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Madagaskar - Auf den Spuren der Lemuren

  • Madagaskar
  • Wandern

Reise Nr. 5259

Trekkingreise mit Gipfelmöglichkeit einzigartige Route
Überschreitung des Andringitra-Gebirges und Trekking im Isalo-Nationalpark
Besteigung des Pic Boby (2.658 m)
Tierbeobachtungen in den Wäldern von Périnet
Bootsfahrt auf dem Kanal de Pangalanes und Besuch des Lemurenreservats
Zahlreiche Begegnungen mit Lemuren, den Waldgeistern" Madagaskars

Glotz, glotz, glotz. Kullerrund sind ihre großen Augen. Keiner guckt so durchdringend und gleichzeitig so treuherzig wie die Lemuren. Plüschig-kuschelig fühlen sich alle an. Wenn es in den Wäldern pocht, ist es der Aye-Aye, auch Fingertier genannt. Er klopft an die Baumstämme, presst dann seine langen Fledermausohren an die Rinde und ortet so Maden und Larven. Der Aye-Aye sieht aus wie ein kleines Teufelchen. Ganz anders die Indris, die größte Lemurenart. Sie ähneln Teddybären.
Sportliche Höhepunkte der Reise sind die Besteigung des 2.658 m hohen Pic Boby und die Überschreitung des Andringitra-Gebirges. An einem durch Erosion geschliffenen Wasserbecken liegt der Campingplatz im Isalo-Nationalpark. Zwischen Felsgrotten und tiefen Schluchten führt der Weg ins Tal der Affen; die Kattas hangeln sich morgens an den steilen Wänden hinunter, um zu trinken.
Lust auf Kultur? Madagaskar wurde vom Westen her von afrikanischen Völkern, vom Osten her von asiatischen besiedelt. Entdecken Sie die Ahnenkultstätten und den Königspalast von Ambohimanga. Schauen Sie also vorbei, die Lemuren warten schon.
Glotz, glotz, glotz. Kullerrund sind ihre großen Augen. Keiner guckt so durchdringend und gleichzeitig so treuherzig wie die Lemuren. Plüschig-kuschelig fühlen sich alle an. Ansonsten sind die Unterschiede zwischen all den Halbaffen, die nur auf Madagaskar und sonst nirgends heimisch sind, recht groß. Wenn es in den Wäldern pocht, ist es der Aye-Aye, auch Fingertier genannt. Er klopft an die Baumstämme, presst dann seine langen Fledermausohren an die Rinde und ortet so Maden und Larven. Schnell ist ein Loch gemacht. Mit seinem extrem langen Mittelfinger angelt er die Beute heraus. Der Aye-Aye sieht aus wie ein kleines Teufelchen. Ganz anders die Indris, die größte Lemurenart. Sie ähneln Teddybären. Ihr Gekeife am Morgen aber, wenn sie lautstark ihre Reviergrenzen abstecken, ist alles andere als niedlich.
Sportliche Höhepunkte der Reise sind die Besteigung des 2.658 m hohen Pic Boby und die Überschreitung des Andringitra-Gebirges. Je tiefer die Sonne sinkt, desto näher kommen Sie dem Campingplatz. Endlich duschen! Während das Wasser rieselt, überlegen Sie, mit welchem Drink Sie sich an der Bar belohnen. Wer Lust hat, kann den Chamäleonberg besteigen und sich dabei wieder von Lemuren, diesmal den Kattas, hypnotisieren" lassen. An einem durch Erosion geschliffenen Wasserbecken liegt der Campingplatz im Isalo-Nationalpark. Zwischen Felsgrotten und tiefen Schluchten führt der Weg ins Tal der Affen; die Kattas hangeln sich morgens an den steilen Wänden hinunter, um zu trinken.
Lust auf Kultur? Madagaskar wurde vom Westen her von afrikanischen Völkern, vom Osten her von asiatischen besiedelt. Entdecken Sie die Ahnenkultstätten und den Königspalast von Ambohimanga. Schauen Sie also vorbei, die Lemuren warten schon.

Madagaskar - Auf den Spuren der LemurenMadagaskar - Auf den Spuren der Lemuren

Reiseverlauf:

1. Tag Anreise nach Madagaskar

Linienflug mit Air France von Deutschland nach Antananarivo und Ankunft am späten Abend. Wir werden am Flughafen abgeholt und in unser Hotel gebracht. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gregoire Hotel (oder ähnlich)

2. Tag Antananarivo

Nach dem Frühstück im Hotel informiert uns der Reiseleiter über die wichtigsten Dinge, die wir wissen sollten. Anschließend machen wir uns auf zur Stadtbesichtigung. Übernachtung im Gregoire Hotel (oder ähnlich)

3. Tag Antananarivo - Andasibé - Manambato

Nach dem Frühstück brechen wir auf und fahren Richtung Osten und erreichen Andasibé. Unterwegs besuchen wir ein privates Chamäleon- und Reptilienreservat. Weiterfahrt zum Rasoabe-See am Kanal von Pangalanes und mit Booten zu unserer Unterkunft. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 240km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Palmarium Lodge (oder ähnlich) [FA]

4. Tag Akanin'ny Nofy

Am Vormittag besuchen wir das Lemurenreservat von Palmarium. Der Nachmittag am See steht zur freien Verfügung. Hier können wir z. B. zum Baden gehen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Palmarium Lodge (oder ähnlich) [FA]

5. Tag Akanin'ny Nofy - Andasibé

Am Morgen fahren wir mit dem Boot gemütlich zurück nach Manambato und steigen hier wieder auf die Autos um. Eine abwechslungsreiche Fahrt liegt vor uns. Wir besuchen das private Reservat von Périnet: Eine kleine Insel, auf der drei verschiedene Lemurenarten den Wald "unsicher machen". Mit etwas Glück erleben wir während einer Nachtexkursion den nachtaktiven Wieselmaki, der mittlerweile leider nur noch sehr selten zu sehen ist. Aufgrund seiner Eigenart auf jeden Fall erwähnenswert ist das Aye-Aye, auch Fingertier genannt. Dieser seltsamste aller Lemuren hat eine ganz besondere Methode, Futter zu finden: Er klopft mit seinen langen Fingern an den Baumstamm und drückt dabei seine riesigen Fledermausohren fest an die Rinde. So ortet er die Maden und Larven im Stamm, nagt dann ein Loch in die Rinde und holt sich das Kleingetier mit seinem extrem dünnen Mittelfinger heraus. Die Madagassen fürchten das dunkle, skurrile Tier als den personifizierten Teufel, weswegen es vor einigen Jahren von der Ausrottung bedroht war. Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 120km; Übernachtung in Feonny Ala Bungalows. (oder ähnlich) [FA]

6. Tag Andasibé - Antananarivo

Im Reservat von Périnet lebt auch das Indri, mit circa 70 cm Sitzhöhe die größte Lemurenart. Das Indri mit seinem bärenähnlichen Aussehen hat, anders als alle anderen Lemuren, nur einen kurzen Stummelschwanz. Jeden Morgen hallt durch den Regenwald ein großes Geschrei, wenn sich die Indri-Sippen untereinander wegen der Reviergrenzen verständigen. Es ist Zeit für eine weitere Exkursion in den Regenwald. Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Antananarivo. Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 150km; Übernachtung im Gregoire Hotel (oder ähnlich) [FA]

7. Tag Antananarivo - Antsirabé - Ambositra

Eine lange, aber landschaftlich sehr abwechslungsreiche Fahrtstrecke durch das Hochland steht heute an. Unser Hotel liegt im Zentrum der hübschen und ruhigen Stadt, so dass wir am Nachmittag noch einen Gang durch die Stadt machen können. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 260km; Übernachtung im Artisan Hotel (oder ähnlich) [FA]

8. Tag Ambositra - Ambalavao

Früh morgens fahren wir via Fianarantsoa nach Ambalavao, der Hauptstadt des Batsileo-Volkes. Wir besichtigen einen Handwerksbetrieb, in dem Antaimoro-Papier hergestellt wird. Vermutlich ist das Volk der Antaimoro ("die an der Küste leben") im 12. Jahrhundert aus einem arabischen Land eingewandert. Ihre Sprache, das Sorabé erinnert an Arabisch und sie bekennen sich zum Islam. Auf kunstvoll gefertigtem Papier sind Ihre Geschichte, Gesetze und Bräuche sowie Kenntnisse über Astrologie, Handlesekunst und Mathematik festgehalten. In das handgeschöpfte Papier aus Rinde werden im Laufe des Verarbeitungsprozesses getrocknete Blumen eingestreut. Deshalb besteht der Betrieb, den wir besuchen auch mehr aus Blumenbeeten, als aus Gebäuden. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im les Bougainvillees Hotel (oder ähnlich) [FA]

9. Tag Ambalavao - Sendrisoa - Antanifotsy

Früh besuchen wir die ringelschwänzigen Kattas, die im kleinen Reservat Anja angesiedelt wurden, und hoffen, sie noch beim morgendlichen Sonnenbad zu erwischen. Auf relativ guter Piste fahren wir anschließend ins Bergdorf Sendrisoa. Im Hintergrund erhebt sich das Andringitra-Gebirge, ein Bergmassiv aus Granitstein mit eindrucksvollen Felsformationen und vorwiegend endemischen Pflanzen. Vorbei an den Reisterrassen der Betsileo wandern wir auf einem breiten Schotterweg bis nach Antanifotsy, wo wir in einer einfachen Berghütte übernachten. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 25km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 150m; Übernachtung in einer Berghütte [FA]

10. Tag Antanifotsy - Andringitra-Massiv-Plateau - Andriampotsy

Wir wandern auf das Plateau des Andringritra-Massivs. Diese Hochebene (2.021 m) ist von Graslandschaft und halbtrockenem Busch geprägt. Die Einheimischen lassen ihre Tiere hier weiden. Die Landschaft ist sanft hügelig und die hoch aufragenden Granitfelsen sind ein herrliches Fotomotiv. Im Winter von Ende Mai bis Mitte August kann es in der Nacht recht kalt werden, bis circa 5C. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 320m; Abstieg: 320m; Zeltübernachtung [FMA]

11. Tag Besteigung des Pic Boby - Antanifotsy

Heute besteigen wir den Pic Bob, mit 2.658 m der höchste Gipfel im Andringitra-Massiv. Für Auf- und Abstieg nehmen wir den gleichen, nicht schwierigen Weg und kehren dann nach Antanifotsy zurück. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 1000m; Übernachtung in einer Berghütte [FMA]

12. Tag Antanifotsy - Überschreitung des Andringitra-Massivs

Im Dorf Antanifotsy beginnt die Überschreitung des Andringitra-Massivs: Auf breiten Wegen, leicht ansteigend, immer auf den Gebirgskamm zu, gelangen wir ins typische Bergdorf Mahasoa. Von dort gehen wir steiler aufwärts und während der letzten Stunde vor dem Pass zieht die Steigung noch einmal richtig an, bevor wir nach circa 3 - 4 Stunden den Sattel auf 1.800 m Höhe erreichen und über das gesamte Gebirge blicken. Der Sattel bildet eine Klimascheide, gut zu erkennen an der Vegetation, die sich innerhalb weniger Meter verändert. Wasserspeichernde Sukkulenten, Orchideen und Palmen säumen unseren Weg beim Abstieg von der kühlen Bergregion in die wärmere, südliche Zone bis Andasy (circa 2 Stunden). Die landschaftlich außergewöhnliche Tour führt auf flacher Strecke weiter bis zum Catta Camp (2,5 Stunden) am Fuß des Tsaranoro-Felsens, einem Campingplatz mit Dusche, WC, Restaurant und Bar. Gehzeit: 7-9h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 900m; Zeltübernachtung im Camp Catta (oder ähnlich) [FMA]

13. Tag Tsaranoro - Galerinewald - Chamäleonberg

Wer noch Lust und Kraft hat, kann heute in einer ca. 4-stündigen Wanderung den Chamäleonberg besteigen. Zunächst führt uns der Weg durch den Trockenwald von Tsaranoro, wo weitere Lemurenarten wie die Kattas zu Hause sind. Anschließend geht es stetig Bergauf bis zum Gipfel des Chamäleonbergs. Oben angekommen, werden wir vom 360C Panorama belohnt. Wir haben einen herrlichen Blick über das Tal und die Landschaft der Gegend, die von Granittürmen gezeichnet ist. Wer heute aber lieber etwas entspannen möchte, kann den Tag auch gemütlich im Camp verbringen. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zeltübernachtung im Camp Catta (oder ähnlich) [FMA]

14. Tag Andringitra-Massiv - Vohitsaoka - Ihosy - Ranohira

Wir wandern talauswärts nach Vohitsaoka (circa 2,5 Stunden), werden abgeholt und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe empor. Im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, wir passieren das "Tor des Südens". Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner - wir kommen ins Land der Bara, der Hirten und Halbnomaden. In Mythologie und Alltag spielt das Zeburind eine wichtige Rolle; das Ansehen jedes Mannes ist von der Größe seiner Herde abhängig. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden, bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira ankommen. Gehzeit: 2,5-3h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Motel de lISalo (oder ähnlich) [FA]

15. Tag Ranohira - Isalo-Nationalpark

Im Isalo-Nationalpark wandern wir auf das Isalo-Sandsteinmassiv zum Campingplatz am "Piscine Naturelle", einem natürlichen Wasserbecken (circa 1,5 Stunden). Das 514 m bis 1.268 m hohe Isalo-Massiv wurde durch Erdbewegungen aufgeschoben, Erosion hat aus dem Sandstein eine zerklüftete Gebirgslandschaft mit tiefen Schluchten, bizarren Felsformationen und ausgewaschenen Grotten geformt. Das Gebiet des Nationalparks umfasst mit den umliegenden Savannen und Waldgebieten insgesamt eine Fläche von 81.540 Hektar. Zur tropischen Vegetation zählen u. a. die bei uns als Zimmerpflanze bekannte Madagaskar-Palme oder verschiedene Pachypodien, dem Oleander verwandte Pflanzen. Der Pachypodium rosulatum beispielsweise sieht aus wie ein grauer, bauchiger Krug, aus dem vereinzelte Äste mit spärlichen Blättern herauswachsen - dazwischen gelbe Blüten an einem langen Stiel. Im Park leben verschiedene Lemurenarten wie der Katta und der weiße Sifaka. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Zeltübernachtung [FMA]

16. Tag Isalo-Nationalpark

Unsere heutige Wanderung verläuft über das Hochplateau. Immer wieder steigt man in kleine Schluchten ab und an der anderen Seite wieder hinauf, bis auf den Gipfel des Belohamena I'salo. Der Weg ist nicht schwierig, allerdings kann es sehr heiß werden; die über das Plateau verstreuten Maulbeerbäume spenden nur wenig Schatten. Nach einer Mittagsrast auf dem Gipfel steigen wir steil in den Galerienwald einer Schlucht ab. Die Madagassen nennen diesen Ort "das Tal der Affen" (Canyon de Singes), weil sich hier die Lemuren (Kattas) morgens an den steilen Felswänden herablassen, um zu trinken. Aus dem Canyon hinaus bis zu einem Parkplatz sind wir eine weitere Stunde unterwegs. Es folgt ein kurzer Transfer bis zum Parkplatz Namaza. Von dort gehen wir 20 Minuten bis zu unserem Camp am Ufer des Malio-Baches. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Zeltübernachtung [FMA]

17. Tag Ranohira - Tuléar - Ifaty

Heute fahren wir durch Savanennlandschaft vorbei an den ersten Baobabs bis in der Ferne der Kanal von Mocambique auftaucht. Wir erreichen Tuléar. Entlang der Strecke befinden sich einige Gräber der Mahafaly. Die 10 bis 15 Meter langen Steinbauten sind mit Malereien und Ornamenten verziert. Bitte beachten Sie, dass die Gräber heilige Stätten sind - Fotografieren ist hier absolut nicht möglich! In Tuléar angekommen lassen wir uns ein bisschen durch die Stadt treiben und unternehmen einen Spaziergang durch den botanischen Garten Arboretum. Wir fahren noch ein Stück weiter und erreichen den Badeort Ifaty. Fahrzeit: 2h; Übernachtung in Strandbungalows im Le Paradisier oder Nautilus [F]

18. Tag Itafy

Freizeit! Wer gerne zum Baden gehen möchte: Unser Hotel am herrlichen Sandstrand. Es besteht die Möglichkeit zu Schnorcheln und zu Tauchen. Übernachtung in Strandbungalows im Le Paradisier oder Nautilus [F]

19. Tag Flug Tuléar - Antananarivo

Gegen Vormittag fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Antanananrivo. Dort angekommen unternehmen wir einen Ausflug zum Königspalast von Ambohimanga. Zum Frischmachen vor dem Heimflug steht uns ein Tageszimmer im Hotel zur Verfügung. Am späten Abend Abreisetransfer zum Flughafen. [F]

20. Tag Heimreise und Ankunft in Deutschland

In der Nacht Rückflug über Paris nach Deutschland.

Charakter der Tour und Anforderungen:

Die Wanderungen mit Tagesetappen von durchschnittlich 4 bis 7 Stunden sind stellenweise anspruchsvoll. Da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, sollten Sie trittsicher und etwas schwindelfrei sein. Wege sind zwar vorhanden, Wandererfahrung ist aber nötig.
Die längste und schwierigste Etappe ist die Überschreitung des Andringitra-Massivs, ein Tag, an dem Sie mindestens 7, eventuell bis zu 9 Stunden auf den Beinen sind. Diese Tour entspricht einem mittelschweren Trekking (etwa Schwierigkeitsgrad III), dafür sollten Sie ein geübter Wanderer mit guter Kondition sein, vor allem der Abstieg ist sehr lang, steil und führt teilweise über glatte Felsen.
Das Trekking im Isalo-Gebiet führt über ein Hochplateau, durch Schluchten und über steinige Pfade. Auf dem Massiv kann es, besonders im Oktober, sehr warm werden.
Während des 5-tägigen Trekkings im Andringitra-Massiv und im Isalo-Gebiet tragen Sie Ihren Rucksack mit Wechselkleidung, Wasserflasche und Fotoausrüstung selbst. Das Hauptgepäck bleibt im Hotel oder im Bus und wird jeweils für die einzelnen Reiseabschnitte umgepackt. Sie nehmen also nur das Gepäck mit, das Sie während dieser Tage unbedingt benötigen. Schlafsack, Campingausrüstung sowie Verpflegung werden von der Begleitmannschaft übernommen.
Die Überlandfahrten auf teils unbefestigten Straßen und Pisten erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen. Mittlerweile wurde die Hauptstraße zwischen Antananarivo und Tuléar restauriert und ist für afrikanische Verhältnisse eine gute Straße - die Strecken abseits der Hauptstraße sind aber nach wie vor voll von Schlaglöchern und Steinen und dementsprechend anstrengend und zeitraubend. Für Personen mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet.
Sie übernachten in größeren Orten in einfachen Hotels sowie während des Trekkings in Zwei-Personen-Zelten.
Anpassungsvermögen an einfache Verhältnisse, Teamgeist und Mithilfe beim Lagerleben (Zeltaufbau, Abspülen, Essenszubereitung usw.) wird von allen TeilnehmerInnen erwartet. Da für das Hauser-Team die Sozialverträglichkeit der einzelnen Reisen große Bedeutung hat, wird bei allen Mitreisenden Respekt und Toleranz fremden Menschen und deren Lebensweise gegenüber vorausgesetzt. Bitte fragen Sie um Erlaubnis, wenn Sie Personen fotografieren möchten.
Wir bitten Sie, bei dieser Reise Ihrer Reiseleitung zu vertrauen, deren Ziel und Wunsch das Gesamtwohl der Gruppe ist. Notwendige Entscheidungen der Reiseleitung zu Änderungen des Programms bitten wir anzuerkennen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Reiseleitung zum Verhalten im Land.

Profil:

Gute Kondition und Hitzeverträglichkeit erforderlich; Tierliebe wünschenswert.

Wichtige Hinweise:

Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partneragenturen, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Im Reisepreis enthalten

  • Hauser - Inklusivleistungen örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Antananarivo Flug mit Air France Frankfurt oder München - Paris - Antanarivo - Paris - Frankfurt oder München Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Inlandsflug mit Air Madagaskar Übernachtung in Hotels, Lodges, Bungalows, Hütten und Zelten meist Halbpension Trinkwasser beim Trekking Begleitmannschaft beim Trekking Camping - und Kochausrüstung Fahrten in den Straßenverhältnissen entsprechenden Fahrzeugen Nationalparkgebühren Hauser - Top - Schutz: Stornokosten - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - ServiceWunschleistungen Hauser ZUSATZ - Reiseschutz - Paket 55, - : Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung Anschlussflüge ab anderen deutschen Städten, Österreich/Schweiz auf Anfrage und nach Verfügbarkeit Aufpreis für Flüge in der Premium - Economy - Class auf Anfrage

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Das Visum ist derzeit kostenlos (Stand Oktober 2014); lokale Flughafengebühren fallen derzeit keine an, das kann sich aber kurzfristig ändern; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (circa 150,- bis 250,-), individuelle und fakultative Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.


  • Mindestteilnehmerzahl: 6
  • Maximale Teilnehmerzahl: 14

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