Karibuni KeniaReise Nr. 5763 Safari mit erfahrener, örtlicher, Deutsch sprechender Leitung Reiseverlauf:1. Tag AnreiseFlug mit Turkish Airlines von Frankfurt via Istanbul nach Nairobi. Abflug am Nachmittag. 2. Tag Ankunft in Nairobi - Fahrt nach Naivasha - Hell Gate-NationalparkFrüh am Morgen oder eher mitten in der Nacht kommen wir in Nairobi an. Wir werden abgeholt und ins Hotel gebracht. Hier können wir noch ein paar Stunden schlafen und gemütlich frühstücken. Schließlich fahren wir los in Richtung Naivasha, genauer zum Hells Gate-Nationalpark. Bei Naivasha gelangen wir zu einem Aussichtspunkt, von dem wir auf den gewaltigen Graben blicken, der hier in zwei Stufen abfällt. Der Hells Gate-Nationalpark ist mit knapp 69 qkm ein "Minischutzgebiet". Trotz seines "Westentaschenformats" bietet er einen guten Querschnitt durch Landschaft, Geologie, Flora und Fauna des Rift Valley. Zwei der markantesten vulkanischen Erscheinungen bestaunen wir - Fisher's Tower und Central Tower. Zu Fuß erkunden wir die Ol Njorwa-Schlucht. Die heißen Schwefelquellen im Park machen uns die vulkanische Vergangenheit der Region bewusst. Am späten Nachmittag fahren wir nach Narok und übernachten dort. Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 220km; Lodge [FMA] 3. Tag Mau ForestMit einem Picknick-Paket im Gepäck fahren wir sehr früh los in den Mau Forest. Die Angehörigen des Volkes der Ogiek sind die Ureinwohner des Mau Forest. Die Region gehört zu den "Fünf Wassertürmen" Kenias - Regionen, die das Land mit dem so wichtigen Wasser versorgen. Das 270.000 Hektar große Waldgebiet versorgt die tiefer liegenden Nationalparks wie die Maasai Mara und den Nakuru-Nationalpark mit Wasser. Die fortschreitende Abholzung gefährdet nicht nur das Waldgebiet in seiner Existenz, sondern führt auch zum Austrocknen der großen Flüsse wie Mara, Sondu, Mjoro und Ewaso Ng'iro, die wiederum die Rift-Valley-Seen wie Lake Nakuru, Lake Naivasha, Lake Elementaita und Lake Viktoria speisen. Die Ogiek sind seit Jahrhunderten Jäger und Sammler und haben sich auf wilden Honig spezialisiert. Früher kannten sie alle Pflanzen, besonders die Heilpflanzen. Sie achteten auf die Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts, indem sie aus der Natur nur das nahmen, was sie tatsächlich brauchten. Durch die Ansiedlung anderer Völker und die Einführung intensiven Ackerbaus wurden große Flächen gerodet. Die Regierung versucht mittlerweile, einige Völker umzusiedeln und dieses Gebiet mit der Hilfe der Ogiek wieder aufzuforsten und Abnehmer für den wilden Honig und die speziellen Heilkräuter zu finden. Wir besuchen eine Ogiek-Familie. Sie wird von einer privaten Organisation (REFUGE unter der Leitung von Dr. Mukaria) in ihren Bemühungen unterstützt. Ein Führer wandert mit uns durch den Urwald und wir lernen Pflanzen, Kräuter, Vögel und Primaten kennen. Vielleicht erspähen wir sogar Waldelefanten oder zumindest deren Spuren. Nach unserer Wanderung werden wir zu Tee und Fladenbrot eingeladen und können etwas wilden Honig kaufen. Dieses Öko-Systems ist von eminenter Wichtigkeit. Am Nachmittag fahren wir nach Elementaita. Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Lodge [FMA] 4. Tag Lake Nakuru-Nationalpark - ThikaWir brechen zu einer Pirschfahrt in den Lake Nakuru-Nationalpark auf. Nach den Erklärungen, die wir gestern erhalten haben, achten wir heute wesentlich mehr auf die Pflanzen und die Formationen der Natur. Dieser Nationalpark ist nicht groß; die Vielfalt der Tierwelt auf kleinem Raum ist faszinierend! Nashörner, Büffel, Antilopen, Giraffen, Löwen - mit Glück sehen wir all diese Tiere wirklich. Den See säumen rosa Flamingos und viele Pelikane. Nach der Pirschfahrt steuern wir zur Mittagspause eine Kaffeefarm an. Ein typisches Farmhaus im Kolonialstil erwartet uns, nach dem Essen können wir uns umschauen. Schließlich fahren wir weiter nach Thika. Unsere Lodge liegt in einem großen Garten mit einem "eigenen" Wasserfall, den wir nach dem Beziehen der Zimmer noch genauer anschauen. Fahrzeit: 4-4,5h; Lodge [FMA] 5. Tag Ol Doniyo SapukWir nehmen eine Lunchbox mit und fahren auf einer landschaftlich-reizvollen Strecke zunächst zum Aussichtspunkt "14 Falls". Der Chania-Fluss hat an dieser Stelle mehrere Wasserfälle gebildet. Schliesslich erreichen wir den Ausgangsort der Besteigung des Ol Doniyo Sapuk (2.146 m), ein buckliger Felsausläufer, der über der Athi-Ebene aufragt und durch den Dunst verschwommen, von Nairobi aus zu sehen ist. Die Kikuyu nennen ihn "den Berg der Büffel", die Maasai als "der große Berg". Es führt nur ein Weg zum Gipfel, von dem wir einen 360 Panorama-Blick über Athi-Fluss, die Ananasplantagen bei Thika und den schneebedeckten Gipfel von Mt. Kenya und Kilimanjaro bietet. Wieder am Fuße des Berges angelangt, fahren wir nach Machakos. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 740m; Abstieg: 740m; Lodge [FMA] 6. Tag Machakos - Besteigung des Kima Kimwe - Chyulu MountainsMachakos ist nicht nur eines der größten Verwaltungszentren der Ostprovinz, es ist auch ein für ostafrikanische Verhältnisse ausgesprochen hübscher und grüner Ort. Dennoch ist Machakos nahezu unbekannt, denn kaum jemand stattet dem nur 65 km von Nairobi entfernten Ort einen Besuch ab. Wir schon! Nach einer kleinen Runde durch die Stadt erwandern wir den Kima Kimwe, den Hausberg von Machakos. Von oben haben wir einen tollen Panorama-Blick. In der schönen Umgebung picknicken wir. Am Nachmittag fahren wir durch Ukambani, die Heimat des Akamba-Volkes. Auf dem Weg durch die Hügellandschaft besuchen wir eine kleine Farm, auf der verschiedene Früchte angebaut werden. Eine Famile erzählt uns über die Geschichte der Akamba. Die Strecke in die Chuly Mountains ist abwechslungsreich, am späten Nachmittag erreichen wir unser erstes Zeltcamp. Die erste afrikanische Nacht im Zelt ist immer etwas besonderes. Die Geräusche und die Gerüche sind viel intensiver. Gehzeit: 3-3,5h; Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Camping [FMA] 7. Tag Chyulu MountainsDie Chyulu Mountains bilden die Grenze zwischen dem Land der Akamba und dem Land der Maasai. Wir erklimmen die Hügelkette zunächst mit Allrad-Fahrzeugen und später zu Fuß. Die weite Berglandschaft ist vulkanischen Ursprungs und von bis zu 2.100 m hohen Gipfeln sowie von trockenem Gras und Akazien geprägt. Sobald wir die Kuppe der Hügelkette erreichen, sehen wir die Maasai-Ebene mit dem Amboseli-Nationalpark vor uns. Während der Trockenzeit nutzen die Maasai die Chyulu Mountains als Weideland für ihre Rinderherden. In Begleitung unserer Guides wandern wir auf schmalen Pfaden durch das hügelige Buschland. Je nach Jahreszeit sind hier Zebras, Giraffen, Büffel oder Eland-Antilopen anzutreffen. Auf und ab, durch wegloses Gelände, führt die Wanderung durch die friedliche Landschaft. Immer wieder haben wir Sicht auf den Kilimanjaro. Heute übernachten wir in einem einfachen Zeltlager. Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 40-50km; Aufstieg: 500m; Abstieg: 350m; Zelt [FMA] 8. Tag Chyulu Mountains - Tsavo West-NationalparkWir wandern bergab durch die Ebene und dann weiter über das trockene Land. Sollte es länger nicht geregnet haben, so wird dies ein staubiger und heißer Tag, an dem wir Einblick in den Alltag der Rinder- und Ziegenhirten. Wir treffen auf die Fahrzeuge, die uns nach einem leichten Mittagspicknick in den Tsavo West-Nationalpark bringen. Wir fahren durch Dörfer, durchqueren ein schwarzes Lavafeld und kommen schließlich zum Gate des Nationalparks. Auf dem Weg zu unserem festen Zeltcamp beobachten wir die Tiere. Der Tsavo ist bekannt für seine "roten" Elefanten - die Erde ist rot und wenn die Elefanten im Staub gebadet haben, sind sie rot. Giraffen, Zebras, Büffel, Antolopen und Impalas begegnen uns ganz bestimmt, um Löwen zu erspähen, dazu brauchen wir etwas Glück. Uner Zeltcamp hat ein eigenes Wasserloch, von der Terrasse unserer Zelte können wir die Warzenschweine beobachten, die zum Trinken mit den Vorderbeinen in die Knie gehen. Ein schönes Abendessen, ein letzter Drink am Lagerfeuer und dann neigt sich der ereignisreiche Tag dem Ende zu. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3-4h; Abstieg: 400m; Tented Camp [FMA] 9. Tag: Pirschfahrt und Sheitani TrailDer Tag beginnt früh: kurz vor Sonnenaufgang treffen wir uns zu einer schnellen Tasse Kaffee oder Tee und dann machen wir eine Frühpirsch. Die Erde riecht noch feucht vom Tau der Nacht, die Luft ist klar, die Antilopen knabbern an den kleinen Blättern der dornigen Sträucher - die Tierwelt erwacht. Nach dem Mittagessen fahren wir zum Sheitani, dem Teufel. Der Sheitani ist ein Vulkan, der an den Südhängen der Chyulu Range, aber innerhalb des Nationalparks liegt. Nach einer kurzen Auffahrt mit dem Auto beginnt der Wanderpfad, der zum vegetationslosen Krater hinaufführt. Dieser Platz ist von Mythen umrankt. Vielleicht ist ein Funken Wahrheit an den Geschichten von Menschen, die von der Lava "gefressen" wurden. Der letzte Ausbruch fand vor ca. 200 Jahren statt. Im Lavastrom gibt es ein Tunnelsystem von angeblich 13 km Länge, das erst 1975 entdeckt wurde. Wir erreichen es, indem wir dem Lavastrom vom Kraterrand aus bergab folgen. Im Schein der Taschenlampe gehen wir ein Stück in die Höhlen hinein. Gehzeit: 2h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Tented Camp [FMA] 10. Tag Tsavo West-Nationalpark - Mt. Ngulia (1.821 m)In Begleitung eines Rangers erwandern wir heute den Mt. Ngulia. Der Weg führt zunächst über zahllose Elefanten- und Büffelpfade im trockenen Buschland. In der oberen Region bewegen wir uns im immergünen Wald, denn der Berg zählt zu den niederschlagsreichsten Gebieten in Tsavo. Wir haben einen fantastischen Blick auf die gesamte Umgebung - ein traumhaftes Panorama. Am Nachmittag machen wir eine Pirschfahrt. Wir besuchen die Mzima Springs, eine grüne Oase in der trockenen und heißen Landschaft. Hier beobachten wir Hippos und vielleicht auch Krokodile, viele Tiere kommen hier zur Tränke. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir wieder zurück im Camp und genießen einen typisch afrikanischen Sundowner: ein kühles Bier, einen Gin-Tonic oder eine Dawa, die afrikanische Version des Caipirinha. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Tented Camp [FMA] 11. Tag Zurück nach NairobiWir können heute etwas länger schlafen und ausgiebig frühstücken, dann fahren wir zurück nach Nairobi. Unterwegs stoppen wir bei einem Souvenir-Shop. Nur bei diesen Shops besteht unterwegs die Möglichkeit, eine saubere Toilette zu finden; Sie müssen nicht unbedingt etwas kaufen - über einen kleinen Obulus oder den Kauf einer Flasche Cola freuen sich die Betreiber sehr. Am frühen Abend erreichen wir Nairobi. Wir kommen im Hotel an, können den Staub der langen Fahrt abduschen und treffen uns zum Abendessen. Wer möchte, kann sich noch etwas hinlegen; später am Abend oder besser mitten in der Nacht werden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht. . Fahrzeit: 5-6h; Fahrstrecke: 380km; Hotel [FMA] 12. Tag HeimreiseDer Abflug ist für ca. 3 Uhr geplant. Via Istanbul fliegen wir zurück nach Deutschland und kommen am Nachmittag dort an. Charakter der Tour und Anforderungen:Die Wanderungen im Hells Gate-Nationalpark und im Mau Forest setzen keinerlei technischen Kenntnisse voraus. Gleiches gilt für die Tageswanderungen in den Chyulu Hills, im Tsavo West und am Kazigau. Die reinen Gehzeiten liegen bei maximal 6,5 Stunden am Tag, was allerdings ein Mindestmaß an Kondition verlangt. Die Wanderung zum Kazigau führt durch dichten und feuchten Regenwald; dieses spezielle Klima sollten Sie vertragen. Der Weg ist steil und glitschig, daher müssen teilweise die Hände zu Hilfe genommen werden. Wer die Wanderung zum Kazigau nicht mitmachen möchte, kann den Tag im Rockside Camp verbringen. Halten Sie vor Reiseantritt bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Eine gute körperliche Verfassung und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese Reise. Während der Wanderungen nehmen Sie in Ihrem Tagesrucksack nur das Nötigste mit (Fotoapparat, Wasserflasche und Proviant). Profil:Etwas Kondition und Neugier, Freude am Wandern, an Tierbeobachtungen und außergewöhnlichen Begegnungen erwünscht. Wichtige Hinweise:Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass lokale Feiertage zu nicht vorhersehbaren Schließungen führen können. Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthalten
| So erreichen Sie uns:
Reisetermine
Abflughäfen
|




Frankfurt