurierspuren in Rbat bzw. Aguerd-n-Ouazrou besuchen. Tatsächlich finden sich hier versteinerte Spuren, die die Pflanzen fressenden Kolosse vor etwa 180 Millionen Jahren im damals eher schlammigen Erdgrund hinterlassen haben. Hier ist Naturgeschichte greifbar im Fels verewigt. Wir wandern zu unserm Camp etwa 90 Gehminuten aufwärts in ein Seitental nahe den Quellen von Ait Imi (ca. 2.100 m). Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA] 12. Tag Über den Ait-Imi-Pass zur Aflafal-Quelle Wir starten früh, bevor die Sonne zu brennen beginnt, unseren dreistündigen Aufstieg durch Wacholderwald und über vegetationsarme Hänge zum aussichtsreichen Tizi-n-Ait Imi (ca. 2.900 m). Bei klarem Wetter eröffnet sich vom Pass erstmals ein faszinierendes Panorama auf die höchsten Berge des Hohen Zentralatlas, darunter die Gipfelkette des über 4.000 m hohen Mgoun-Massives. Nach moderatem Abstieg erreichen wir den Asif Amougr Saln mit der Speicherburg Tighremt-n-Ait Ahmed. Von hier wandern wir ins Oulilimt-Tal hinein bis zu unserem Lagerplatz nahe der Quelle von Aflafal (ca. 2.300 m). Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 750m; Zelt [FMA] 13. Tag Durch die wilde Oulilimt-Schlucht Von der herrlich gelegenen Wiese um die Aflalal-Quelle erreichen wir auf einem Höhenweg nördlich der Oulilimt-Schluchten unseren Lagerplatz bei den Oulilimt-Quellen (ca. 2.850 m) am nördlichen Bergfuß des Mgoun-Massives. In dieser wilden Gegend finden sich keine Dörfer mehr, nur noch vereinzelte Zelte mit Schaf- und Ziegenherden der aus dem Saghro-Massiv und den südlichen Oasen stammenden Nomaden. Wir haben Zeit zum Akklimatisieren und Ausruhen, stimmen uns auf den Anstieg zur zweithöchsten Bergkette Marokkos ein und legen uns früh in den Schlafsack. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA] 14. Tag Überschreitung des Mgoun Gipfels - die Königsetappe Für heute ist die technisch nicht schwierige, aber wegen ihrer Länge und Höhenunterschiede recht anstrengende Besteigung des Hauptgipfels des Mgoun (4.068 m) vorgesehen. Wir starten früh. Bevor wir den Oumsoud-Pass erreichen, zweigen wir in die Nordflanke der Mgoun-Kette ab und gehen auf technisch einfachem Weg aus dem Bergkessel durch Gesteinsschutt und über kleine Schieferplatten in ca. 5-6 Std. auf den Hauptkamm hinauf. Mehrere Male überschreiten wir auf dem aussichtsreichen Hauptkamm in gut 1 Std. Gehzeit die 4000-m-Marke. Bis in den Frühsommer ist mit dem Überqueren von Schneefeldern zu rechnen. Bei klarem Wetter können wir beim Gipfelpicknick eine prachtvolle Aussicht genießen. Über den Kamm und durch steile Schotterfelder steigen wir in 3-4 Std. nach Norden auf das Plateau von Tarkeddit (ca. 2.970 m) ab. Hier zelten wir auf einer ausgedehnten grünen Hochalm bei der Quelle des Oued Tessaout (2.900 m). Wer sich nicht am Gipfelgang beteiligen möchte, kann mit den Mulitreibern in einer gemütlichen Tagesetappe in 4-5 Std. über den Tizi-n-Oumsoud (ca. 2.970 m) zu unserem höchst gelegenen Zeltplatz wandern. Die Begehung des langen Gipfelkammes hängt auch etwas von den Wetterbedingungen ab - in jedem Fall geht die Sicherheit am Berg vor. Über die Möglichkeit zur Gipfelbesteigung bzw. -überschreitung entscheidet die Hauser-Reiseleitung zusammen mit dem örtlichen Wanderführer. Gehzeit: 7,8-8,5h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1200m; Zelt [FMA] 15. Tag Tarkeddit-Plateau - Sommerweiden der Nomaden Am Morgen durchqueren wir die weite und in beeindruckender Gebirgsszenerie eingebettete Tarkeddit-Hochfläche. Auch hier verbringen traditionellerweise Nomadenfamilien mit ihren Herden die Sommermonate. Wir kommen bis an den Einschnitt zu den wilden Tessaout-Schluchten. Vor dem Eingangstor zu diesen tiefen und engen Schluchten wandern wir den Hang hinauf bis zum Tizi-n-Ousadrem (ca. 3.200 m). In Passnähe befinden sich Höhlen, die im Sommer von den Nomadenfamilien als Unterkünfte genutzt werden. Bevor der Schnee einsetzt, kehren sie mit den Tieren in tiefere Regionen zurück. Vom Steilabbruch aus genießen wir die Tiefblicke ins Tessaout-Tal, bevor wir in einem langen Abstieg in dieses Tal gelangen und bei Idoughmamen (ca. 2.500 m) campieren. Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA] 16. Tag Tessaout-Tal Unser Weg führt im Tal abwärts und die Landschaft wird zusehends grüner und fruchtbarer. Die Gegend ist nun bewaldet, und es wachsen viele Walnuss- und Obstbäume. Wir kommen durch einige Dörfer aus den typisch verschachtelten Häusern aus Stampflehm und luftgetrockneten Ziegeln und passieren mit Amezri auch das größte und älteste Dorf im Tessaout-Gebiet. Unser Lager steht beim Ort Ait Ali-n-Itto (ca. 1.820 m). Gehzeit: 6-7h; Abstieg: 500m; Zelt [FMA] 17. Tag Über den Tagoukht Pass Wir verlassen das Haupttal und steigen südwärts im Seitental empor. Über das ehemals befestigte Dorf Megdaz (ca. 1.980 m), der älteste Ort in diesem Tal, der zu einem Bummel einlädt, wandern wir bergauf zum Tagoukht-Pass (ca. 2.450 m). Von hier führt der Weg hinab zum Dorf Tagoukht. Nach der Mittagsrast bewältigen wir noch den Aufstieg bis Tifardzine und bauen unser Lager auf (ca. 2.400 m). Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA] 18. Tag Über den Tamda-Pass zum gleichnamigen See Wir wandern auf einem aussichtsreichen Panoramaweg und überwinden den Tamda Pass (ca. 2.830 m), unseren letzten höheren Trekkingpass. Nun steigen wir in einen Taleinschnitt ab und campieren schließlich oberhalb des Ufers des Tamda-Sees (ca. 2.600 m), der auch zum Baden lockt. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA] 19. Tag Trekking durch das Tichkiwine-Tal Gemütlich wandern wir hinab ins recht trockene Tichkiwine-Tal. Dann folgen wir dem Weg in ein Tagl, entlang dessen Bach rosa farbener Oleander blüht bis zum Dorf Tighza (ca. 1.940 m), das wieder begrünt und von Bäumen umgeben ist. Hier sind wir am Ziel unseres intensiven Trekkings durch den Hohen Atlas, das höchste Gebirge Nordafrikas. Unser Trekkingkoch verköstigt uns zum letzten Mal und serviert ein Abschiedsessen. Unsere Begleitmannschaft mit den Mulis verabschiedet sich vielleicht schon heute Nachmittag und tritt ihren Rückweg nach Hause an. In Tighza schlafen wir in einem einfachen Berberhaus (Möglichkeit zum Duschen). Gehzeit: 4-4,5h; Abstieg: 600m; Berberhaus [FMA] 20. Tag Besuch von Telouet und Fahrt nach Marrakech Eine knappe Stunde laufen wir bis zum Treffpunkt mit unserem Fahrer, der uns hier abholt. Wir fahren zur zinnenbesetzten Kasbah Telouet, die nahe dem sehr schön gelegenen Dorf auf dem Felsvorsprung über dem Tal aufragt. Hier war der Stammsitz des Caids der Glaoua, des mächtigsten Berberstammes im mittleren Hohen Atlas. Über Jahrhunderte kontrollierten die Glaoua den Zugang zum nahen Tizi-n-Tichka. Die Gesamtanlage besteht aus mehreren Kasbah-Komplexen, einer Moschee und dem Palastgebäude. Nach der Besichtigung und einer Mittagsrast überqueren wir auf asphaltierter Straße den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka, den höchsten befahrbaren Gebirgspass des Landes, der die beiden höchsten Bergmassive Nordafrikas, den Mgoun im Osten vom Toubkal im Westen teilt. Nach rund 160 km Fahrt treffen wir nachmittags in Marrakech, der ”roten Stadt des Südens', ein. Wer möchte, kann vor oder nach dem Abendessen noch den weltberühmten Platz Djemaa el Fna aufsuchen und in der Altstadt schon einmal die lebhafte Atmosphäre und Orient pur einatmen. Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 4h; Hotel in Marrakech [FMA] 21. Tag Marrakech - die rosarote Stadt - Orient pur! Heute besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Unser Mittagessen nehmen wir in einem stilvollen Restaurant in der Medina ein. Der Nachmittag steht und für individuelle Erkundungen zur Verfügung. (Rückkehr zum Hotel in Eigenregie, z.B. per Taxi oder zu Fuß). Lassen Sie sich einfangen vom bunten orientalischen Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Obst- und Nuss-Ständen. Wer das ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafés aufgehoben, um das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe zu verfolgen. Zum Abschiedsessen treffen wir uns im Hotel. Hotel in Marrakech [FMA] 22. Tag Flug nach Frankfurt Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am frühen Nachmittag in Deutschland. Charakter der Tour und Anforderungen Die Tagesetappen beim Trekking durch den Hohen Zentralatlas liegen bei 5 bis 7, maximal 9 Stunden reiner Gehzeit. Sie sind von jedem geübten Wanderer mit sehr guter Kondition, Ausdauer, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Klimaverträglichkeit zu bewältigen. Von der Einstufung her ist die Tour an der oberen Grenze eines ”3-Fuß'-Trekkings. An mehreren Trekkingtagen sind im Auf- oder im Abstieg zwischen 1.000 und 1.150 Höhenmeter zu bewältigen. Die technisch einfachen Gipfelbesteigungen stehen jedem frei und jeder kann vor Ort entscheiden, ob er mit den Mulitreibern die kürzere Alternative geht oder aber einen Gipfel auslässt. Während der 11 Trekkingtage übernehmen Tragtiere (Mulis) den Transport Ihres Hauptgepäcks sowie der Küchen- und Zeltausrüstung und Verpflegung. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack (z.B. Fleece, 2 Trinkflaschen, Regenschutz und Sonnenschutz). Die Begleitmannschaft sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Die Mulitreiber versorgen die Tiere. Wir bitten Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbesondere beim Auf- und Abbau der Zelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei. An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Da Sie vor dem Trekking nur einen kleinen Vorrat an Mineralwasser einkaufen können und es unterwegs nur vereinzelt in Dörfern Mineralwasser zu kaufen gibt, müssen Sie ein Wasserentkeimungsmittel (z B. Micropur forte) dabei haben, um selbst aus Quellen oder Brunnen Ihren Getränkevorrat für den Tag desinfizieren zu können. Dem Koch ist es nicht möglich, für die gesamte Gruppe alles für einen Tag benötigte Wasser abzukochen. An vielen Lagerplätzen besteht die Möglichkeit, sich mit Bach- oder Flusswasser zu waschen. In Marrakech sind Sie in einem Mittelklassehotel untergebracht. Beim Trekking nächtigen Sie in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt). Zwei mal - jeweils nach ein paar Zelttagen - übernachten Sie in einfachen Gite d´Etapes, für die Bergwanderer eingerichtete Berberhäuser mit Mehrbettzimmern und Duschmöglichkeit. Die Speisen werden beim Camping - wie im Orient üblich - auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Es steht ein stabiles Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. Hocker und Klapptische, wie sie z.B. in Nepal üblich sind, sind in Marokko unüblich. Die An- und Abreise zum Trekking erfolgt in Kleinbussen. Ausdauer und Trittsicherheit für das Trekking. Sicherungstechniken nicht notwendig, aber Hand anlegen oder leicht kraxeln ist die Herausforderung für den Gipfel. Klima Während der ausgeschriebenen Reisezeiten herrschen in Marrakech im Monatsmittel Tiefstwerte um 14-18°C und Höchstwerte um 29-33°C. Mit zunehmender Höhe nehmen die Temperaturen an den Flanken des Hohen Atlas ab. Während es tagsüber angenehm warm bis heiß sein kann, fallen die Temperaturen oberhalb 3.000 m nachts oft unter den Gefrierpunkt. Mit Niederschlägen und starken Winden ist zu jeder Jahreszeit zu rechnen. In Marrakech fallen jährlich etwa 200 mm Regen; im Hohen Atlas sind bis zu 1.000 mm Niederschlag im Jahr üblich. Bei der Besteigung des Ighil Mgoun sind je nach Witterung und Jahreszeit noch Schneefelder zu queren. Stürmische Winde im Gipfelbereich sind auch bei strahlendem Sonnenschein möglich! Ausrüstung Entsprechend den klimatischen Verhältnissen empfehlen wir neben leichten Sommersachen für das Trekking auch warme Kleidung (Pullover / Fleece) sowie Wind- und Regenschutz. Sie brauchen feste, die Knöchel umschließende Bergschuhe mit guter Profilsohle. Da die Wanderrouten oft über Geröll oder Schotter führen, sind Teleskop-Tourenstöcke als ”Gehhilfe' nützlich. Für das Durchwaten von Flüssen und Bächen - was an je nach Wasserstand an mehreren Tagen vorkommen kann - sind leichte Turnschuhe geeignet (evtl. Trekkingsandalen, diese bieten aber weniger Schutz). Ein guter Schlafsack (Daune oder Kunststoff) mit Komfortbereich bis minus 5°C und evtl. eine zusätzliche Isolier- oder Thermomatte als Schlafunterlage sind ebenso mitzubringen. Inklusivleistungen:
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