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Einzigartiges Zambia

  • Mali
  • Expeditionen

Reise Nr. 7975

Chobe-Nationalpark - Liuwa Plains-Nationalpark - Sioma Falls - Livingstone

Wer danach sucht, wird ihn sicherlich auch finden: Den weißen Fleck auf der Weltkarte. Wir haben einen dieser begehrten und seltenen Plätze auf unserer Erde entdeckt: Zamibia, zumindest das Wildnisgebiet im Nordwesten dieses großartigen Tierparadieses im südlichen Afrika, das sich in anderen Reisekatalogen nicht finden lässt. Unsere Expeditionsreise nach Zambia ist etwas ganz Besonderes, daher findet diese Reise auch nur zwei Mal im Jahr statt. Denn diese Paradies entfaltet seine Pracht, seine Besonderheit und seine Einzigartigkeit nur während einer kurzen Dauer im Jahr und zwar im November. Dramatische wirkende Wolkenformationen zeigen sich am Himmel und kündigen kostbares Nass an. Die ersten Regentropfen verändern die ausgedörrten honigfarbenen Graslandflächen rasant, weiße Dünentrichternarzissen, rosafarbene Hakenlilien, blutrote Spinnenlilien und Abertausende von leuchtend gelben Conyza bilden duftende Blütenteppiche. Der einsetzende Regen bedeutet auch den Beginn für ein besonderes Naturspektakel, eine riesige Tierwanderung, die zweitgrößte auf dem afrikanischen Kontinent. Tausende von Zebras und Gnus drängen in Erwartung des Futterüberschusses aus dem Süden Angolas hierher und täglich stehen zahlreiche Geburten an. Zahllose Schwarze Letschwe, Moor-Antilopen, Oribis und Pferdeantilopen ziehen durch Steppe und Savanne, immer der Gefahr ausgesetzt von Wildhunden, Schakalen, Hyänen, Geparden und Löwen gejagt zu werden. Ein einzigartiges Schauspiel der Natur. Die nicht vorhandene Infrastruktur in dieser Region macht eine Reise hierher zum Abenteuer, nur expeditionsartig und durch nahezu vollständigen Komfortverzicht lässt sich dieses unentdeckte Paradies erkunden. Eine Expedition, die ausschließlich getreu dem Motto "Der Weg ist das Ziel", verläuft.

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Reiseroute

Reiseverlauf:

15-TAGE-EXPEDITION

1. Tag: FR Chobe-Nationalpark

Unsere Tour beginnt mit der Abholung um spätestens 13 Uhr am Flughafen Kasane/Botswana. Transfer zur Unterkunft (Ü., The Old House o.ä.). Nachmittags unsere erste Safari. Per Boot und mit einem englischspr. Ranger fahren wir (zusammen mit anderen Gästen) die Uferbänke dieses mächtigen Stromes entlang; die Wildbeobachtungen hier sind grandios und oft mit schönen Erlebnissen verbunden. Der Park - so wird geschätzt - beherbergt etwa 60000 Elefanten, unübersehbar dabei die Schäden, die die Dickhäuter an den Bäumen verursachen.
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2.-3. Tag: SA-SO Chobe-Nationalpark

Optional eine Safari im offenen Fahrzeug frühmorgens. Mittags offizielles Treffen mit dem Expeditionsleiter und den Teilnehmern. Beim gemeinsamen Mittagessen Erklärungen zum Ablauf dieser Expedition. Es folgt der Getränke-Einkauf (auf eigene Kosten, bitte mind. 3 l Wasser pro Tag pro Person einplanen), dann Weiterfahrt in den Chobe-Nationalpark. Auf einem Campingplatz in Ufernähe errichten wir unser Lager für die nächsten beiden Nächte (Zeltübern., Buschdusche und -toilette.). Das Camp ist nicht eingezäunt, daher kann hier durchaus tierischer Besuch auftauchen und umherwandern. An Tag 3 vormittags eine Safari im offenen Fahrzeug, nachmittags wieder per Boot, immer in Begleitung unseres Expeditionsleiters.
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4.-5.Tag: MO-DI Mango Tree Road

Frühe Abfahrt, es geht nach Zambia. Sandige Pisten führen durch Teakwälder, wir nähern uns den Zambezi-Flutebenen. Auf der völlig unbefestigten Straße - die Mango Tree Road - kommen wir nur im Schneckentempo voran, es gibt kein Tagesziel. Wenn der Tag zu Ende geht, richten wir irgendwo in der Wildnis unser Lager ein. Die Tagesetappe an Tag 5 bringt uns - auch nur sehr langsam - bis an den Rand des Liuwa Plain-Nationalparks, unsere Zeltübernachtung außerhalb des Parks.
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6.-9. Tag: MI-SA Liuwa-Nationalpark

Einfahrt in den Park, ein völlig unberührtes Gebiet von dramatischer Schönheit, eventuell werden wir hier schon von Tausenden von Gnus und Zebras empfangen. Der Park verzeichnet gerade mal etwa 230 Besucher pro Jahr. Zuerst suchen wir unseren Campingplatz und richten unser Lager für die nächsten Tage ein. Je nachdem, was das Gebiet an Tierbeobachtungen hergibt, bleiben wir eventuell vier Nächte am selben Platz, oder wir ziehen nach zwei Nächten in eine andere Region weiter. Von Tag 7 bis Tag 9 sind wir vor- und nachmittags in unserem offenen Fahrzeug auf Wildbeobachtung in der Steppe und den Grasebenen unterwegs. Atemberaubend, wieviele Tüpfel-Hyänen sich hier versammeln und dazwischen stehen Hunderte von hübschen Kronenkranichen. Entweder kehren wir um die Mittagszeit zurück in unser Camp oder wir nehmen ein Picknick-Mittagessen ein und sind ganztägig unterwegs in der Wildnis.
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10. Tag: SO Mango Tree Road

Es bleibt nicht aus, wir müssen teilweise dieselbe Strecke - die Mango Tree Road - zum nächsten Ziel meistern, die schweren und tiefhängenden Äste der Mangobäume verhindern ein schnelles Vorankommen. Zum Tagesende errichten wir wieder mitten in der Wildnis unser Camp (Zeltübern.).
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11.-12. Tag: MO-DI Sioma Falls

Unsere Wegstrecke, eine Schlaglochpiste, die unser Expeditionsleiter gekonnt im Slalom meistert, führt entlang des mächtigen Zambezi-Flusses in Richtung Kalabo. In Kalabo besuchen wir den örtlichen Markt und erledigen kleine Einkäufe. Dann fahren wir südwärts und erreichen nachmittags den öffentlichen Campingplatz (zwei Übern., gemeinschaftliche sanitären Anlagen). An Tag 12 erkunden wir die Umgebung der Sioma Falls, auch bekannt als Ngonye Falls. Per "afrikanischer Fähre", ein hölzernes Einbaum, überqueren wir den Zambezi, was etwas unruhig werden kann. Am anderen Ufer angelangt zu Fuß weiter; nach etwa einstündigem Fußmarsch durch bewaldetes Gebiet mit Teak-, Marula- und Mopanebäumen, erreichen wir die hufeisenförmigen Wasserfälle die über 20m in die Tiefe stürzen. Ein grandioser Anblick, den wir mit nur wenigen anderne Menschen teilen müssen, da diese Wasserfälle gänzlich unbekannt sind und die Umgebung touristisch nicht erschlossen ist.
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13. Tag: MI Livingstone

Wir fahren an der westlichen Seite des Zambezis entlang, müssen ihn einmal überqueren und erreichen am späten Nachmittag Livingstone. Nun sind wir zurück in der Zivilisation. In unserer Lodge (zwei Nächte, Maramba River Lodge, Zeltzimmer mit priv. DU/WC) können wir entspannen und uns von den Strapazen dieser einzigartigen Expedition erholen.
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14. Tag: DO Livingstone

Erkundung der Victoria-Wasserfälle - nur 300 km flussabwärts von den Sioma Falls gelegen - in Eigenregie oder eine fakultative Sundowner-Bootsfahrt auf dem Zambezi. Oder ein ganz spektakulärer Abschluss dieser Reise: ein optionaler Helikopterrundflug über die tosenden Wasserfälle.
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15. Tag: FR Tourende

Nach dem Frühstück in der Lodge endet diese Reise.
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EIN OFFENES WORT

Eine schwierige Expedition durch teilweise völlig infrastrukturloses Gebiet. Unser Guide kennt sich aus, wir vertrauen seinem Tun und Handeln. Wir reisen mit dem Ehrgeiz, auf dieser Reise etwas Großartiges und Einzigartiges zu erleben, und blenden dafür unsere westliche Genauigkeit und unser Anspruchsdenken aus. Wir lassen die Dinge auf uns zukommen, nehmen die lokalen Gegebenheiten hin und akzeptieren Situationen, die der Expeditionsleiter nicht beeinflussen kann, genauso wie sie sind. Wir sind flexibel und bereit zu Kompromissen. Dem Expeditionsleiter helfen wir bei unterschiedlichen Aufgaben. Keine Reise für Erstbesucher des südlichen Afrikas, vielmehr eine Tour für erfahrene "Expeditio-Niten". Wir reisen mit einer weichen Reisetasche, max. 15kg.

Höhepunkte:

  • Großartiges Expeditionserlebnis in einem nur selten besuchten Naturparadies
  • der Nordwesten Zambias mit seinen unberührten Wildnisgebieten
  • mit dem Liuwa Plain-Nationalpark und die Region um die Sioma-Wasserfälle
  • spektakuläre Erlebnisse während der riesigen Tierwanderung
  • unterwegs in einem umgebauten Allrad-Geländefahrzeug mit Küchenanhänger
  • die meisten Nächte in Igluzelten mit einfachster Buschdusche /-toilette
  • unterwegs in kleiner Gruppe mit 6 bis 10 internationalen Teilnehmern
  • wir unterstützen den Expeditionsleiter in allen Lagen
  • einige Übernachtungen in infrastrukturreicheren Gegenden wie im Botswanas Chobe-Nationalpark und in Livingstone
  • nur zwei Reiseermine im Jahr - im November

Im Reisepreis enthalten

  • Neun Nächte in Zelten mittten in der Wildnis mit einfachster Buschdusche und - toilette lt. Tourverlauf
  • zwei Nächte in Zelten auf Campingplätzen mit gemeinschaftlich sanitären Anlagen lt. Tourverlauf
  • drei Nächte in einer festen Unterkunft mit priv. Dusche/WC lt. Tourverlauf
  • Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Transfers, Besichtigungs - , Rundfahrten - und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder
  • Safaris inkl. Nationalaparkgebühren lt. Tourverlauf
  • ein Reisehandbuch nach Wahl
  • Expeditionsleitung örtl., englisch spr. mit deutschspr. Übersetzer

Im Reisepreis nicht enthalten

Visum: Zambia US$ 50,- pro Person bar zahlbar bei Einreise.


  • Mindestteilnehmerzahl: 6
  • Maximale Teilnehmerzahl: 10

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