Unter dem Sternenhimmel BotswanasReise Nr. 5253 Moremi- und Chobe-Nationalpark Tierwelt Afrikas zum Greifen nah Reiseverlauf:1. Tag AnreiseLinienflug mit South African Airways von Frankfurt nach Johannesburg. Übernachtung im Flugzeug 2. Tag Marakele National ParkFrühmorgens Ankunft in Johannesburg. Unser Reiseleiter empfängt uns am Flughafen und wir starten nach dem Geldwechseln (nur ein wenig, da Sie kaum Südafrikanische Rand benötigen werden) Richtung Norden. Unser Ziel ist der Marakele-Nationalpark, welcher ziemlich isoliert im Herzen der Waterberge liegt. Nach einem späten Mittagessen im Camp haben wir bereits am frühen Nachmittag Gelegenheit, den Nationalpark von einem Aussichtspunkt auf ca. 1400 m Höhe zu überblicken. Kennzeichnend für die Region sind ihre faszinierenden Höhenzüge, aber auch ihr Wildbestand, zu dem vor allem Elefanten und Nashörner zählen. Mit etwas Glück gelingt vielleicht bereits heute das erste Tierfoto! Heute stellen wir zum ersten Mal unsere Zelte auf und schlafen mitten in der afrikanischen Natur. In diesem Teil des Parks sind Nashörner, Giraffen, Warzenschweine, verschiedene Antilopenarten und Vögel anzutreffen, die dem Camp auch einen nächtlichen Besuch abstatten könnten. Fahrstrecke: 280km; Übernachtung im Zelt [MA] 3. Tag Khama Rhino SanctuaryAm Morgen machen wir eine Rundfahrt im Marakele Park um die ersten Tiere zu sehen und die Landschaft zu genießen. Anschließend machen wir uns auf den Weg entlang der Waterberg Mountains, über die Grenze nach Botswana. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unser Ziel, das Khama Rhino Sanctuary. Unsere Zelte stellen wir unter den Mogongo Bäumen auf und unser Reiseleiter entfacht das Lagerfeuer, an dem wir uns später zusammensetzen. Bei einem gemütlichen Abendessen bleibt ausreichend Zeit, die ersten Eindrücke zu verarbeiten und den Stimmen der Nacht um uns zu lauschen. Fahrstrecke: 400km; Übernachtung im Zelt [FA] 4. Tag Khama Rhino SanctuaryInzwischen hat sich die innere Uhr eingependelt und bereits kurz nach Sonnenaufgang sind alle auf den Beinen. Das fröhliche Vögelgezwitscher zieht uns magisch an und auch alle anderen Geräusche möchten Ihren Stimmgebern zugeordnet werden. Gleich nach dem Frühstück werden wir abgeholt und fahren ein Stück im Geländewagen des Nationalpark bevor wir uns mit erfahrenen Guides des Nationalparks zu Fuß auf den Weg machen um Breit- oder Spitzmaulnashörner zu entdecken. Zum Glück steht uns der heutige Tag ausschließlich für Tierbeobachtungen zur Verfügung, so dass wir uns nach einer ausgedehnten Mittagspause erneut zu einer Pirschfahrt aufmachen, diesmal mit unserem Tourbus. Gehzeit: 2h; Übernachtung im Zelt [FMA] 5. Tag GwetaWeiter geht es gen Norden. Heute haben wir einen langen Fahrtag vor uns. Durch Busch- und Baumsavanne fahren wir über Nata nach Gweta. In Francistown auf dem Weg werden wir die Möglichkeit haben uns eine Kleinigkeit zum Mittagessen zu besorgen. Am Nachmittag erreichen wir unsere Lodge, wo wir abends gemeinsam das Abendessen einnehmen. Fahrstrecke: 500km; Übernachtung in Hütten [FA] 6. Tag Gweta - Makgadikgadi purAm Vormittag unternehmen wir einen Spaziergang durch das Dorf mit einem örtlichen guide. Dieser weiß viel zu erzählen über die Entstehung der Ortschaft sowie den Lebensgewohnheiten seiner Einwohner. Wir kosten typische botswanische Spezialitäten und sind gerührt, von der Gastfreundlichkeit der Menschen. Mittags essen wir wieder in unserer Lodge. Ganz in der Nähe von Gweta beginnen die Makgadikgadi-Salzpfannen - mit 6500 km gelten sie als größte Salzpfannen der Welt. Meist sind sie ausgetrocknet, weiß und völlig eben. An Ihrem Rand stehen vereinzelt uralte, riesige Baobabs, die selbst eine ganze Gruppe nicht vollständig umarmen können. Einen dieser Baobabs werden wir "besuchen". Wenn die Pfanne in guten Regenzeiten durch Wasser aus dem Okavango-System geflutet wird, was durchaus nicht jedes Jahr geschieht, lockt sie große Schwärme von Wasservögeln an. So kann es zu Beginn des Jahres manchmal vorkommen, dass eine Übernachtung auf der Pfanne noch nicht möglich ist, da noch Wasser auf der Pfanne steht. Ab Mitte April ist dies aber eher ungewöhnlich, aber die Nacht unter dem Sternenhimmel bleibt wetterabhängig. Nehmen Sie die Landschaft in sich auf, lassen Sie die Ruhe auf sich wirken, die Weite des Himmels, der hier größer erscheint als andernorts, spüren und riechen Sie die Erde, die Luft - ein Naturerlebnis, das wir uns nicht entgehen lassen wollen. Wir erkunden die Salzpfanne. Abends schlagen wir unser Lager draußen in der Makgadikgadi auf gemütlichen Bettrollen auf. Eine Nacht in der Weite der Salzpfanne und direkt unter den Sternen! Übernachtung unter dem Sternenhimmel [FMA] 7. Tag MaunHeute fahren wir nach Maun - der botswanischen "Safarihauptstadt" - und bereiten uns auf Moremi vor. Die Vorräte für die nächsten 5 Tage müssen gekauft bzw. aufgestockt werden. Sie können einen Rundflug übers Delta unternehmen (fakultativ, ca. USD 120,-) oder einen kleinen Einkaufsbummel durch den Ort machen. Unsere Lodge liegt am Ufer des des Thamalakane River, wer möchte kann auch einen ruhigen Nachmittag am Pool oder mit Blick auf den Fluss verbringen. Besonders schön ist es in Maun, die Vogelwelt zu beobachten. Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 200km; Lodge in Maun [F] 8.-10. Tag Khwai-Region und Moremi-NationalparkNach einem gemütlichen Frühstück und dem Verladen des Gepäcks - ab heute sind wir mit einem Safarifahrzeug unterwegs - und der Einkäufe starten wir noch am Vormittag Richtung Moremi-Nationalpark. Bereits nach kurzer Zeit fängt die Sandpiste an, die ersten Tiergerüche mischen sie in die Luft. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir die Khwai-Region am Rande des 4871 km großen, 1968 gegründeten Moremi Nationalpark. Lilienbedeckte Lagunen, kleine Inseln mit Palmen und eine außerordentlich artenreiche Tierwelt wollen in dieser Wildnis entdeckt werden. Die Wege sind meist schmal und werden in der Regenzeit auch mal überschwemmt. Wir unternehmen mehrere Pirschfahrten und richten uns dabei nach dem Wetter und den Tiersichtungen. Ein Stückchen naturbelassenes Afrika! Von hier aus machen wir auch einen morgendlichen Mokoro-Ausflug. Viele kleine Inseln - mitten in einer Schilf- und Seerosenidylle. Nur das Rauschen von Schilf und Ried unterbricht die tiefe Stille. Die Tierwelt ist faszinierend. Am Ufer liegen Krokodile, grasen Impalas und und Kudus. Die Flusspferde muten zwar friedlich an, sollten aber genau beobachtet werden. Bunt und artenreich ist die Vogelwelt: Ibisse, Löffler, Reiher, Nimmersatte, Marabus und viele andere Vögel fühlen sich hier wohl. Einmal die Zelte aufgestellt, bleiben wir für 3 Nächte und können uns ganz auf die Tierwelt und die Natur konzentrieren. Fahrstrecke: 145km; Übernachtung im Zelt [FMA] 11.-12. Tag Savuti - Chobe-NationalparkNachdem wir uns schon an die Wildnis gewöhnt haben, zieht es uns weiter durch die Savuti-Steppe. Spannende Pirschaften erwarten uns. Unser Camp ist wieder mitten in der Wildnis - ideal für das Safari-Erlebnis. Das heißt aber auch: Hier ist Vorsicht geboten, denn man kann von Elefanten, Hyänen und Löwen im Camp Besuch bekommen, und zwar nicht nur nachts, sondern auch zum Frühstück. Aber keine Sorge, unser Reiseleiter gibt uns die nötigen Tipps, damit wir dieses Abenteuer mit einem aufregenden, aber nicht Besorgnis erregenden Bauchkribbeln erleben. Der Chobe-Nationalpark ist besonders für seine Elefantenherden bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass man den grauen Dickhäutern hier Auge in Auge gegenübersteht. Wir haben die Möglichkeit, traumhafte Tierbilder zu machen - z.B. die Mimik eines friedlich grasenden Elefanten einzufangen. Beliebt ist auch das Schauspiel ausgiebig badender Herden oder kleiner Elefanten, die sich zwischen den vielen grauen Beinen einer Elefantenherde verstecken. Es ist überhaupt erstaunlich, wie gut sich selbst ausgewachsene Elefanten verstecken können. Fahrstrecke: 120km; Übernachtung im Zelt [FMA] 13. Tag KasaneWir fahren heute erst nach Kasane und schlagen wir unser Lager auf. Dann fahren wir zum letzten Mal zum Chobe-Fluss. Unsere Augen haben sich bereits an die Vegetation gewöhnt und wir können die Tiere leichter entdecken. Drei Stunden lang gleiten wir auf dem Chobe-Fluss, das prachtvolle Farbspiel der untergehenden Sonne vor Augen. Krokodile und Nilpferde sonnen sich, viele Tiere gesellen sich dazu, kommen zur Tränke ans Flussufer. Ein farbenreicher Sonnenuntergang geleitet uns zum Camp zurück. Fahrstrecke: 160km; Übernachtung im Zelt [F] 14. Tag Victoria Falls"Der Rauch, der donnert" - Mosi-oa-Tunya - nennen die Einheimischen die berühmten Victoria-Wasserfälle. Dieser bildhafte Name ist Ausdruck für die Wucht der Wassermassen und die weithin sichtbare Gischt. Der Zambezi-Fluss stürzt auf einer Breite von fast 2 km in eine 108 m tiefe Schlucht. Je nach Wasserstand zieht sich die Gischt über Kilometer hin. Als Besucher fragt man sich, ob es sich um hohe Luftfeuchtigkeit oder um Schauer handelt ... meist handelt es sich um die Gischt der Fälle. Natürlich werden wir uns die Wasserfälle anschauen und durch den Ort bummeln. Nach den Tagen in der Wildnis reizen sicher die verschiedenen Aktivitäten, die sich uns in Victoria Falls bieten. Vielleicht gönnen wir uns noch das eine oder andere Abenteuer. Möglichkeiten gibt es viele: vom Helikopter-Flug über Bungee-jumping, Reiten und Kanufahren bis hin zum Elefanten-Ausflug - die Liste ist lang. Aber wir können auch einfach nur faul sein, die Fälle und den Ort besuchen und uns im Hotel ausruhen. Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 70km; Lodge [F] 15. Tag RückflugMorgens können wir noch letzte Souvenirs einkaufen oder einfach die letzten afrikanischen Sonnenstrahlen genießen. Gegen Mittag treten wir unsere Heimreise an und fliegen über Johannesburg nach Frankfurt. Übernachtung im Flugzeug [F] 16. Tag AnkunftAnkunft am frühen Morgen in Frankfurt. Programmhinweise:
Im Reisepreis enthalten
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