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Sudan: Im Königreich der schwarzen Pharaonen

Sudan / Trekking
Reise Nr. 7010

Hört man das Wort 'Sudan', hat man bestimmte Assoziationen: Wüste, Nil, Pyramiden, Ausgrabungen. Vier Tage lang sind Sie zu Fuß und in Begleitung von Kamelen durch die Wüste unterwegs. Sie entschleunigen, gewöhnen sich an den sanften Rhythmus der Kamele. Im 'Vorbeigehen' besichtigen Sie die Tempelanlagen von Mussawarat und Meröe. Schließlich steigen Sie in Fahrzeuge, durchqueren die Bayuda-Wüste, erreichen Merowe und Karima beim vierten Nilkatarakt und besuchen den Jebel Barkal, den heiligen Tafelberg. Sie fahren durch kleine nubische Dörfer bis hinauf nach Soleb. Die Nubier sind ein stolzes, aber freundliches Volk, oft werden Sie zu einer Tasse Tee eingeladen. In Old Dongola treffen Sie auf erste christliche Tempel, bevor Sie in Richtung Khartum zurück fahren. Der Basar von Omdurman ist eine willkommene Abwechslung zur Hektik der modernen Stadt Khartum.

  • Vier Tage Wüstenwandern mit Kamelen von Naga nach Meröe
  • Erfahrene Hauser-Reiseleitung
  • Im Geländefahrzeug durch die Bayuda-Wüste
  • Heiliger Berg Barkal umgeben von Pyramiden
  • Der Nil - Lebensader des Sudan
  • Besichtigungen nubischer Pyramiden und christlicher Tempel
  • Besuch des Basars von Omdurman


    Sudan: Im Königreich der schwarzen Pharaonen



    Tourverlauf:

    1. Tag Anreise
    Lienenflug mit Turkish Airlines von Frankfurt oder anderen deutschen Städten via Istanbul nach Khartum. Abflug am Nachmittag / Abend.

    2. Tag Khartum - Naga
    Mitten in der Nacht bzw. ganz früh am Morgen kommen wir in Khartum an. Das Prozedere der Einreise kann sich etwas in die Länge ziehen. Wir werden abgeholt und ins Hotel gebracht. Müde wie wir sind, fallen wir nur noch ins Bett. Nach dem Frühstück fahren wir zum Archäologischen Museum und lernen unterwegs den chaotischen Verkehr in Khartum kennen. Neben vielen anderen Exponaten des Museums sind besonders zwei Tempel zu erwähnen, die von der UNESCO gerettet und vor der Flutung von Land (Nasser-Stausee) hierher gebracht wurden. Nach dem Museumsbesuch verlassen wir die Stadt in Richtung Norden. Schon nach 50 km erreichen wir eine Wüstenlandschaft mit einzelnen großen Granitfelsen, den letzten Ausläufern der Felsformationen des 6. Nilkateraktes. Wir zweigen von der Hauptstraße ab und gelangen bereits nach wenigen Kilometern Sandpiste zu den antiken Stätten von Naga, die östlich des Nils liegen. Naga entstand in der meroitischen Zeit. Wir besichtigen den Apedemak-Tempel. Ein paar Meter weiter befindet sich ein Bauwerk aus Säulen und Bögen, ”Kiosk' genannt, in dem ägyptische, römische und griechische Baustile vereint sind. Als Nächstes kommen wir zum Amon-Tempel, den viele Widderstatuen und Reliefs zieren. Hier treffen wir unsere Trekkingmannschaft und die Kamele. Das Gepäck wird auf ein anderes Fahrzeug verladen. Wir schlagen unser erstes Lager in der Wüste auf. Fahrzeit: 2-2,5h; Fahrstrecke: 150km; Zelt [FMA]

    3. Tag Naga - Mussawarat
    Nach Besichtigung der Sehensürdigkeiten in Naga reiten wir auf unseren Kamelen in Richtung Mussawarat El Sufra. Diese Siedlung liegt in einem wunderschönen, von Hügeln umgebenen Tal. Hier sind die Ruinen eines riesigen Tempels sichtbar, der einst eine außergwöhnliche Rolle spielte. Die Anlage wurde wohl im 1. Jh. n. Chr. erbaut. Viele Elefanten schmücken die Wände, was auf die große Bedeutung der Tiere hinweist. Jenseits des Wadis gibt es einen weiteren, dem Gott Apedemak gewidmeten Tempel. Wieder schlagen wir unser Lager in der Wüste auf, genießen das gute Essen und bewundern den prachtvollen Sternenhimmel. Gehzeit: 5-6h; Zelt [FMA]

    4.-5. Tag Mussawarat - Wadi Kabosha - Wadi Sheen
    Heute setzen wir unsere Expedition durch das Wadi Kabosha und das Wadi Sheen fort. Entweder wir reiten oder wir gehen zu Fuß neben den Kamelen her. Immer wieder begegnen uns Nomaden, die mit ihren Herden in der kargen Wüste unterwegs sind. Wir befinden uns nicht nur auf einer Reise durch die Wüste, sondern auch auf einer Reise zu uns selbst. Hier lenkt uns nichts von der grandiosen Landschaft ab, wir haben Zeit für uns selbst und gewöhnen uns allmählich an den langsamen Rhythmus der Kamele. Am Abend schlagen wir unser Lager auf und lauschen auf die Geräusche der Wüste. Gehzeit: 5-6h; Zelt [FMA]

    6. Tag Wadi Sheen - Meröe
    Wir wandeln auf den Spuren von Frederic Caillaud, einem berühmten französischen Archäologen, und erreichen die königliche Nekropole von Meröe. Der Blick schweift über eine Anlage mit mehr als 40 Pyramiden, die meisten sehr gut erhalten. Jede hat eine eigene Grabkapelle, deren Wände mit Reliefs verziert sind, welche Szenen aus dem Leben des Königs darstellen. Wir übernachten direkt neben den Pyramiden! Gehzeit: 5-6h; Zelt [FMA]

    7. Tag Meröe - Bayuda-Wüste - Nuri - Karima
    In Meröe endet unser Kameltrekking. Wir verabschieden uns von der Mannschaft und unserem persönlichen ”Wüstenschiff'. Manch einer von uns ist traurig, sein Reittier nun verlassen zu müssen, manch einer vielleicht ganz froh. Wir steigen in die Autos um, die uns bereits erwarten, und fahren auf der Straße entlang des Nils nach Atabara, einer Stadt, die am Zusammenfluss von Nil und Atabara liegt. Hier überqueren wir den Nil und fahren in die Bayuda-Wüste. Dieses Gebiet liegt in einer Schleife des Nils zwischen dem 4. und dem 6. Katarakt. Typisch für die Landschaft sind scharfkantige, schwarze Basaltberge; sie sind vulkansichen Ursprungs und haben durch die Einwirkung von Wind und Niederschlägen Kegelform angenommen. Diese Landschaft und trockene, steinige Wadis mit spärlichem Pflanzenbewuchs wechseln sich ab. Vielleicht erspähen wir die eine oder andere Gazelle. Bestimmt treffen wir auf einzelne Gruppen von Basharin-Nomaden, die in kleinen Hütten aus geflochtenen Zweigen meist in der Nähe der Wasserstellen und Brunnen leben. In der Umgebung der Pyramiden von Merowe erreichen wir wieder den Nil. Wir haben genug Zeit, um die ärchäologische Stätte zu besichtigen. Schließlich überqueren wir den Fluss erneut und kommen in Karima an. Dort übernachten wir im Nubischen Gästehaus, einem kleinen, charmanten Hotel in nubischem Stil am Fuß des Jebel Barkal. Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad und eine kleine Terrasse, die Gebäude sind mit Lehm verputzt. Wir genießen den Luxus einer Dusche und freuen uns, wieder in einem Bett zu liegen. Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 350km; Gästehaus [FMA]

    8. Tag Karima - Jebel Barkal - El Kurru
    Den roten Sandsteinberg Barkal sehen wir schon aus großer Entfernung, er erhebt sich majestätisch aus der offenen Wüste. Am Fuß des heiligen Berges liegt ein großer Tempel, der den Pharaonen des Neuen Reichs und ihrem Gott Amon geweiht war. Außerdem sehen wir Widderskulpturen, die angeblich Teil einer Allee waren, die zum Nil führte. Schließlich fahren wir südwärts ins Dorf El Kurru und besuchen die Nekropole der alten Hauptstadt Napata. Hier wurden 2 Grabkammern freigelegt, in denen wir Bilder der Pharaonen und mehrfarbige Hieroglyphen sehen. Mit vielen neuen Eindrücken kehren wir zu unserem Gästehaus zurück und genießen ein kühles Getränk. Fahrstrecke: 40km; Gästehaus [FMA]

    9. Tag Karima - Kerma - Tombos
    Durch die Nubische Wüste geht es in westliche Richtung und wir erreichen das bunte Dorf Selim. Weiter fahren wir nach Kerma und besuchen die majestätische ”Defuffa'. Defuffa ist das nubische Wort für Lehmhaus und derer gibt es zwei in Kerma. Früher standen diese riesigen Lehmziegelbauten mit einer Grundfläche von ca. 50 x 25 Metern und einer Höhe von ca. 18 Metern in der Mitte des Dorfes. Nicht weit von hier, zwischen den Felsen in der Nähe des Dorfes Tombos, stoßen wir auf Granitsteinbrüche und die Überreste einer überlebensgroßen Statue des Königs Taharqa, die vor 3.000 Jahren in der Wüste ”vergessen' wurde. Wir übernachten in unseren Zelten in der Wüste. Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 260km; Zelt [FMA]

    10. Tag Tombos - Sesibi - Soleb
    In Sebu, direkt am Ufer des Nils, ist es möglich, Felszeichnungen zu sehen, die zu den vielfältigsten im Sudan zählen. Wir haben Zeit, um die vielen Bilder in Ruhe zu betrachten. Schließlich erreichen wir den Grantifelsen des 3. Katarakts und überqueren den Nil mit einer Fähre - unter Umständen eine längere Prozedur, die mit viel Gehupe, Rufen und Palaver verbunden ist. Die Autos stehen in einer Schlage an, Fußgänger und Tiere wollen auch übergesetzt werden. Aber mittlerweile haben wir uns an den hiesigen Rhythmus gewöhnt und harren der Dinge im Schatten. Auf der anderen Nil-Seite erreichen wir den Tempel von Sesibi und wenige Kilometer weiter den Tempel von Soleb. Es heißt, er sei der am besten erhaltene und schönste Tempel im Sudan, ein Zeugnis des Neuen Reichs in Nubien. Die Wände sind mit Hieroglyphen verziert. Nicht weit davon entfernt finden wir eine einzelne Stele, die auf einem Felsen am Ufer des Nils steht. Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 80km; Zelt [FMA]

    11.-12. Tag Soleb - nubische Dörfer - Old Dongola
    Wir folgen dem ruhigen Lauf des Nils in südliche Richtung. In Zentralnubien leben die Menschen in kleinen Dörfern zwischen gelben Sanddünen und grünen Palmen. Sie sprechen nicht Arabisch und leben ihre islamische Religion nicht so streng wie in anderen Regionen. Die Frauen bedecken ihre Gesichter nicht und gehen auf Besucher zu. Einige nubische Häuser sind mit bunten Blumen und Mustern bemalt. Die Gastfreundschaft ist sprichwörtlich. Besucher werden eingeladen, eine Teepause zu machen und an einem gemeinsamen Essen teilzunehmen. Am zweiten Tag erreichen wir Old Dongola und besuchen den christlich-koptischen Tempel. Er liegt, wie so manche Kirche, am Nilufer. Ein letztes Mal schlagen wir die Zelte auf und übernachten im Freien. Fahrstrecke: 200-230km; Zelt [FMA]

    13. Tag Old Dongola - Khartum
    Der Kreis unserer Reise schließt sich. Wir fahren immer weiter nach Süden. Unterwegs stoppen wir, um die einheimische Bevölkerung kennen zu lernen und gemeinsam ein Glas Tee zu trinken. Die Teerstraße führt zurück nach Khartum. Am Nachmittag erreichen wir Omdurman. Wir besuchen den interessanten, bunten und quirligen Basar. Wer mag, kann Souvenirs erstehen - natürlich wird vorher tüchtig gehandelt. In Khartum im Hotel können wir uns frisch machen, zu Abend essen und uns vielleicht noch ein bißchen hinlegen. Für uns ist diese Nacht sehr kurz, denn gegen Mitternacht müssen wir zum Flughafen aufbrechen. Die Ausreise dauert etwas länger und schließlich…….. Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 480km; Hotel [FM]

    14. Tag Heimreise
    ……. fliegen wir gegen 03:30 Uhr ab. In Istanbul steigen wir um und am gleichen Nachmittag / Abend landen wir in Deutschland.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Das Kamel-Trekking erfordert Hitzeverträglichkeit und gute Ausdauer. Jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin hat sein / ihr Reitkamel. Wenn Sie nicht mehr reiten können oder möchten, können Sie absteigen und laufen bzw. umgekehrt. Die Tagesetappen betragen ca. 6 Stunden.

    Sie übernachten in Zelten. Wer möchte, kann auch unter freiem Himmel schlafen - sicher ein besonderes Erlebnis!

    Die Fahrstrecken setzen gutes Durchhaltevermögen voraus. Sie fahren z. T. quer durch die Wüste. Sollte eines der Fahrzeuge stecken bleiben, ist Ihre Mithilfe beim Ausgraben und Unterschieben von Sandblechen erforderlich. An den Fahrtagen sind Sie ca. 4-7 Stunden im Auto unterwegs. Da die Beschaffenheit der Piste und der Wege variiert, kann die eine oder andere Fahrt auch mal länger dauern.

    Bitte zeigen Sie Feingefühl und Respekt in Ihrem Verhalten der Bevölkerung gegenüber. Machen Sie keine Personenaufnahme ohne audrückliche Erlaubnis - eine klare Geste hilft über die Sprachbarriere hinweg. Akzeptieren Sie ggf. auch eine Ablehnung.

    Achten Sie bitte auf angemessene Kleidung. Arme und Beine sollten weitestgehend bedeckt sein. Shorts, Shirts mit tiefen Ausschnitten oder gar nabelfreie Kleidungsstücke verletzen das Anstandsgefühl der Bevölkerung. Wenn Sie zu einer Tasse Tee oder zum Essen eingeladen werden, können Sie diese Einladung gern annehmen. Benutzen Sie zum Essen die rechte Hand - die linke Hand gilt als unrein. Gute Kondition und Hitzeverträglichkeit; für das einfache Kamel-Trekking keine Vorerfahrung notwendig. Jeder Teilnehmer bekommt ein Kamel. Geländefahrten, Besichtigungen.

    Klima

    Der Sudan kennt praktisch keinen Regen. Es ist immer heiß und trocken; dank der Trockenheit wird die Hitze als weniger drückend empfunden. Die klimatisch günstige Reisezeit liegt zwischen Mitte Oktober und Mitte April. Die Tage sind meist klar, von Dezember bis Februar kann es nachts auch recht kühl werden. Hitzeverträglichkeit und ein gesunder Kreislauf sind unbedingt notwendig für eine Teilnahme an dieser Reise.

    Ausrüstung

    Den Temperaturen entsprechend benötigen Sie für diese Tour leichte, atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle oder Leinen und für die kühleren Abende eine warme Hose, einen Pullover oder eine Fleece-Jacke. Die Kleidung sollte Arme und Beine bedecken. Eine Kopfbedeckung und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor dürfen keinesfalls fehlen. Für die Wanderungen empfehlen wir festes Schuhwerk. Eine Ausrüstungs-Checkliste für die Reise senden wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zu.

    Gepäck

    Für diese Reise empfehlen wir die Mitnahme einer Reisetasche. Koffer sind gänzlich ungeeignet.

    Inklusivleistungen:

  • Hauser - Reiseleitung
  • örtliche, Englisch sprechende Fahrer
  • Flug mit Turkish Airlines Frankfurt - Istanbul - Khartum - Istanbul - Frankfurt
  • kostenlose Anschlussflüge ab anderen deutschen Städten nach Verfügbarkeit
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Übernachtung in Hotels, Zelten und Gästehäusern
  • meist Vollpension
  • Mineralwasser
  • Begleitmannschaft beim Kameltrekking
  • Gepäcktransport mit Begleitfahrzeug beim Trekking
  • Camping - und Kochausrüstung
  • 1 Reitkamel pro Person
  • Fahrten in geländegängigen Fahrzeugen
  • Eintrittsgebühren für Museen und Ausgrabungsstätten
  • Genehmigung zum Fotografieren
  • Passregistrierung
  • Hauser - Top - Schutz im Wert von € 192, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service
  • Nicht enthalten: Kosten für das Visum für deutsche und österreichische Staatsangehörige derzeit € 40,-- für Schweizer Staatsangehörige FFR 100,--; fehlende Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder (ca. € 70,-- bis € 90,--), falkultative Ausflüge; Permit für Video-Kameras (USD 20,-- pro Besichtigungsobjekt / pro Kamera).

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     Preise 
     Teilnehmer: 8-12 Pers.

    Reisedauer: 14 Tage

    Preis: ab 3.990,- €
    Einzelzimmer: 310,- €

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     22.01. - 04.02.2012 
    26.02. - 10.03.2012 
    25.11. - 08.12.2012 verfügbar
    23.12. - 05.01.2013 verfügbar
    27.01. - 09.02.2013 verfügbar

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     Routenverlauf
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    Letztes Update: 18.05.2012