Kilimanjaro mit ErholungReise Nr. 5063 Sechs Tage am Berg mit Nord-Süd-Überschreitung auf der Kikeleva-Route Reiseverlauf:1. Tag AnreiseLienenflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba nach Nairobi. Abflug am späten Abend. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; 2. Tag Nairobi - LoitokitokAnkunft in Nairobi am Mittag. Wir werden abgeholt und fahren weiter nach Loitokitok nahe der kenianisch-tansanischen Grenze. Unterwegs rasten wir bei einem Souveniershop, denn nur dort gibt es saubere Toiletten und kühle Getränke. Im gemütlichen Gästehaus übernachten wir, packen unser Gepäck für die Bergbesteigung um und genießen den Blick auf den Kilimanjaro. Wir vergessen nicht, bereits am Abend unsere Wasserflaschen für den ersten Wandertag zu füllen. Bitte beachten Sie: Mineralwasserflaschen aus Plastik sind im Nationalpark nicht mehr erlaubt. Sie müssen also eigene Trinkflaschen in ausreichender Anzahl mitnehmen. Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [A] 3. Tag Nalemoru - Sekimba CampNach dem Frühstück fahren wir auf guter Straße nach Tarakea, denn hier erfolgt die Zollabfertigung. Wenn die Einreiseformalitäten erledigt sind, fahren wir zu unserem Ausgangspunkt Nalemoru, wo Bergführer und Träger bereits auf uns warten. Der erste Teil der Strecke führt an Feldern vorbei, an die sich der an dieser Bergseite sehr schmale Regenwaldgürtel anschließt. Vier Stunden gehen wir sanft bergauf. Ohne große Anstrengung erreichen wir die Baumgrenze und das Sekimba Camp (ca. 2.700 m). Meist stehen schon die Zelte und die Mannschaft erwartet uns mit einem heißen Tee. Wer möchte, kann nachmittags noch ein Stückchen weitergehen - bitte mit dem Guide besprechen. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 4. Tag Kikeleva-HöhlenDie erste Etappe führt durch Moorlandschaft hoch zur zweiten Höhle (ca. 3.300 m), wo wir etwas warmes zu Mittag essen. Der heutige Tag ist ein bisschen anstrengender als der gestrige, wir wandern länger und der Abschnitt ist etwas steiler. Nach insgesamt ca. sechs Stunden erreichen wir am Nachmittag das Zeltlager bei den Kikeleva-Höhlen (3.600 m). In der Nähe ist ein kleiner Bach. Hinsichtlich der Höhenanpassung ist es sehr ratsam, noch ein Stück aufzusteigen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 5. Tag Mawenzi Tarn HütteAufstieg zur Mawenzi Tarn Hütte (4.330 m) am Fuß des bizarr geformten Gipfels des Mawenzi. Wir gehen heute zwar nicht lang, aber die Etappe wird steil. Am Fuß des Mawenzi erholen wir uns an einem kleinen See und essen zu Mittag. Wer möchte, kann mit dem Guide noch ein Stück zum Mawenzi hochgehen - wegen der Höhenanpassung sehr empfehlenswert. Da die Hütte nicht geräumig ist, schlafen wir in den Zelten. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA] 6. Tag School HütteWir starten zeitig und wandern nach kurzer Steigung am Morgen über den Kibo-Sattel lange durch die karge Landschaft in Richtung Kibo Hütte. Noch bevor wir diese sehen, zweigen wir ab und gelangen über einen steilen Hang zur School Hut (4.770 m), unserem Tagesziel. Nicht vergessen: Heute Abend die Thermoskanne unbedingt mit heißem Tee für den nächsten Tag füllen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 440m; Abstieg: 300m; Mehrbett-Hütte [FMA] 7. Tag Gilman's Point - Uhuru Peak - Abstieg zur Horombo HütteNach einer kurzen Nacht und einem kleinen Frühstück mit Tee/Kaffe und ein paar Keksen brechen wir um ca. 01.00 Uhr zum Gipfelsturm auf. In den Rucksack packen wir auch unsere Thermoskanne und unser Gipfel-Pack mit Keksen, Nüssen und Schokolade. Zunächst queren wir diagonal von der Hütte zur Hauptroute, die wir unterhalb der Hans Meyer-Höhle erreichen. Ein immer steiler werdender Weg liegt vor uns, die wenigen Kilometer ziehen sich in Serpentinen stundenlang dahin. Über Asche und Geröll verläuft der insgesamt etwa sechsstündige Aufstieg bis zum 5.685 m hohen Gilman's Point. Hier genießen wir bei gutem Wetter den Sonnenaufgang und den prachtvollen Anblick der Northern Ice Fields. Nach kurzer Pause folgt die nicht mehr so steile, ca. 2-stündige Endetappe, meist über Schnee und Geröll, zum 5.896 m hohen Uhuru Peak. Im Morgenlicht stehen wir auf dem Dach Afrikas und können die Bedeutung des Namens Uhuru (Freiheit) erahnen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route bis zur Kibo Hütte. Nach der Mittagsrast steigen wir in etwa drei Stunden weiter über den sich ewig hinziehenden Kibo-Sattel zur 3.720 m hoch gelegenen Horombo Hütte ab. Gehzeit: 13-15h; Aufstieg: 1230m; Abstieg: 2280m; Zelt [FMA] 8. Tag Marangu Gate - LoitokitokDie etwa sechsstündige Etappe führt über die Mandara-Hütte (2.700 m), wo wir zu Mittag essen, zum Marangu Gate (1.800 m). Wir genießen den Abstieg durch den breiten Regenwaldgürtel mit seiner üppigen Vegetation. Am Gate wird nach erfolgreicher Gipfelbesteigung die Urkunde ausgestellt. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft und fahren zurück nach Kenia, nach Loitokitok ins Gästehaus. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 2000m; Gästehaus [FMA] 9. Tag Tsavo West-NationalparkWir verlassen Loitokitok früh und fahren auf interessanter Strecke in den Tsavo West-Nationalpark. Wir passieren Maasai-Dörfer und ein großes Lavafeld. Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich, etwa 20 km im Konvoi zu fahren. Alle Fahrzeuge sammeln sich im Dorf Kisianjani, um 9:30h wird in Begleitung von Rangern abgefahren. In den 80iger und 90iger Jahren gab es in dieser Region viele Wilderer und die Tradition des Konvois hat sich bis heute erhalten. Nach dem Eintritt in den Nationalpark können wir schon die Augen nach den ersten Tieren aufhalten. Zum Mittagessen erreichen wir das Severin Safari Camp. Wir beziehen die Zelte und können etwas entspannen, bevor wir am späten Nachmittag zur Pirschfahrt aufbrechen. Wieder zurück, sitzen wir am Lagerfeuer und tauschen Geschichten aus oder lauschen einfach den Geräuschen der Nacht. Schließlich lassen wir uns das köstliche Abendessen schmecken. Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Tented Camp [FMA] 10. Tag Tsavo West-NationalparkDer Tag steht uns im Park zur Verfügung. Kurz vor Sonnenaufgang treffen wir uns auf eine Tasse Kaffe oder Tee und schon geht es los. Nach ca. 3-4 Stunden Pirschfahrt und vielen Eindrücken und Erlebnisen mit der Tierwelt kehren wir zum Frühstück zurück. Dann heißt es ausruhen: Den Ausblick von der eigenen Terrasse des Zeltes genießen, am Wasserloch die vorbeiziehenden Tiere beobachten, ein schönes Buch lesen, eine Runde im Pool schwimmen oder sich bei einer Massage verwöhnen lassen. Fast schon "Freizeitstress", der nur vom Mittagessen unterbrochen wird. Am Nachmittag fahren wir dann wieder hinaus in den Busch. Vielleicht lassen wir die Fahrt am Poachers Lookout zum Sonnenuntergang ausklingen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Tented Camp [FMA] 11. Tag Tsavo West-Nationalpark - MombasaWir verabschieden uns vom Camp und pirschen uns zum Gate. Auf der Teerstraße angekommen fahren wir recht zügig nach Mombasa, zumindest bis wir die ersten Vororte erreichen. Dann herrscht mehr und etwas chaotischer Verkehr auf den Straßen und wir kommen langsamer vorwärts. Trotzdem erreichen wir zum späten Mittagessen die Severin Sea Lodge in Mombasa. Wir beziehen unsere Zimmer und können am Nachmittag schon zum ersten Mal in den Indischen Ozean (je nach Tide) springen. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 250km; Hotel [FA] 12.-13. Tag MombasaWir verbringen diese Tage ganz gemütlich in der Severin Sea Lodge am Indischen Ozean. Wir können die Sportmöglichkeiten des Hotels nutzen, Strandspaziergänge machen (nicht von den mitlaufenden Händlern stören lassen!), ein gutes Buch lesen und einfach mal ausspannen. Hotel [FA] 14. Tag HeimreiseDie Nacht ist kurz - oder der Abend lang.... Abflug ist gegen 03:00 Uhr, wir fahren also mitten in der Nacht zum Flughafen und fliegen via Addis Abeba nach Frankfurt. Hier kommen wir noch am gleichen Spätnachmittag an. Im Reisepreis enthalten
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