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Völker Äthiopiens und Wiege der MenschheitÄthiopien / ErlebnisreisenReise Nr. 5756 Aufgrund der Zusammensetzung der Teilnehmer aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich ist die Toursprache Englisch; Ihr Reiseleiter spricht sowohl Deutsch als auch Englisch. Das Kennenlernen der verschiedenen Völker im Süden Äthiopiens ist einer der Schwerpunkte der Reise. Die Volksgruppen leben sehr zurückgezogen und in ihren Traditionen verwurzelt; es können interessante Begegnungen entstehen. Der Lake Turkana in Kenia ist der größte Wüstensee der Erde, an seinem Ufer liegt der Sibiloi-Nationalpark, bekannt für seine zahlreichen Fossilien- und Hominidenfunde. Auf dem Weg gen Süden durchqueren Sie eine der unwirtlichsten Regionen. Der Norden Kenias ist trocken, staubig - hier wächst fast nichts. Während der Tierbeobachtungen in der Samburu wechselt die Landschaft. Üppig wird die Vegetation am Lake Nakuru: grüne Hügel, Akazienbäume und Waldgebiete bestimmen das Bild.
Tourenverlauf: 1. Tag Anreise Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba. (kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze zum Flughafen Frankfurt). 2. Tag Addis Abeba Ankunft in Addis Abeba am Morgen. Wir werden am Flughafen abgeholt und fahren zunächst zum Hotel. Nach einer kurzen Erholungspause starten wir mit einer Besichtigungstour durch Addis Abeba und besuchen das Nationalmuseum und eine Orthodoxe Kirche. Hotel-Übernachtung [A] 3. Tag Addis Abeba - Jimma Auf dem Weg nach Jimma überqueren wir den Fluss Gibe, einen der beiden Flüsse, die in den Omo münden. Unterwegs besuchen wir die typischen Häuser der Gurage. Dieses Volk ist bekannt für den Anbau von Insete, eine Bananen-Art, die nur in Äthiopien angebaut wird. Man extrahiert die Stärke und backt Brot daraus. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 350km; Hotel [FMA] 4. Tag Jimma - Bebeka Über eine holprige Schotterstraße fahren wir durch den letzten noch erhaltenen Regenwald in Äthiopien. Unser Ziel ist die Teeplantage von Wuschwusch, die wir besuchen. In Bebeka erfahren wir auf einer staatlichen Kaffeeplantage etwas über den Anbau und die Verarbeitung von den Bohnen zum köstlichen äthiopischen Kaffee. Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 270km; Gästehaus [FMA] 5. Tag Bebeka - Tulgi / Volk der Surma Wir erreichen die Region, in der die Surma, das Brudervolk der Mursi leben. Die Frauen dieses Volkes tragen einen ähnlichen Schmuck wie die Mursi-Frauen, und zwar auch Teller in den Unterlippen; hier sind die Teller aber nicht rund, sondern eckig. Die Surma haben sehr wenig Kontakt zur Außenwelt, ihre Traditionen sind daher noch lebendig. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen Donga (Stockkampf) erleben, ist sehr groß. Die bei diesen Kämpfen verwendeten Stöcke werden von einer phallusartigen Spitze geziert - es kann Blut fließen. Mehrere Gruppen aus verschiedenen Dörfern treffen sich und kämpfen im Zweikampf um die Ehre des Dorfes. Die Dorfältesten achten darauf, dass bestimmte Regeln eingehalten werden. Das Ziel des Kampfes ist erreicht, wenn der Gegner aufgibt. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 230km; Zelt [FMA] 6. Tag Gebiet der Surma Wir unternehmen kürzere Fahrten und Ausflüge im Gebiet der Surma. Wir besuchen verschiedene Dörfer, versuchen uns zu Fuß zu nähern und wandern durch die Landschaft. So können wir dieses für uns so fremde Volk vielleicht immer besser kennen lernen. Gehzeit: 3h; Zelt [FMA] 7. Tag Omo-Nationalpark Durch die Hügel der Surma-Region geht es hinab in die Grassavanne in Richtung des Omo- Nationalparks. Der Park besteht seit 1966 und umfasst ca. 40.000 qkm. Es gibt große Antilopenherden, auch Büffel, Giraffen und Löwen leben hier. Das Wegenetzt besteht aus kaum benutzten Pfaden, Fahrten sind hier langwierig und anstrengend. Der Park ist Heimat verschiedener Ethnien, z.B. der Surma, der Bumi oder auch der Nyangtom. Sie alle sind eher kleinere Volksgruppen im Unterschied zu den Völkern der Me'en oder Dizi (bis zu 50.000 Menschen). Sie leben als Bauern. Am Nachmittag erforschen wir den Park und seine Tierwelt. Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 150km; Zelt [FMA] 8. Tag Omo-Nationalpark Am Morgen machen wir eine Pirschfahrt durch den Park und hoffen, möglichst viele Tiere zu erspähen. Wir folgen einem kleinen Fahrweg, der uns zum Ufer des Omo führt. Hier gibt es eine recht abenteuerliche Fähre, die von Fußgängern benutzt werden kann. Die Autos bleiben zurück und wir setzen mit unserem Gepäck über. Auf der anderen Seite warten andere Fahrzeuge auf uns, mit denen wir unsere Fahrt fortsetzen. Unser Zeltlager schlagen wir am Ufer des Flusses auf - wir sind nun schon im Gebiet, in dem die Mursi leben. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 130km; Zelt [FMA] 9. Tag Mago-Nationalpark Wir besuchen den Mago Nationalpark, in dem das Volk der Mursi lebt. Die Mursi - eine weniger als 4.000 Menschen zählende Ethnie - sind Viehzüchter, nach der Regenzeit betreiben sie am Ufer des Omo auch Ackerbau. Typisch für die Mursi ist der ungewöhnliche Schmuck der Frauen: Sie tragen große, runde Tonteller in den aufgeschnittenen Unterlippen. Für die Mursi gibt es keine andere Einnahmequelle als das kleine Museum. Doch haben sie die Möglichkeit, Touristen anzubieten, sie zu fotografieren. Jedes Foto muss im Vorfeld vereinbart und eine Gebühr dafür bezahlt werden. Über die Preise informiert uns der Reiseleiter - wir sollten die genannten Beträge auf keinen Fall unterbieten, sonst kann es zu Murren und Unruhen unter den Mursi kommen. Nach dem Besuch bei den Mursi kehren wir in die Zivilisation zurück, wir fahren nach Jinka. Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 180km; Hotel [FMA] 10. Tag Jinka - Key Afer -Turmi Die Kleinstadt Jinka verfügt über eine besondere Einrichtung, das 'South Omo Research Center'. Hier hat der Mainzer Professor Ivo Strecker verschiedene Gegenstände ausgestellt: Kleidung, Geräte für den häuslichen Gebrauch und Körperschmuck. Darüber hinaus finden wir Informationen über die verschiedenen Völker der Omo-Region. Schließlich fahren wir weiter via Key Afer nach Turmi. Unterwegs machen wir immer wieder Halt in den Dörfern der Benna und der Tsamai. Die Tsamai, etwa 10.000 Menschen, leben als Kleinbauern. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 200km; Zelt [FMA] 11. Tag Volk der Karo - Volk der Hamer Am Vormittag besuchen wir Dörfer der Karo. Die Karo, ursprünglich Viehzüchter, sind ein recht kleines Volk mit wohl nur noch 1.000 Angehörigen. Sie sind eng mit den Hamer verwandt. Bekannt sind die Karo für ihre Körperbemalung, ihre Schmucknarben und den speziellen Kopfschmuck der Männer: eine helmähnliche 'Kappe' aus Ton. Zur Mittagszeit kehren wir zu unserem Camp zurück. Am Nachmittag wandern wir durch verschiedene Hamer-Streudörfer. Es gibt nicht wirklich ein großes Dorf, sondern verschiedene Häuseransammlungen. Mit viel Glück können wir eine Hochzeit beobachten oder Zeugen eines wichtigen Hamer-Ritus, des ”Bull Jumping', werden. Bei diesem Ritus des Übergangs von der Jugend zum Erwachsensein müssen die jungen Männer über die Rücken von ca.15 bis 30 nebeneinanderstehenden Rindern laufen. Wir versuchen, uns unters Volk zu mischen, uns treiben zu lassen - bestimmt nicht immer einfach, aber ein tolles Erlebnis, denn die Menschen sind neugierig! Es versteht sich von selbst, dass wir für Fotos die Erlaubnis einholen und anschließend dafür bezahlen. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 60km; Zelt [FMA] 12. Tag Grenzübertritt von Äthiopien nach Kenia In Omorate ist die Grenzstation, wo wir in Äthiopien die Grenzformalitäten erledigen. In Begleitung von einem äthiopischen Beamten fahren wir dann zur tatsächlichen Grenze und reisen bei Illeret nach Kenia ein. Der Grenzübertritt ist bestimmt etwas abenteuerlich, denn es kommt nicht oft vor, dass Touristen hier auftauchen. Wir stellen uns also auf eine etwas zeitraubende Aktion ein, begleitet von vielen Formularen zum Ausfüllen, von einigen Stempeln und von längerem Geplauder und was sonst noch alles dazu gehört. Wir verabschieden uns von unserer äthiopischen Begleitmannschaft und begrüßen die neue Mannschaft und Fahrzeuge aus Kenia. In Kenia eingereist geht es weiter in den Sibiloi-Nationalpark. Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 200km; Hütte [FMA] 13. Tag Sibiloi-Nationalpark Wir erforschen die tafelbergartigen Sibiloi Mountains, die die ”Skyline' von Alia Bay bilden. An den Flanken des 12 Millionen Jahre alten Berges finden wir die fossilen Reste eines Waldes, der nach einem Vulkanausbruch verschüttet wurde. Am Karsa-Wasserloch sehen wir hoffentlich Affen, Antilopen und die Herden des hier heimischen Hirtenvolkes der Turkana. Am Nachmittag fahren wir nach Kobi Fora und schauen uns die fossilen Funde eines Elefanten-Skelettes, einer Riesenschildkröte und eines Fisch fressenden Krokodils an. Nach dem Besuch des dazugehörigen kleinen Museums geht es wieder zurück nach Alia Bay. Fahrstrecke: 100km; Hütte [FMA] 14. Tag Sibiloy - Loyangalani Wir packen unsere Sachen und wechseln das Quartier. Wir fahren gen Süden: Am farbenprächtigen Seeufer entlang, später durch eine Lava-Wüste. Am Straßenrand fallen uns aufgehäufte Steine oder große Steinbrocken auf - ein Hinweis auf Gräber von im zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Auch diese Etappe ist recht lang und anstrengend, denn der Zustand der Straße ist nicht vorhersehbar. Schließlich erreichen wir Loyangalani. Wir übernachten in einem kleinen Gästehaus, das uns hier am 'Ende der Welt', wie eine Luxusherberge erscheint. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 170km; Gästehaus [FMA] 15. Tag Loyangalani Wir erforschen das südliche Ende des Lake Turkana. Am Morgen machen wir eine kurze Bootsfahrt zur Insel Elmolo. Hier leben die Elmolo, mit ca. 500 Mitgliedern das kleinste Volk in Kenia. Sie sind Fischer und Krokodiljäger. Es heißt, das Krokodil würde seinen Jäger und dessen Absicht schon von weitem erkennen und sich daher eher verstecken als anzugreifen. Nach dem Mittagessen schauen wir uns die alten Felszeichnungen dieser Region an und kehren dann zum Gästehaus zurück. Gästehaus [FMA] 16. Tag Loyangalani - Maralal Wüstenfans kommen heute auf ihre Kosten: Es erwarten uns trockene und unwirtliche Regionen um den Lake Turkana. Die Steinwüste geht in eine trockene Savanne über und bei South Horr sind wir schon im Land der Samburu. Die Samburu sind mit den Maasai verwandt und sind meistens Tierhüter. Wir 'erklimmen' das Hochland um Baragoi und Barsaloi, die Region ist bekannt aus dem Film und dem Buch 'Die weisse Maasai', und erreichen am frühen Nachmittag das gemütliche Yare Guesthouse bei Maralal. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 250km; Gästehaus [FMA] 17. Tag Maralal - Samburu Game Reserve Wenn es zeitlich passt, können wir am Morgen noch ein Samburu-Dorf besuchen. Schließlich durchqueren wir den Samburu District, die Landschaft ist abwechslungsreich: Teilweise steppenartig, trocken, eben und staubig, dann wiederum üppig grün und bewaldet. Vorbei an Wamba, hier gibt es das größte Missionskrankenhaus der Region und an Archer's Post, erreichen wir das Samburu Game Reserve am Ufer des Ewaso Nyiro Flusses. Auf dem Weg zum Tented Camp können wir bestimmt schon die ersten Tiere erspähen. Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 150km; Tented Camp [FMA] 18. Tag Samburu Game Reserve Die Samburu hat schon Dennis Finch Hatton fasziniert - immer wieder kam er hierher - allein, mit seinen Jagd-Gästen oder mit Karen Blixen. Auch uns beeindruckt die Landschaft. Da es tagsüber immer sehr heiß wird, treten wir unsere Pirschfahrt schon sehr früh an. Hier leben einige endemische Tierarten, sie haben sich an die unwirtliche und steppenartige Landschaft angepasst. Z.B. das Gravy-Zebra oder die ostafrikanische Oryx- oder Beisa Antilope. Entlang dem Ewaso Nyiro Fluss sehen wir auch schon Affen und Elefanten an der Tränke. Zurück im Camp erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück. Die Mittagshitze verdösen wir im Schattenn der Bäume, lauschen den afrikanischen Geräuschen, schnuppern die andersartigen Gerüche und lassen die Seele ein bißchen baumeln. Am Nachmittag brechen wir dann wieder in die hügelige Steppenlandschaft der Samburu auf und hoffen, während der Pirsch Giraffen, Büffel, Elefanten und kleine Dik Diks zu erspähen. Tented Camp [FMA] 19. Tag Samburu Game Reserve - Lake Nakuru Nationalpark Wir machen noch eine frühe Pirschfahrt im Park, frühstücken und schon geht es weiter. Aber unser Ziel ist wieder verlockend. Unterwegs zum Lake Nakuru machen wir Mittags einen Stopp in Thomson Falls. Am Nachmittag erreichen wir dann den Lake Nakuru. Etwas außerhalb vom Park liegt unser schönes Tented Camp, vielleicht grasen in der direkten Umgebung ein paar Büffel. Die Zeit reicht bestimmt noch für eine Pirsch am späten Nachmittag im Park. Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 300km; Tented Camp [FMA] 20. Tag Lake Nakuru - Nairobi Wir stehen wieder früh auf und gehen auf Pirsch. Der Park bietet auf relativ kleinem Raum eine große Vielfalt an Tieren. Am Seeufer beobachten wir die Flamingos - es sieht fast so aus, als wäre das ganze Ufer rosa. Vielleicht begegnen uns Hippos und Nashörner, sicherlich sehen wir Giraffen und Antilopen. Nach dem späten Frühstück heißt es dann Abschied nehmen. Auf relativ guter Straße kehren wir nach Nairobi zurück und besteigen am Abend das Flugzeug, dass uns via Addis Abeba zurück nach Frankfurt bringt. Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 180km; [FM] 21. Tag Ankunft Ankunft in Frankfurt am Morgen. Charakter der Tour und Anforderungen Diese Reise erfordert Abenteuergeist, Begeisterung für die unberührten Gebiete Ostafrikas und die Bereitschaft, auf Komfort zu verzichten. Der besondere Reiz dieser Tour beruht auf der Einsamkeit einiger Landstriche und Nationalparks, die zum Teil kaum von Touristen besucht werden und auch kaum bewohnt sind. Es stehen nicht allein die Tierbeobachtungen im Vordergrund - Tiere werden Sie selbstverständlich auch sehen - in den entlegenen Nationalparks geht es vielmehr darum, die Natur zu erleben und die Lebensweise der in den besuchten Gebieten beheimateten Menschen kennen zu lernen. Zum Teil werden sehr lange Fahrstrecken zurückgelegt. Die Tour ist sehr anspruchsvoll. Halten Sie vor Reiseantritt bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Die Überland- und Pirschfahrten führen meist über staubige und unbefestigte Pisten und erfordern deshalb gutes ”Sitzfleisch', Geduld und Durchhaltevermögen. Für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) ist die Tour nicht geeignet. Je nach Wetterverhältnissen bzw. Jahreszeit können die Straßen-/Pistenverhältnisse sehr schlecht sein (z.B. Schlaglöcher, viel Staub oder nach Regenfällen aufgeweichte Abschnitte). Sollte eines der Fahrzeuge einmal stecken bleiben, so ist tatkräftige Mithilfe beim Wiederflottmachen (Graben und Schieben) unbedingt erforderlich. Die Infrastruktur im Süden Äthiopiens ist kaum entwickelt. Gleiches gilt für den touristischen Standard der Hotels und der Zeltplätze, die nicht immer europäischen Vorstellungen entsprechen. Auch die hygienischen Verhältnisse sind anders als bei uns. Außerhalb der großen Städte sind die Hotels oft sehr einfach. Während der Campingtage kann nicht immer geduscht werden. Als Unterkünfte dienen Hotels, Lodges, Gästehäuser, (Mehrbett-)Hütten oder Zwei-Personen-Zelte. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Verpflegung während der Tour relativ einfach und vielleicht etwas einseitig ist. In diesen entlegenen Gebieten gibt es nicht überall frische Lebensmittel zu kaufen. Die Bereitschaft, auf Komfort zu verzichten und sich den gegebenen Verhältnissen anzupassen, setzen wir bei allen Mitreisenden voraus. Während dieser Reise kommen Sie in engen Kontakt mit Ethnien, die sehr zurückgezogen leben. Da es das Anliegen von Hauser exkursionen ist, sozialverträgliche Reisen anzubieten, wünschen wir uns von allen Kunden und Kundinnen, die sich für diese Reise entscheiden, Toleranz, Respekt und Verständnis fremden Menschen und ihren Lebensweisen gegenüber. Die Angehörigen einiger der besuchten Ethnien lassen sich nur gegen Geld fotografieren. Für diese Menschen ist Fotografieren ein Handel - Foto gegen Geld - und ihre einzige Möglichkeit, am Einkommen durch den Tourismus teilzuhaben. Wer fotografieren möchte, sollte diese Einstellung sowie den Umstand akzeptieren können, dass jedes Foto ein gestelltes Foto sein wird, sofern es nicht heimlich aufgenommen ist. Dies aber kommt für die Einheimischen einem Diebstahl gleich. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte, Vorbereitung der Mahlzeiten, Abspülen etc.) sollte allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen selbstverständlich sein. Teamgeist und persönliches Engagement tragen wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei. Überlandtour mit Expeditions-Charakter; Neugier und gutes 'Sitzfleisch' erforderlich. Kulturelle Erlebnisse und faszinierende Landschaften. Klima Äthiopien: In Addis Abeba (2.400 m) ist es tagsüber meist angenehm warm mit Temperaturen um die 25°C; nachts kann es kühl werden. In den südwestlichen Landesteilen herrscht heißes, subtropisches Klima. Von Ende März bis Anfang Juni ist die ”große Regenzeit'. Als Sommer, trockene Monate, gelten Juni bis Oktober sowie Dezember und Januar. Trotzdem kann es während dieser Monate zu vereinzelten Regenfällen kommen (besonders im Dezember). In den Monaten Juli, August und September, direkt nach der Regenzeit, ist das Land grüner und fruchtbarer. In der Savanne liegen die Temperaturen tagsüber zwischen 27°C und 35°C, in den Nächten um 20°C. Im November kann das Thermometer nachts auf 10°C bis 12°C sinken. Kenia: Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer außerordentlich gut verträglich und gehört mit zu den besten Weltklimata. Als langjährige Anhaltswerte für Nairobi (1.600 m) gelten: Frühtemperaturen: 9°C bis 12°C; Mittagstemperaturen: 23°C bis 28°C; Nachttemperaturen: 9°C bis 14°C. In den ariden Regionen Nordkenias ist es sehr trocken, heiß (die Temperaturen können auf weit über 30°C steigen) und windig. Ausrüstung Entsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie atmungsaktive, leichte sowie warme Kleidung und eine wetterfeste Jacke (bewährt hat sich Kleidung aus Goretex) für die eventuell kühleren Abende. Gutes Schuhwerk mit Profilsohle und Gummi-Sandalen dürfen nicht fehlen. Zudem benötigen Sie einen guten Schlafsack. Bitte beachten Sie auch die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden. Gepäck Bitte nehmen Sie unbedingt eine Reisetasche mit - keinen Koffer! Inklusivleistungen:
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