Vom Chagga-Land in die SerengetiReise Nr. 5762 Tansania hat viel mehr zu bieten als die Besteigung des Kilimanjaro. Es lohnt sich, die üppig-grüne Landschaft und die netten Menschen am Fuß des höchsten Berges Afrikas kennen zu lernen. Die Bewohner der kleinen Dörfer sind sowohl aufgeschlossen als auch scheu, denn Touristen zu Fuß verirren sich nur ganz selten zu ihnen. Während der Wanderungen und Spaziergänge haben Sie Zeit, sich mit ihnen zu unterhalten; Sie durchstreifen mit den Kleinbauern das fruchtbare Land und erfahren, wie es ist, dort zu leben und was eben dieses Leben ausmacht. Da es am Fuß des Kilimanjaro so viele Wasserläufe gibt, wandern Sie oft steil zu einem Wasserfall hinunter. In dem natürlichen Pool unterhalb des Wasserfalls können Sie baden. Die Dorfjugend macht das auch und es ist eine herrliche Erfrischung, bevor Sie den Weg wieder hinauf kraxeln. Natürlich besuchen Sie auch die Nationalparks! Die Wildnis ruft und Sie entdecken die Tierwelt im Ngorongoro-Krater und in der berühmten Serengeti. Tourenverlauf:1. Tag AnreiseLinienflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba zum Kilimanjaro Aiport. Abflug am späten Abend. 2. Tag Kilimanjaro Airport - MaranguAm frühen Nachmittag landen wir am Kilimanjaro Aiport. Wir werden schon erwartet! Ein freundliches 'Jambo' - und schon sitzen wir im Auto und fahren nach Marangu. Die abwechslungsreiche Fahrt führt durch Dörfer; überall sind kleine Felder zu sehen. In Marangu zweigen wir von der Haupstraße ab und holpern auf einer Piste ein kurzes Stück bis zum Kilimanjaro Mountain Resort. Resort?? Es ist ein schönes Hotel mit einem üppigen tropischen Garten. Hier packen wir unsere Sachen aus, schauen uns kurz um und genehmigen uns den ersten Schluck 'Kilimanjaro Lager'. Fahrzeit: 1-1,5h; Fahrstrecke: 90km; Hotel [A] 3. Tag Shimbwe VillageFrüh werden wir abgeholt und fahren die kurze Strecke bis zur Kilemakyaro Lodge an der gleichnamigen Straße. Hier beginnt die heutige Wanderung. Unser Guide und der lokale Führer zeigen uns den Weg, der durch eine der Kaffee-Plantagen des Tchibo-Anwesens und weiter nach Mawella zum Dorf Shimbwe (2.108 m) führt. Hier können wir picknicken. Danach marschieren wir zum Mnambe-Wasserfall, ein schönes Fotomotiv. Wir überqueren den Fluss und erreichen Materuni. In dieser Region finden wir unterwegs kleine Dorfschulen, deren Lehrer und Schüler sind über unseren Besuch überrascht und erfreut. Hier kommt sonst kein Tourist vorbei! Am späten Nachmittag treffen wir wieder auf unsere Autos und fahren zum Hotel zurück. Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 0,45h; Fahrstrecke: 50km; Hotel [FMA] 4. Tag KilemaWir starten direkt vom Hotel aus und wandern zum Ngangu Hill (1.519 m). Hier oben wachsen Sisal, Mango-Bäume und Zypressen. Vom Gipfel haben wir einen tollen Rundumblick - nach Norden zum Kilimanjaro, nach Osten auf den Holili-Kamm und nach Süden in die Pare Mountains. Im Westen erspähen wir die Region um Kilema. Dort befindet sich ein kleines Krankenhaus und eine Kirche. Die Kirche von Kilema wurde im Jahr 1890 als erste Kirche im Gebiet Marangu und Kilimanjaro errichtet. Priester, auf ihrem Weg von Mombasa zum Kilimanjaro, hatten sie erbaut. In Kilema gibt es kleine Schulen, die wir vielleicht gerne besuchen. Gehzeit: 3-4h; Hotel [FMA] 5. Tag Wanderungen zu WasserfällenAuch heute beginnt unsere Wanderung beim Hotel. Erstes Ziel ist der Kilasiya-Wasserfall. Weiter gehen wir durch kleine Dörfer, 'Vororte' von Marangu, zum Ndoro-Wasserfall und schließlich zum sagenumwobenen Kinukamori-Wasserfall. Die Sage erzählt von einem Mädchen, das vor der Eheschließung schwanger wurde und sich an diesem Wasserfall das Leben nehmen wollte. Als sie aber hinunterblickte, verließ sie der Mut und sie wollte lieber ins Dorf zurück kehren und um Gnade bitten. Als sie sich aber umdrehte, kreuzte ein Leopard ihren Weg. Sie erschrak so sehr, dass sie vergaß, wie nah der Abgrund war. Sie wich ein paar Schritte zurück und stürzte in die Schlucht hinab. Seitdem trägt der Wasserfall ihren Namen. Von diesem sagenumwobenen Ort wandern wir weiter durch kleine Kaffee- und Bananenfarmen. Schließlich erreichen wir eine Region, in der sich deutlich zeigt, dass die Chagga hervorragende Rinderzüchter, geschickte Schmiede und Imker sind. In Mamba machen wir eine Pause und streifen durch das Dorf. Schließlich holen uns die Autos ab und bringen uns zum Hotel zurück. Wer Näheres über die Chagga erfahren möchte, kann am späten Nachmittag das kleine Chagga-Museum in Hotelnähe besuchen. Gehzeit: 3,5-4h; Hotel [FMA] 6. Tag ArushaDas quirlige Arusha ist heute unser Fahrziel. Bei einem Rundgang lernen wir die markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen, den Uhrturm, den Markt und den Maasai-Markt. Hier lohnt es sich, ein paar Souvenirs zu kaufen! Bisher haben wir kleine Dorfschulen gesehen. Heute haben wir Gelegenheit, eine 'städtische' Schule zu besuchen. Wieder ein anderer Eindruck im Vergleich zu den Dorfschulen oder gar zu der Schule, die wir selbst besucht haben. Fahrzeit: 1,5-2h; Fahrstrecke: 129km; Hotel [FMA] 7. Tag Tarangire-NationalparkHeia Safari - wir fahren zum Tarangire-Nationalpark. Nach der Registrierung - unsere Fahrer kümmern sich darum - öffnet sich das Gate und wir starten zu unserer ersten Pirschfahrt! Bergauf und bergab, durch Graslandschaft, entlang einem Flussbett - wir folgen den kleinen Pisten im Park und halten Ausschau nach Tieren. Sobald wir welche erspähen, machen wir uns bemerkbar (kurz auf das Auto-Dach klopfen). Dann bleiben wir stehen und können in Ruhe beobachten und fotografieren. Am späten Nachmittag verlassen wir den Park und fahren in Richtung Karatu. Wir übernachten im Ngorongoro Farmhouse, einer Lodge auf dem Gelände einer Kaffeefarm. Vielleicht noch ein Sprung in den Pool zur Abkühlung? Später treffen wir uns zum Sundowner auf der Terrasse! Ein Maasai aus dem nahe gelegenen Dorf kommt vorbei, berichtet über sein Dorf und spielt uns etwas Musik vor. Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 170km; Farmhouse [FMA] 8. Tag Ngorongoro-KraterWer sich schon mal mit Ostafrika beschäftigt hat, träumt wohl davon, einen Blick in den Ngorongoro-Krater zu werfen. Wenn wir dann am ersten Aussichtspunkt stehen, können wir diesen in vollen Zügen genießen. Dieser Blick macht sprachlos - so schön ist er! Wir fahren noch ein ganzes Stück um den Krater herum, bis wir eine holprige Piste, die Zufahrt in den Krater, erreichen. Dann pirschen wir nach Löwen und hoffen am Hippo Pool auf zahlreiche Flusspferde. Im Akazienwald begegnen uns Paviane und vielleicht auch Leoparden! Immer wieder kreuzen Antilopen, Gnus und Zebras unseren Weg. Die Fotografen sind von den Bildern im Krater immer begeistert, denn durch die steil aufragenden Kraterwände haben diese immer einen landschaftlichen Hintergrund. Schließlich fahren wir wieder zum Kraterrand hinauf und beziehen unsere Zimmer in der Ngorongoro Wildlife Lodge. Vergessen Sie nicht, einen Fleece-Pulli einzupacken. Hier oben wird es abends recht kalt, aber wir wollen unbedingt den Sonnenuntergang von der Panorama-Terrasse aus erleben. Lodge [FMA] 9. Tag SerengetiEs lohnt sich, früh aufzubrechen, denn der Tag wird lang. Wir fahren um den Krater herum und stoppen bei einem Maasai-Kraal. Der Zaun aus Dornendickicht wird von innen geöffnet und wir stehen mittendrin - im getrockneten Kuhmist, der überall liegt. Wir haben die Möglichkeit, in eine Hütte hineinzukriechen. In dieser Enge leben Mensch und Tier zusammen, hier wird auf engstem Raum gekocht und geschlafen. Die Maasai-Frauen fertigen Ketten, Halsschmuck, Armbänder sowie Kalebassen an und die Männer machen Speere: Diese Produkte möchten die Maasai gern an den Mann und die Frau bringen. Ein bißchen handeln gehört dazu! Auf der Weiterfahrt legen wir bei der Olduvai-Schlucht eine Pause ein und besuchen das kleine Museum. Vielleicht packen wir schon unser Mittagspicknick aus. Wir setzen unsere Fahrt fort, bis wir das Gate zur Serengeti erreichen. Sobald die Fahrer die nötigen Formalitäten erledigt haben, pirschen wir los! Auf dem Weg zu unserem Camp erspähen wir bestimmt schon Giraffen und Antilopen, vielleicht auch Löwen! Wir übernachten in einem Tented Camp, das heißt in fest installierten Zelten. Die Zelte sind groß, mit Dusche und WC ausgestattet und eingerichtet wie Hotelzimmer - es wird uns an nichts fehlen. Nach dem Abendessen sitzen wir noch am Lagerfeuer, lauschen dem Knacken des Holzes und den Geräuschen der Nacht. Diese begleiten uns bis ins Zelt - aber keine Angst, wir werden sehr gut schlafen! Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 150km; Tented Camp [FMA] 10. Tag SerengetiDer ganze Tag steht uns in der Serengeti zur Verfügung. Wir stehen sehr früh auf und machen eine Pirschfahrt gleich nach Sonnenaufgang. Gegen 10 oder 11 Uhr kehren wir zum Frühstück zurück. Wer nicht mitfahren möchte, kann ausschlafen. Über Mittag rasten wir, die Tiere tun dies auch. Wir sitzen auf der Terrasse und schauen in die Ebene, lesen ein gutes Buch, schlafen oder träumen - wir sind schließlich in der Serengeti, wahrhaftig einem Platz zum Träumen. Am späten Nachmittag brechen wir wieder zu einer Pirschfahrt auf. Vielleicht erspähen wir einen Leoparden auf einem Baum? Oder eine Löwenfamilie im hohen Gras? Wir werden nicht müde, die Augen über die Steppe streifen zu lassen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir zurück im Camp. Tented Camp [FMA] 11. Tag Zurück nach ArushaLeider müssen wir das Paradies Serengeti heute verlassen. Auf dem Weg zum Gate beobachten wir wieder die Tiere. Haben wir eigentlich schon Wild Dogs erspäht? Sie sind so selten geworten, sie zu sehen, wäre ein absoluter Glücksfall. Unterwegs stoppen wir, um uns die Beine zu vertreten und zu picknicken. Wir sind froh, wenn wir Arusha und unsere Lodge erreichen. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 300km; Hotel [FMA] 12. Tag Heimreise und Ankunft in DeutschlandDie Nacht war leider sehr kurz - unser Abflug ist schon zwischen 3 und 4 Uhr morgens angesetzt. Um für den Flug nach Addis Abeba rechtzeitig am Check-in zu sein, müssen wir mitten in der Nacht zum Flughafen aufbrechen. Zum Frühstück landen wir in Addis Abeba, ein guter äthiopischer Kaffee weckt unsere Lebensgeister. Das letzte Stück nach Frankfurt geht 'im Flug' vorbei. Am späten Nachmittag sind wir da - erfüllt von den vielen Reiseeindrücken. Wir haben Menschen kennengelernt, Tiere beobachtet und sind von der Natur in unserem Gastland fasziniert. Fahrstrecke: 45km; Charakter der Tour und AnforderungenDie kleinen Wanderungen dieser Reise führen über Pfade und Waldwege und setzen weder technische Kenntnisse noch besonders viel Kondition voraus. Sie sollten Freude an der Bewegung in der Natur haben. Während der Safari und der Pirschfahrten beobachten Sie die Tiere vom Auto aus. Sie halten sich in einer Region mit tropischem Klima auf, daher sollten Sie feuchte Hitze vertragen. Halten Sie vor Abreise bitte unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Eine gute körperliche Gesamtverfassung und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese Reise. Während der kleinen Wanderungen und Spaziergänge haben Sie nur Ihren Tagesrucksack mit Kamera, Wasserflasche etc. bei sich. Die Überland- und die Pirschfahrten in den Nationalparks führen häufig über Piste und erfordern deshalb 'Sitzfleisch' und Durchhaltevermögen. Für Personen mit schmerzhaften Rückenleiden (z.B. Bandscheibenproblemen) ist diese Reise nicht geeignet. Je nach Witterungsverhältnissen können die Straßen-/Pistenverhältnisse sehr schlecht sein (z. B. Schlaglöcher, viel Staub oder nach Regenfällen aufgeweichte und schlammige Strecken). Sie sind in Allrad-Fahrzeugen ohne Klimaanlage unterwegs. Als Unterkünfte dienen Hotels und schöne Lodges. Teamgeist und persönliches Engagement tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei. Während dieser Tour werden Sie von einem örtlichen, Englisch sprechenden Reiseleiter begleitet; an den Wandertagen ist zusätzlich noch ein Guide dabei. Etwas Kondition und viel Neugier, Freude am Wandern und an Tierbeobachtungen. Der Reiz liegt in vielen Details. KlimaTansania unterliegt äquatorialen Klimabedingungen, die jedoch wegen der topographisch stark variierenden Landschaftsformen gebietsweise sehr unterschiedliche Ausprägungen aufweisen. In Arusha (ca. 1.400 m) sind folgende Temperaturen vorzufinden (Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9°C bis 12°C, Mittagstemperaturen 23°C bis 28°C, Nachttemperaturen 9°C bis 14°C. Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene Gesamttemperatur von 25°C bis 30°C mit höherer Luftfeuchtigkeit. Manchmal überschreiten die Tages-Höchstwerte die 30°C-Marke. Günstige Reisezeiten sind die Perioden von Anfang Juli bis Mitte Oktober ('kühle' Trockenzeit) und von Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlag zu rechnen. AusrüstungEntsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie atmungsaktive, leichte sowie etwas wärmere Kleidung und eine wetterfeste Jacke (bewährt hat sich Kleidung aus Goretex-Material). Kleidung in gedeckten Farben (Ocker, Grüntöne) ist praktisch. Für die kühleren Abende am Fuß des Kilimanjaro, den Sonnenuntergang am Ngorongoro-Krater und die eine oder andere Frühpirsch ist ein warmer Pullover oder eine Fleece-Jacke empfehlenswert. Trekkingstöcke haben sich als Gehhilfe bewährt und entlasten die Knie. Bitte beachten Sie die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden. Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthaltenVisumkosten (derzeit USD 50,-); fehlende Mahlzeiten, Getränke; Trinkgelder in Höhe von ca. USD 50,- bis USD 80,-; individuelle Ausflüge sowie Ausgaben persönlicher Art.
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