Mali - An den Ufern des NigerReise Nr. 5659 Afrika-Liebhaber können auf dieser Reise die reiche Kultur Malis erleben, müssen dabei jedoch nicht auf Komfort verzichten, denn die Hotels sind mit Klimaanlage und meist mit Swimmingpool ausgestattet. In Begleitung eines kundigen Führers fliegen Sie von der Millionenmetropole Bamako in die legendäre Wüstenstadt Timbuktu. Nach einer ausführlichen Besichtigung geht es weiter nach Mopti, auch als ”Venedig des Sudan” bekannt. Mopti ist Markt! Beobachten Sie das lebhafte Treiben am Hafen, bevor Sie selbst an Bord einer Pinasse gehen und den Alltag entlang des Niger erleben können. Nach zwei Tagen im Land der Dogon, reich an Fetischaltaren und heiligen Plätzen, wird Sie in Djenné die weltgrößte Lehmmoschee beeindrucken. Teriyabougou, bekannt durch das Entwicklungsprojekt des französischen Paters Verspieren, gibt Einblicke in die Entwicklungshilfe in Afrika. Schließlich rundet ein Besuch der malerisch gelegenen Stadt Ségou, ehemalige Residenz der Bambara-Könige, die Entdeckungsreise durch Mali ab. Reiseverlauf1. Tag (So)Flug nach Bamako. Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel. Ü im Hotel. (-/-/-) 2.TagErkundung der Hauptstadt Malis mit Besuch des neuen Nationalmuseums und des neu erbauten ”Marché Rose”, der größten Sehenswürdigkeit in Bamako. Ü wie am Vortag. (F/-/A) 3.TagFlug nach Timbuktu, Ankunft ca. 10 Uhr. Stadtrundgang mit einem örtlichen, englischsprachigen Guide. Timbuktu hat bis heute nichts von seinem Abenteurercharakter verloren. Besuchen Sie die ehemaligen Wohnhäuser der drei großen Entdecker Caillée, Barth und Lenz sowie zahlreiche Moscheen. Überzeugen Sie sich selbst davon, was es mit dem geheimnisvollen Timbuktu auf sich hat, am besten in der reichen Schriftansammlung des Centre Ahmed Baba. Für die Beschreibung des Mysteriösen und Mythischen werden Ihnen die Worte fehlen. Lassen Sie sich stattdessen vom Flair der Stadt inspirieren! Ü im Hotel. (F/-/A) 5.TagMit einer traditionellen Pinasse unternehmen Sie heute eine Flussfahrt ins rund 50 km entfernte Konna. Nehmen Sie sich Zeit, das Dorfleben am Ufer, die beindruckende Vogelwelt, und – mit Glück – Flusspferde fotografisch festzuhalten. Zwischen November und Februar treiben die Hirten auf ihrer Wanderung Hunderte von Tieren ins Wasser, um am anderen Ufer den Weg fortzusetzen. Was für ein Schauspiel! In Kottaka besichtigen Sie eine der schmucken Lehmbaumoscheen. Am Spätnachmittag Fahrt ins rund 120 km entfernte Bandiagara. Ü im Hotel. (F/-/A) 6.TagAusflug ins Dogonland. Sie erkunden den südlichen Teil der spektakulären Falaise de Bandiagara und besuchen die authentisch gebliebenen Dörfer Djiguibombo und Teli. Entdecken Sie während einer Wanderung die Ahnenhäuser, Fetischaltare, Toguna-Palaverhütten und Hogonhaus-Fassaden aus nächster Nähe. Ü im Hotel. (F/-/A) 8.TagAbschied vom Dogonland mit einem Besuch der Grotten von Songho, einem traditionellen Initiations- und Beschneidungsplatz für heranwachsende Knaben, reich geschmückt mit auf den Fels gemalten Abbildungen. Anschließend Fahrt nach Djenné, UNESCO-Weltkulturerbe und bekannt für die größte, aus Lehmziegeln erbaute Moschee der Welt. Geführter Stadtrundgang am Nachmittag. Kenner Afrikas charakterisieren Djenné als unübertroffenes Beispiel einer bis heute authentisch lebenden Sahelstadt. Ü im Hotel. (F/-/A) 9.TagMontag ist wöchentlicher Markttag in Djenné! Vor der Stadt sieht man aus allen Himmelsrichtungen bunte, beladene Eselskarren herbei strömen. Das Zentrum aller Aktivitäten entfaltet sich heute auf dem Platz vor der großen Lehmbaumoschee. Hier werden alle Produkte der Region in einem kaum zu übertreffenden Marktszenario angeboten. Ü wie am Vortag. (F/-/A) 10.TagFrüh morgens Start nach Teriyabougou, bekannt durch das Entwicklungsprojekt des französischen Paters Bernard Verspieren. Hier ist seit Mitte der sechziger Jahre in einem kleinen paradiesischen Ort am Ufer des Bani-Flusses ein Projekt entstanden, das vielen Maliern zu Trinkwasser verholfen hat. Obstgärten wurden angelegt und medizinische Nothilfestationen, Schulen und Werkstätten eingerichtet, um der bäuerlichen Abwanderung in die Städte entgegenzuwirken. Ü im Hotel. (F/-/A) 11.TagFahrt ins rund 120 km entfernte Ségou, ehemalige Residenzstadt der Bambara-Könige. Ab 1880 gehörte Ségou zur Kolonie des französischen Sudan. Erleben Sie während eines ausgedehnten Rundgangs den neu-sudanesischen Baustil des kolonialen Ségou und das Stadtbild des alten, afrikanischen Ségou, dominiert von einstöckigen, aus rotem Flusslehm erbauten Rechteckhäusern mit Flachdach. Ü im Hotel. (F/-/A) 12.TagHeute werden Sie die handwerkliche Seite der aufstrebenden Kleinstadt kennenlernen. Auf dem Programm steht eine Teppichweberei, die von einer Fraueninitiative ins Leben gerufen wurde, eine Ausstellungs- und Werkstätte für Bogolanstoffe und eine Pinassenfahrt zu einem Töpferdorf. Das Abendessen nehmen Sie heute Abend nicht im Hotel ein – wir wollen Sie mit etwas Besonderem überraschen! Ü wie am Vortag. (F/-/A) 13.TagRückkehr nach Bamako. Am Nachmittag Besuch des Nationalmuseums. Den Tag können Sie bei einer Erfrischung im Swimmingpool ausklingen lassen. Ü im Hotel. (F/-/A) 14.TagNach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug in die Mandinga-Berge, wo Sie auf einer etwa dreistündigen Wanderung durch kleine Dörfer den afrikanischen Alltag miterleben können. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Bamako in unser Hotel, wo uns bis 20:00 Tageszimmer zum Umkleiden und für eine letzte Dusche zur Verfügung stehen. Nach dem Abendessen Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/-/A) 15.TagAnkunft in Deutschland und Weiterreise an die Heimatorte. (-/-/-) AnforderungenTeamfähigkeit, Hitzeverträglichkeit, Interesse und Toleranz für andere Kulturen. HinweiseDer gehobene Standard dieser Reise darf Gäste nicht vergessen lassen, dass die Reise durch eine Kultur mit anderen Standards, Zeitvorstellungen und Wertmaßstäben führt. Auf der Überlandfahrt ins Landesinnere kann es zu Kontrollen kommen, die Geduld und Gelassenheit erfordern. Im Dogonland unternehmen Sie tägliche Ausflüge von Ihrem Hotel aus. Die vier- bis fünfstündigen Rundgänge beginnen in den frühen Morgenstunden und enden gegen Mittag in einem Restaurant oder Ihrem Hotel, um den hohen Mittagstemperaturen zu entgehen. Ausgerüstet mit einem kleinen Tagesrucksack (Wasser, Fotoapparat, pers. Medikamente usw.) und zusammen mit Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter führt ein einheimischer Dogon die Wandergruppe zu ausgesuchten Dogondörfern. Die steinigen, schmalen Wege entlang des Felsabfalls sollten mit leichten Wanderschuhen begangen werden, Passagen mit erforderlicher Schwindelfreiheit oder gar Kletterpartien sind ausgeschlossen. Die ausgesuchten Wege sind von jedem Teilnehmer mit gesundem Kreislauf und guter Hitzeverträglichkeit machbar. Die Wanderungen stellen keine Anforderung an eine überdurchschnittliche physische Kondition des Reiseteilnehmers. HöhepunkteIm Reisepreis enthalten
Im Reisepreis nicht enthaltennicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 35 €); Flughafengebühren im Reiseland; optionale Aktivitäten; Fotogebühren; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.11; Trinkgelder; Persönliches Wunschleistungen
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