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Äthiopien - Wo Schwarzafrika auf Äthiopien trifftÄthiopien / NaturreisenReise Nr. 5627 Erleben Sie eines der letzten Abenteuer Afrikas und reisen Sie entlang des Blauen Nil tief in den noch unerschlossenen Westen Äthiopiens, der Heimat mehrerer Völker, die lange isoliert lebten und so bis heute ihre Traditionen weitesgehend erhalten konnten. Bei Asosa treffen Sie die Berta, Goldgräber, die noch immer mit einfachsten Methoden nach dem begehrten Edelmetall schürfen. Auf zum Teil abenteuerlichen Pisten fahren Sie südwärts vom grünen Bergland hinab in die weiten Savannen der Baro-Tiefebene. Am Omo besuchen Sie die Surma, die für ihre traditionellen Donga-Stockkämpfe berühmt sind. Auf einer Pirschfahrt im Omo NP (UNESCO-Weltnaturerbe seit 1980) entdecken Sie völlig unberührte Natur mit Elefanten, Löwen, Büffeln und Giraffen. Im früheren Kaiserreich Kafa existieren die letzten zusammenhängenden Bergnebelwälder am Horn von Afrika. Deutsche Naturschützer engagieren sich für diese Oase und streben die nachhaltige Nutzung des Wildkaffees an. Entspannen Sie zum Ende der Reise in Thermalquellen und lassen Sie sich auf einer leichten Wanderung von der Kraterwelt des Mt. Wenchi bezaubern.
Reiseverlauf 1.Tag Flug von Frankfurt nach Äthiopien. Ankunft in Addis Abeba und Transfer zum Hotel. Ü im Hotel. (-/-/-) 2.Tag Nach dem Frühstück Fahrt von Addis Abeba nach Debre Libanos und Besuch des berühmten Klosters. Auf Ihrem weiteren Weg nach Norden überqueren Sie die spektakuläre Schlucht des Blauen Nils. Am Nachmittag erreichen Sie das Tagesziel, den Zengena-Kratersee. Akazienwälder und Zypressen wachsen an den Hängen und zahlreiche Wasservögel bevölkern die Seeufer. Ü im Zelt. (F/M/A) 3.Tag Ziel ist die fruchtbare und hochgelegene Region um die Ortschaft Dahans Baguna, Siedlungsgebiet der sehr produktiven Volksgruppen der Agew und Gumze. Bei einem Besuch des bunten Wochenmarktes bekommen Sie Einblicke in deren Lebensweise und Wirtschaftsform. Am Nachmittag erreichen Sie erneut den Blauen Nil und übernachten bei Shinashia in der Nähe einer Agew-Siedlung. Ü im Zelt. (F/M/A) 4.Tag Sie brechen auf in den wenig bereisten Westen Äthiopiens. Durch abwechslungsreiche Landschaft gelangen Sie in die Ortschaft Guba nahe der Grenze zum Sudan. Hier befindet sich der frühere Palast von Dej Asmach Jemal, welcher unter Kaiser Menelik erbaut wurde. Später treffen Sie wieder auf den Blauen Nil, der hier Sirba Abay genannt wird und folgen dem südlichen Ufer bis nach Sherkole. Dort leben die Berta, ein traditionelles Goldgräbervolk, deren Männer sich Schmucknarben auf den Wangen zufügen. Ü im Zelt. (F/M/A) 5.Tag Nachdem in Asosa die nötigen Permits beschafft wurden, brechen Sie zu einem interessanten Ausflug nach Fametsere auf. Dort befindet sich der sagenumwobene “Gold Mountain”, ein Berg vulkanischen Ursprungs, der noch unentdeckte Goldvorkommen besitzen soll. In der Siedlung und auf dem Markt ist eine Art Goldrausch ausgebrochen und es herrscht ein lebhaftes Treiben. Im weiteren Verlauf gelangen Sie nach Bambesi zum bunten Markt der Oromo, Mao und Komo. Auch bei diesen Völkern sind Schmucknarben eine tief in den Traditionen verankerte Form des Körperschmuckes. In Ye’amsera wird das Camp errichtet. Ü im Zelt. (F/M/A) 6.Tag Nachdem wiederum Permits und Polizeischutz organisiert sind, beginnt ein spannender Tagesausflug zu den Ganzo. Erst vor einigen Jahren entdeckt, zählt die Volksgruppe nur 150 Mitglieder. Während sich die Männer Gesicht und Brust mit Schmucknarben verzieren, bevorzugen die Frauen Bauch, Rücken und Arme. Traditionell ernähren sich die Ganzo von der Jagd, insbesondere von Warzenschweinen, Alligatoren und Affen. Der Abend geht mit einem gemeinsamen Essen und Tänzen zu Ende. Ü im Zelt. (F/M/A) 7.Tag Am Morgen geht es zurück nach Asosa. In Inzi machen Sie Halt und wandern ca. 1,5h durch das landschaftlich sehr abwechslungsreiche Gebiet und genießen atemberaubende Ausblicke. Ü im Zelt. (F/M/A) 8.Tag Heute beginnt eine erlebnisreiche Fahrt durch das westliche Hochland, Siedlungsgebiet der Wollo. Bei einem Dorfbesuch bekommen Sie Einblicke in den Alltag der Menschen. Ü bei Ghimbi im Zelt. (F/M/A) 9.Tag Fahrt nach Gambela, die westlichste Stadt Äthiopiens. Die Stadt war im letzten Jahrhundert für einige Zeit britisches Protektorat und Binnenhafen für Schiffe auf dem Weg zwischen Baro River und Weißem Nil. Heute ist Gambela nur noch als Provinzhauptstadt von Bedeutung. Bei einem Spaziergang am Flussufer kann man noch die Überreste der alten Anlandungsstellen sehen. Ü im Hotel. (F/M/A) 10.Tag Der heutige Ausflug führt Sie zu den Völkern der Nuer und Anuak. Beide Ethnien leben entlang von Flussläufen. Während die Anuak als Ackerbauern Sorghum, Mais, Tabak und Kürbis anbauen, spielen bei den Nuer die Rinder eine entscheidende Rolle. Die Dorfgemeinschaften der Nuer kommen ohne Oberhaupt aus, vielmehr werden wichtige Entscheidungen gemeinsam im Konsens getroffen. Ü im Zelt. (F/M/A) 11.Tag Fahrt in den Gambela-Nationalpark, einen der am wenigsten touristisch erschlossenen Parks des Landes. Sie können hier Kudus, Buschböcke, Wasser- und Waldvögel beobachten. Um allerdings Elefanten und Löwen zu sehen, muss man schon viel Glück haben. Die Landschaft und die Flora dieses feuchtheißen Gebiets sind ebenfalls interessant. Rückfahrt nach Gambela. Ü im Hotel. (F/M/A) 12.Tag Pistenfahrt in den Süden in die Kleinstadt Mizan Teferi. Unterwegs Abstecher zu den Sor-Wasserfällen, die in der beeindruckenden Kulisse eines dichten Waldes voller Vögel und Affen ein wunderschönes Spektakel bieten. Ü im Zelt. (F/M/A) 13.Tag Fahrt in den Südwesten, in das Gebiet zwischen dem Omo-Nationalpark und der Grenze zum Sudan. Sie begeben sich in das Land der Surma. Diese sind Viehzüchter und Kleinbauern und die Anzahl der Rinder ist ein wichtiges Statussymbol. Für die Heirat benötigt ein Mann mindestens 60 Kühe als Brautpreis. Rinderdiebstahl und blutige Kämpfe kommen auch heutzutage noch vor. Bekannt ist das Volk v.a. aufgrund des Lippentellerschmucks der Frauen, der weißen Bemalungen zu rituellen Zwecken und der Ziernarben. Ü im Zelt. (F/M/A) 14.Tag Heute können Sie in ca. 4-6 Stunden nach Kibish wandern. Optional kann die Strecke auch verkürzt und ein Stück im Fahrzeug zurückgelegt werden. Unterwegs treffen Sie immer wieder auf Surma und bekommen einen intensiven Eindruck von deren Lebensweise und Kultur. Mit etwas Glück findet gerade ein “Donga”-Kampf statt. In dem Schauspiel geht es vor allem darum, Stärke zu beweisen und einen guten Eindruck auf die potenziellen Bräute zu machen. Ü im Zelt. (F/M/A) 15.Tag Sie erreichen Adikas, ein Dorf hoch oben auf einem Ausläufer des äthiopischen Hochlandes, und damit das Einzugsgebiet um den Omo NP. Der größte Nationalpark des Landes ist nur schwer zu erreichen und daher noch sehr ursprünglich. Er beheimatet Büffel, Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras und zahlreichen Vogelarten. Am späten Nachmittag erste Pirschfahrt im Park. Ü im Zelt. (F/M/A) 16.Tag Morgenpirsch im Omo-Nationalpark und Weiterfahrt in die Bezirkshauptstadt Maji. Dort leben die Dizi, eine ethnische Gruppe, die ca. 22000 Menschen umfasst. Die sesshaften Bauern, die eine Sprache oromitischen Ursprungs sprechen, siedeln vorranging in dem Gebiet zwischen Kibish und Omo. Die Dörfer der Dizi bestehen oft aus mehreren Klans. Ü im Zelt. (F/M/A) 17.Tag Die Fahrt führt vorbei an wilden Kaffeesträuchern und ursprünglichen Wäldern nach Bebeka, wo Sie eine Kaffeepflanzung besuchen. Ü im Gästehaus. (F/M/A) 18.Tag In der Umgebung von Bonga befinden sich die letzten großen zusammenhängenden primären Bergnebel- und Wildkaffeewälder Äthiopiens. Verschiedene Projekte und Organisationen bemühen sich, diese Oase zu schützen. Vor Ort können Sie einen Einblick in die Arbeit sowie Anregungen für Unterstützung und Mithilfe gewinnen. Anschließend Fahrt über Jima nach Ghion zur schönen Negash-Lodge, zu der Thermalquellen gehören. Ü in der Lodge. (F/M/A) 19.Tag Ausflug zum Vulkansee des Mt. Wenchi. Dort unternehmen Sie eine kleine Wanderung durch die wunderschöne Natur und zu den heißen Quellen und fahren außerdem mit kleinen Booten zur Klosterinsel Cherkos, auf der eine große Glocke vom Tana-See aufbewahrt wird. Am Nachmittag Rückfahrt nach Addis Abeba. Der Abend geht bei einem traditionellen Essen mit schöner Tanzvorführung zu Ende. Danach Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (F/M/A) 20.Tag Ankunft in Frankfurt. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen Gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Fahretappen und Bereitschaft zum Komfortverzicht sind Grundvoraussetzung für diese Tour. Sie sind auf zum Teil schlechten Pisten in nicht klimatisierten Geländewagen mit Allradantrieb unterwegs. Vier Reisende und ein Fahrer teilen sich ein Fahrzeug. Die Infrastruktur im Westen Äthiopiens ist schlecht ausgebaut bzw. teilweise gar nicht vorhanden, was einerseits die Faszination dieser Region ausmacht, andererseits an europäische Reisende manchmal eine Herausforderung hinsichtlich Komfort und Hygiene darstellen kann. Die Hotels und Zeltplätze in diesem Teil des Landes entsprechen in keiner Weise den gewohnten Verhältnissen aus Deutschland. Während der Zelt-Tage kann nicht immer geduscht werden, einfachste Toiletten bis hin zu Buschklos sind üblich. Die Reiseteilnehmer sind aufgefordert, beim Zeltaufbau behilflich zu sein. Während der Campingtage sorgt ein Koch für eine warme Mahlzeit am Abend. Mittags werden kalten Speisen in Form eines Picknicks zubereitet. Beim Besuch der Surma werden Sie z.T. mit Geldforderungen für jedes Foto konfrontiert. I.d.R. zahlt man 3-5 Birr pro Bild bzw. verhandelt den Preis. Alle Fotos ohne Bezahlung können massive Probleme für die gesamte Gruppe nach sich ziehen. Bei dieser Reise handelt es sich aufgrund der schwierigen Gegebenheiten um eine Tour mit Expeditionscharakter. Höhepunkte Inklusivleistungen:
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