Tansania: Safari des Lebens
Reise Nr. 7107
Die Serengeti - wer weiß, wie lange es sie in dieser Form noch gibt. Die privat geführten Unterkünfte tragen besonders zum Wohlfühlen bei. Sie sind liebevoll eingerichtet, das Abendessen wird am großen Gemeinschaftstisch eingenommen, jeder erzählt Erlebnisse und Geschichten. In den Nationalparks, den kleinen wie Lake Manyara und Tarangire, wie auch in den Großen, dem Ngorongoro-Krater und der Serengeti, erleben Sie unvergessliche und bewegende Szenen. Raubkatzen mit ihren spielenden Jungen, friedlich grasende Antilopen, imposante Elefantenherden - aber auch Hyänen und Geier bei der Mahlzeit. Das ist das Leben im afrikanischen Busch. Sie lernen es kennen, verstehen und bestimmt auch lieben. Die Termine von Januar bis April eignen sich besonders, um die große Tierwanderung zu beobachten. Gnuherden, die sich um die Jungtiere scharen, Zebras, die mit ihrem Nachwuchs über die Ebene ziehen: Das erleben Sie! In der Olduvai-Schlucht wandern Sie mit Maasai und Ranger und halten Sie die Augen offen nach Fossilien. Sonnenuntergang mit Maasai auf Granitfelsen: Die Landschaft färbt sich erst rot, dann lila, schließlich ist es dunkel, über Ihnen das endlose Sternenzelt. Das Konzert der afrikanischen Nacht beginnt.
Tourverlauf:
1. Tag Anreise
Linienflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba zum Kilimanjaro Airport. Abflug am späten Abend.
2. Tag Arusha
Am frühen Nachmittag landen wir am Kilimanjaro Airport. Wir werden erwartet! Ein freundliches 'Jambo' - und schon sitzen wir im Auto und fahren nach Arusha in die Lodge. In Arusha herrscht zu jeder Tageszeit ein chaotischer Verkehr, überall wird gehupt und wir haben den Eindruck, mehr zu stehen, als zu fahren. In der Lodge beziehen wir die Zimmer und können den Nachmittag entspannt am Pool verbringen. Unser Reiseleiter vereinbart die Zeit für einen Treffpunkt, er wird uns dann alle wichtige Details zur Reise erläutern, speziell für den nächsten Tag. Er beantwortet auch unsere ersten Fragen. Fahrzeit: 1h; Lodge [A]
3. Tag Lake Manyara-Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir aus der Stadt heraus, unser Ziel ist der Lake Manyara Nationalpark. Am Gate müssen wir kurz warten, denn der Guide muß die Formalitäten erledigen. Es ist der kleinste Nationalpark im Norden von Tansania, aber schon hier können wir Löwen, Elefanten, Giraffen usw. erspähen. Die Landschaft ist geprägt vom Rift Valley und dem Manyara-See, der die Heimat für viele Vögel ist. Nach der Pirschfahrt fahren wir zur Lodge, eine gemütliche Anlage im Herzen einer Kaffeeplantage. Nach dem Check-In können wir durch die Plantage schlendern, auf Wunsch berichtet unser Guide über den Kaffeeanbau in Kenia. Die Lodge hat nur 20 Zimmer, alle sind landestypisch und liebevoll eingerichtet. Zur Erfrischung lockt der Pool. Gehzeit: 0,5h; Fahrzeit: 2h; Lodge [FMA]
4. Tag Ngorongoro-Krater - Olduvai-Schlucht
Wir brechen auf zur Pirschfahrt in den Ngorongoro-Krater. Es ist ein einzigartiger Platz auf dieser Welt: fast wie bei einer riesigen Schüssel ragen die ca. 600 m hohen Kraterwände steil auf. Für die Fotografen sehr reizvoll, denn damit hat jedes Bild einen Hintergrund. Der Durchmesser beträgt ca. 20 km. Der Krater bietet Heimat für hunderte unterschiedliche Tierarten. Auf einer steilen und holprigen Piste fahren wir in den Krater hinunter, hier weiden teilweise auch die Herden der Maasai, die aber am Abend wieder den Berg hinauf getrieben werden. Am Hippo-Pool beobachten wir die Hippos, die grunzend im Wasser liegen; auf der Ebene begegnen uns Zebras, Gnus, zahlreiche Antilopen und Elefanten; im Akazienwald sitzen die Affen in den Bäumen - vielleicht auch ein Leopard…? Nach dem Ende der Pirschfahrt fahren wir noch ca. 1 Stunde in Richtung der Olduvai-Schlucht. In einer Höhe von ca. 1.400 m liegt das Camp, das schon seit 15 Jahren existiert. 16 Zelte liegen am Fuße eines großen Granitfelsens, Kopje genannt, man sieht sie aus der Ferne kaum, so gut fügen sie sich in die Landschaft ein. Die Umgebung ist atemberaubend: einerseits die endlosen Ebenen der Seregeti, andererseits ragt der Mt. Lemagrut gegenüber vom Camp steil auf; Maasai mit ihren Rindern ziehen vorbei. Wir fühlen uns in eine andere Zeit versetzt. Nach der Ankunft spazieren wir in Begleitung von Maasai zu einem der umliegenden Kopjes und genießen von hier den sagenhaften Blick auf den Sonnenuntergang! Gehzeit: 0,5h; Fahrzeit: 1-2h; Zeltcamp [FMA]
5. Tag Olduvai-Schlucht - Serengeti
Wir verlassen das schöne Camp am Morgen mit dem nächsten Ziel vor Augen - der Serengeti. Nach ca. 1 Stunde Fahrt erreichen wir das Gate und der Tag steht uns für eine ausgiebige Pirschfahrt und zahlreiche Beobachtungen zur Verfügung. Dieser Park ist zweifelsohne einer der bekanntesten Nationalparks der Welt. Das 14.000 qkm große Gebiet wurde in Deutschland durch Bernhard Grzimek und seinen Sohn bekannt. Im Frühjahr 2011 war ein Film in den deutschen Kinos zu sehen, der von Hardy Krüger junior kommentiert wurde. Er zeigte in eindrucksvollen Bildern den Zyklus der Tierwanderung. Wenn Sie von Dezember bis April unterwegs sind, können Sie mit Glück die großen Herden zu Gesicht bekommen. Die Serengeti hat unterschiedliche Landschaften: Savanne mit den großen Ebenen im Süden, Hügel und Wälder im Westen, die großen Granitfelsen im Osten und das Buschland im Norden. Die großen Flüsse Seronera, Banagi und Grumeti fließen durch den Park, deren Wasser ist die Lebensader für die zahlreichen Tiere. Wir übernachten in einem Zeltcamp im Herzen der Serengeti. Große Zelte mit angegliederter Dusche und WC erwarten uns. Wir sind mitten in der Natur - nur der endlose Sternenhimmel über uns und das Lagerfeuer vor uns. Fahrzeit: 1-2h; Zeltcamp [FMA]
6. Tag Serengeti
Ein typischer Safaritag: Kurz vor Sonnenaufgang treffen wir uns noch etwas müde zu einer Tasse Kaffe und ein paar Keksen. Gespannt und neugierig, mit dem Fernglas und der Kamera 'bewaffnet', fahren wir los. Die Natur erwacht, die Tiere verlassen ihr Nachtlager und suchen nach den noch tau-frischen Blättern an den Sträuchern. Unter den großen Akazien stehen oft Giraffen, mit ihren langen Hälsen können sie die höher hängenden Blätter erreichen. Elefanten nehmen schon das erste Staub-Bad: mit dem Rüssel werfen sie sich Staub auf den Rücken und schützen sich vor lästigen Insekten. Vielleicht sehen wir auch Löwen durch das Steppengras schleichen. Zebras und Gnus weiden meistens gemeinsam, Impalas oder Thompson-Gazellen stehen oft nahe dabei. Die Sonne steigt höher, es wird warm, das Licht wird gleißend. Nach der ausgiebigen Pirschfahrt kehren wir hungrig ins Camp zurück. Hier erwartet uns ein kräftiges Frühstück. Die heiße Zeit des Tages verbringen sowohl Mensch als auch Tier im Schatten. Wir dösen, beobachten die Landschaft mit dem Fernglas, lesen ein Buch, führen Tagebuch - unterbrochen vom Mittagessen. Am späten Nachmittag fahren wir wieder los. Die Tiere sind weiter gezogen, wir legen uns an Wasserstellen auf die Lauer und suchen uns einen schönen Platz, an dem wir den Sonnenuntergang beobachten können. Alternativ können wir auch den ganzen Tag auf Pirsch hinaus fahren. Dies loht sich, wenn z.B. etwas weiter entfernt große Tierherden zu beobachten sind. Dann nehmen wir ein Picknickpaket mit. Wir können die jeweilige Situation mit dem Guide besprechen. Zeltcamp [FMA]
7. Tag Serengeti - Olduvai-Schlucht
Eine letzte Frühpirsch in der Serengeti, dann ziehen wir weiter. Zur Mittagszeit sind wir wieder im Camp bei der Olduvai-Schlucht. Am Nachmittag schnüren wir die festen Schuhe und nach so viel Sitzen, bewegen wir uns etwas mehr. Wir wandern in Begleitung von Maasai und einem Ranger durch die Olduvai-Schlucht. Wir durchstreifen die unterschiedlichen Gesteinsschichten und halten die Augen geöffnet… vielleicht machen wir ja einen sensationellen Fund! Je nach Jahreszeit und Trockenheit können wir tief in die Schlucht hinein wandern, wir stellen uns vor, wie vor Millionen Jahren unsere Vorfahren in der Wiege der Menschheit genau an diesem Fleck standen. Unsere Begleiter erzählen uns von den Grabungen der berühmten Familie Leakey und welche Projekte derzeit aktuell sind. Abschließend besuchen wir das kleine Museum. Je nach Tageslicht, können wir auf dem Rückweg zum Camp noch einen Maasai-Kraal besuchen. Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 1-2h; Zeltcamp [FMA]
8. Tag Eunoto - Tarangire-Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Tarangire-Nationalpark. Unterwegs halten wir an einem Aussichtspunkt und können schöne Bilder vom Rift Valley machen. Unter uns liegt das Dorf Mto Wa Mbu. Wir wandern die Schlucht hinunter zum Kirurumu Fluß, folgen seinem Lauf und erreichen schließlich Mto Wa Mbu. In einer Lodge stärken wir uns für den weiteren Marsch entlang des Rift Valley. Wir gehen durch Bananenfelder, die Schlucht wird breiter und schließlich stehen wir an den Eunoto Wasserfällen. Zur Lodge gehen wir den gleichen Weg zurück. Schließlich fahren wir in den Tarangire-Nationalpark. Das Camp bietet einen tollen Blick über den Park, die 12 Zelte sind auf einem Hügel errichtet. Gehzeit: 2,5-3h; Zeltcamp [FMA]
9. Tag Tarangire-Nationalpark - Arusha
Unsere letzte Pirschfahrt! Es ist ein eigenartiges Gefühl, zum letzten Mal so früh aufzustehen und ein letztes Mal die Tiere in der aufgehenden Sonne zu beobachten. Der kleine Park ist auch Heimat von seltenen Tierarten, z.B. dem Gerenuk, eine Antilopenart mit einem sehr langen Hals. Die Gerenuk stellen sich zum Fressen an höheren Büschen oft auf die Hinterbeine; durch den langen Hals erreichen sie so die höher gelegenen Blätter. Aber auch Elefanten, Giraffen, Büffel und andere Antilopen verabschieden sich von uns. Wir fahren zurück nach Arusha und quartieren uns in einer Lodge in der unmittelbaren Nähe des Flughafens ein. Fahrzeit: 1-2h; Lodge [FMA]
10. Tag Rückreise
Die Nacht ist sehr kurz, denn schon um 03:30 Uhr fliegen wir zurück. Ein kurzer Stopp in Addis Abeba, bei dem wir eine Tasse Tasse äthiopischen Kaffee genießen, und schon geht es weiter nach Frankfurt. Hier kommen wir am späten Nachmittag an.
Charakter der Tour und Anforderungen
Die kleinen Wanderungen dieser Reise führen über Pfade und setzen weder technische Kenntnisse noch besonders viel Kondition voraus. Sie sollten Freude an der Bewegung in der Natur haben. Während der Safari und den Pirschfahrten beobachten Sie die Tiere vom Auto aus.
Sie halten sich in einer Region mit tropischem Klima auf, daher sollten Sie feuchte Hitze vertragen. Halten Sie vor Abreise bitte unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Eine gute körperliche Gesamtverfassung und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese Reise. Während der Wanderungen und Spaziergänge haben Sie nur Ihren Tagesrucksack mit Kamera, Wasserflasche etc. bei sich.
Die Überland- und die Pirschfahrten in den Nationalparks führen häufig über Piste und erfordern deshalb 'Sitzfleisch' und Durchhaltevermögen. Für Personen mit schmerzhaften Rückenleiden (z.B. Bandscheibenproblemen) ist diese Reise nicht geeignet. Je nach Witterungsverhältnissen können die Straßen-/Pistenverhältnisse sehr schlecht sein (z. B. Schlaglöcher, viel Staub oder nach Regenfällen aufgeweichte und schlammige Strecken). Sie sind in Allrad-Fahrzeugen ohne Klimaanlage unterwegs.
Als Unterkünfte dienen schöne Lodges und stilvolle feste Zeltcamps.
Teamgeist und persönliches Engagement tragen wesentlich zum Gelingen der Reise bei.
Während dieser Tour werden Sie von einem örtlichen, Deutsch sprechenden Reiseleiter begleitet, der gleichzeitig auch Ihr Fahrer ist. Bitte erwarten Sie keine perfekten und fließenden deutschen Sprachkenntnisse und sprechen Sie selbst besonders in den ersten Tagen langsam und deutlich. Ab und zu begleiten Sie Maasai. Safari mit leichten Wanderungen zum Kennenlernen der Landschaft. Tierbeobachtungen vom Fahrzeug aus, gemütliche Unterkünfte, gutes Essen. Genuss pur!
Klima
Tansania unterliegt äquatorialen Klimabedingungen, die jedoch wegen der topographisch stark variierenden Landschaftsformen gebietsweise sehr unterschiedliche Ausprägungen aufweisen. In Arusha (ca. 1.400 m) sind folgende Temperaturen vorzufinden (Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9°C bis 12°C, Mittagstemperaturen 23°C bis 28°C, Nachttemperaturen 9°C bis 14°C. Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene Gesamttemperatur von 25°C bis 30°C mit höherer Luftfeuchtigkeit. Manchmal überschreiten die Tages-Höchstwerte die 30°C-Marke. Günstige Reisezeiten sind die Perioden von Anfang Juli bis Mitte Oktober ('kühle' Trockenzeit) und von Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlag zu rechnen.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie atmungsaktive, leichte sowie etwas wärmere Kleidung und eine wetterfeste Jacke (bewährt hat sich Kleidung aus Goretex-Material). Kleidung in gedeckten Farben (Grüntöne, Beige, Ocker) ist praktisch. Für die kühleren Abende in unseren Sommermonaten z.B. am Ngorongoro Krater und die eine oder andere Frühpirsch ist ein warmer Pullover oder eine Fleece-Jacke empfehlenswert. Ein Sonnenhut und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sind eine Selbstverständlichkeit.
Bitte beachten Sie die detaillierte Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden.
Gepäck
Für diese Reise eignet sich besonders eine Reisetasche, gern auch mit Rollen. Bitte keine Koffer.
Im Reisepreis enthalten
- örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung
- örtliche, Englisch sprechende Fahrer
- Flug mit Ethiopian Airlines Frankfurt - Addis Abeba - Kilimanjaro Airport - Addis Abeba - Frankfurt
- kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze
- derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
- Übernachtung in Lodges und festen Zeltcamps
- meist Vollpension
- Nationalparkgebühren im Wert von € 243, -
- Hauser - Top - Schutz im Wert von € 160; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
Im Reisepreis nicht enthalten
Visumkosten (derzeit USD 50,-); fehlende Mahlzeiten, Getränke; Trinkgelder in Höhe von ca. USD 70,- bis USD 90,-; individuelle Ausflüge sowie Ausgaben persönlicher Art.
- Mindestteilnehmerzahl: 4
- Maximale Teilnehmerzahl: 12
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6 Tage ab 725,- €

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