Madagaskar - Auf den Spuren der LemurenReise Nr. 5259 Trekkingreise mit Gipfelmöglichkeit einzigartige Route Reiseverlauf:1. Tag Anreise nach MadagaskarLinienflug mit Air France von Deutschland nach Antananarivo und Ankunft am späten Abend. Wir werden am Flughafen abgeholt und in unser Hotel gebracht. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gregoire Hotel (oder ähnlich) 2. Tag AntananarivoNach dem Frühstück im Hotel informiert uns der Reiseleiter über die wichtigsten Dinge, die wir wissen sollten. Anschließend machen wir uns auf zur Stadtbesichtigung. Übernachtung im Gregoire Hotel (oder ähnlich) 3. Tag Antananarivo - Andasibé - ManambatoNach dem Frühstück brechen wir auf und fahren Richtung Osten und erreichen Andasibé. Unterwegs besuchen wir ein privates Chamäleon- und Reptilienreservat. Weiterfahrt zum Rasoabe-See am Kanal von Pangalanes und mit Booten zu unserer Unterkunft. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 240km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Palmarium Lodge (oder ähnlich) [FA] 4. Tag Akanin'ny NofyAm Vormittag besuchen wir das Lemurenreservat von Palmarium. Der Nachmittag am See steht zur freien Verfügung. Hier können wir z. B. zum Baden gehen. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Palmarium Lodge (oder ähnlich) [FA] 5. Tag Akanin'ny Nofy - AndasibéAm Morgen fahren wir mit dem Boot gemütlich zurück nach Manambato und steigen hier wieder auf die Autos um. Eine abwechslungsreiche Fahrt liegt vor uns. Wir besuchen das private Reservat von Périnet: Eine kleine Insel, auf der drei verschiedene Lemurenarten den Wald "unsicher machen". Mit etwas Glück erleben wir während einer Nachtexkursion den nachtaktiven Wieselmaki, der mittlerweile leider nur noch sehr selten zu sehen ist. Aufgrund seiner Eigenart auf jeden Fall erwähnenswert ist das Aye-Aye, auch Fingertier genannt. Dieser seltsamste aller Lemuren hat eine ganz besondere Methode, Futter zu finden: Er klopft mit seinen langen Fingern an den Baumstamm und drückt dabei seine riesigen Fledermausohren fest an die Rinde. So ortet er die Maden und Larven im Stamm, nagt dann ein Loch in die Rinde und holt sich das Kleingetier mit seinem extrem dünnen Mittelfinger heraus. Die Madagassen fürchten das dunkle, skurrile Tier als den personifizierten Teufel, weswegen es vor einigen Jahren von der Ausrottung bedroht war. Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 120km; Übernachtung in Feonny Ala Bungalows. (oder ähnlich) [FA] 6. Tag Andasibé - AntananarivoIm Reservat von Périnet lebt auch das Indri, mit circa 70 cm Sitzhöhe die größte Lemurenart. Das Indri mit seinem bärenähnlichen Aussehen hat, anders als alle anderen Lemuren, nur einen kurzen Stummelschwanz. Jeden Morgen hallt durch den Regenwald ein großes Geschrei, wenn sich die Indri-Sippen untereinander wegen der Reviergrenzen verständigen. Es ist Zeit für eine weitere Exkursion in den Regenwald. Anschließend machen wir uns auf den Weg nach Antananarivo. Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 150km; Übernachtung im Gregoire Hotel (oder ähnlich) [FA] 7. Tag Antananarivo - Antsirabé - AmbositraEine lange, aber landschaftlich sehr abwechslungsreiche Fahrtstrecke durch das Hochland steht heute an. Unser Hotel liegt im Zentrum der hübschen und ruhigen Stadt, so dass wir am Nachmittag noch einen Gang durch die Stadt machen können. Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 260km; Übernachtung im Artisan Hotel (oder ähnlich) [FA] 8. Tag Ambositra - AmbalavaoFrüh morgens fahren wir via Fianarantsoa nach Ambalavao, der Hauptstadt des Batsileo-Volkes. Wir besichtigen einen Handwerksbetrieb, in dem Antaimoro-Papier hergestellt wird. Vermutlich ist das Volk der Antaimoro ("die an der Küste leben") im 12. Jahrhundert aus einem arabischen Land eingewandert. Ihre Sprache, das Sorabé erinnert an Arabisch und sie bekennen sich zum Islam. Auf kunstvoll gefertigtem Papier sind Ihre Geschichte, Gesetze und Bräuche sowie Kenntnisse über Astrologie, Handlesekunst und Mathematik festgehalten. In das handgeschöpfte Papier aus Rinde werden im Laufe des Verarbeitungsprozesses getrocknete Blumen eingestreut. Deshalb besteht der Betrieb, den wir besuchen auch mehr aus Blumenbeeten, als aus Gebäuden. Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im les Bougainvillees Hotel (oder ähnlich) [FA] 9. Tag Ambalavao - Sendrisoa - AntanifotsyFrüh besuchen wir die ringelschwänzigen Kattas, die im kleinen Reservat Anja angesiedelt wurden, und hoffen, sie noch beim morgendlichen Sonnenbad zu erwischen. Auf relativ guter Piste fahren wir anschließend ins Bergdorf Sendrisoa. Im Hintergrund erhebt sich das Andringitra-Gebirge, ein Bergmassiv aus Granitstein mit eindrucksvollen Felsformationen und vorwiegend endemischen Pflanzen. Vorbei an den Reisterrassen der Betsileo wandern wir auf einem breiten Schotterweg bis nach Antanifotsy, wo wir in einer einfachen Berghütte übernachten. Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 25km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 150m; Übernachtung in einer Berghütte [FA] 10. Tag Antanifotsy - Andringitra-Massiv-Plateau - AndriampotsyWir wandern auf das Plateau des Andringritra-Massivs. Diese Hochebene (2.021 m) ist von Graslandschaft und halbtrockenem Busch geprägt. Die Einheimischen lassen ihre Tiere hier weiden. Die Landschaft ist sanft hügelig und die hoch aufragenden Granitfelsen sind ein herrliches Fotomotiv. Im Winter von Ende Mai bis Mitte August kann es in der Nacht recht kalt werden, bis circa 5C. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 320m; Abstieg: 320m; Zeltübernachtung [FMA] 11. Tag Besteigung des Pic Boby - AntanifotsyHeute besteigen wir den Pic Bob, mit 2.658 m der höchste Gipfel im Andringitra-Massiv. Für Auf- und Abstieg nehmen wir den gleichen, nicht schwierigen Weg und kehren dann nach Antanifotsy zurück. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 1000m; Übernachtung in einer Berghütte [FMA] 12. Tag Antanifotsy - Überschreitung des Andringitra-MassivsIm Dorf Antanifotsy beginnt die Überschreitung des Andringitra-Massivs: Auf breiten Wegen, leicht ansteigend, immer auf den Gebirgskamm zu, gelangen wir ins typische Bergdorf Mahasoa. Von dort gehen wir steiler aufwärts und während der letzten Stunde vor dem Pass zieht die Steigung noch einmal richtig an, bevor wir nach circa 3 - 4 Stunden den Sattel auf 1.800 m Höhe erreichen und über das gesamte Gebirge blicken. Der Sattel bildet eine Klimascheide, gut zu erkennen an der Vegetation, die sich innerhalb weniger Meter verändert. Wasserspeichernde Sukkulenten, Orchideen und Palmen säumen unseren Weg beim Abstieg von der kühlen Bergregion in die wärmere, südliche Zone bis Andasy (circa 2 Stunden). Die landschaftlich außergewöhnliche Tour führt auf flacher Strecke weiter bis zum Catta Camp (2,5 Stunden) am Fuß des Tsaranoro-Felsens, einem Campingplatz mit Dusche, WC, Restaurant und Bar. Gehzeit: 7-9h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 900m; Zeltübernachtung im Camp Catta (oder ähnlich) [FMA] 13. Tag Tsaranoro - Galerinewald - ChamäleonbergWer noch Lust und Kraft hat, kann heute in einer ca. 4-stündigen Wanderung den Chamäleonberg besteigen. Zunächst führt uns der Weg durch den Trockenwald von Tsaranoro, wo weitere Lemurenarten wie die Kattas zu Hause sind. Anschließend geht es stetig Bergauf bis zum Gipfel des Chamäleonbergs. Oben angekommen, werden wir vom 360C Panorama belohnt. Wir haben einen herrlichen Blick über das Tal und die Landschaft der Gegend, die von Granittürmen gezeichnet ist. Wer heute aber lieber etwas entspannen möchte, kann den Tag auch gemütlich im Camp verbringen. Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zeltübernachtung im Camp Catta (oder ähnlich) [FMA] 14. Tag Andringitra-Massiv - Vohitsaoka - Ihosy - RanohiraWir wandern talauswärts nach Vohitsaoka (circa 2,5 Stunden), werden abgeholt und setzen unsere Fahrt Richtung Süden fort. Noch ragen riesige, teilweise abgerundete, teilweise verwitterte Felsformationen aus der Steppe empor. Im Hintergrund das Andringitra-Gebirge, das gegen Osten in den Regenwald übergeht, wir passieren das "Tor des Südens". Die Berge werden niedriger, die Savannenlandschaft weiter, die Häuser kleiner - wir kommen ins Land der Bara, der Hirten und Halbnomaden. In Mythologie und Alltag spielt das Zeburind eine wichtige Rolle; das Ansehen jedes Mannes ist von der Größe seiner Herde abhängig. Nach Ihosy steigt die Straße bis zum Horombe-Plateau hinauf. So weit das Auge reicht, führt sie schnurgerade durch Steppe und Viehweiden, bis das Isalo-Gebirge sichtbar wird und wir in Ranohira ankommen. Gehzeit: 2,5-3h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Motel de lISalo (oder ähnlich) [FA] 15. Tag Ranohira - Isalo-NationalparkIm Isalo-Nationalpark wandern wir auf das Isalo-Sandsteinmassiv zum Campingplatz am "Piscine Naturelle", einem natürlichen Wasserbecken (circa 1,5 Stunden). Das 514 m bis 1.268 m hohe Isalo-Massiv wurde durch Erdbewegungen aufgeschoben, Erosion hat aus dem Sandstein eine zerklüftete Gebirgslandschaft mit tiefen Schluchten, bizarren Felsformationen und ausgewaschenen Grotten geformt. Das Gebiet des Nationalparks umfasst mit den umliegenden Savannen und Waldgebieten insgesamt eine Fläche von 81.540 Hektar. Zur tropischen Vegetation zählen u. a. die bei uns als Zimmerpflanze bekannte Madagaskar-Palme oder verschiedene Pachypodien, dem Oleander verwandte Pflanzen. Der Pachypodium rosulatum beispielsweise sieht aus wie ein grauer, bauchiger Krug, aus dem vereinzelte Äste mit spärlichen Blättern herauswachsen - dazwischen gelbe Blüten an einem langen Stiel. Im Park leben verschiedene Lemurenarten wie der Katta und der weiße Sifaka. Gehzeit: 6h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Zeltübernachtung [FMA] 16. Tag Isalo-NationalparkUnsere heutige Wanderung verläuft über das Hochplateau. Immer wieder steigt man in kleine Schluchten ab und an der anderen Seite wieder hinauf, bis auf den Gipfel des Belohamena I'salo. Der Weg ist nicht schwierig, allerdings kann es sehr heiß werden; die über das Plateau verstreuten Maulbeerbäume spenden nur wenig Schatten. Nach einer Mittagsrast auf dem Gipfel steigen wir steil in den Galerienwald einer Schlucht ab. Die Madagassen nennen diesen Ort "das Tal der Affen" (Canyon de Singes), weil sich hier die Lemuren (Kattas) morgens an den steilen Felswänden herablassen, um zu trinken. Aus dem Canyon hinaus bis zu einem Parkplatz sind wir eine weitere Stunde unterwegs. Es folgt ein kurzer Transfer bis zum Parkplatz Namaza. Von dort gehen wir 20 Minuten bis zu unserem Camp am Ufer des Malio-Baches. Gehzeit: 4h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Zeltübernachtung [FMA] 17. Tag Ranohira - Tuléar - IfatyHeute fahren wir durch Savanennlandschaft vorbei an den ersten Baobabs bis in der Ferne der Kanal von Mocambique auftaucht. Wir erreichen Tuléar. Entlang der Strecke befinden sich einige Gräber der Mahafaly. Die 10 bis 15 Meter langen Steinbauten sind mit Malereien und Ornamenten verziert. Bitte beachten Sie, dass die Gräber heilige Stätten sind - Fotografieren ist hier absolut nicht möglich! In Tuléar angekommen lassen wir uns ein bisschen durch die Stadt treiben und unternehmen einen Spaziergang durch den botanischen Garten Arboretum. Wir fahren noch ein Stück weiter und erreichen den Badeort Ifaty. Fahrzeit: 2h; Übernachtung in Strandbungalows im Le Paradisier oder Nautilus [F] 18. Tag ItafyFreizeit! Wer gerne zum Baden gehen möchte: Unser Hotel am herrlichen Sandstrand. Es besteht die Möglichkeit zu Schnorcheln und zu Tauchen. Übernachtung in Strandbungalows im Le Paradisier oder Nautilus [F] 19. Tag Flug Tuléar - AntananarivoGegen Vormittag fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Antanananrivo. Dort angekommen unternehmen wir einen Ausflug zum Königspalast von Ambohimanga. Zum Frischmachen vor dem Heimflug steht uns ein Tageszimmer im Hotel zur Verfügung. Am späten Abend Abreisetransfer zum Flughafen. [F] 20. Tag Heimreise und Ankunft in DeutschlandIn der Nacht Rückflug über Paris nach Deutschland. Charakter der Tour und Anforderungen:Die Wanderungen mit Tagesetappen von durchschnittlich 4 bis 7 Stunden sind stellenweise anspruchsvoll. Da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind, sollten Sie trittsicher und etwas schwindelfrei sein. Wege sind zwar vorhanden, Wandererfahrung ist aber nötig. Profil:Gute Kondition und Hitzeverträglichkeit erforderlich; Tierliebe wünschenswert. Wichtige Hinweise:Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partneragenturen, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Im Reisepreis enthalten
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