Faszination Toubkal - der höchste Berg Nordafrikas!
Reise Nr. 5078
- 4 Tage Trekking – ideale Einsteigertour mit Gipfelmöglichkeit
- Technisch einfache Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m)
- Kurzreise mit intensivem Bergerlebnis im Hohen Atlas
- Auf abwechslungsreicher Nebenroute durch Dörfer und Täler
- Königsstadt Marrakech – die 'rote Stadt des Südens'
- Verlängerung Marrakech und Essaouira möglich
- Auf zum höchsten Gipfel Nordafrikas! Hochweiden, tiefe Schluchten und die gezackten Kämme mehrerer Viertausender prägen den ToubkalNationalpark. Sie starten in einer Oase, deren Lehmhäuser sonnenbestrahlt am Hang kleben und campen am rauschenden Gebirgsbach. Nach der zwar anstrengenden, aber technisch einfachen Besteigung stehen Sie auf dem Djebel Toubkal, dem „Berg der Berge' in der Sprache der Berber. Im Morgenlicht die Fernsicht auf die Gipfel des Hohen Atlas, das ist echtes Trekkingerlebnis!
- Als Kontrast zur Bergwelt erkunden Sie die schönsten Winkel der rosaroten Stadt Marrakech. Bunte Mosaikkacheln zieren Paläste und alte Karawansereien. Durchstreifen Sie mit einem echten Marrakchi, dem örtlichen Führer, die Gassen der Altstadt. Beobachten Sie Gaukler, Wunderheiler und Geschichtenerzähler, die ihre Tradition bis heute fortführen. Marokkaner wie Reisende fasziniert das Treiben auf
- dem Jemaa el Fna, dem Platz der Plätze, jeden Abend aufs Neue. Stimmen und afrikanische TrommelRhythmen mischen sich, hier pulsiert das Leben.
Faszination Toubkal - der höchste Berg Nordafrikas!
Faszination Toubkal - der höchste Berg Nordafrikas!Reiseverlauf:
1. Tag Anreise nach Marrakech
Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und weiter nach Marrakech. (Alternativ ist auch ein Flug ab/bis München nach Casablanca auf Anfrage möglich.) Nach der Ankunft werden wir von unserem marokkanischen, Deutsch sprechenden Reiseleiter empfangen und erreichen nach einem kurzen Transfer unser Mittelklassehotel in Marrakech. Hotel in Marrakech
2. Tag Besichtigungen in Marrakech und Fahrt zum Trekkingstart
Vormittags besichtigen wir die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Unser Mittagessen nehmen wir in einem stilvollen Restaurant in der Medina ein. Nachmittags fahren wir mit einem Kleinbus ins Atlas-Gebirge hinein. Die Fahrt führt nach Süden über den Marktort Asni ins Ait Mizane-Tal. Nach knapp 2 Std. erreichen wir das Dorf Aguer Sioual (ca. 1.500 m). Hier nächtigen wir in einem einfachen Berberhaus (sog. Gite d´Etape). Abends genießen wir die erste Mahlzeit von unserem Koch und den gesüßten, frischen Pfefferminztee. So können wir uns gemütlich auf das viertägige Bergtrekking einstimmen. Berberhaus [FMA]
3. Tag Trekking von Aguer Sioual über den Oudite-Pass nach Azib Tamsoult
Nach dem Frühstück teilen die Mulitreiber unser Hauptgepäck sowie die Koch- und Campingausrüstung auf und beladen die Tragtiere. Wir brechen zum 2.220 m hohen Tizi Oudite auf (Tizi = Bergpass). Die gut zweistündige Etappe führt über Matate durch Mischwälder mit Wacholder- und Eichenbäumen. Von der Passhöhe steigen wir in das Dorf Ait Aissa auf 1.700 m ab. Nach der Mittagsrast unter Walnussbäumen zieht sich die Strecke etwa eine Stunde am Ouissadene-Bach entlang; das Tal ist für seine seltenen Pflanzen bekannt. Wir erreichen malerisch am Hang gelegene Berberdörfer und den wunderschönen Ort Tizi Oussem mit interessanten Fotomotiven. Entlang Bewässerungskanälen wandern wir bergauf bis in eine Höhe von 2.300 m in ein Gebiet mit knorrigen Wachholderbäumen. In der Nähe unseres Camps bei Azib Tamsoult (2.250 m) befinden sich mehrere Bergerien, wo Hirten ihre Ziegen für die Nacht zusammentreiben. Wer noch Lust hat, kann nachmittags noch mit zu einer zusätzlichen kleinen Wanderung von etwa 1,5 Stunden zu einem kleinen Wasserfall. Auf dem Rückweg Möglichkeit bei einer Berghütte auf einen Café einzukehren. Gehzeit: 5h; Aufstieg: 1280m; Abstieg: 520m; Zelt [FMA]
4. Tag Über den Aguelzim-Kamm zum Toubkal Base Camp
Der erste Routenabschnitt verläuft durch ein schmales Tal. Dörfer gibt es in dieser wilden, einsamen Bergregion nicht mehr. Bis zum Pass Tizi-n-Aguelzim auf 3.450 m Höhe wandern wir bergan und legen beim Pass unsere Mittagsrast ein. Bis Anfang Juli kann in Passnähe an schattigen Stellen noch Schnee liegen (dabei können Grödeln = 4-6-zackige Leichtsteigeisen das Queren erleichtern). Von oben bietet sich ein schöner Rundblick auf den Toubkal vor uns, auf das Tazarhart-Plateau und hinab in das Mizane-Tal. Wir steigen zum Toubkal Base Camp (3.200m) ab. Hier zelten wir zwei Nächte unweit der Neltner-Hütte, die sehr spartanisch ist und oft überfüllt. Wir haben jedoch die Möglichkeit, dort die Sanitär-Anlagen zu nutzen und heiß zu duschen. Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 250m; Zelt am Toubkal Base Camp [FMA]
5. Tag Gipfelbesteigung des Toubkal (4.167 m)
Durch die vorherigen Trekkingtage gut auf die heutige Herausforderung vorbereitet, dürfte die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) kaum Schwierigkeiten bereiten. Wir brechen wieder früh auf und nehmen einen ausreichenden Getränkevorrat mit. Auch warme Kleidung, Mütze und Handschuhe sowie Sonnenbrille und Sonnencreme sind wichtig. Der Weg ist nicht ausgesetzt, führt aber manchmal über Schotter und loses Geröll. Bis in den Frühsommer ist mit der Überquerung von Schneefeldern zu rechnen (Grödeln können bei Schnee bis Anfang Juli neben Tourenstöcken sehr hilfreich sein). Die Höhendifferenz von 1.000 m bewältigen wir langsam aber stetig gehend in 3-4 Std. Gehzeit. Am Gipfel bietet sich ein überwältigendes Panorama in die südmarokkanischen Wüstentäler hinunter und auf die Viertausender-Gipfel rund um uns. Nach weiteren 2-3 Std. Abstieg kommen wir wieder zum Lagerplatz, wo unser Koch mit einem späten Mittagessen auf uns wartet. Der weitere Nachmittag ist frei zum Ausruhen und Erholen. (Heute ggf. Müsliriegel o.ä. Stärkung für die Wanderung mitnehmen!) Wer am Gipfelaufstieg nicht teilnehmen möchte, kann gemütlich das Hochtal zwischen den schroffen Bergkämmen durchstreifen oder der Aussicht wegen einen hohen Pass ersteigen (z.B. Tizi-n-Ouanoums 3.684). Je nach den Verhältnissen vor Ort entscheidet unser Reiseleiter, ob wir das Zeltlager einige Kilometer talabwärts verlegen. Gehzeit: 5-6,5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt am Toubkal Base Camp [FMA]
6. Tag Abstieg nach Aremd - Berberdörfer unterhalb des Toubkal
Auf einem breiten Pfad steigen wir das Hochtal hinab in die Schlucht von Sidi Chamharouch. Wegen eines Heiligen, dem vom Volk magische Kräfte zugeschrieben werden, ist hier eine kleine Wallfahrtsstätte. Dann zieht sich der Weg sanft bergab bis ins Dorf von Aremd (1.920 m). Wir beziehen unsere Gite d´Etape, ein Berberhaus mit Meerbettzimmern für max. 4-6 Personen pro Zimmer. Auf der Terrasse können wir gemütlich einen Tee trinken oder von der Dachterrasse den Blick in die Berge genießen. Gehzeit: 5-6h; Abstieg: 1280m; Berberhaus [FMA]
7. Tag Rückfahrt nach Marrakech und Freizeit in der Medina
Durch das „Tal der 1.000 Walnussbäume' wandern wir eine knappe Stunde hinunter in die Oase Imlil (1.740 m), das als „kleines Chamonix Marokkos' gilt. Hier trifft unser Kleinbus ein und bringt uns in knapp 2 Std. zurück nach Marrakech. Der Nachmittag steht uns für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Lassen Sie sich einfangen vom bunten orientalischen Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Obst- und Nuss-Ständen. Um diesen Platz laden einige Dachterrassencafés mit Blick auf den Hohen Atlas zum Verweilen ein, insbesondere zum Sonnenuntergang. Am Abend treffen wir uns in der Medina und werden in einem stilvollen Restaurant speisen. Hotel in Marrakech [FMA]
8. Tag Rückflug nach Frankfurt und Heimreise
Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück nach Frankfurt (oder alternativ nach München). Ankunft am Nachmittag und Heimreise. Verlängerungspaket 3 Tage (2 Nächte Essaouira und 1 Nacht Marrakech) Tag 1: (Abflug der Gruppe), morgens per Taxi (ca. 3,- €) zum Supratours Busbahnhof Marrakech, Fahrt (ca. 15 € p.P.) im komfortablen Überlandbus in ca. 3 Std. nach Essaouira, dort Unterkunft in einem Riad, mitten in der Altstadt. [F] Tag 2: Tag zur freien Verfügung in Essaouira, Zeit für den Strand, die Medina, den Hafen und das Fort. [F] Tag 3: morgens zum Supratours Busbahnhof und Fahrt nach Marrakech; Taxi zur Unterkunft (z.B. Riad direkt in der Altstadt oder Gruppenhotel in der Neustadt); Rest des Tages frei. .[F] Tag 4: Organisierter Transfer zum Flughafen und Rückflug*** von Marrakech über Casablanca nach Frankfurt, Ankunft nachmittags. [-] ***Flüge: von Marrakech nach München je nach Termin und auf Anfrage möglich (Direktflüge ausschließlich Montags und Donnerstags, Umsteigeverbindung Marrakech-Casablanca-München Dienstags, Donnerstags, Samstags). Circa-Preis pro Person (vorbehaltlich Verfügbarkeit bei Unterkunft und Flug): 120 € im Doppelzimmer (bis 140 € in Hochsaison) 170 € im Einzelzimmer (bis 190 € in Hochsaison) Inklusive Hotelübernachtung mit Frühstück sowie Flughafen-Transfer vor dem Rückflug. Transfers zum Busbahnhof bzw. mit dem Bus in Eigenregie, Ticket vor Ort zu kaufen, Fahrplaninfos unter http://www.oncf.ma/Pages/Accueil.aspx
Charakter der Tour und Anforderungen:
Das Trekking ist für alle geeignet, die trittsicher und einigermaßen schwindelfrei sind, sowie über gute Kondition verfügen. Die Gehzeiten betragen 5 bis 7 Stunden pro Tag und die zu bewältigenden Höhendifferenzen zwischen 1.000 und 1.200 m. Die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) erfordert keine klettertechnischen Kenntnisse, setzt jedoch gute Kondition und Ausdauer voraus. Beim Gipfelanstieg kommen Sie in ungewohnte Höhen. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Je nach Witterung können bis Anfang Juli noch Schneefelder zu queren sein; dabei können neben Tourenstöcken auch Grödeln = 4-6-zackige Leichtsteigeisen hilfreich sein.
Beim Trekking brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigen für unterwegs (Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.) selbst zu tragen. Mulis übernehmen Ihr Hauptgepäck sowie die Campingausrüstung. Die Begleitmannschaft sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Trotzdem bitten wir Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.
An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o.ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o.ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen.
In Marrakech sind Sie in einem Mittelklassehotel untergebracht. Während des Trekkings nächtigen Sie 2 x in einfachen Berberhäusern (Gite d´Etapes, für Bergwanderer eingerichtete Herbergen mit Mehrbettzimmern) und 3 x in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt). Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Es steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. Hocker und Klapptische, wie sie z.B. in Nepal üblich sind, sind im Orient unüblich.
Profil:
Gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich. Wandern auf guten Pfaden, am Gipfel Geröll. Gipfelbesteigung technisch unproblematisch.
Wichtige Hinweise:
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Marokko gehört dem muslimischen Kulturkreis an. Rücksichtnahme und Toleranz in Bezug auf die religiösen Gefühle der Bevölkerung sollten allen selbstverständlich sein. Shorts oder Bermudas (an Frauen und Männern), kurze Röcke und ärmellose Kleidung sind ebensowenig angebracht wie tiefe Ausschnitte! Nicht nur bei den Berbern im Gebirge, sondern auch in den Städten beleidigt freizügige Kleidung das Anstandsgefühl der Menschen. Auch beim Fotografieren bitten wir um Zurückhaltung. Die teils recht einfache Lebensweise im Land setzt bei allen Mitreisenden Anpassungsfähigkeit voraus. Wir danken für Ihr Verständnis.
Im Reisepreis enthalten
- Deutsch sprechende Reiseleitung ab Casablanca bis Marrakech
- Flug mit Royal Air Maroc ab/bis Frankfurt nach Casablanca und von Marrakech zurück
- derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
- Rail&Fly - Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
- Übernachtung in Hotels, Gasthäusern und Zelten
- meist Vollpension
- Transfers
- Eintrittsgebühren lt. Programm
- Koch - und Begleitmannschaft
- Mulis für Gepäcktransport
- Camping - und Kochausrüstung inkl. Zelt und Schaumstoffmatten, Toiletten - und Waschzelt
- Hauser - Top - Schutz: Stornokosten - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
Im Reisepreis nicht enthalten
- Getränke (auch Mineralwasser); Trinkgelder (ca. 50,- - 70,- Euro), evtl. neu erhobene Zuschläge der Fluggesellschaften.
- Mindestteilnehmerzahl: 5
- Maximale Teilnehmerzahl: 14
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Frankfurt
