Planet Wüste - Immidir und TadrartReise Nr. 5249 Sechs Tage Trekking durch das Tadrart Sahara wie im Bilderbuch! Reiseverlauf:1. Tag Anreise in die SaharaLinienflug mittags mit der Air Algerie von Frankfurt mit Umsteigen in Algier nach Tamanrasset. Ermäßigte Hauser Bahnanreise innerhalb Deutschlands möglich (ggf. bitte bei Anmeldung Abfahrtsbahnhof und Besitz einer Bahncard nennen!). Die Wüstenstadt liegt auf 1.400 m Höhe rund 2.000 km südlich von Algier im Herzen der Sahara. Wir fahren zu einem einfachen aber sauberen Gasthaus (Meerbettzimmer mit Dusche/WC) und übernachten dort. Gästehaus mit DU/WC (Mehrbettzimmer) 2. Tag Tamanrasset - El GhessourWir verlassen Tamanrasset südlich, verlassen schon kurz hinter der Stadt die Piste ab und steuern auf markante Berge zu. Durch eine Öffnung in den Felsen, das sogenannte Tor zum Tassili Hoggar, dringen wir in eine zerklüftete Welt aus Fels und Sand ein. El Ghessour, unser erstes Lager in der Wüste, ist erreicht. Wir besichtigen die Felsbilder von El Ghessour: kleine Gravuren an meterhohen Felswänden und Überhängen. Faszinierend ist die Landschaft auf dem Plateau, aus dem die wildesten Felstürme sprießen. Canyons und versteckte Talkessel bergen bizarre Gruppen von erodierten Felsen. Wir schlafen zwischen Felstürmen, deren Umrisse sich nachts wie die Kulisse einer geschützten Burganlage vor dem Sternenhimmel abzeichnen, selbst wenn der Mond nur als kleine Sichel am Firmament erscheint. Übernachtung im Zelt [FMA] 3. Tag El Ghessour - Tagrera - Tin AkachakerAuf einem schmalen Pfad wandern wir durch einen sehr engen Canyon mit vom Wasser geschliffenen Felswänden. Am Ende befindet sich eine Guelta (Wasserbecken, abhängig von Regenphasen). In Tagrera, einer riesigen Sandebene mit Dünen, muten die verstreut liegenden Felsformationen wie überdimensionale Pilze und Kathedralen an mit Säulen und einem Dach drauf. Die Tuareg geben ihnen Namen wie "La chambre de Tagrera" (Zimmer von Tagrera). Abends kommen wir in Tin-Akachaker an. Mächtige Felsen stehen wie Schlösser im weißen Sand. Sie zu erklimmen, kostet wegen des weichen Sandes teilweise etwas Mühe. Im Abendlicht bieten Dünen und Felsen ein einzigartiges Farben- und Formenspiel. Übernachtung im Zelt [FMA] 4. Tag Youf Ahakit - TahagartWir erreichen eine riesige schwarze Bodenplatte aus Stein, genannt "La Dalle" und entdecken auf ihr Felsgravuren. Sehr oft gibt es Gravuren an Felswänden oder Felsüberhängen, hier sind sie jedoch auf einer Bodenplatte dem Sand und dem Wetter ausgesetzt; trotzdem sind sie gut erhalten. Abgebildet sind vor allem Tiere, zu erkennen sind aber auch geometrische Zeichen . Unser Ziel ist Youf Ahakit - heute Teil eines Nationalparks. Youf Ahakit bedeutet in der Sprache der Touareg "besser als ein Zelt". Wir entdecken sehr schöne Felsgravuren aus prähistorischer Zeit: Darstellungen von Giraffen, Elefanten und auch Tifinar-Zeichen, die Schrift der Tuareg. Über eine weite Ebene halten wir auf das Massiv von Tahagart zu - unser heutiger Lagerplatz in besonders schöner Wüstenlandschaft, wo sich höhere Dünen an Felsen schmiegen. Übernachtung im Zelt [FMA] 5.-6. Tag Tinagola - Tin Tarabine - Ténére de Tafassaset - Erg AdmerWährend dieser zwei Tage durchqueren wir die algerische Wüste vom Tassili Hoggar in Richtung Tassili NAjjer. Wir kommen vorbei an langgezogenen Zeugenbergen und den typischen Formationen der Tassili-Landschaft. An ihnen wird sichtbar, wie Temperaturschwankungen und die Einwirkung von Wasser und Wind die Landschaft über Jahrmillionen gestaltet haben. Nachdem wir Tin Tarabine, eines der größten Wadis der Sahara, durchquert haben, erreichen wir Tadant, eine kleine Tuareg-Siedlung. Hier leben etwa 10 Familien und zum Brunnen der Gegend kommen immer wieder Nomaden mit ihren Herden. Während der Kolonialzeit haben die Franzosen versucht, die hier durchziehenden Karawanen zu kontrollieren. Wir kommen zu den Ausläufern der Ténéré, der Königin der Wüsten. Die sogenannte Ténéré du Tafasset grenzt an den Niger, die riesigen Dimensionen der Ténéré lassen sich bereits erahnen. Schließlich erreichen wir Erg Admer, ein weitläufiges Dünengebiet. Vor uns liegen wunderschön geformte Dünenketten, eine nach der anderen, wie ein zu Sand erstarrtes Meer. Von den höchsten Kämmen kann man das lang gezogene Tassili NAjjer im Osten erkennen. Übernachtung im Zelt [FMA] 7. Tag Erg Admer - Djanet - TadrartNach einem Morgenspaziergang durch die Dünen verlassen wir das Erg Admer und fahren durch ein Dünental zur Oasenstadt Djanet. Sie ist von ausgedehnten Palmgärten umgeben. Mittendrin liegen die weiß gekalkten, verschachtelten Häuser der Stadt und der kleine Bazar, der den Tuareg der Umgebung als Versorgungszentrum dient. Wir nutzen den Stopp für eine Dusche, während die Begleitmannschaft Vorräte für die nächste Etappe besorgt. Dann setzen wir die Fahrt in den südöstlichsten Zipfel der algerischen Sahara fort. Von der Teerstraße, die bis nach Libyen führt, - unterwegs sind immer wieder Verkehrsschilder mit der Warnung "Achtung Kamele!" zu sehen - zweigen wir ab und erreichen gegen Abend den Eingang des Tadrart. Wir campen unweit einer großen Felsgravur, die an einer senkrechten Felswand verewigt ist. Große Giraffen befinden sich darauf. Ihre Füße versinken tatsächlich im angewehten Sand, als ob sie darin stehen würden. Übernachtung im Zelt [FMA] 8. Tag Trekking im TadrartMorgens starten wir unsere Wanderung durch die vielfältige Landschaft aus Sand und Sandstein. Wir nutzen die Morgenstunden für die erste Etappe und verbringen mittags eine ausgedehnte Pause unter Akazien oder im Schatten von Felsen. Nachmittags wandern wir weiter, im Schnitt beträgt die Tagesetappe etwa 5-6 Stunden ohne Pausen. Bei dieser Route hat es sich erwiesen, dass wir unabhängig von Kamelen die Route optimieren können. Großen Wert wird auch auf die Wahl der Lagerplätze gelegt. Das Tadrart steht nicht nur für landschaftliche Vielfalt, sondern auch für eine Vielzahl prähistorischer Felsbilder. An Felsüberhängen (sogenannten Abris) und versteckten Felsen sehen wir wunderschöne Zeugnisse aus einer Zeit, als die Sahara noch fruchtbar und dichter besiedelt war. Mit roter Farbe fein gemalte Felsbilder verdeutlichen die Kunstfertigkeit der Bewohner von einst und sind, einem Bilderbuch gleich, Ausdruck damaliger Lebensweise. Wir übernachten bei einem Wadi, das den Blick frei gibt auf eine riesige, natürliche Felsenkathedrale. Gehzeit: 5-6h; Übernachtung im Zelt [FMA] 9. Tag Trekking im TadrartHohe Felsberge umgeben und und die Erosion hat in die monumentalen Felsblöcke gigantische Fenster gefräst. Die in einem sandigen Tal nebeneinander liegenden drei Felsenbögen werden von den Einheimischen "Cathedrale" genannt. Eine Besonderheit des Tadrart eröffnet sich dem, der sich Zeit lässt, um die Dünen genauer zu betrachten. Wir entdecken, dass die Dünen nicht "nur sandfarben" sind. Auch nicht etwa nur gelb oder rot. Das Überraschende ist, dass eine Düne oft zweifarbig leuchtet! So sind manchmal gelbe Sandberge von oben mit einem "Schleier" tief-roten Sandes überzogen. Der Wind trennt dann die teils unterschiedlich schweren Sandkörner und zeichnet so feine Muster auf die Dünen. In einer schönen, von Dünen und Felstürmen geprägten Landschaft werden wir die Nacht verbringen. Unser Trekking führt uns durch die eindrucksvollen Dünen von Moul n`Aga, wo wir auch übernachten werden. Gehzeit: 5-6h; Übernachtung im Zelt [FMA] 10. Tag Trekking im TadrartWir wandern durch eine dünenreiche Gegend, aus der einzelne Felsfinger aufragen. Nachmittags zeigen unsere Begleiter uns unterwegs besonders fein gearbeitete Felsgravuren mit Darstellungen von Menschen, Giraffen und Elefanten. Im Tadrart finden sich unzählige Felsgravuren und Felsmalereien unterschiedlicher Stile. Darunter gibt es feine Felsmalereien, die die Menschen aus prähistorischer Zeit als wahre Künstler ausweisen. Der Kontrast aus kolossalen Felsenschlössern und sanft geschwungenen Dünen bildet die Kulisse bis zu unserem Nachtlager. Wer mag, kann zum Sonnenuntergang die Dünen erklimmen. Gehzeit: 5-6h; Übernachtung im Zelt [FMA] 11. Tag Trekking im TadrartWir gelangen zu einer dunklen Bodenplatte mit Felsgravuren. Manchmal müssen unsere Führer erst den Sand etwas wegwischen, um die Platte freizulegen. Welche Bedeutung hatten wohl die Gravuren verschiedener Fußspuren von Tieren (Gazellen, Tiger, Löwen, Mufflons) sowie der Spuren von Sandalen? Haben Tiere und vielleicht auch ihre Jäger diese Gegend besonders oft durchstreift? An der Felswand selbst findet sich eine sehenswerte Darstellung von Löwen, unter Felsbildern ist das eher eine Seltenheit. Unser Lager errichten wir an einem hohen Dünenmassiv aus goldgelbem Sand. Traditionell werden unsere Tuareg-Begleiter erst einmal einen Tee zubereiten. Die Zubereitung entspricht eher einer Tee-Zeremonie, viele Schritte sind zu beachten! Für die Tuareg hat das Tee-Trinken nicht nur etwas mit Genuss oder Entspannung zu tun, es ist auch ein Symbol für Gemeinschaft und Gastfreundschaft. Wir können die wunderschöne Gegend am Lagerplatz bei einem Gläschen Tee auf uns wirken lassen oder auf einer der Dünen die Stille der Wüste genießen. Gehzeit: 5-6h; Übernachtung im Zelt [FMA] 12. Tag Trekking im TadrartDurch die Dünen von In Tehak wandern wir zu einem Plateau mit Ausblick auf die weite Landschaft des Tadrart. Ähnlich wie im Tassili Hoggar finden sich auch im Tadrart die eigenartigsten Felsformationen. Als hätten Bildhauer aus dem Fels Skulpturen gehauen und sie in einem Skulpturenpark errichtet. Wir gelangen bei unserer Wanderung zum sogenannten Igel. Machen Sie sich selbst ein Bild! Am Ende unserer heutigen Trekking-Etappe erreichen wir Tin Merzouga, die bis zu 250 m hohen Dünen, die gemeinsam ein Massiv bilden. Die Höhen zu erklimmen erfordert etwas Anstrengung, aber die Aussicht über das Sandmeer lohnt! Hat man die vermeintlich höchste Düne erklommen, erblickt man weitere dahinter. Dünen, Dünen, Dünen, soweit das Auge reicht! In der Ferne zeigt sich das Massiv des libyschen Akakus-Gebirges. Wer möchte kann statt dessen am Fuße der Dünen aus intensiv orange-, gelb- und rot- leuchtendem Sand die Landschaft genießen und dabei gemütlich den Nachmittagstee trinken. Das Abendlicht taucht die Landschaft in dunstiges Violett und von oben schweift der Blick über endlose Dünenfelder. Jetzt werden die Konturen gestochen scharf, die Rillen jeder einzelnen Düne kommen plastisch zur Geltung. Inmitten dieser Traumlandschaft verbringen wir die Nacht. Schon ein wenig Mondlicht genügt um auch nachts die Umrisse der walfischförmigen Sandkolosse plastisch wirken zu lassen. Gehzeit: 5-6h; Übernachtung im Zelt 13. Tag Trekking im TadrartÜber die Westseite von Tin Merzouga wandern wir im Morgenlicht zum Tal "Le Cirque". An dessen Eingang steht wie ein Wächter ein riesiger Steinpfeiler, der die Form eines überdimensionalen, frei stehenden Sportpokales hat. Wir sehen Felsmalereien von Rindern und Menschen und wandern weiter zu einer immens großen Höhle. Sie liegt in einer Felswand verborgen und hat Ausmaße, die sogar eine kleine Kirche darin verschwinden lassen könnten. Wir treffen die Fahrer, die uns ab heute wieder begleiten und starten nach dem Mittagessen auf eine Fahrt durch das weitere Tadrart. Die Malereien von Bouhadiane (u.a. Jagdszenen), der Felsbogen von In Tehak und die Dünen von Zaouatan sehen wir bevor wir das Labyrinth des Tadrart verlassen und am Ende des Tages bei den "Dunes Noires" übernachten. Sie werden schwarze Dünen genannt, da tatsächlich auf dem Sand ein schleier aus schwarzem Sand liegt, der interessante Rillenmuster bildet. Interessanterweise ist dieser Sand, vermutlich Graphit, magnetisch. Gehzeit: 5-6h; Übernachtung im Zelt [FMA] 14. Tag Dunes Noires - Felsgravur "Weinende Kuh" und DjanetZum Sonnenaufgang besteht noch einmal die Möglichkeit, eine der Dünen zu erklimmen und über das zurückliegende Tadrart, das wir durchwandert haben, zu blicken. Dann fahren wir Richtung Djanet zur berühmten Felsgravur der "Weinenden Kuh". In dieser Darstellung scheint das Tier tatsächlich Tränen zu vergießen. Laut Legende weint die Kuh, weil das Land unfruchtbar geworden ist. Die Darstellung mehrerer Rinderköpfe ist eines der am feinsten gearbeiteten Kunstwerke der Sahara und in ihrer Ausdruckskraft einzigartig. Der Künstler hat die natürliche Maserung und Struktur des Steines in sein Werk ideal mit einfließen lassen, sodass das Gesamtbild formvollendet wirkt. Wir kehren nach Djanet zurück und haben Zeit, um zu duschen oder im Straßencafé einen Kaffee zu trinken. Dann werden unsere Fahrer und Begleiter uns ein letztes Mal zum Abendessen in die Wüste begleiten. Wir verbringen die letzten Stunden unter dem herrlichen Sternenhimmel und ruhen uns aus. Dann fahren wir das kurze Stück zum sehr nahe gelegenen Flughafen. Abflug nachts nach Algier, dort umsteigen und Weiterflug nach Frankfurt. [FMA] 15. Tag HeimflugHeimflug. Mittags Ankunft in Frankfurt. Charakter der Tour und Anforderungen:Hauptteil der Reise ist das Trekking durch das Tadrart. Charakteristisch für diese Region ist eine faszinierende Mischung aus Sanddünenmassiven, Felsformationen und zahlreichen prehistorischen Felsbildern besteht. Sie liegt südöstlich des Tassili NAjjers. Hier werden Sie die Wüste 6 Tage aktiv und nur zu Fuß erleben. Sie wandern in überwiegend ebenem Gelände mit kleineren Auf- und Abstiegen. Die Wegführung ist meist über festen Sand oder Stein. Ab und zu wandern Sie über Dünen bzw. können abends vom Lagerplatz aus noch einmal in die Dünen ausschweifen. Profil:Durchquerung der Sahara vom Tassili Hoggar zum Tadrart, dort Trekking in einer der schönsten Landschaften der Erde. Normale Kondition erforderlich. Wichtige Hinweise:Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Im Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthalten
Wunschleistungen
| So erreichen Sie uns:
Reisetermine
Abflughäfen
|



Frankfurt