Madagaskar ─ Gewürzinsel im Indischen OzeanReise Nr. 5004
Schon der Name Madagaskar weckt seit Jahrhunderten die Lust auf Exotik und Abenteuer: kunstvolle Reisterrassen, bizarre Dornenwälder und Kulturen mit afrikanischen wie asiatischen Wurzeln. Und die Natur der viertgrößten Insel weltweit ist einzigartig. Die Klimazonen von Halbwüste bis Regenwald sind Heimat von Tier- und Pflanzenarten, die nur auf Madagaskar zu finden sind. Gehen Sie mit mir auf Entdeckungsreise. Ihr Heiko Hooge Reiseverlauf:1. Tag: Anreise nach AfrikaEin ganz besonderes Abenteuer beginnt. Über Johannesburg fliegen Sie nach Antananarivo. Freuen Sie sich schon auf die Wunderwelt der Lemuren? 2. Tag: Ankunft in Antananarivo/TanaAm frühen Nachmittag erreichen Sie Tana, erledigen die Grenzformalitäten und fahren ins Hotel. Hier können wir uns erst einmal akklimatisieren. (A) 3. Tag: Schmetterlinge in MarozevoAnkommen und umschauen! Wir erkunden heute Tana, wie man die Zungenbrecherhauptstadt Madagaskars auch geschmeidig abkürzt und spazieren durch das Zentrum über die lebendige und farbenfrohe Rue de l´Indépendance. Ambohimanga ist UNESCO-Welterbe, war bis in das späte 18. Jahrhundert Sitz der Könige der Merina und ist heute noch einer der heiligsten Orte dieser Volksgruppe. Auf dem Weg nach Andasibe erkunden wir eine Rebtilien und Schmetterlingsfarm. 145 km (F, A) 4. Tag: Lemuren auf der Spur100 Lemurenarten gibt es auf Madagaskar und den Inseln der Umgebung. Wir machen uns bei einer Wanderung durch das 810 Hektar große Naturreservat von Analamazaotra auf die Suche nach ihnen. Die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt hier ist atemberaubend und wenn wir Glück haben, sehen wir den Indri-Indri, den größten Lemur auf Madagaskar. Am Nachmittag erkunden wir den privaten Vakona-Park. In der Dämmerung, wenn die nachtaktiven Tiere langsam munter werden, beginnen wir unsere Nachtwanderung am Rande des Nationalparks. (F, A) 5. Tag: Ins Hochland von AntsirabéEin neuer Tag, neue Landschaften. Durch die Reisterrassen des Hochlands fahren wir Richtung Antsirabé. Hier erwarten uns ein mildes Gebirgsklima und Thermalquellen. Kein Wunder, das die französischen Kolonialherren sich im »Vichy Madagaskars« zur Sommerfrische niederließen. Eine Übernachtung in Antsirabé. 315 km (F, A) 6. Tag: Die Kinder von MadaliefWussten Sie, dass Antsirabé das Zentrum für die Verarbeitung von Halbedelsteinen auf Madagaskar ist? Und dass hier Zebuhörner zu Kunstwerken verarbeitet werden? Genug Stoff für unseren Besuch am Morgen! Dann wieder Landschaften satt: Durch Reiseterrassen und duftende Eukalyptuswälder kommen wir nach Fianarantsoa, wo Wein angebaut wird. Auf dem Weg besuchen wir in Ambositra die Stiftung Madalief. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, benachteiligten Kindern ein behütetes Leben für eine bessere Zukunft zu bieten. Wir schauen in neugierige Kinderaugen und lernen ihren Alltag kennen. Eine Übernachtung in Fianarantsoa. 240 km (F, A) 7. Tag: Mit dem Zug nach ManakaraWie lebt es sich so auf Madagaskar? Bei unserer Zugfahrt entlang der Ostküste ergeben sich genug Möglichkeiten, bei den Mitreisenden nachzufragen - wenn wir unseren Blick von den spektakulären Panoramen, von Wasserfällen und Bananenplantagen lösen können! Eine Übernachtung in Manakara. 163 km (F, A) 8. Tag: Nach RanomafanaEin entspannter Tag mit einer gemütlichen Fahrt nach Ranomafana erwartet uns. Ein kleines Dorf und angenehme Thermalquellen finden wir hier. Und ein von der UNESCO als Naturerbe geadelter Nationalpark, der zu den unberührtesten im Lande zählt. In der Dämmerung machen wir uns wieder zu einer Nachtwanderung auf durch dichten Primärwald und treffen auf nachtaktive Lemuren und Frösche. 191 km (F, A) 9. Tag: Ins Land der BetsileoAuch heute Morgen durchstreifen wir noch einmal die prachtvolle Flora des Nationalparks von Ranomafana, bei einer leichten Wanderung mit einer fachkundigen Führung. Anschließend fahren wir nach Fianarantsoa, in die Hauptstadt der Betsileo-Kultur. Diese Ethnie mit indonesischen Wurzeln hat sich besonders durch ihre landwirtschaftlichen Fähigkeiten einen Namen gemacht. Auf kunstvoll angelegten Terrassen bauen Sie an den Berghängen Reis, Kartoffeln, Maniok und Mais an. Fianarantsoa wurde erst im Jahr 1830 gegründet und überrascht mit einer hübschen Altstadt, traditionellen Häusern und einem königlichen Palast. Auch die Kathedrale trägt zum idyllischen Flair der Stadt bei. Eine Übernachtung in Fianarantsoa. 63 km (F, A) 10. Tag: Antemoro-Papier und Katta-LemurenWir fahren weiter - durch die Weingärten um Fianarantsoa und über das wildromantische Isalo-Massiv nach Ambalavao. Die Spezialität des Ortes? Handgeschöpftes Antemoro-Papier! Wir schauen uns in einem Atelier an, wie das Papier hergestellt wird. Im Anjaha-Privatpark stehen die madagassischen Affen wieder im Mittelpunkt. Wir können Katta-Lemuren aus nächster Nähe beobachten. Zwei Übernachtungen in Ranohira. 300 km (F, A) 11. Tag: Ranohira: Wanderung im Isalo-GebirgeDas Isalo-Gebirge ist eine ganz besondere Landschaft: Hohe Berge, Schluchten, Höhlen und pittoreske Felsformationen wechseln sich ab. Wir erreichen eine grüne Oase mit klaren Bächen und einer faszinierenden Flora und Fauna. Zu den Höhepunkten des Tages zählen die Maki Canyons. Und nehmen Sie die Badesachen mit. Wir halten an einem idyllischen Naturschwimmbad! (F, A) 12. Tag: Von Sukkulenten und BaobabsHeute verlassen wir das südliche Hochland und fahren durch eine savannenähnliche Landschaft, umgeben von Sukkulenten, Trockenbüschen und Baobab-Bäumen in den Süden-Westen nach Tuléar. Das Arboretum, ein privates Naturreservat, empfängt uns hier und wir erleben in dem botanischen Garten die ganze Vielfalt der Pflanzenwelt dieser Region. Eine Übernachtung in Tuléar. 245 km (F, A) 13. Tag: Fort DauphinEin kurzer Flug und wir sind im Südosten Madagaskars angekommen, in Fort Dauphin am Indischen Ozean. Wir checken im Hotel ein, und wenn uns heute noch Zeit bleibt, machen wir uns auf in das Nahampoana-Naturreservat. Von Eukalyptusbäumen bis Dreieckspalmen, von Zwergmakis bis Chamäleons, der kleine Garten Eden unterhalb des St. Louis-Gipfels ist eine wunderbare Oase. Drei Übernachtungen in Fort Dauphin. (F, A) 14. Tag: Fort Dauphin: der Andohaela-NationalparkEin Ausflug zum Andohaela-Nationalpark ist ein besonderes Erlebnis. Hier treffen sich zwei völlig unterschiedliche Lebensräume. Der Regenwald im Osten und der trockene Dornbusch im Westen. Entsprechend kontrastreich ist auch die Flora und Fauna. Wir besuchen das Gebiet um Tsimelahy und erkunden den Übergang der beiden Vegetationszonen bei einer leichten und rund zweistündigen Wanderung. Uns lockt ein Naturschwimmbecken, bevor wir zurück nach Fort Dauphin fahren. 63 km (F, A) 15. Tag: Lokaro und EvatraEin entspannter Tag zum Abschluss: Wir nehmen uns ein Boot und erforschen Wasserpflanzen und Vögel entlang des Süßwasserkanals bei Fort Dauphin. In der Bucht von Lokaro machen wir es uns an einem Traumstrand gemütlich und blicken abwechselnd aufs Wasser, auf die kleinen Fischerhütten und die Palmen, die sanft im Wind rauschen. Über Felsen und feine Sandstrände spazieren wir zum Fischerdorf Evatra. (F, A) 16. Tag: RückreiseLangsam verabschieden wir uns von Madagaskar. Wir fliegen nach Antananarivo, können auf einem Handwerkermarkt noch letzte Souvenirs erstehen und fliegen über Johannesburg nach Deutschland. 17. Tag: Ankunft in DeutschlandHeute kommen Sie in Deutschland an. Im Reisepreis enthalten
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