Viertausender MarokkosReise Nr. 7007 11 Tage Trekking: Höhenwege, Täler, Berber-Dörfer und Gebirgssee Lac dIfni Reiseverlauf:1. Tag Anreise nach MarrakechNachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca. Bei Ankunft werden wir erwartet von unserem marokkanischem Bergführer und Busfahrer. Auf der gut ausgebauten Autobahn fahren wir in knapp drei Stunden nach Marrakech. Wir wohnen in einem Mittelklassehotel. Hotel in Marrakech 2. Tag Besichtigung von Marrakech und Fahrt zum Startpunkt des TrekkingsVormittags besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Das 77 m hohe Minarett der Koutoubia-Moschee gilt als Wahrzeichen der Stadt. Vom alten Stadttor Bab Agnaou ausgehend, besuchen wir die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerksläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfliesen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Unser Mittagessen nehmen wir in einem stilvollen Restaurant in der Medina ein. Nachmittags fahren wir mit einem Kleinbus ins Atlas-Gebirge hinein. Nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir das Dorf Arba Tighedouine (ca. 800 m). Wir treffen unsere Begleitmannschaft, d.h. die Mulitreiber mit ihren Mulis und unseren Koch. Unser Weg führt anfangs ein Stück auf einer Piste ins Zat-Tal hinein und dann auf einem Pfad entlang des rauschenden Gebirgsbachs zwischen steilen Schluchtwänden bis zu unserem Camp auf 1.150 m Höhe. Gehzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 3. Tag Weites Yagour-Plateau - das Land der SchäferNach dem Frühstück wandern wir los und verlassen das Zat-Tal kurz vor dem Dorf Ait Stimane. Mediterran anmutende Pflanzen wie Steineichen, aber auch Bergpalmen wachsen an den Hängen, auf denen wir bergauf gehen. Nach 3,5 Stunden prägt rote Erde sowohl die Umgebung als auch die kubischen Flachbauten des Dorfes Ouarzast (2.000 m), das den Beginn des weitläufigen Yagour-Plateaus markiert. Wir wandern über die Sommerweiden der Hirten, die hier in einfachen Steinhäuschen leben. Im Frühsommer strahlt die Hochebene saftig-grün, im Spätsommer leuchten die Gräser goldgelb vor den Bergen. Prähistorische Felsgravuren zeugen von einer sehr frühen Besiedlung: Spiralen und geometrische Muster könnten kultische Bedeutung gehabt haben. Wir steigen am Rand des Plateaus ein kleines Stück ab und erreichen unseren Lagerplatz (2.195 m) an einem kleinen Wasserlauf. Wer die Gegend noch etwas erkunden möchte, kann weiter abwärts kleine Wasserfälle entdecken. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1220m; Abstieg: 350m; Zelt [FMA] 4. Tag Zwischen Bergpalmen zum Ourika-TalWenn wir heute Morgen dem Tal folgen, wandern wir oberhalb einer tief eingeschnittenen Schlucht. Frühmorgens können wir sehen, wie die Schäfer die Tiere über Nacht in den bizarren Schluchtwänden in scheinbar unerreichbaren und durch Steine befestigten Nischen schützen. Erst bei Tagesanbruch und wenn kein Schakal mehr zu befürchten ist, werden die Schafe und Ziegen wieder auf die Weiden geführt. Nach etwa einer Stunde erreichen wir den Pass Tizi nIgrane (2.000 m), von dem aus ein teils steiler Abstieg durch von Bergpalmen üppig bewachsene Hänge folgt. Die hiesige Palmenart wird nicht sehr hoch und bildet schöne, fächerartige Blätter! Wir steigen bis ins Tal ab und überqueren bei einer Hängebrücke den Bach des Ourika-Tals. Der über eine Straße erreichbare Ort Setti Fatima ist ein beliebtes Ausflugs- und Pilgerziel. Wir folgen dem Tal noch eine halbe Stunde weiter bis zu unserem Campingplatz bei Walnussbäumen, am Eingang der Ait Boulmane-Schluchten (1.480 m). Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 900m; Zelt [FMA] 5. Tag Granitkugeln, Wasserplätschern und TerrassendörferSchon in der Morgendämmerung starten wir. Ausgerüstet mit Stirnlampen und Wassersandalen oder Turnschuhen wandern wir im erst breiten Bachbett, das dann zu einer immer engeren Schlucht wird. Zwischen unzähligen alten Walnussbäumen plätschert der Bach und wir queren ihn des Öfteren zwischen großen Granitfelsen. Mit etwas Glück können wir in dem idyllischen Tal die hier lebenden Berberaffen entdecken. Sie sind eher scheu, können aber in größeren Familien auftreten. Wir steigen wieder in unsere Bergschuhe und wandern aus dem Tal hinaus eine Stunde bergauf bis Tamatert (1.900 m). Riesige, mehrere Hundert Jahre alte und sehr gepflegte Terrassenfelder umgeben die Lehmhäuser des Dorfes. Der heutige Tag ist sehr intensiv und beschert uns vielfältige Eindrücke! Wir überqueren Bergpässe, rasten in einem großen, paradiesisch von Wasserläufen durchzogenen Wald aus Walnussbäumen und steigen zwischen knorrigen, alten Wacholderbäumen einen Serpentinenweg hinauf. Vom Tizi nAmanal (2.400 m) genießen wir den Rundblick in die abgelegene Bergwelt. Wir erahnen, was diese Lage für das tief unter uns liegende, von grünen Terrassenfeldern umgebene Dorf Amanzal bedeutet. Sehr einsam, fern jeglicher Straßen gelegen, hat es weder Strom noch Telefonanschluss. Wir begegnen Berberfamilien bei der Feldarbeit und werden neugierig betrachtet - Besucher sind eine willkommene Abwechslung. Immer einsamer wird es, wenn wir dem schönen Bachlauf stetig bergauf folgen. Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir unseren Lagerplatz bei Granitfelsen (2.550 m), am Fuß des Tizi nBoukchouch. Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1280m; Abstieg: 250m; Zelt [FMA] 6. Tag Gebirgspässe und FernblickEine knappe Stunde steigen wir morgens bergauf bis zum Pass Tizi nBoukchoud (2.976 m) und nach einem kleinen Zwischenabstieg zum zweiten Pass Tizi nTaroutourte (3.080 m). Belohnt werden wir für unsere Mühe mit einer fantastischen Aussicht in die umliegende Bergwelt des zentralen Hohen Atlas. Von diesem Pass aus ist der Toubkal (4.167 m) sehr schön und deutlich zu sehen. Der Jebel Iferouane zeigt sich leider noch nicht, da er noch durch davor stehende große Berge verdeckt wird. Durch eine sehr karge Landschaft steigen wir auf einem Geröllpfad in ständigem Zickzack bergab. Mittags erreichen wir eine Gegend mit mehr Grün, unser Wanderweg führt durch kleine Dörfer, Terrassenfelder und die Weiden der Schäfer. Einziges Transportmittel in dieser Region sind Esel oder Mulis. Wer seine Familie im Nachbardorf besuchen möchte, geht zu Fuß oder reitet. Jeder Besuch eines Marktes bedeutet für die Menschen in diesem Teil des Hohen Atlas eine längere Reise. Je nach Bedingungen werden wir heute noch ein Stück bergauf steigen. Das geplante Camp auf etwa 2.900 m Höhe ist zwar klein und etwas staubig, aber im Hinblick auf die morgige, lange Etappe geeignet, um bereits heute etwas an Höhe zu gewinnen. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA] 7. Tag Jebel Iferouane (4.001 m) - einsamer ViertausenderWir beginnen sehr früh mit dem Aufstieg zu unserem ersten Viertausender. Im Morgenlicht erreichen wir den Pass Tizi Tougrou Oudad (3.260 m). Kissenförmige Pflanzen und viele kleinwüchsige Disteln haben hier Fuß gefasst. Der folgende, teils weglose Aufstieg führt meist über Blockgestein und ist daher gut zu gehen. Kleinere Vorgipfel liegen am Weg, bis wir schließlich nach etwa 4 Stunden den Jebel Iferouane erreichen. Er ist der Hauptgipfel des unter uns liegenden Massivs des Adrar nDern. Wir haben einen großartigen Rundumblick, der bis zum Toubkal-Massiv und zum Südlichen Atlas mit dem Siroua-Massiv reicht. Beim Abstieg verlieren wir schnell an Höhe, da teilweise ein lustiges Gleiten über einen Hang voll kleinster Geröllsteinchen möglich ist. Wir wandern durch eine karge Mondlandschaft mit kunterbunten Berghängen, deren Farben zwischen Orange, Lila, Feuerrot und Ocker wechseln, als hätte ein Töpferofen lauter gebrannte Steinchen mit verschiedenfarbigen Glasuren ausgeworfen. Nach einer Mittagsrast - heute gibt es ein Picknick - wandern wir durch ein Tal bergab. Mannshohe Disteln mit violetten Blüten säumen das Bachbett. Nach etwa 3 Stunden Gehzeit vom Gipfel aus erreichen wir unser Lager (2.950 m) bei einer Wiese mit einem Bächlein. Für den Rest des Nachmittags können wir uns erholen. (Hinweis: Für diejenigen, die heute nicht auf den Gipfel wollen, sondern lieber mit den Mulitreibern den direkten Weg zum Camp nehmen möchten, beträgt die Gehzeit etwa 4 Stunden). Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 1100m; Zelt [FMA] 8. Tag Grüne Täler in wüstenhafter LandschaftVon unserem Lager gehen wir morgens etwa 30 Minuten bergauf zum Aourai-Pass (3.050 m). Danach wandern wir über eher karge, kuppelförmige Berge in leichtem Auf und Ab weiter. Der eher steinige Boden ist mit Blütenpflanzen übersät, die sich den ariden klimatischen Bedingungen angepasst haben. Wie kleine Polsterkissen wachsen die unscheinbaren Pflanzen und tragen selbst im Spätsommer noch viele, kleine Blüten oder sternförmige Distelblüten. Beim Wandern schweift der Blick über die weite, wüstenartige Landschaft hinunter in die Täler, durch die sich, wie ein grünes Band, die Terrassengärten der Dörfer ziehen. Nach etwa 4 Stunden erreichen wir das ursprüngliche, kleine Dorf Amsouzart (1.740 m). Am Dorfplatz befindet sich unsere Herberge, ein einfaches, aber sauberes Berberhaus, in dem wir übernachten und heiß duschen können. Ibrahim, der sympathische Besitzer, betreibt auch das Dorf-Café unter dem alten Baum und wir können den Nachmittag bei einem herrlichen Kaffee oder frisch gepressten Orangensaft verbringen und uns erholen. Hinweis: Die Herberge wird nur durch eine kleine Solaranlage mit Strom versorgt und es kann auch einmal zu Ausfällen kommen. Daher bitte nicht damit rechnen, dass Sie ggf. Batterien aufladen können. Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 1350m; Unterkunft in Berberhaus (Matratzenlager, DU/WC) [FMA] 9. Tag Zum Hochgebirgssee Lac dIfniHeute wandern wir durch verschiedene Dörfer, sehen schöne, kleine Moscheen, Lehmbauhäuser und vom grünen Hang herunterplätschernde Wasserfälle (nur im Frühjahr). Dann wird das Gelände immer steiniger. Wir wandern bergauf zu einem 2.400 m hohen Pass und befinden uns bereits in der sehr weitläufigen Schutzzone des Toubkal National Parks. Vom Pass aus erblicken wir schon den smaragdgrünen Lac dIfni, der in eine bizarre Hochgebirgsszenerie eingebettet ist. Unser Weg führt uns um sein Ufer herum bis zu unserem Zeltlager (2.300 m) direkt am See. Am Nachmittag können wir uns erholen und die wechselnden Lichtstimmungen inmitten schönster Natur genießen. (Hinweis: Bitte keinesfalls Sonnenmilch oder Seife mit dem Wasser des Sees in Berührung bringen!) Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA] 10. Tag Ins Herzstück des Toubkal National ParksBei beginnender Morgendämmerung machen wir uns auf den Weg weg vom See und aufwärts durch die Ouanoums-Schlucht bis zum Pass Tizi nOuanoums (3.684 m), den wir nach etwa fünf Stunden erreichen. Nun haben wir eine fantastische Aussicht auf das zurückliegende Trekkinggebiet sowie auf den Ifni-See einerseits und die Viertausender der Toubkal-Region andererseits. Insgesamt gibt es im Hohen Atlas neun Viertausender. Auf einem steilen Serpentinenweg steigen wir ab und erreichen das Hochtal, das uns schließlich zum Toubkal Base Camp (3.200 m) führt. Wir zelten zwei Nächte unweit der Neltner-Hütte. Diese ist zwar sehr spartanisch und oft überfüllt, aber wir haben die Möglichkeit, die dortigen Sanitäranlagen zu nutzen und heiß zu duschen. Gehzeit: 6,5-7h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA] 11. Tag Besteigung des Toubkal (4.167 m)Sehr früh am Morgen beginnt der Aufstieg zu unserem zweiten Viertausender, dem höchsten Berg Nordafrikas, Jebel Toubkal. Obwohl die Besteigung technisch keine besonderen Schwierigkeiten aufweist, benötigen wir vor allem Ausdauer und Trittsichereit. Im Frühsommer können vereinzelt noch Schneefelder liegen, die aber in der Regel gut zu begehen sind (im Juni ggf. Grödeln mitnehmen!). Der Lohn für unsere Mühe ist die Aussicht auf das gesamte Toubkal- und das Siroua-Massiv. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis Marrakech. Zu einem späten Mittagessen sind wir wieder am Toubkal Base Camp und werden von unserem Trekkingkoch verwöhnt. Der Nachmittag dient der Erholung. (Heute ggf. Müsliriegel o.Ä. für die Wanderung mitnehmen!) Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA] 12. Tag Dritter Viertausender Timzguida nOuanakrim und Abstieg nach AremdHeute gibt es mehrere Optionen - je nach Wunsch und Gipfelambition! Für Wanderer mit sehr guter Kondition und sehr gutem Durchhaltevermögen ist das volle folgende Programm (A+B+C) machbar. Sie können sich vormittags alternativ auch ausruhen und nur den Abstieg (C) wählen, oder die Kombination aus A+C planen. (A) Noch bei Dunkelheit oder im ersten Morgenlicht steigen wir talaufwärts und erreichen nach etwa 1,5 bis 2 Stunden den Pass Tizi nOugane (3.735 m). Von dort bietet sich eine recht gute Aussicht auf beide Seiten der Täler und vor allem in die südlichen Bergregionen sowie in Richtung Siroua-Massiv. --> Wer nur bis hierher mitgehen möchte, kann vom Pass aus den Weg zurück zum Camp wählen (dann beträgt die Gehzeit Camp - Pass Tizi nOuganae - Camp ca. 3,5 Stunden hin und zurück). (B) Zwischen verschiedenförmigen, bizarren Felsspitzen gehen wir hinauf. Der Berg flacht dann etwas ab, seine Form erinnert an eine große Kuppel. Der Boden ist komplett mit bläulich-metallisch glänzendem Gestein übersät (ähnlich dem Wüstenlack) - eine Reaktion auf die ständige, intensive Sonneneinstrahlung. Der Gipfel des Timzguida nOuanakrim (4.088 m) wird wenig begangen, da er "nur" ein Viertausender in der Nachbarschaft des viel berühmteren Toubkal ist. Wir finden aber, dass gerade dieser Gipfel wegen der Einsamkeit, der abwechslungsreichen Route und wegen des herrlichen Fernblicks sehr reizvoll ist. Für die Gipfelbesteigung ist erst ein steiler Aufstieg durch Blockgestein und etwas Geröll zu bewältigen. Sicherungstechnik ist nicht notwendig, es gilt jedoch, trittsicher zu sein, ab und zu etwas zu kraxeln und die Hände am Fels mal zu Hilfe zu nehmen. --> Wer den Gipfel besteigt, kann vom Camp bis zum Gipfel und zurück mit ca. 5,5 Stunden reiner Gehzeit rechnen. Höhendifferenz Camp - Gipfel und zurück im Auf- bzw. Abstieg 900 m. Zurück im Camp, werden wir von unserem Koch bereits mit einem warmen, stärkenden Mittagessen erwartet. Wir ruhen uns etwas aus und sind bald wieder fit für den vor uns liegenden Abstieg. (C) Wir verlassen das Toubkal Base Camp und wandern auf einem sehr gut begehbaren, meist breiten Weg das Tal hinunter. Heute Nachmittag bewältigen wir zwar eine Höhendifferenz von 1.280 m bis Aremd, jedoch es geht stetig und gemäßigt auf gutem Weg bergab. Die Aussicht auf die heutige Unterkunft in einem Berberhaus mit heißer Dusche und einer sehr schönen Terrasse lohnt die Anstrengung. --> Gehzeit für Abstieg ab Camp bis Aremd ca. 4 Stunden, Höhendifferenz vom Camp bis Aremd im Abstieg 1.280 m. Gehzeit ab Camp für Variante A+B+C 9 - 10 Stunden, Höhendifferenz im Aufstieg 900 m, im Abstieg 2.200 m. Übernachtung im Berberhaus (Mehrbettzimmer, DU/WC) [FMA] 13. Tag Rückkehr nach MarrakechNur noch eine knappe Stunde wandern wir leicht bergab bis zum Ort Imlil, dem Bergsteiger-Mekka Marokkos. Hier steigen wir in unseren Kleinbus, der uns in knapp 2 Stunden zurück nach Marrakech bringt. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant können wir in der Medina die Gassen der weitläufigen, überdachten Souks, des größten Marktes von Marokko, in Eigenregie durchstreifen und in das bunte Treiben auf dem Hauptplatz, dem Djemaa el Fna, eintauchen. Hier erwarten uns Gaukler, Schlangenbeschwörer und Märchenerzähler. Die Atmosphäre und das Geschehen sind einzigartig auf der Welt und wurden von der UNESCO zum oralen Weltkulturerbe erklärt. Am Abend treffen wir uns in der Medina und werden in einem stilvollen Restaurant speisen. Gehzeit: 1h; Abstieg: 200m; Hotel [FMA] 14. Tag Flug nach FrankfurtFrühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück nach Frankfurt. Am frühen Nachmittag Ankunft in Deutschland. Verlängerungspaket 3 Tage (2 Nächte Essaouira und 1 Nacht Marrakech) Auf Wunsch buchen wir Ihnen gerne folgende Verlängerung im Anschluss an Ihre Reise. Tag 1: (Abflug der Gruppe), morgens per Taxi (ca. 3,- ) zum Supratours Busbahnhof Marrakech, Fahrt (ca. 15 p.P.) im komfortablen Überlandbus in ca. 3 Std. nach Essaouira, dort Unterkunft in einem Riad, mitten in der Altstadt. [F] Tag 2: Tag zur freien Verfügung in Essaouira, Zeit für den Strand, die Medina, den Hafen und das Fort. [F] Tag 3: morgens zum Supratours Busbahnhof und Fahrt nach Marrakech; Taxi zur Unterkunft (z.B. Riad direkt in der Altstadt oder Gruppenhotel in der Neustadt); Rest des Tages frei. .[F] Tag 4: Organisierter Transfer zum Flughafen und Rückflug*** von Marrakech über Casablanca nach Frankfurt, Ankunft nachmittags. [-] Circa-Preis pro Person (vorbehaltlich Verfügbarkeit bei Unterkunft und Flug): 120 im Doppelzimmer (bis 140 in Hochsaison) 170 im Einzelzimmer (bis 190 in Hochsaison) Inklusive Hotelübernachtung mit Frühstück sowie Flughafen-Transfer vor dem Rückflug. Transfers zum Busbahnhof bzw. mit dem Bus in Eigenregie, Ticket vor Ort zu kaufen, Fahrplaninfos unter http://www.oncf.ma/Pages/Accueil.aspx ***Fluginfo: Rückflüge Marrakech-Casablanca-Frankfurt sind täglich buchbar. Es gibt außérdem Flüge Marrakech-Casablanca-München an den Flugtagen Dienstag und Samstag sowie Direktflüge Marrakech-München ausschließlich jeweils am Donnerstag und Montag (vorbehaltlich Änderungen). Bei Buchung der Reise ohne Verlängerung können wir für Sie beim Hinflug den Flug München -Casablanca anfragen, aber beim Rückflug geht leider nur nach Frankfurt. Kombis sind möglich. ***Hinweis: Sollte durch einen geänderten Flugwunsch der Gruppentransfer nicht nutzbar sein, gehen ggf. notwendige extra Transfers auf eigene Kosten. Charakter der Tour und Anforderungen:Während des Trekkings wandern Sie an den meisten Tagen zwischen 5 und 7 Stunden reiner Gehzeit, einmal etwa 8 Stunden. An Tag 12 sind es inklusive Gipfel etwa 9-10 Stunden, gut auf den langen Tag verteilt und mit einer ausgiebigen Mittagspause. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit zu wählen und können an Tag 12 einen Teil des Programms auslassen (siehe Tagesbeschreibung). Profil:Vielfältige, wenig begangene Trekkingroute. Ausdauer und Trittsicherheit notwendig, im Gipfelbereich ist die Zuhilfenahme der Hände und leichtes Kraxeln nötig. Wichtige Hinweise:Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Im Reisepreis enthalten
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