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Vom Fouta Djalon ins Land der Bassari

  • Senegal
  • Trekking

Reise Nr. 5752

Die abwechslungsreiche Reise beginnt im Fouta Djalon, im Wasserschloss Westafrikas. Dichtes Grün und sprudelnde Wasserfälle. Ein schweißtreibender Weg führt durch die Dörfer. In mehreren, bis zu 19 km langen Trekkingetappen überqueren Sie zu Fuß die Grenze von Guinea in den Senegal. Sie erklimmen den Mt. Loura, besser bekannt als 'La Dame du Mali', und genießen den Ausblick über das Fouta Djalon und seine Wasserwelt. In Madina Kouta besuchen Sie eine unterirdische Höhle und im Niokolo Koba-Nationalpark gehen Sie auf Pirsch. Die verschiedenen Orte – sei es Dalaba mit seinen Gebäuden aus der Kolonialzeit oder das ursprüngliche Iwol im Bassari-Land oder die bunten Häuser der Künstler in Gorée – werden Sie genauso begeistern wie die Begegnungen mit den Menschen und das Wandern.

  • 3-tägiges grenzüberschreitendes Trekking im Fouta-Gebirge
  • Fouta Djalon: das Wasserschloss Westafrikas
  • Wanderung im Land der Bassari, Bedik und Peul
  • Dschungel, Dörfer und Märkte
  • UNESCO-Welterbe Insel Gorée: Ruhe, Künstler und Schönheit
  • Gefährdetes UNESCO-Welterbe: Niokolo Koba-Nationalpark

    Vom Fouta Djalon ins Land der BassariVom Fouta Djalon ins Land der Bassari

    Tourenverlauf:

    1. Tag Abreise

    Flug am frühen Morgen mit einer Linienmaschine von Frankfurt über Brüssel nach Conakry. Am Abend Ankunft in Conakry, einer charmanten Stadt mit Bauten aus der Kolonialzeit. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel

    2. Tag Kindia

    Nach dem Frühstück und einem kurzen Besuch der Hauptstadt Guineas fahren wir in die malerische, feucht-grüne Landschaft. Der Brautschleier-Wasserfall ist einer der ersten Wasserfälle, die wir in den nächsten Tagen im Fouta Djalon erwandern. Das Fouta Djalon - ein grünes, bis zu 1.537 m hohes Mittelgebirge - ist auch als 'Wasserschloss Westafrikas' bekannt. Hier entspringen der Senegal, der Gambia und der Niger. Wir sehen zahlreiche Tafelberge und tropischen Trockenwald. Am frühen Nachtmittag erreichen wir Kindia. Die Stadt ist für ihren Markt, ihre Holzschnitzereien und Malereien bekannt. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    3. Tag Dalaba

    Weiter geht es in Richtung Norden zur kleinen, charmanten Stadt Dalaba. Gebäude aus der Kolonialzeit prägen das Bild der inmitten großer Pinienwälder liegenden Stadt. Hier können wir zum ersten Mal ein Palaver-Haus sehen und ein letztes Mal gute Straßen befahren. Die Umgebung Dalabas erkunden wir zu Fuß. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    4. Tag Labé

    Wir fahren tiefer ins 'Herz des Fouta', bis nach Labé, der Hauptstadt der Region. Hier lassen wir uns einen Bummel über den farbenfrohen Markt und den Besuch der großen, vor Kurzem renovierten Moschee nicht entgehen. Circa 30 km sind es bis zu den Sala-Wasserfällen, die wir natürlich besuchen. Wir erkunden das Zentrum im Norden des Landes und können noch letzte Einkäufe tätigen. Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    5. Tag Mali Ville - Mont Loura

    4 Stunden wird die Fahrt von Labé nach Mali Ville voraussichtlich dauern. Aber wir haben längst verstanden, dass man Fahrzeiten hier nicht genau planen kann. Mali Ville ist der am höchsten gelegene Ort Guineas (1.300 m) und die Aussicht von dort sehr schön. Nachts kühlt es etwas ab. Immer tiefer dringen wir ins Land ein, die Straßen werden unwegsamer und die Orte immer kleiner, so z.B. Donghol Tinsira. Allmählich wird es Zeit, uns die Füße zu vertreten. Bei der Besteigung des Mont Loura, auch als 'La Dame de Mali' bekannt, bieten sich wunderschöne Ausblicke auf das umliegende Mittelgebirge mit seiner feucht-grünen Vegetation. Der Name 'La Dame de Mali' geht auf die Form des Berges zurück, der an das Profil einer Frau erinnert. Dazu gibt es auch eine Sage, die von einer Frau berichtet. Der Mont Loura ist die höchste Erhebung im Fouta Djalon. Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Zelt [FMA]

    6. Tag Paré

    Auch nach dem Abstieg und selbst aus einiger Entfernung fasziniert die 'Dame Malis'. Weiter geht es zum schönen Dorf Bogoma. Wir nehmen uns Zeit, um die Dörfer, die auf unserem Weg liegen, etwas kennenzulernen. So führt unsere Wanderung heute meist abwärts durch das Dorf Niokui bis nach Paré. Dort schlagen wir unsere Zelte für zwei Nächte auf. Die Region ist malerisch. Viele Hütten sind traditionell mit Gras gedeckt und die Dächer reichen teilweise fast bis zum Boden, um die Lehmwände vor Regen zu schützen. Gehzeit: 6-7h; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    7.-8. Tag Paré - Bata - Parou - Madina Kouta - Dandou - Lougé - Dindefelo

    Immer zu Fuß sind wir auf Erkundung - ob es durch Bambuswald geht, über einen Berg oder durch ein Dorf. Viele in der Gegend entspringende Flüsse prägen die Landschaft. Auf einem steilen und anstrengenden Pfad erreichen wir das Dorf Madina Kouta. Ohne Führer ließe sich der Weg nicht finden, da es hunderte von Trampelpfaden gibt, die kreuz und quer durch das Gebirge verlaufen. Eine unterirdische Höhle (auch unterirdische Moschee genannt, wobei die Höhle mit einer Moschee nichts gemeinsam hat) ist eine der Sehenswürdigkeiten in Madina Kouta. Von hier aus sind es 19 km bis zu unserem nächsten Ziel. Gestartet wird noch in Guinea; am Abend sind wir bereits im Senegal und genießen es, nach einem steilen, felsigen Abstieg die Beine auszustrecken. An diesen Tagen ist es vor allem mittags sehr heiß. So werden wir versuchen, stets früh zu starten und längere Pausen einzubauen, wenn es heiß wird. Sobald der Wasserfall von Dindefelo erreicht ist, wird es uns - nicht anders als den einheimischen Kindern - viel Spaß bereiten, hier zu baden. Am liebsten würden wir auch unsere verschwitzten Sachen gleich säubern, gemeinsam mit den vielen Wäsche waschenden Frauen. Doch eher werden wir die letzten Meter zu unserem Lagerplatz oder unserem Campement zurücklegen und uns nicht mehr bewegen wollen. Gehzeit: 7-8h; Zelt [FMA]

    9. Tag Land der Bassari

    Vom kleinen Dorf Ibel steigen wir in einer Stunde zum Dorf der Iwol auf. Wir befinden uns im Südosten des Senegal, in der Heimat der Bassari - eines kleinen Volkes, das sich zur Zeit der Religionskriege hierher zurückgezogen hat. Region und Berge wurden nach den Bassari benannt. Wie groß das Volk der Bassari ist - dazu gibt es verschiedene Angaben, einige Quellen nennen 2500, andere 30.000 Angehörige. Die Bassari leben recht isoliert. Ihre Dörfer liegen auf Hügeln, ihre Hütten sind mit Stroh gedeckt. Traditionelle Religionsformen prägen ihre Lebensweise. Ein Augenschmaus ist ihre bunte Festkleidung. Doch nicht nur Bassari, auch Peulh leben hier. Ihre Dörfer weisen Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede auf; auch ihre Bräuche und Lebensweisen unterscheiden sich voneinander. Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

    10. Tag Land der Bassari

    Von Iwol fahren wir mit dem Geländewagen nach Salimata im Bassari-Land. Wir folgen der Piste bis nach Ethiolo. Vielleicht findet in einem der Dörfer heute oder auch während der letzten Tage der Reise ein Markt statt - eine schöne Gelegenheit, uns unter die Leute zu mischen, die verschiedenen Waren zu betrachten, vielleicht auch zu feilschen. Sollte eine Festlichkeit stattfinden, kann es zu Programmverschiebungen kommen, da es sich dann lohnt, einen Umweg zu fahren oder zu gehen. Allerdings gibt es die meisten Festlichkeiten, vor allem die Initiationsriten, erst im Mai. Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

    11. Tag Niokolo Koba-Nationalpark

    Der Park ist über 8000 km² groß und zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Wegen eines geplanten Staudamms und wegen der herrschenden Wilderei wurde er 2007 auf die Rote Liste der gefährdeten Welterbestätten gesetzt. Der Gambia-Fluss quert den Park, in dem Löwen, Krokodile, Leoparden, Schimpansen, Paviane und Flusspferde beheimatet sind. Insgesamt leben etwa 80 Arten von Säugetieren und 330 Arten von Vögeln im Park. Ob wir Tiere sehen werden, ist allerdings ungewiss. Tierbeobachtungen sind hier nicht mit Safaris im Osten oder Süden des afrikanischen Kontinents vergleichbar. Zum Beispiel Elefanten wurden schon lange nicht mehr gesehen. Die Landschaft entlang dem Fluss ist von Savanne und Galeriewäldern geprägt. Hotel [FMA]

    12. Tag Simenti - Kaolack

    Von Simenti aus fahren wir entlang dem Gamibia-Fluss Richtung Dakar. Den Abend verbringen wir in Kaolack. Hier gibt es den zweitgrößten überdachten Markt Afrikas, den wir natürlich besuchen. Oft finden in Kaolack sehr schöne Wechselausstellungen statt. Sehenswert.ist auch die im marokkanischen Stil erbaute Moschee. Hotel [FM]

    13. Tag Dakar

    25% der senegalesischen Bevölkerung leben in der Haupstadt Dakar. Hier reichen sich Tradition und Moderne die Hand. 80% der Wirtschaft des Landes konzentriert sich in Dakar. Die Stadt mit ihrem bedeutenden Hafen ist dank ihrer günstigen Lage an der Atlantikküste ein wichtiger Ausgangspunkt für den europäischen und transatlantischen Handel. Bekannt ist das Nachtleben und besonders beliebt die musikalische Szene der Stadt. Wer schöne senegalesiche Musik mit nach Hause nehmen möchte, wird hier sicher fündig. Ob wir die Nacht in Dakar oder schon in Gorée verbringen, hängt von unserer Ankunftszeit ab sowie von der Verfügbarkeit der Unterkünfte auf der Insel, da es dort kaum Hotels und schon gar keine großen Häuser gibt. Hotel [F]

    14. Tag Gorée

    Die Insel Gorée ist aufgrund ihrer traurigen Geschichte als Ort des Sklavenhandels bekannt. Bis 1848 wurden unzählig viele Sklaven von hier aus in verschiedene Teile der Welt verschifft. Bezüglich der genauen Anzahl gehen die Schätzungen weit auseinander. Wer durch die 'Tür ohne Wiederkehr' blickt, wird an unsägliches Leid erinnert. Heute leben hauptsächlich Künstler auf der Insel. Eindrucksvoll sind die Häuser, die 'Maison des Esclaves', die vielen kleinen Gassen und Winkel der Insel, die seit 1978 zum Weltkulturerbe zählt. Hier gehen die Uhren noch ein bißchen langsamer als im Rest des Landes, was man angesichts der vielen Besucher doch leicht übersieht. Gegen Abend fahren wir zum Flughafen von Dakar und verlassen Westafrika. Übernachtung im Flugzeug [F]

    15. Tag Ankunft

    Über Paris fliegen wir nach Deutschland zurück zu unserem jeweiligen Flughafen.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Die Wanderungen sind technisch einfach und von allen geübten, ausdauernden Wanderern zu bewältigen. Die täglichen Etappen betragen bis zu 19 km, die Gehzeiten liegen bei 3 bis 8 Stunden. Einfache Pfade führen durch mal steiniges, mal rutschiges Gelände; Trittsicherheit ist wichtig. Oft geht es jeweils 200 Höhenmeter auf- bzw. abwärts; diese Etappen sind technisch einfach, aber sehr schweißtreibend. Während des Trekkings müssen Sie nur Ihre persönlichen Dinge (Wasser, Foto, Sonnencreme u.ä.) in Ihrem Tagesrucksack tragen.

    Erhöhte Anforderungen an den Organismus stellt das heiße Klima. Wegen der Hitze brechen Sie schon früh auf (ca. 7.00 Uhr oder noch früher) und wandern bis zur Mittagszeit. Nach einer ausgiebigen Pause im Schatten geht es in der Regel erst nachmittags wieder weiter. Übernachtungen: Sie sind in einfachen Hotels oder Zelten untergebracht. Gemessen am europäischen Standard können die Zimmer und sonstigen Hoteleinrichtungen sehr einfach sein. Klimaanlage und Moskitonetze sind nicht die Regel. Übernachtet wird im Zelt in freier Natur. Erwarten Sie bitte nicht die Infrastruktur eines Campingplatzes, Tische und Stühle oder auch sanitäre Anlagen stehen nicht immer zur Verfügung.

    Das Mittagessen besteht in der Regel aus einem kalten Imbiss. Eine warme Mahlzeit wird am Abend eingenommen. Teamgeist und Hilfsbereitschaft, sprich Mithilfe beim Zeltauf- und -abbau sollten allen Gruppenmitgliedern selbstverständlich sein. Zum Schutz gegen Moskitos empfiehlt es sich, stets ein Mücken abwehrendes Mittel griffbereit zu haben. Das Tragen von langen Hosen und langärmeligen Blusen/Hemden erspart so manchen Stich.

    Bitte beachten Sie: Bei dieser Reise handelt es sich um eine Pioniertour. Das Ziel Ihres Reiseleiters ist es, das Programm wie ausgeschrieben durchzuführen, allerdings wird dies nicht immer möglich sein. Es kann sein, dass in anderen als den geplanten Unterkünften übernachtet werden muss. Die Durchführung der einzelnen Wanderungen ist stark wetterabhängig. Bringen Sie Flexibilität und Teamgeist mit. Anspruchsvolles Trekking mit steilen Auf- und Abstiegen bei tropischen Temperaturen.

    Klima

    In Guinea und im Senegal herrscht tropisches Klima: feuchtheiß an der Küste mit starken Niederschlägen bis in Fouta-Djalon-Gebirge.e Es gibt eine Regen- und eine Trockenzeit (November bis Mai). Die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 20 und 35°C. Im Fouta-Djalon-Gebirge kann das Thermometer, vor allem nachts, bis ca. 5°C fallen. Als drückend wird in Guinea die Schwüle emfpungen - bis zu 98 % Luftfeuchtigkeit; betroffen davon ist teilweise noch der Oktober-Termin.

    Ausrüstung

    Dem Klima entsprechend benötigen Sie für alle Reisetermine atmungsaktive Sommerkleidung, gute Trekkingschuhe, Badeschuhe, Sonnenschutz, einen Schlafsack und einen Leinen- bzw. Baumwollinnenschlafsack sowie eine Schlafunterlage. Im Dezember ist ein Anorak gegen den Wind wichtig, der Schlafsack sollte dann bis 5°C wärmen. Bitte beachten Sie die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden. Bitte denken Sie daran, dass Sie ein islamisches Land bereisen und wählen Sie angemessene Kleidung.

    Im Reisepreis enthalten

    • Flug mit Brussels Airlines Frankfurt - Brüssel - Conakry/Dakar - Brüssel - Frankfurt
    • Transfers
    • Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
    • meist Vollpension
    • Hauser - Reiseleitung ab/bis Deutschland
    • Begleitmannschaft
    • Eintrittsgebühren
    • Camping - und Kochausrüstung
    • Hauser - Top - Schutz im Wert von € 129, - : Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service

    Im Reisepreis nicht enthalten

    Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; Visagebühren (34,- Euro, Stand 08/07); nicht enthaltene Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. 25,- Euro).


    • Mindestteilnehmerzahl: 10
    • Maximale Teilnehmerzahl: 15

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    Reisearten