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Wüstenwandern zwischen Sossusvlei und Kaokoveld

  • Namibia
  • Wandern

Reise Nr. 5266

4 Tage wandern in der Wüste Namib
Dünenbesteigung im Sossusvlei - UNESCO-Welterbe erleben
Safari-Traum an der weißen Salzpfanne: Etosha-Nationalpark
Wanderungen und Begegnungen im Land der OvaHimba
Auf der Suche nach den Wüstenelefanten
Dorob-Nationalpark und Kreuzkap
Wandern und Reisen in kleiner Gruppe mit max. 8 Teilnehmern

Der Nachthimmel ist übersät mit Sternen und Sie sitzen am knisternden Lagerfeuer. Es wird erzählt, dass man hier im Damaraland hören kann, wie der Mond aufgeht. Probieren Sie es aus! Ruhe und Abgeschiedenheit stehen bei größeren und kleineren Wanderungen während der gesamten Reise auf der Tagesordnung. So haben es auch die Wüstenelefanten am liebsten, denen Sie auf der Spur sind. Besuchen Sie die OvaHimba, die die "Roten Hirten des Kaokolands" genannt werden. Erfreuen Sie sich im Sossus- und Deadvlei an den tageszeitabhängigen Farbschattierungen der Wüste. Im tiefen Sand erklimmen Sie Schritt für Schritt die Düne und werden mit einem sagenhaften Weitblick über ein endloses Dünenmeer belohnt. Noch intensiver erleben Sie das Sandmeer bei einer viertägigen Wüstenwanderung im NamibRand-Gebiet. In der Weite der Salzpfanne des Etosha-Nationalparks sind Sie auf der Suche nach Löwe, Giraffe und Co. In einer Kleingruppe von nur sieben bis acht Personen ist es einfach, sich ganz leise "heranzupirschen".


Wüstenwandern zwischen Sossusvlei und KaokoveldWüstenwandern zwischen Sossusvlei und Kaokoveld

Reiseverlauf:

1. Tag Anreise

Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek. Übernachtung im Flugzeug

2. Tag Fahrt nach Mariental

Morgens Ankunft in Windhoek. Unsere Hauser-Reiseleitung erwartet uns bereits. Über die Ortschaften Dordabis, Uhlenhorst und Hoachanas fahren wir an den Rand der Kalahari. Sie erstreckt sich vom Südosten Angolas aus über den Osten Namibias und den Westen Botswanas bis in den Norden Südafrikas. Damit ist sie die größte zusammenhängende Sandfläche der Welt. Fahrstrecke: 300km; Übernachtung auf einer Lodge in der Nähe von Mariental [A]

3. Tag Wüstenwandern im Namib Rand Nature Reserve

Wir fahren zum NamibRand Nature Reserve, einem der größten privaten Naturschutzgebiete im südlichen Afrika. Hier liegen einige spannende Wandertage vor uns. Das Spiel von Licht und Schatten auf den Dünen zaubert ständig wechselnde Farben. Fotografen bieten sich außergewöhnliche Motive. Nach der Ankunft beim Farmhaus von unserer Wüstenwanderung verladen wir den Proviant, die Ausrüstung und unser Gepäck für die nächsten drei Tage in der Wüste auf ein "Nachschubauto". Anschließend starten wir zu unserem Trekking und staunen anfangs sicher nicht wenig über das intensive Rot der Dünen. Unser Übernachtungsplatz für die nächsten drei Nächte ist nur mit dem Notwendigsten, einer Eimer-Dusche und Trocken-Toiletten (ohne Spülung), ausgestattet. Den Sonnenuntergang in der weiten Landschaft genießen wir bei einem entspannenden Sundowner. Gehzeit: 1h; Fahrstrecke: 250km; Übernachtung unter dem Sternenhimmel auf bequemen Feldbetten [FMA]

4.-5. Tag Wüstenwandern im NamibRand Nature Reserve

Anders als die hohen, mächtigen Dünen am Sossusvlei beeindrucken die hiesigen, bewachsenen Dünen durch eine eigene, besondere Schönheit. Umgeben von einer Berg- und Dünenlandschaft können wir entspannen und beginnen, die Wüste "zu fühlen". Höhepunkte unserer Wanderungen sind die atemberaubenden Ausblicke auf Dünen und Flächen. Immer spannend sind die "Morgennachrichten", die in den Sand geschrieben wurden - für uns eine faszinierende Erfahrung, das Erwachen der ältesten Wüste der Welt mitzuerleben. Mit der Hilfe unseres geübten Guides entdecken wir vielleicht die Spuren von Goldmull, Radspinne, bellenden Geckos, Dünenlerche oder Spinnenwespe, um nur einige der Wüstenbewohner zu nennen. Wir treffen auf Pflanzen, die allein durch das Untergrundwasser und den Nebel, der von Zeit zu Zeit von der Küste hochsteigt, überleben können. Wenn wir Glück haben, kreuzt ein Löffelhund oder ein Kapfuchs unseren Weg. Manchmal sieht man Chamäleons. Auch Springböcke, Oryxantilopen und Strauße leben hier, also Augen auf! Das Geräusch der Geckos, gelegentlich das Lachen einer Hyäne und das Hoo-Hoohoo des Fleckenuhus dringen durch die Stille und begleiten uns durch die Nacht. Gehzeit: 5-6h; Übernachtung unter dem Sternenhimmel auf bequemen Feldbetten [FMA]

6. Tag Sesriem Canyon - Elim Dune

Nach einem zeitigen Frühstück verladen wir wieder die Ausrüstung und unser Gepäck auf das "Nachschubauto". Eine kurze Fahrt bringt uns zurück zum Farmhaus. Die Reise führt uns nun weiter entlang der Parkgrenze des NamibRand Naturschutzgebietes zum Sosssuvlei Gebiet. Die schillernde Dünenlandschaft der Namib bietet einen herrlichen Anblick. Das Namib Dünenmeer wurde im Juni 2013 zum UNESCO Welterbe erklaert, da es alle Kriterien wie eine Vielfalt an Dünenformationen, einen reichen Kontrast verschiedener Lebensräume und eine entsprechende Größe vorweisen kann. Wir erkunden den Sesriem Canyon und beschäftigen uns mit der Geologie und Bedeutung des Canyons. Bis zu 30 m hat sich der Tsauchab-Fluss vor ungefähr 3 Millionen Jahren ins 15 Millionen Jahre alte Konglomeratsgestein gegraben. Der Canyon ist ca. 1 km lang und verengt sich an seinem Rand stellenweise auf zwei Meter. Der Fluss verschwindet in einem engen Spalt, der sich erst allmählich verbreitert und in einem von Akazien gesäumten Tal ausläuft, das wiederum tief ins Sandmeer hinein führt und am Sossusvlei endet. In der Nachmittagssonne genießen wir das faszinierende Farbenspiel auf der Elim-Düne. Der Ausblick wird atemberaubender je höher wir steigen. Die Dünen des Sossusvlei-Gebietes gehören zu den höchsten Sanddünen der Welt. Gehzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 150km; Zelt-Übernachtung vorzugsweise Sesriem Campsite [FMA]

7. Tag Sossusvlei - Dead Vlei - Crazy Dune - Sesriem Canyon

Der Namib Naukluft Park ist mit 49.768 qkm das viertgrößte Naturschutzgebiet der Erde Im Sossusvlei angekommen, dringen wir immer tiefer in die Sandlandschaft ein. Dünen türmen sich bis zu 388 m Höhe auf. In regenreichen Jahren fließt der Tsauchab-Fluss bis ins Vlei - eine meist trockene, beigefarbene, von Dünen umgebene Salz-Lehmpfanne. Dann staut sich das Wasser und lockt zahlreiche Tierarten wie Oryxantilopen und Strauße an. Wir wandern über Dünen und ausgetrocknete Lehmflächen. Eine der höchsten Dünen, auch Crazy Dune genannt, liegt vor uns. Sie überragt das Dead Vlei um ca. 245 m. Schritt für Schritt stiefeln wir im tiefen Sand hinauf. Nur sehr langsam rückt der Dünenkamm näher. Von oben können wir dann eine eindrucksvolle Rundumsicht auf das unendlich erscheinende Dünenmeer der Namib genießen. Im Süden erhebt sich der silbrig glänzende Witberg und zu unseren Füßen im Norden erstreckt sich die Lehmpfanne des Sossusvlei. Der Abstieg über die Westflanke der Düne ist leicht und bald erreichen wir an ihrem Fuß das sogenannte Dead Vlei. In der ausgetrockneten, aufgeplatzten Lehmsenke stehen abgestorbene Kameldornbäume, Zeugen vergangener Zeiten, als der Tsauchab Wasser aus den Naukluft-Bergen heranführte. Gehzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 150km; Zelt-Übernachtung vorzugsweise Sesriem Campsite [FMA]

8. Tag Wüstenforschungsstation Gobabeb

Namibia ist weltweit das erste Land, das den Umweltschutz in seine Verfassung geschrieben hat. Die weltbekannte Wüstenforschungsstation Gobabeb bildet mit der Desert Research Foundation Namibia (DRFN) und dem Ministerium für Tourismus und Umweltschutz ein Gemeinschaftsunternehmen. 2009 feierte die Forschungsstation ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie im Gebiet dreier verschiedener Ökosysteme: zwischen Kuisebrivier, südlichem Dünenmeer und der nördlichen Kieswüste der Namib. Forschungsobjekte beschäftigen sich neben dem Klima, mit der Wüstenfauna und -flora sowie der Geologie und Langzeitstudien über Wetter- und Geophysikalische Veränderungen. Das Hauptziel ist allerdings die Erforschung arider Ökosysteme und deren Vielfältigkeit, also Wüstenbildung, Wassergewinnung und Anpassung der Tierwelt an die Bedingungen in der Wüste. Das Forschungszentrum ist ständig von Forschern, Studenten und Praktikanten bewohnt. In den letzten 50 Jahren wurden fast 2000 Forschungsergebnisse veröffentlicht. Die Station ist Forschungs-, Ausbildungs- und Trainingscenter für das gesamte südliche Afrika. Bei einem ca. 1,5 stündigen Rundgang durch die Station wird uns einer der Mitarbeiter über die Arbeit und die Forschungsprojekte näher informieren. Zum Sundowner erkunden wir auf eigene Faust die umliegende Dünen- und Kuiseb Trockenflusslandschaft. Gehzeit: 1-1,5h; Fahrstrecke: 300km; Camping-Übernachtung beim Gobabeb Center [FMA]

9. Tag Wüstenforschungsstation Gobabeb

Der Name Gobabeb bedeutet soviel wie "Platz bei dem grossen Feigenbaum". Das reizvolle dieser Landschaft ist ihre Vielfältigkeit. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Sandünen und Schotterebenen finden wir unterhalb aktiver Dünen eine fossile Wüstenwelt. Klimatisch erreicht der Wüstennebel ca 60 Tage im Jahr die Wüstenstation. Der Kuiseb-Fluss "kommt fast jedes Jahr ab". Das im Boden versickerte Wasser hinterlässt am Flussrand ein grünes Band aus Ana-, Kameldorn- und Feigenbäumen. Bei einer ausgiebigen Wanderung erkunden wir dieses interessante Sanddünenmeer, welches Bestandteil des UNESCO Welterbe ist. Gehzeit: 4h; Camping-Übernachtung beim Gobabeb Center [FMA]

10. Tag Swakopmund

Die Reise führt weiter nach Swakopmund an den Atlantischen Ozean. Die Atlantikküste im Westen des Landes ist eine gespenstische Landschaft, geprägt von endlosen Dünen, großen Kiesflächen, dicken Nebelschwaden und Luftspiegelungen. Swakopmund trägt den Stempel der Kolonialzeit und erinnert durch den Baustil der Häuser an eine deutsche Kleinstadt. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann an einem 2-stündigen fakultativen Rundflug teilnehmen und das Sossusvlei, die Namib-Wüste sowie die Skelettküste aus der Vogelperspektive betrachten (Kosten: pro Person z. Zt. ca. N$ 2.550,- bei einer Teilnehmerzahl von fünf Personen, Stand 10/2013) Fahrstrecke: 150km; Übernachtung in einem einfachen Hotel in Swakopmund [F]

11. Tag Robbenkolonie am Kreuzkap - Ugab Schlucht

Nach dem Frühstück fahren wir entlang der Küste nordwärts zu der Robbenkolonie am Kreuzkap. Zwischen den Wellen ist eine der größten Zwergpelzrobbenkolonien der Welt angesiedelt. Zwischen 60.000 und 100.000 Exemplare der südafrikanischen Pelzrobben tummeln sich in dem kleinen Naturpark und lassen sich aus nächster Nähe beobachten und fotografieren. Dafür wurde extra ein Steg aus wiederverwertetem Plastik gebaut, so können wir sehr nahe an die Robben herankommen ohne dass wir sie oder sie uns belästigen. Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, aber das Erlebnis ist es allemal wert. Wir queren die Namibwüste auf dem Weg zu unserem heutigen Ubernachtungsplatz in der Ugabschlucht. Hier wächst eine der seltensten und seltsamsten Pflanzen der Welt, die Welwitschia mirabilis, die nur in der ariden Namib gedeiht. Sie ist der extremen Trockenheit angepasst. Ganz wenig Feuchtigkeit reicht aus, um diese Pflanze, die weit über tausend Jahre alt werden kann, am Leben zu halten. Am Nachmittag wandern wir ca 1-2 Stunden durch die Schlucht, Lebensader für die hier vorkommenden Wüstenelefanten. Unser erfahrener Reiseleiter erklärt uns anhand von Fussabdrücken, Elefantenlosung und abgefressenen Büschen und Zweigen viel über diese optimal wüstenangepassten Bewohner. Gehzeit: 1-2h; Fahrstrecke: 250km; Zelt-Übernachtung im Ugab Base Camp [FMA]

12. Tag Brandberg - Twyfelfontein

Das Brandberg-Massiv ragt einsam aus der Halbwüste empor; sein Hauptgipfel, der Königsstein (2.573 m) ist der höchste Berg des Landes. In den hiesigen Schluchten und Höhlen gibt es viele Felszeichnungen. Wir wandern ca. 1-2 Stunden im Gebiet der Felsgravuren von Twyfelfontein. Das Welterbekomitee der UNESCO hat im Juli 2007 Twyfelfontein auf die Liste des Weltkultur- und Naturerbes gesetzt mit der Begründung, hier würde sich die in ganz Afrika größte Ansammlung von Felszeichnungen und -gravuren befinden. Über 2000 Kunstwerke, die unter anderem Nashörner, Elefanten, Strauße, Giraffen und menschliche sowie tierische Fußabdrücke darstellen, konnten dokumentiert werden. Die ältesten dieser Kunstwerke stammen aus der späten Steinzeit. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil Südafrikas dominierten, bis etwa 1000 n. Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein ist die erste Welterbestätte in Namibia. Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 220km; Zelt-Übernachtung in der Nähe von Twyfelfontein [FMA]

13. Tag Khowarib-Schlucht

Bei einer ca 1-2 stündigen Wanderung erkunden wir die sogenannten Orgelpfeifen (aufrecht stehende Basaltsäulen in einer Felsschlucht) und den Verbrannten Berg. Die Straße durch das Palmwag Naturschutzgebiet ist gesäumt von einer in vielen Farben schillernden Bergwelt, Lebensraum von Giraffen, Bergzebras, Oryx, Kudu, Springböcken und Straussen. Das Kaokoveld, auch Kaokoland genannt, ist eine rund 50.000 km große trockene Region im Nordwesten Namibias. Aufsteigend vom flachen Küstenstreifen verläuft ein Gürtel aus Sanddünen über in eine steinige Ebene aus verwittertem Granit, Schiefer und Gneis. Am Nachmittag unternehmen wir eine ca 2-stündige Wanderung durch die Khowarib-Schlucht. In einigen Teilen der Schlucht sind ganzjährig wasserführende, von Makalanipalmen gesäumte Pools, welche zur Vogelbeobachtung einladen. Unser heutiger Campingplatz besticht durch rustikale open-air Duschen und Toiletten, die aus Recycling Material konstruiert wurden. Gehzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 200km; Zelt-Übernachtung Khowarib Campsite [FMA]

14. Tag Pirschfahrt im Hoanib-Trockenfluss

Eine ganztägige Exkursion in unserem Safarifahrzeug steht heute auf dem Programm. Es gilt, Wüstenelefanten aufzuspüren und dabei auf Fußabdrücke, Elefantenlosung, abgefressene Büsche und Zweige sowie auf im Flussbett gegrabene Wasserlöcher zu achten. Wie frisch sind die Spuren? Wo sind die Elefanten und wie groß ist die Herde? Sind die Tiere aggressiv, gibt es Jungtiere in der Herde oder handelt es sich um einen einzelnen Bullen? Unser erfahrener Reiseleiter kennt dieses Gebiet und kann die Spuren deuten und uns auf sichere Distanz an die beeindruckenden Dickhäuter heranführen. Elefanten können bis zu 60 km in einer Nacht zurücklegen. Ein wenig Glück gehört also auch dazu, um sie zu finden. Es gibt noch ca. 50 bis 80 sogenannte Wüstenelefanten oder besser gesagt wüstenangepasste Elefanten im Hoanib-/Hoarusib-Gebiet. Fahrstrecke: 200km; Zelt-Übernachtung auf der lokalen Campsite der Puros Community [FMA]

15. Tag Pirschfahrt im Hoarusib-Fluss - Besuch bei den OvaHimba

Am Vormittag gehen wir auf Pirschfahrt in unserem Safarifahrzeug im grün bewachsenen Hoarusibflusstal auf der Suche nach Elefanten und Löwen. Zurecht bedeutet der Name "Ein Fluss, der sich durch eine Schlucht windet". Die steilen Felshänge des Canyons sind vulkanischen Ursprungs. Das Flussufer säumen Palmen, deren Samen von Makalani-Palmen aus dem Nordöstlichen Regionen angeschwemmt wurden. Ganzjährig grüne Grasflächen im Flussbett, offene Tümpel sowie Anabäume und Akazien bilden eine ideale Umgebung für Gross- und Kleinwild. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag besuchen wir mit einem lokalen Guide der Purros Community einen Himba Kraal. Es gibt einige permanente Kraale hier, die Ovahimba sind im Allgemeinen jedoch nomadisierend und somit kann der Ort vorrübergehend verlassen sein. Der Lebensrhythmus der OvaHimba wird vom Vorkommen der Wasser- und Weideplätze bestimmt. Die OvaHimba sind erfahrene Viehzüchter und die Rinderherden ihr ganzer Stolz und Reichtum. "Gib einem OvaHimba eine Kuh und er wird bald eine Herde haben", lautet ein Sprichwort der Herero. Schon die kleinen Buben der OvaHimba beaufsichtigen Ziegen und Schafe allein im Busch, denn früh haben sie gelernt, wo es Wasser und genießbare Pflanzen gibt und wie sie die Herden vor Raubtieren schützen können. Die OvaHimba-Männer schmücken sich wie die OvaHimba-Frauen mit Ketten aus Eisenringen, Arm- und Fußbändern aus Leder, Kupferringen und Muscheln. Viel Zeit wird mit der Haar- und Körperpflege zugebracht, nicht zuletzt weil die Haartracht - ebenso wie der Schmuck - den sozialen und gesellschaftlichen Rang einer Person zu erkennen gibt. So ist an der äußeren Erscheinung z. B. sofort zu erkennen, wer verheiratet ist und wer nicht, ob eine Frau schon Kinder hat und vieles mehr. Fahrstrecke: 100km; Zelt-Übernachtung auf der lokalen Campsite der Puros Community [FMA]

16. Tag Puros - Sesfontein - Palmwag

Unsere Fahrt geht weiter entlang der Etendeka Berge in Richtung Sesfontein. Das Fort wurde um 1900, neben Namutoni und Okaukeujo, als Kontrollposten gegen die Rinderpest gebaut. Das Damaraland ist geprägt durch markante Tafelberglandschaften. Am Nachmittag erreichen wir das 4500 km große Palmwag Hegegebiet im Nordwesten von Namibia. Hier ist die Heimat zahlreicher seltener Pflanzen- und Tierarten, wie z. B. der Wüstenelefanten, Bergzebras und Giraffen, die sich den Bedingungen der Halbwüste angepasst haben. Zugleich beherbergt das Gebiet 70% der weltweit größten, in Freiheit lebenden Gruppe von Spitzmaulnashörnern. Fahrstrecke: 240km; Zelt-Übernachtung Palmwag Campsite [FMA]

17. Tag Wanderung im Palmwag Hegegebiet

Heute Vormittag erkunden wir bei einer ca 4-stündigen Wanderung die nähere Umgebung der Lodge. Wir halten Ausschau nach Bergzebras, Strausse, Springböcken und Oryxantilopen. Mit viel Glück erspähen wir einen der "wüstenangepassten" Elefanten. Die Flora und Fauna dieses Gebiets gelten als einzigartige Sehenswürdigkeit. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Gehzeit: 4h; Zelt-Übernachtung Palmwag Campsite [FMA]

18. Tag Etosha Park - West-Etosha-Gebiet

Am Vormittag erreichen wir das Galton Gate, dem Eingang zum Westteil des Etosha Nationalparks. Der etwa 22.000 km große Etosha-Nationalpark mit seinem reichen Tier- und Pflanzenleben gehört zu den bekanntesten Wildparks in Afrika. "Großer Weißer Platz" als eine der Übersetzungen für das Wort "Etosha" ist bezeichnend für die scheinbare Endlosigkeit der Pfanne, die flach und silbrigweiß unter immer flimmernder Luft liegt und fast das ganze Jahr über wasserlos ist. Luftspiegelungen täuschen Wasser, Inseln und Bäume vor. Im Park halten sich die typischen Wildarten der südlichen Savanne Afrikas auf, wie z.B. Springbock- und Steppenzebraherden, Oryx, Streifengnus, Giraffen und Elefanten. Bei Letzteren ist besonders der häufig vorkommende Mopanebaum, dessen Blätter in geöffneter Form wie Schmetterlinge aussehen, sehr beliebt. Die Zahl der Tiere variiert stark; sie hängt vom Migrationsmuster sowie vom Nahrungsangebot und Wasservorkommen ab. Heute und morgen stehen ausgiebige Pirschfahrten in unserem Safarifahrzeug auf dem Programm. Fahrstrecke: 380km; Zelt-Übernachtung im Etosha-Nationalpark [FMA]

19. Tag Etosha Park - Okaukuejo-Gebiet

Am Vormittag unternehmen wir eine Pirschfahrt im Gebiet von Okaukuejo, Jede Wasserstelle im Park hat ihren ganz eigenen Charakter. Es gibt natürliche Wasserquellen und solche, die aus Bohrlöchern gespeist werden. Im Bereich von Okaukuejo gibt es vor allem Grundwasserspiegelquellen; diese entstehen an Stellen, an denen der Grundwasserspiegel die Erdoberfläche durchschneidet. Betörend im August und September ist der jasminartige Duft der verschiedenen Akazien, wenn sie über und über mit goldgelben oder weißen Köpfchenblüten bedeckt sind. Der Nachmittag steht zur freien Verfuegung. Wir können uns in aller Ruhe an die beleuchtete Wasserstelle im Camp setzen und dort auch den Sonnenuntergang genießen oder einfach ein erfrischendes Bad im Pool nehmen. Fahrstrecke: 200km; Zelt-Übernachtung im Etosha-Nationalpark [FMA]

20. Tag Zurück nach Windhoek

In Okahandja haben wir Gelegenheit, auf dem lokalen Holzschnitzermarkt Kunsthandwerk aus Namibia zu erwerben. Unser heutiges Ziel, die Gästefarm Elisenheim, liegt ca. 15 km nördlich von Windhoek versteckt in den Erosbergen. Aufgrund der Höhenlage herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Hier können wir eine letzte kleine Wanderung unternehmen und vielleicht an einer der nahe gelegenen Wasserstellen Wild sichten. Wer möchte, kann sich aber auch am Pool erholen. Zum Abendessen genießen wir die hervorragende Küche der Farm mit Wildgerichten der Region. Fahrstrecke: 390km; Übernachtung auf der Gästefarm Elisenheim [FA]

21. Tag Windhoek - Rückflug

Der Name der Stadt Windhoek geht zurück auf Jonker Afrikaner, der sich 1840 mit seinem Volk hier niederließ. Er nannte den Platz Windhoek, nach seiner Heimat in der Kapkolonie, den Winterhoekbergen. Wie in einigen anderen Städten des Landes gibt es auch hier zahlreiche Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und den Tintenpalast, wie der Regierungssitz genannt wird. Wir können die Stadt besichtigen oder je nach Wochentag Einkäufe machen. Abends (abhängig vom Flugplan) werden wir von einem Vertreter der örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug nach Deutschland an. Fahrstrecke: 100km; Übernachtung im Flugzeug [F]

22. Tag Ankunft

Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen.

Charakter der Tour und Anforderungen:

Die Reise Wüstenwandern zwischen Sossusvlei und Kaokoveld" ein Campingabenteuer führt vom NamibRand Nature Reserve bis in den Norden des Landes. Die Wanderungen weisen keine technischen Schwierigkeiten auf und sind von allen Wanderfreunden, die über eine gute Kondition verfügen, zu bewältigen. Erhöhte Anforderungen an den Organismus stellen das warme Klima und die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Die Überlandfahrten und Safaris erfordern Durchhaltevermögen und Ausdauer. Gefahren wird vorzugsweise im Geländewagen. Die Ausrüstung besteht aus geräumigen Zelten mit Moskitofenstern und dicken Faltmatratzen. Campingausrüstung und Kühlgeräte werden mitgeführt.
Diese Namibia-Reise setzt bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen Teamgeist voraus. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte, Aufräumen, Abwaschen, in der Küche zupacken usw.) sollte für alle Mitreisenden selbstverständlich sein.

Profil:

Campingabenteuer zwischen Wasser und Wüste im Norden Namibias.

Wichtige Hinweise:

Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Im Reisepreis enthalten

  • Hauser - Inklusivleistungen Hauser - Reiseleitung ab/bis Windhoek Flug mit Air Namibia ab/bis Frankfurt nach Windhoek Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten meist Vollpension Gepäcktransport Camping - und Kochausrüstung Transfers/Fahrten laut Programm mit/in Geländewagen Eintrittsgebühren lt. Programm Nationalparkgebühren Hauser - Top - Schutz: Stornokosten - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - ServiceWunschleistungen Hauser ZUSATZ - Reiseschutz - Paket 55, - : Reisegepäck - , Reiseunfall - und Reiseabbruch - Versicherung

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; Kosten für fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (rechnen Sie mit ca. Euro 150,-; Stand 10/14).


  • Mindestteilnehmerzahl: 7
  • Maximale Teilnehmerzahl: 8

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