Namibia - Botswana - Zwischen Buschmannland und Caprivi-Streifen
Reise Nr. 5299
Auf dieser Reise zeigen werden Ihnen einige der abgelegensten und wildesten Landesteile in Namibia und Botswana gezeigt. Der Kaudom-Nationalpark ist ein Stück Afrika wie man es nur noch aus Filmen kennt... von herber Schönheit, unwegsam und mit einem unglaublichen Tierreichtum. Entlang des Okavango können Sie die Flusslandschaft und den Tierreichtum in diesem Teil Botswanas bewundern. Die Vogelwelt ist ein Dorado für alle passionierten Fotografen und die Bootsfahrt auf dem Okavango wird Sie begeistern. Noch weiter nördlich geht es in den Mahango-Nationalpark und in den Caprivi-Streifen. Diese Regionen sind ein Paradies für Wildbeobachtungen. Gerade die Flussregion des Okavango ist stark besiedelt und damit eine gute Gelegenheit Schwarzafrika zu erkunden.
Reiseverlauf:
1.Tag Windhoek
Ihre Anreise sollte bis 12 Uhr Mittags erfolgen. Abholung vom Flughafen Windhoek. Auf dem Weg nach Windhoek kehren Sie erst auf einer Wildfarm zum Brunch ein. Sie lernen nachmittags die Hauptstadt näher kennen und erfahren dabei Interessantes zur Geschichte, Kultur und Bevölkerung des Landes. Am Abend kehren Sie in ein uriges, namibisches Steakhouse ein, das mit seinen "Mammut"-Portionen heimischer Spezialitäten und ausgezeichnetem südafrikanischem Wein besticht. Ü in Pension. (F/-/-)
2.Tag Windhoek - Otijinene
Die Strecke führt erst nach Osten bis Omitara. Von da aus geht die Fahrt nördlich nach Otjinene, der letzten Ortschaft vor Erreichen des Buschmannlandes. Die Hereros leben hier hauptsächlich von der Viehzucht und ziehen tagelang mit den Herden über die Weideplätze. Am späten Nachmittag schlagen Sie Ihr Camp in der freien Natur auf. Ü im Zelt, ohne Sanitäranlagen. (F/M/A)
3.Tag Otijinene - Kalahari-Region
Weiter geht die Fahrt durch die Ausläufer der Kalahari, offenes und dichtes Buschland wechseln sich ab. Sie folgen einer Omuramba (ehemaliger Flusslauf) nach Osten. Auch in dieser abgelegenen Gegend sind vereinzelte Farmbetriebe zu finden. Allerdings fehlt jegliche Infrastruktur. Nahe der Grenze zu Botswana schwenken Sie nach Norden. Schlagartig ändert sich der Zustand der Strecke. Die neu gebaute Schotterstraße führt wellenförmig über die für diese Gegend typischen Kalahari-Dünen. Sie verlassen das Hereroland und erreichen das Buschmannland. Am Nachmittag sehen Sie immer öfter riesige Baobab (Affenbrotbäume). Im Buschmannland sind die größten Exemplare dieser Art zu finden, manche erreichen einen Durchmesser von bis zu acht Metern. Am Nachmittag suchen Sie sich ein schönes Plätzchen. Ü im Zelt, ohne Sanitäranlagen. (F/M/A)
4.-6.Tag Kalahari-Region - Kaudom-Nationalpark
Am Vormittag erreichen Sie Tsumkwe, die größte Siedlung des Buschmannlandes. Sie fahren weiter nach Norden. Der Kaudom-Nationalpark im Buschmannland ist eine absolut wilde Gegend, tiefer Kalaharisand auf der gesamten Strecke reduziert die Durchschnittsgeschwindigkeit auf wenige Kilometer pro Stunde. In den weiten Gras- und Buschlandschaften ziehen Gnus, Zebras, Giraffen, Kuhantilopen, Roanantilopen, Rappenantilopen, Elefanten, Leoparden und manchmal auch Löwen frei umher. Im Laufe des Nachmittages erreichen Sie das Camp Sikeretti, ein richtiges Buschcamp, wo Sie sich für die nächsten zwei Nächte einrichten. Von Sikeretti aus starten Sie zu Pirsch- und Erkundungsfahrten und lernen die Fährten der Tiere zu unterscheiden und das Verhalten des Wildes zu deuten. 3 Ü im Zelt. 3x(F/M/A)
7.Tag Kaudom-Nationalpark - Okavango-Fluss
Nachdem Sie den Kaudom NP in südlicher Richtung verlassen haben, erreichen Sie schon bald Tsumkwe und von dort aus sind es nur noch wenige Kilometer zur Landesgrenze nach Botswana. Es ist ein kleiner, wenig genutzter Grenzübergang, was auf eine schnelle Abfertigung hoffen lässt. Da in diesem Teil Botswanas keine Camps zu finden sind, übernachten Sie heute in der Wildnis im schönen Outdoor Camp. Ü im Zelt. (o.S.) (F/M/A)
8.Tag Okavango-Fluss - Tsodilo Hills - Okavango-Fluss
Im Laufe des Vormittags erreichen Sie die Tsodilo Hills und unternehmen eine ca. 2-stündige Wanderung, um die Felszeichnungen in den Tsodilo Hills zu erkunden. Manche der Zeichnungen sind nur 100, manche aber auch bis zu 1300 Jahre alt. Nach dem gestrigen Fahrtag wird Ihnen die Bewegung gut tun. Am Nachmittag geht es wieder zurück zum Okavango. Am Ufer des Flusses finden errichten Sie Ihr Camp für die nächsten zwei Nächte. Ü im Zelt. (F/M/A)
9.Tag Okavango-Fluss
Der Tag beginnt vielversprechend! Mit einem Motorboot fahren Sie auf dem Okavango dahin, um die Tier- und Pflanzenwelt vom Fluss aus kennen zu lernen. Das Okavango-Gebiet ist für seine Vogelvielfalt weltweit bekannt. Aber auch Flusspferde und Krokodile sind im Flussbereich zu finden. Die Fahrt geht an Siedlungen und Dörfern vorbei, sodass man auch einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen am Okavango bekommt, wie sie die Felder bestellen oder mit ihren Mokoro (Einbäume) auf Fischfang gehen. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Je nach Verfügbarkeit der Boote kann die Bootstour auch auf den Nachmittag fallen, danach unternimmt man einen herrlichen "Sundowner Cruise". Ü im Zelt. (F/M/A)
10.Tag Okavango-Fluss - Popa-Fälle - Kwando-Fluss
Nach nur wenigen Kilometern Fahrt nach Norden überqueren Sie wieder die Grenze zu Namibia und betreten den kleinen, aber feinen Mahango-Nationalpark. Nachdem Sie am Vortag den Fluss von der Wasserseite her kennen gelernt haben, tun Sie dies nun von der Landseite aus. Büffel, Elefanten, Zebras, Gnus, Impalas, Warzenschweine, Grünmeerkatzen - alles tummelt sich in Ufernähe. In den Sümpfen finden diverse Wasservögel ein ideales Habitat. Flusspferde verlassen tagsüber selten ihre angestammten Plätze in der Mitte des Okavango. Sie verbringen den gesamten Vormittag im Nationalpark. Am frühen Nachmittag erreichen Sie die Popa-Fälle. Es handelt sich hier eigentlich mehr um Stromschnellen als um Wasserfälle, aber es ist trotzdem ein beeindruckendes Phänomen. Anschließend geht es weiter nach Norden, wo Sie auf der Strecke zur Okavango-Brücke auch endlich wieder eine Einkaufsmöglichkeit finden. Ü im Zelt. (F/M/A)
11.Tag Okavango-Fluss - Kwando-Fluss
Mit der Überquerung des Okavango Flusses bei Bagani betreten Sie den Caprivi-Nationalpark. Außer ein paar verstreut liegenden Siedlungen gibt es im Caprivi kaum Infrastruktur. Kurz vor Erreichen des Kwando-Flusses wir die Teerstraße verlassen und Sie schlagen sich auf einem verschlungenen Pfad in die Büsche, um nach wenigen Kilometern Fahrt ein neu errichtetes Camp der Kavangos zu erreichen. Am Ufer des Kwando-Fluss zelten Sie und bleiben für drei Nächte. Ü im Zelt (F/M/A)
12.-13.Tag Kwando-Fluss
Die Aussicht auf die Flussebenen des Kwando ist überwältigend. Im Morgengrauen liegt ein Nebelschleier über den Flussauen, das Grunzen der Flusspferde schallt zu uns herüber und in den Baumwipfeln turnen die Grünmeerkatzen. Frühstück inmitten eines so paradiesischen Panoramas gibt es sonst wohl kaum. Entlang des Kwando-Fluss wühlen Sie sich durch den tiefen Ufersand. Zum Greifen nahe sehen Sie Flusspferde, Rappenantilopen, Kudu, Impala, Letschwe, Elefanten... einfach grandios! 2 Ü im Zelt. 2x (F/M/A)
14.Tag Kwando-Fluss - Okavango-Fluss
Auf der einzigen Straße durch den Caprivi, dem "Golden Highway", geht es zurück zum Okavango Fluss. Kurz nach der Okavango-Brücke verlassen Sie die Teerstraße, denn die alte Caprivistraße ist viel interessanter. Das Leben spielt sich hier unmittelbar an den Ufern des Flusses ab. Alt und Jung, Ziegen, Kühe, Hühner, Hunde - alles versammelt sich auf dieser Straße. Am späten Nachmittag, kurz vor Rundu, erreichen Sie mit einmaliger Lage am Fluss Ihren Zeltplatz für diese Nacht. Der Abendspaziergang entlang des Okavango ist ein Muß. Die untergehende Sonne "versinkt" im Fluss und von weit her hört man die Buschtrommeln. Ü im Zelt (F/M/A)
15.Tag Okavango-Fluss - Grootfontein
Nach dem Frühstück fahren Sie in Richtung Grootfontein. Vor der "roten Grenzlinie", der damaligen Pufferzone während des Grenzkrieges, ist der für Schwarzafrika typische Siedlungscharakter zu sehen. Sie haben Zeit, am Straßenrand die für den Norden bekannten Holzarbeiten als Mitbringsel zu erstehen. Nahe bei Grootfontein wurde der weltweit größte Meteorit entdeckt. Sie übernachten auf der Farm eines Freundes, der jahrelang mit den Buschmännern jagte und lebte und nun mit einer Buschmannfrau verheiratet ist. Ü im Zelt (F/M/A)
16.Tag Grootfontein - Waterberg
Nach dem Frühstück besteigen Sie das Fahrzeug und fahren über eine gute Nebenstrasse in Richtung Waterberg. Am Nachmittag erreichen Sie den Waterberg-Nationalpark. Sie können eine interessante Wanderung auf dieses einmalige Hochplateau unternehmen oder am Pool liegen und entspannen. Ein schöner Abendspaziergang zu einer nahe gelegenen Quelle ist jedoch sehr zu empfehlenswert! Ü im Zelt (F/M/A)
17.Tag Waterberg - Windhoek
Die letzte Etappe führt Sie nach Süden. Auf geht's zum Okahandja Holzmarkt für kleine Einkäufe und anschließend weiter nach Windhoek. Ein Abflug am Abend ab 16 Uhr ist möglich. Transfer zum Flughafen, individuelle Heimreise. (F/-/-)
Änderungsvermerk
Änderungen der Reiseroute bleiben vorbehalten.
Höhepunkte:
- Einzigartige Kombination aus Kalahari, Caprivi und Okavango-Delta
- Unterwegs mit den Kalahari-Buschleuten
- Geheimtipp Khaudum NP: Wildhunde und Elefantenherden
- Wildbeobachtungen im tierreichen Mahango NP
- Bootsfahrt auf dem Okavango
- Traditionelle Dorfgemeinschaften und afrikanisches Treiben entlang der alten Caprivi-Straße
- Artenvielfalt im wasserreichen Caprivi-Steifen
- Schäumende Stromschnellen der Popa-Wasserfälle
- Wanderung am Waterberg NP
Anforderungen:
Toleranz, Interesse für andere Kulturen sowie Teamgeist, Flexibilität und Komfortverzicht sind Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Reise.
Zusatzinformationen:
Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe).
Hinweise:
Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe).
Begleitender Selbstfahrer: Selbstfahrer, welche während der Reise mit dem 6x6 Planenpinzgauer oder 4x4 Toyota Pick up durch die Wildnis begleiten wollen, sind herzlich willkommen. Sie werden ein unvergessliches "Offroad" Erlebnis haben!
Im Reisepreis enthalten
- ab/an Windhoek
- Deutschsprachige Tourenleitung
- alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
- alle Eintritte und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.13)
- 15 Ü im Zelt
- 1 Ü Pension im DZ
- Mahlzeiten: 17xF, 15xM, 13xA
- Reiseliteratur
Im Reisepreis nicht enthalten
An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhungen von Gebühren nach dem 1.8.13; Trinkgelder; Persönliches
Wunschleistungen
- Internationale Flüge ab:
950,- € - Einzelzelt - Zuschlag:
50,- € - Zusatzübernachtung im DZ/F ab:
55,- € - Flughafentransfer p.P./Strecke ab:
38,- €
- Mindestteilnehmerzahl: 6
- Maximale Teilnehmerzahl: 10
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