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Wo Afrika den Himmel berührtÄthiopien / TrekkingReise Nr. 5037 Äthiopien, der einzige Staat Afrikas, der nie kolonisiert wurde, besitzt seit 3.000 Jahren eine reiche Kultur und war schon ein christliches Land, lange bevor die Bibel Einzug in Europa hielt. Diese ungewöhnliche Geschichte des Landes wird Sie während der Reise durch den Norden ständig begleiten. In den Kirchen auf den kleinen Klosterinseln im Tana-See sind sie fasziniert von den bunt-leuchtenden Farben der alten Wandmalereien. In Gondar, einst Hauptstadt, besichtigen Sie zahlreiche Burgen und Paläste der äthiopischen Kaiser und Kaiserinnen. Mit riesigen Augen blicken die unzähligen gemalten Engel von der Decke der Kirche Debre Selassi auf Sie herab. Ob Axum wirklich die Hauptstadt der Königin von Saba war? Zumindest zeugen die hoch aufragenden Steinmonolithe von großer historischer Bedeutung. Einer der Höhepunkte der Route ist Lalibela mit den einzigartigen Felsenkirchen. Sie wandern zu aus dem Fels gehauenen Gotteshäusern, wirklich eine architektonische Meisterleistung, und erkunden das labyrinthartige Gängesystem. Nach so viel geschichtlichen Eindrücken wird es Zeit für etwas Bewegung: Beim Trekking im Semyen-Nationalpark entdecken Sie Hochplateaus, die von steil abfallenden Canyons und Erosionskegeln durchzogen sind. Ob Sie auch den 4.430 m hohen Bwahit besteigen möchten, können Sie vor Ort entscheiden. Genießen Sie die Landschaft, beobachten Sie bunte Vögel bei ihren Sturzflügen oder die Paviane mit der roten, fellfreien Brust bzw. den ”blutenden Herzen'. Wenn Sie Zeit haben, verlängern Sie einfach Ihren Aufenthalt! Hängen Sie die Tour nach Südäthiopien an. So vervollständigen sich die Eindrücke, denn Sie lernen die vielen verschiedenen Völker im Süden des Landes kennen.
Ihr Tourverlauf 1. Tag Abreise Abflug mit Ethiopian Airlines am Abend von Frankfurt nach Addis Abeba. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Addis Abeba Morgens Ankunft in Addis Abeba, wir werden am Flughafen abgeholt und fahren zunächst ins Hotel. Unterwegs bekommen wir schon den ersten Eindruck der quirligen Stadt Addis Abeba. Wir beziehen die Zimmer und machen später eine Rundfahrt durch die Stadt. Schließlich besuchen wir das Archäologische Museum, in dem zahlreiche Funde aus der Frühgeschichte Äthiopiens ausgestellt sind. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotelübernachtung [F] 3. Tag Addis Abeba - Lalibela (Flug) Flug nach Lalibela, eine kleine auf 2.600 m hoch gelegene Ortschaft nördlich von Addis Abeba, benannt nach dem König Lalibela (1190 n.Chr.-1225 n.Chr.). Die unter Lalibelas Herrschaft entstandenen Sakralbauten sind mehrheitlich Gruft- und Grottenkirchen, bei denen eine Seite vom umgebenden Fels gelöst wurde. Um Glanzlichter der Felsbaukunst handelt es sich bei den vier Monolith-Kirchen, die nur noch der Sockel mit dem Gestein verbindet. Aus der Ferne sind die einzelnen Kirchen, die durch ein Netz von Tunnel, Gräben und Gängen miteinander verknüpft sind, kaum zu erkennen. Nach einer Stadtbesichtigung besuchen wir die erste Gruppe dieser Kirchen, zu denen u.a. die vornehme Welterlöserkirche Beta Medhane Alem und die farbenprächtige Marienkirche Beta Maryam gehören. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA] 4. Tag Lalibela Wer möchte, kann am Vormittag fakultativ per Muli zur abgelegenen Achetem-Kirche reiten (ca. 4 Stunden inkl. Zeit für die Besichtigung). Nachmittags besichtigen wir die zweite Kirchengruppe. Das In- und Übereinander der Gotteshäuser ist noch verwirrender als bei der ersten Gruppe. Wir sehen u.a. die Beta Emanuell sowie die mit einer wunderschön gearbeiteten Fassade versehene, halbmonolithische Abba Libanons. Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Hotel [FMA] 5. Tag Lalibela - Axum (Flug) Flug von Lalibela nach Axum, das als Wiege der äthiopischen Kultur und Ursprung des äthiopisch-orthodoxen Christentums gilt. Hier war lange Zeit die Hauptstadt der salomonischen Dynastie, deren Herrscher sich auf Menelik zurückführen - laut Legende Sohn König Salomons und der Königin von Saba. Historische Beweise dafür gibt es aber nicht. Wir besuchen u.a. den Stelenpark mit seinen gewaltigen, steinernen Stelen. Unterschiedlich in Größe und Ausführung stammen sie aus den Granitsteinbrüchen bei Axum. Sie werden aber auf jeden Fall vor die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts datiert, also vor die Zeit der Christianisierung Äthiopiens. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA] 6. Tag Axum - Debark Wir fahren von Axum auf der Hauptstraße ca. 250 km durch die Region Tigray nach Debark. Die Route führt über mehrere Pässe, die über 3.000 Meter hoch sind. Der höchsten davon, der Wolkefitpass liegt kurz vor Debark. Unterwegs machen wir mehrer Stopps, um zu Fotografieren, die Tiefblicke und den Ausblick ins Semiengebirge zu genießen und unser Mittagspicknick einzunehmen. Übrigens: diese Strecke ist auch Königin Elisabeth zusammen mit Kaiser Haileselassie 1965 nach der Einweihung der Marienkirche in Axum gefahren. Fahrzeit: 10h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA] 7. Tag Debark - Semyen-Nationalpark Womöglich erleben wir in Debark noch einen typisch äthiopischen Hochlandmarkt, bevor wir den Marktflecken verlassen. Nach kurzer Fahrt nach Mindigebsa befinden wir uns mitten im Semyen-Nationalpark. Der Park umfasst eine Fläche von 179 qkm und liegt auf einer Höhe zwischen 1.900 m bis 4.430 m. Wir beginnen unser Trekking nach Sankaber (3.230 m), das wir am späten Nachmittag erreichen. Den ersten Wegabschnitt legen wir auf einem Schotterweg zurück, dann aber geht es abseits des Weges durch abwechslungsreiche Landschaft. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Chelada Baboons, Affen, die wegen des roten Males auf der Brust als ”Affen mit blutendem Herzen' bezeichnet werden. Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 8. Tag Semyen-Nationalpark Vom Sankaber Camp aus geht es zum Rand der Schlucht, wo sich ein erster Blick auf die spektakuläre Landschaft bietet. Der Großteil der Vegetation wurde abgeholzt, außer dem importierten Eukalyptus gibt es kaum Bäume. In unzugänglichen Gebieten wie an den Steilhängen hat sich aber die ursprüngliche Vegetation erhalten. Dort wächst Johanniskraut und Heidekraut, beide Pflanzen erreichen die Größe von Büschen und Bäumen. Vielleicht lassen sich in den felsigen Gebieten Klippspringer ausmachen. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 200m; Zeltübernachtung im Geech Camp (3.600 m) [FMA] 9. Tag Semyen-Nationalpark Bei der Tour zum Chenek Camp (3.600 m) wählen wir nicht den direkten Weg, sondern wandern über den Imet Gogo (3.926 m). Mit ein wenig Glück haben wir die Möglichkeit, Klippspringer, Walia-Steinböcke und Paviane zu beobachten. Die Vögel dieser Gegend zeigen oft atemberaubende Kunststücke an den steilen Felsen; Lämmergeier und Krähen findet man hier ebenso wie die für diese Region typischen Erzraben und Prachtglanzstare. Gehzeit: 9-10h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA] 10. Tag Semyen-Nationalpark (Bwahit) Das Chenek Camp liegt optimal für Tierbeobachtungen. Hier ist auch die einzige Stelle des Parks, an der man - mit viel Glück - Klippschliefer sehen kann, kleine Säugetiere, die aussehen wie zu groß geratene Meerschweinchen. Der Gipfel des Bwahit (4.430 m) kann fakultativ bestiegen werden. Wer nicht bis zum Gipfel mitgehen möchte, kann vielleicht nur ein Stück mitgehen und umkehren oder den Tag bis zur Rückkehr der Gruppe in Chenek verbringen. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 830m; Abstieg: 830m; Zelt [FMA] 11. Tag Semyen-Nationalpark - Gondar Wir genießen unser letztes Camping-Frühstück, packen unsere Sachen zusammen und fahren los. Unterwegs halten wir an schönen Stellen, machen Fotos, vertreten uns die Beine. Gegen Mittag erreichen wir Debark, wo wir picknicken. In Gondar kommen wir am späten Nachmittag an. Nach den Trekkingtagen genießen wir bestimmt die Annehmlichkeiten des Hotels. Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 185km; Hotel [FM] 12. Tag Gondar Unter Kaiser Fasilidas 1635 gegründet, gingen von Gondar als Zentrum der äthiopischen Kaiserpfalz im 17. und 18. Jh. entscheidende Impulse für Musik, Malerei und Dichtung aus. Erst im 19. Jh., als der Regierungssitz verlegt wurde, verlor die Stadt an Bedeutung. Besichtigung des ”kaiserlichen Viertels' von Gondar sowie des schönen Deckengemäldes in der Kirche von Debre Birhan Selassie: Dargestellt sind in warmen Brauntönen eng aneinander gereihte Engelköpfe mit den für die äthiopische Kunst typischen großen Augen. Wir besuchen die kulturellen Highlights von Gondar und machen noch einen Abstecher auf den Markt. Hotel [FMA] 13. Tag Gondar - Gorgora - Bootsfahrt auf dem Tana See nach Bahar Dar Wir fahren nach Gorogora, besichtigen dort die Kirche Debre sina Mariam. Bei Gorgora besteigen wir dann das Boot und fahren auf dem Tana See in Richtung Bahar Dar. Wir verbringen einen geruhsamen Tag auf dem Boot, es gibt Sitzgelegenheiten sowohl im Inneren als auch draußen. Unterwegs haben wir die Möglichkeit bis zu vier kleine Inseln zu besuchen, auf denen sich kleine Klöster befinden. Diese sind mit wunderschönen Malereien ausgestattet, zum Teil beherbergen sie noch Kleidungsstücke und Kronen der früheren Könige. Bahar Dar ist seit Jahrhunderten ein wichtiges regionales Wirtschaftszentrum, und noch heute legen hier die traditionellen Tankwas an und ab, Papyruskanus, die an einem Ende offen sind. Seit Jahrhunderten werden auf ihnen Passagiere und Frachten von und zu den 37 im See verstreut liegenden Inseln befördert. Fahrzeit: 1,5h; Hotel [FMA] 14. Tag Bahar Dar - Addis Abeba (Flug) Seit dem Bau eines Wasserkraftwerks, dessen Schleusen einen großen Teil der Wassermenge zurückhielten, waren die Tissiat-Fälle lange nicht mehr sehenswert. Im Mai 2005 haben sich die touristischen Unternehmen und die Leitung des Wasserkraftwerkes darauf geeinigt, die Schleusen morgens zu öffnen, also besuchen wir die Tissiat-Wasserfälle vormittags. Wir essen im Hotel zu Mittag und fahren dann zum Flughafen, um zurück nach Addis Abeba zu fliegen. Unser letztes gemeinsames Abendessen können wir z.B. in Addis in einem typisch äthiopischen Restaurant verbringen. Es spielt lokale Musik, Tanzgruppen führen Tänze aus den unterschiedlichen Regionen des Landes vor. Wenn uns das zu laut ist, können wir auch ein anderes Restaurant besuchen, in dem es etwas ruhiger ist. Hotel [FMA] 15. Tag Heimreise Am Morgen fliegen wir von Addis Abeba zurück nach Frankfurt. Am Nachmittag kommen wir dort an. Charakter der Tour und Anforderungen Das Trekking im Semyen-Gebirge setzt keine technischen Kenntnisse voraus. Die Gehzeiten liegen bei 6-9 Stunden täglich (siehe bitte Tagesbeschreibung). Sie wandern größtenteils in Höhen über 3.000 m, weshalb gute Kondition erforderlich ist. Bitte denken Sie daran, dass die für Mitteleuropäer ungewohnt starke Sonneneinstrahlung das Wandern zusätzlich erschweren kann. Insgesamt müssen Sie trittsicher und schwindelfrei (für den Imet Gogo) sein, die Etappen führen aber nur selten durch wegloses Gelände. Die Gefahr der Höhenkrankheit darf nicht unterschätzt werden. Obwohl ernste Schwierigkeiten eher selten auftreten, kann es zu Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Appetitmangel und Lethargie kommen. Gehen Sie deshalb besonders zu Beginn des Trekkings langsam und stetig. Ihr Körper muss gesund und belastbar sein. Bitte lassen Sie vor Reiseantritt Herz und Kreislauf von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin checken. Konditionstraining und/oder ausgedehnte Wanderungen sind eine gute Vorbereitung für diese Tour. Unterwegs werden Sie im Picknickstil verpflegt. Da das Hauptgepäck während des Trekkings von Maultieren befördert wird, tragen Sie lediglich Ihren Tagesrucksack mit persönlichen Dingen (Fotoausrüstung, Wasserflasche, Regenjacke usw.). Zelte, Klappstühle, Tische und Messezelt werden für das Trekking gestellt. Gekocht wird aus Umweltschutzgründen mit Gas. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte, Zubereitung der Mahlzeiten etc.) sollten allen selbstverständlich sein. Teamgeist trägt ganz wesentlich zum Gelingen jeder Reise bei. In den Städten sind Sie in landesüblichen, oft recht bescheidenen Hotels untergebracht. Je nach Jahreszeit kann im Sanitärbereich Wassermangel auftreten, die Hygienevorstellungen sind anders als bei uns. Die Mahlzeiten sind meist recht einfach. Bereitschaft zu Komfortverzicht und Anpassung sowie Verständnis und Toleranz anderen Mentalitäten und Lebensweisen gegenüber wird von allen Mitreisenden erwartet. Zwischen den einzelnen Besichtigungsorten legen Sie die Strecken hauptsächlich im Auto zurück. Aufgrund von Flugplanänderungen kann eine Programmanpassung notwendig werden. Die Fahrzeuge (Busse) sind robust und für die Tour passend. Abschnittsweise - z.B. im Semyen-Gebiet - ist es äußerst staubig, und die Straßenverhältnisse sind etappenweise sehr schlecht, weshalb diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden nicht geeignet ist. Gute Kondition für Wanderungen in ca. 3.000 Meter Höhe; Interesse an der christlichen Kultur Äthiopiens. Klima Das Jahr wird im Hochland von Äthiopien in folgende klimatische Perioden geteilt: die große Regenzeit von Juni bis September, die Erntezeit von September bis Dezember, die heiße, trockene Zeit von Januar bis März und die Zeit der Aussaat von April bis Juni. In der Regel tritt die kleine Regenzeit in den Monaten März und April auf. Regenzeit bedeutet in Äthiopien keinen Dauerregen, sondern einige Stunden Regen täglich. Typisch sind starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, so fällt z.B. im Semyen-Gebiet die Temperatur nachts fast regelmäßig unter den Gefrierpunkt, die Tagestemperaturen liegen zwischen 10°C und 20°C. Ausrüstung Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie für diese Tour neben leichten, atmungsaktiven Sommersachen auch warme Kleidung für kühle Abende und das Trekking. Neben der üblichen Trekkingbekleidung und guten Schuhen mit Profilsohlen brauchen Sie Regenschutz, eine Kopfbedeckung sowie Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor, eventuell Teleskop-Tourenstöcke und einen warmen Schlafsack. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden. Gepäck Bitte nehmen Sie eine Reisetasche mit - keinen Koffer. Inklusivleistungen:
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