Namibias Vielfalt für EinsteigerReise Nr. 5101 Wanderungen: 4 x leicht (2 - 3 Std.), 1 x moderat (4 Std.) Reiseverlauf:1. Tag AnreiseLinienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek. 2. Tag Windhoek -Okahandja Holzschnitzermarkt - Waterberg PlateauMorgens Ankunft in Windhoek. Unsere Hauser-Reiseleitung erwartet uns bereits. Gebirge umgeben die im Zentrum liegende Hauptstadt Namibias. Durch die Höhenlage der Stadt herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes, auch im Sommer nicht zu heißes, Klima. Wir fahren durch Windhoek in Richtung Norden. In Okahandja besuchen wir den Holzschnitzermarkt hier ist der größte, den wir auf unerer Reise sehen werden. Auf unserer Weiterfahrt erhebt sich in der Ferne aus der weiten Savannenlandschaft das 200 m hohe Waterberg Plateau. Nach Nordosten langsam abflachende Steilhänge begrenzen die Hochebene des Massivs. Die faszinierenden Felsformationen sind ein Habitat für mehrere seltene Wild- und Vogelarten, wie z.B. eine der wenigen Brutkolonien der Kapgeier im südlichen Afrika. Der Waterberg wird durch eine etwa 100 m mächtige Schicht aus rotem Etjo-Sandstein bedeckt, die sehr porös ist, das Regenwasser versickert wie in einem Schwamm. Da der Sandstein jedoch auf einer wasserundurchlässigen Gesteinsschicht liegt, tritt das Regenwasser entlang dieser Schicht das ganze Jahr über in Form von so genannten Schichtquellen wieder aus und sorgt somit für eine üppige Pflanzenwelt. 3. Tag Okahandja - Waterberg Plateau WanderungWir erkunden das Plateau mit einer 3-stündigen morgendlichen Wanderung. Klippspringer, Klippschliefer und Paviane sind in den umliegenden Hängen beheimatet. Vom Plateau aus genießen wir spektakuläre Ausblicke in das fruchtbare Tal und über die Omaheke, wie dieser Teil der Kalahari genannt wird; imposant und fotogen sind vor allen die bizarren Sandstein-Formationen und gewaltigen Feigenbäume. Mittags kehren wir in unsere Chalets zurück, wer mag kann im Restaurant zu Mittag essen. Nachmittags brechen wir dann nochmals für 3 Stunden zu Fuß auf um weitere Regionen des Parks kennenzulernen. 4. Tag Hoba Meteorit - Otjikoto-See - Etosha-NationalparkFarmland zieht an uns vorbei während wir die Fahrt entlang des Waterberg-Massivs fortsetzen. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Hoba-Meteoriten, der 1920 auf einer Farm entdeckt wurde und als größter Meteorit der Welt gilt. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Ebenso am Weg liegt der Otjikoto-See, an dem wir ebenfalls kurz halten. Am späten Nachmittag erreichen wir die Mokuti Lodge (mit eigenem Reptilienpark) am östlichen Rand des Etosha-Nationalparks. Die wunderschöne, weitläufige Lodge ist mit einem großen, grünen Garten und zwei Pools, die zum Erfrischen einladen (Achtung: in den Wintermonaten ist das Wasser sehr kalt!) angelegt. 5. Tag Pirschfahrten im Etosha-NationalparkDie immense Größe und wunderbare Weite des Etosha-Nationalparks ist Heimat der typischen Wildarten der südlichen Savanne Afrikas, wie z. B. Springbock und Steppenzebraherden, Oryx, Streifengnus, Giraffen und Elefanten. Hier gehen wir auf Safari! Vielleicht fangen wir unsere Suche bei den Elefanten an. Sie lieben den häufig vorkommenden Mopanebaum, dessen Blätter in geöffneter Form wie Schmetterlinge aussehen und anscheinend besonders lecker sind. Aber eigentlich entscheidet die Natur, welche Tiere und wieviel wir sichten werden. Die Anzahl der Tiere ist unterjährig wechselhaft, da sie vom Migrationsmuster, dem Zustand der Weide, vom vorhandenen Wasser abhängig sind und damit von den natürlichen Klimavariabilitäten. Die Wasserstellen im Park haben alle ihren ganz eigenen Charakter. Es wird unterschieden nach natürlichen Wasserquellen und solchen, die aus Bohrlöchern gespeist werden. Vor allem in trockenen Zeiten, je nach Regenzeit ab Juni/Juli ziehen diese Wasseroasen viele Tiere an. Während die Tiere ihren Durst löschen und sich im Wasser erfrischen, können wir uns z. B. im August und September vom jasminartigen Duft der verschiedenen Akazien betören lassen, wenn die Bäume über und über mit goldgelben oder weißen Köpfchenblüten bedeckt sind. In den Monaten März/April ist der Park meist noch sehr grün und bietet ein vollkommen anderes Landschaftsbild, das sich entlang der Pfanne zieht. So können wir hier die schwarz-weiß gestreiften Zebras z. B. vor einem sanft-grünen Hintergrund unter dem blauen Himmel vorfinden. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charme im 22.000 qkm großen Etosha-Nationalpark rund um die flache, silbrigweiß flimmernde, fast immer wasserlose Senke, die dem Park dem Namen gab. Wir unternehmen morgens und abends eine Prischfahrt mit unserem Fahrzeug durchz den Park (Mittagessen im Restaurant möglich). 6. Tag Pirschfahrten im Etosha NationalparkAuch heute unternehmen wir 2 Pirschfahrten. Mit Glück werden wir einen oder mehrere Löwen entdecken, die Wildkatzen sind allgemein nicht ganz leicht zu finden, aber unser Hauser-Reiseleiter ist erfahren und tut sein Bestes. Auch eine Nashornsichtung ist eine große Freude. Wir sollten aber nicht auch die kleineren Bewohner des Parks vergessen. Eine Familie Warzenschweine anzutreffen ist durch ihre lustig durch die Luft tanzenden Schwänze ein unterhaltsames Erlebnis und die farbenprächtige Vogelwelt durchaus die eine oder andere Geschichte bzw. Foto wert. Auch werden wir an der eigentlichen Pfanne entlang fahren und so die unfassbare Weite ganz nah genießen. 7. Tag Versteinerter Wald - TwyfelfonteinWährend unserer Reise kommen wir an einem der außergewöhnlichsten Gewächse der Erde vorbei, die Welwitschia mirabilis. Sie kann nicht nur genügend Feuchtigkeit speichern, um in dieser lebensfeindlichen Umwelt zu überleben, sondern erreicht zudem ein Alter von 1.000 Jahren. Fantastische geologische Erscheinungen liegen heute am Weg. Beim Versteinerten Wald wurden bis zu 30 m lange Baumstämme vor etwa 200 Millionen Jahren angeschwemmt und sind inzwischen versteinert. Je nach Jahreszeit wandern wir entweder heute Nachmittag oder morgen Vormittag im Gebiet der Felsgravuren von Twyfelfontein. Wir werden nicht alle der über 2.000 bereits dokumentierten Abbildungen, unter anderem Nashörner, Elefanten, Strauße, Giraffen und menschliche sowie tierische Fußabdrücke, ansehen können, aber wir wandern mit einem Guide auf einem eindrucksvollen Pfad durch die riesigen Gesteininformationen. Wir bestaunen Kunstwerke die teilweise bis in die späte Steinzeit zurückdatiert werden. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil des südlichen Afrikas dominierten, bis etwa 1000 n. Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein war die erste Welterbestätte in Namibia. 8. Tag Brandberg MassivDas Brandbergmassiv ragt einsam aus der Halbwüste auf, sein Hauptgipfel, der Königsstein, ist mit 2.573 m der höchste Berg des Landes. In den Schluchten und Höhlen gibt es viele Felszeichnungen. Wir wandern mit einem einheimischen Führer der Daureb Mountain Guides durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame, die übrigens keine Dame ist - aber dazu mehr in Namibia. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack. 9.-10. Tag SwakopmundDie Atlantikküste im Westen des Landes ist eine gespenstische Küstenlandschaft, geprägt von endlosen Dünen, großen Kiesflächen, dicken Nebelschwaden und Luftspiegelungen - wir kommen uns vor wie in einer Mondlandschaft. Auf dem Weg besuchen wir am Kreuzkap die Pelzrobbenkolonie. Je nach Saison lassen sich Tausende von Ohrenrobben aus nächster Nähe beobachten. Putzige, kleine Gesichter genauso wie ausgewachsene Exemplare - ein wahres Robbenspektakel! Ein breiter Steg (stabil und schön erstellt aus wiederverwertetem Plastik) führt durch die Robben hindurch bis weit an die Küste. Zur frischeren Brise geht es weiter nach Swakopmund. Der Ort trägt den Stempel der Kolonialzeit und erinnert im Baustil an eine deutsche Kleinstadt. Breite Straßen durchziehen den netten, touristisch sehr erschlossenen Ort. Es gibt vielerlei Geschäfte und einen Holzschnitzermarkt, sowie eine große Auswahl an Cafés und Restaurants. Der 10. Tag steht zur freien Verfügung. Über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten in die Wüste oder zu Wasser, die wir buchen können, informiert uns unser Reiseleiter. 11. Tag Namib WüsteAuf unserem Weg Richtung Süden unternehmen wir einen Abstecher nach Walvis Bay, um in der Lagune Flamingos zu beobachten; die Anzahl der Flamingos variiert je nach Jahreszeit. Wir durchqueren nun die Namib-Wüste und hier erinnert die Landschaft wieder an andere Planeten: eine mit Schotter bedeckte Fläche, von Inselbergen unterbrochen, in guten Regenjahren auch mit sanften Gras bewachsen. Ein Lebensraum seltener Pflanzen z.B. Lithops (Lebende Steine), Sarcocaulon marlothii (Buschmannskerze), Zygophyllum staffii (Talerpflanze) aber auch Tiere wie Oryx, Springboecke, Strauße, Zebras, Schakale und Kapfuchs. Also halten wir die Augen offen. 12. Tag Sossusvlei - Dead Vlei - Sesriem Canyon – Namib WüsteHeute stehen wir sehr früh auf. Nach einem belebenden Kaffee und einem kleinen Imbiss wandern wir ca. 7km zurück zur Lodge, wo uns schon ein herzhaftes Frühstück erwartet. Das Farbspektakel am Morgen ist eher pastellfarben und nicht so kräftig wie abends, aber genauso schön. Auf unserer Wanderung begegnen wir vielleicht kleineren Wüstenbewohnern und genießen die Ausblicke, während wir wieder viel über die Natur der Wüste erfahren. Das Gepäck wird natürlich gefahren. Danach genießen die Annehmlichkeiten unserer Lodge. Am frühen Nachmittag begeben wir uns zu den wohl höchsten Dünen der Welt und gleichzeitig in ein UNESCO Weltnaturerbe – dazu gehört nämlich die Dünenlandschaft des Sossusvleis. Nach einer ca. 2-stündigen Fahrt und einer anschließenden 1-stündigen Wanderung, erreichen wir das Sossusvlei. Eingeschlossen von den bis zu 340 m hohen Dünen, liegt eine riesige, meist ausgetrocknete Lehmbodensenke. Nur ab und zu erreicht der Tsauchab das Vlei, verwandelt dann aber das Trockengebiet in ein grünes Paradies. Ein seltenes, aber sehr beeindruckendes Erlebnis, wenn überhaupt zu sehen, dann im April - aber wir rechnen damit lieber nicht. Sicher sehen werden wir die hier wachsende Nara-Pflanze. Eine Art Kürbisgewächs mit grünen Sprossdornen, Schuppenblättchen und bis zu 15 m langen Wurzeln. Diese Pflanze kommt nur in der Namib vor. Selbst in der Trockenheit ist im Vlei die spärliche Vegetation ausreichend, um Springböcke, Strauße und Oryx-Antilopen anzulocken. Anschließend besuchen wir den so genannten Sesriem Canyon. Da er von der Ebene in die Tiefe geht ist er wirklich erst zu sehen, wenn man ankommt. So ist er auch nur ca. 1 km lang ist und stellenweise auf zwei Meter verengt. Eine kleine, aber doch sehr spektakuläre Wanderung, die einem oftmals das Gefühl gibt in einem sehr viel größeren Canyon unterwegs zu sein. 13. Tag Zurück nach Windhoek - Auas Game LodgeWir fahren zurück in die Nähe von Windhoek zur Auas Game Lodge. In der Ruhe des „afrikanischen Busches" sowie mit dem herrlichen Blick auf die Auas-Berge lassen wir unsere Reise genüsslich ausklingen. Fakultativ können wir an einer ca. 2-stündigen Pirschfahrt auf dem 10.000 ha umfassenden Gelände der Lodge teilnehmen und haben die Möglichkeit, Kudus, Oryx-Antilopen, Zebras, Spring- und Wasserböcke, Giraffen sowie andere Wildarten zu erleben. 14. Tag Windhoek - HeimreiseNach einem gemütlichen Frühstück erreichen wir nach kurzer Fahrt die Hauptstadt Windhoek. Bis zur Fahrt zum Flughafen haben wir noch etwas Zeit die Stadt zu erkunden und ein paar Mitbringsel zu erstehen. Wie in einigen anderen Städten des Landes gibt es zahlreiche Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und den Tintenpalast, wie der Regierungssitz genannt wird. Wir können die Stadt besichtigen oder Einkäufe machen. Am späten Nachmittag (abhängig vom Flugplan) werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. 15. Tag Ankunft in FrankfurtAnkunft am frühen Morgen in Frankfurt. Charakter der Tour und Anforderungen:Anforderungen/Wanderungen Wichtige Hinweise:Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Falls es aus organisatorischen, witterungsbedingten oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben sollte, bitten wir um Ihr Verständnis. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthalten
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