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Frühstück mit Elefanten

  • Botswana
  • Trekking

Reise Nr. 7113

Das Mokoro schiebt die hohen Gräser zur Seite. Der Blick öffnet sich auf die Wasserwelt des Okavango-Deltas. Zu gerne würde man das Wasser durch die Hände gleiten lassen - doch Vorsicht, hier sind Krokodil und Nilpferd zu Hause. Wieder an Land beginnt die Suche nach Elefanten, Löwen und weiteren Bewohnern der Khwai-Region am Rande des Moremi Game Reserves. Ein Safari-Abenteuer der Extra-Klasse! Zum Sonnenuntergang können Sie den Nilpferden zuprosten und am frühen Morgen hören Sie das Gebrüll der Löwen oder erhalten Besuch von Elefanten. Der komplette Gegensatz erwartet Sie am Rande der Kalahari im Land der Buschleute. Wir campen wieder wild, aber diesmal in der trockenen Gras- und Buschlandschaft, die die Zentralkalahari auch prägt. Wie man hier überleben kann, Wasser findet und Nahrung zubereitet, das lernen Sie bei einer Wanderung mit den Buschleuten. Eine faszinierende Welt mit ganz eigenen Gerüchen und Geschmacksrichtungen! Und genießen Sie die Weite und Stille der Makgadikgadi-Salzpfannen. Übernachten Sie inmitten dieser Ruhe ausstrahlenden Landschaft und fühlen Sie sich den Sternen näher denn je.

  • Okavango-Delta im Mokoro und zu Fuß
  • Makgadikgadi - eine Nacht unter dem Sternenhimmel
  • Wanderung mit Buschleuten in der Kalahari
  • Safari im Moremi-Gebiet
  • Zelten in der Wildnis - Abenteuer pur

    Frühstück mit ElefantenFrühstück mit Elefanten

    Tourverlauf:

    1. Tag Anreise

    Am Abend Abflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek.

    2. Tag Maun - Okavango-Delta

    Von Windhoek fliegen wir weiter nach Maun. Schon im Anflug können wir die Anfänge des Okavango-Deltas erkennen. Je nach Jahreszeit und Regenfällen ist die Region von Wasserstraßen oder Trockenheit geprägt. Kaum angekommen, sitzen wir schon in unserem Safarifahrzeug und fahren in den ”Busch', wie die wilde Landschaft hier genannt wird. Um zum Camp zu gelangen, benötigen wir Mekoro. Diese Boote (Mokoro - Einzahl, Mekoro - Mehrzahl) gleiten sanft und leicht schaukelnd durchs Wasser. Es ist nicht ratsam während der Fahrt aufzustehen, um nicht aus dem Mokoro zu fallen. Wir bauen unsere Zelte auf und erkunden danach mit unserem Reiseleiter neugierig die Gegend. Unseren ersten Abend in der Natur verbringen wir am Lagerfeuer. Die Nacht bricht herein, ihre Stimmen werden lauter. Man hört Impalas, meist auch Elefanten, manchmal sogar Löwen. Gespannt auf all das, was die Safari-Tage bringen werden, lassen wir uns von den Geräuschen der afrikanischen Nacht in den Schlaf wiegen. Übernachtung im Zelt [A]

    3.-4. Tag Okavango-Delta

    Die Sonne weckt uns frühmorgens. Die Langschläfer unter uns werden von den Stimmen und Geräuschen im Camp geweckt. Kaffee und Tee stehen schon bereit. Meist nehmen wir morgens ein paar leichte Kekse zu uns, um schnellstmöglich loszuwandern oder mit dem Mokoro zu fahren. Ein Besuch im Delta mit seiner vielfältigen Pflanzen- und Vogelwelt ist vor allem ein Naturerlebnis. Hier lohnt es sich ganz besonders, einen Blick fürs Detail zu haben. Zum Beispiel das Riedfrosch-Männchen mit seiner prächtigen rot-schwarz-weißen Zeichnung wird kaum 1-2 cm groß! Doch dem geschulten Auge unserer Begleiter entgehen selbst so kleine Schönheiten nicht. Natürlich können uns bei einer Wanderung auf der Insel auch Elefanten begegnen, hier werden wir aber gerne Abstand halten und die Anweisungen unseres Reiseleiters befolgen. Spannend ist es, auch auf die Spiegelungen im Wasser des Deltas zu achten. Gräser und Papyrus scheinen nicht nur gen Himmel, sondern auch Richtung Grund zu wachsen. Immer wieder halten wir auch nach Krokodilen und Nilpferden Ausschau, die hier in den Wasserarmen beheimatet sind. Abends, vor dem Einschlafen, ist vor allem das Grunzen der Nilpferde zu hören. Gehzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 90km; Übernachtung im Zelt [FMA]

    5.-7. Tag Moremi - Khwai-Region

    Die Zeit des ersten Tageslichts eignet sich wunderbar für Tiersichtungen - die letzten nachtaktiven Arten, die ”Jäger der Nacht', sind teilweise noch unterwegs, während die anderen Tiere sich langsam erheben. Der afrikanische Jacana stakt mit seinen langen Zehen schon über die Seerosenblätter; seine hübsche, türkisfarbene Stirn und sein weiß-braunes Gefieder spiegeln sich im Wasser. Nilpferde heben schnaufend und schnaubend ihre Köpfe aus dem Wasser und reißen mit Imponiergehabe ihre gewaltigen Mäuler auf. Der Tag beginnt. Die Elefanten, die uns heute Nacht vielleicht im Camp besucht haben, stehen im Fluss und genießen ihre Morgentoilette. Was wollen wir heute sehen? Vielleicht spielende Löwenkinder oder munter dahinrennende Warzenschweine, eine Herde neugieriger Paviane?… ein wenig Glück brauchen wir natürlich, damit Safariträume wahr werden. Für ein spätes Frühstück / frühes Mittagessen kehren wir zum Camp zurück. Im Schatten der Bäume genießen wir eine 2- bis 3-stündige Pause. Wir können plaudern, lesen, schlafen oder einfach den Blick schweifen lassen. Über Mittag sind die Vogelstimmen immer seltener und leiser zu hören. Speziell in den heißen Sommermonaten ”macht die Natur eine Pause', um dann nach der Mittagshitze erneut zu erwachen. Am Nachmittag sind wir wieder unterwegs, um das Delta zu erkunden. Auf jeder kurzen Wanderung und jedem Ausflug lassen sich kleine Naturwunder entdecken. Schön anzusehen ist die Rote Lechwe-Antilope, wenn sie durchs Wasser spurtet. Mit ihrem rötlichbraun schimmernden Fell hebt sie sich deutlich vom tiefblauen Wasser und dem saftiggrünen Gras ab. Vielleicht ist auch der Fischadler zu sehen, vielmehr zu hören; sein typischer Ruf ist als 'Call of Africa' (der Ruf Afrikas) bekannt geworden. Je nach Region, in der wir campen, kehren wir vor oder nach dem klassischen 'Sundowner' (einem Getränk, das bei Sonnenuntergang genossen wird) zu unserem Camp zurück. Die Flammen lodern schon, wenn wir uns zum Essen treffen. Wir wärmen uns (vor allem in den Wintermonaten Mai-August) und sitzen später noch in fröhlicher Runde beisammen. Übernachtung im Zelt [FMA]

    8. Tag Maun

    Nach den spannenden Tagen im Busch fahren wir zurück nach Maun. Hier verbringen wir einen erholsamen Nachmittag und genießen heute mal eine feste Unterkunft. Wer möchte, kann Einkäufe tätigen. Botswana ist u. a. für seine Jazz-Gitarristen bekannt; es gibt in Maun auch ein schönes Kunstzentrum mit vielen Souvenirs. Wer mag, kann einen Flug über das Okavango-Delta unternehmen, um die blauen Flussarme von oben zu betrachten, wie sie - je nach Jahreszeit - durch die eher gelbliche oder grünliche Landschaft mäandern. Fahrstrecke: 150km; Übernachtung im Hotel in Maun [F]

    9. Tag Kalahari-Wüste

    Die faszinierende Wasserwelt des Deltas liegt nun zurück - im Land der Buschleute erwartet uns große Trockenheit. Wir reisen in die Kalahari. Nicht hohe Sanddünen, sondern eine trockene Busch- und Savannenlandschaft ist hier zu erwarten. Wir erreichen den Rand der Zentralkalahari und bauen unser Camp auf einem privaten Gelände auf. Farmer leben hier und eine Siedlung der Buschleute befindet sich ganz in der Nähe. Abends treffen wir uns, um ihren Liedern zu lauschen, ihre Tänze zu sehen und ihre Spiele zu lernen. Je mutiger wir sind und an den Spielen teilnehmen, desto lustiger wird der Abend. Die Sonne geht unter hinter den Büschen und lässt die Landschaft einmal mehr rot-gelb leuchten. In der Ferne hören wir die Löwen brüllen, die hier auf der Farm ein Zuhause gefunden haben. Fahrstrecke: 310km; Übernachtung im Zelt [FMA]

    10. Tag Kalahari - Welt der Buschleute

    Wenn die Sonne in der Kalahari aufgeht, ist es meist noch kühl. Der Himmel hat einen hellen Blauschimmer, während das Rot und das Gelb noch pastellen anmuten. Mit einer großen Buschmannfamilie streifen wir 2-3 Stunden durch ihre Heimat. Hier finden die Buschleute essbare Früchte und Heilkräuter und jagen auch, um sich mit Fleisch zu versorgen und Bekleidung zu fertigen. Für ein paar Stunden lassen sie uns an ihrem Leben teilhaben. Es ist überraschend, wie kühl und frisch das Wasser ist, das sie finden. Wir erkennen, dass es wohl Jahre erfordern würde, um auch nur ansatzweise zu lernen, wie man in der Kalahari überlebt. Allein das Feuermachen ist eine Kunst für sich. Schweiß und Blasen würden unsere Versuche begleiten, könnte aber lodernde Glut unter unseren Händen entstehen? Im Gespräch führen meist die Männer das Wort, doch auch die Frauen erzählen uns, welche Früchte sie am liebsten mögen und wie sie schönen Schmuck herstellen. Wir können gerne Fragen stellen, sollten aber darauf gefasst sein, Fragen neugieriger Buschleute selbst auch zu beantworten. Denn so fremd und spannend uns das Leben dieser Familie erscheinen mag, so unerklärlich mag den Buschleuten unsere Lebensweise vorkommen. Mittags kehren wir zum Camp zurück, stärken uns mit leckerem Essen und ruhen uns ein wenig aus. Am Nachmittag können wir eine nahe gelegene Siedlung der Buschleute besuchen, wobei die Bewohner nicht immer anzutreffen sind. Unser Reiseleiter wird dieses für uns in Erfahrung bringen. Alternativ können wir eine Wanderung unternehmen oder eine Farmrundfahrt mit Tiersichtungen machen. Gehzeit: 2-3h; Übernachtung im Zelt [FMA]

    11. Tag Gweta

    Frühmorgens brechen wir auf. Aus der Kalahari führt unsere Fahrtroute nun Richtung Nordosten zu den größten zusammenhängenden Salzpfannen der Welt. Aber vorher besuchen wir Gweta. In diesem Ort bietet sich eine der letzten Möglichkeiten, vor den Pfannen zu übernachten. Zugleich haben wir Gelegenheit, ein Dorf kennenzulernen. Wie wird Recht gesprochen? Wo lernen die Kinder? Wie ist die medizinische Versorgung? Hier können wir all unsere Fragen stellen und den Alltag im Dorf hautnah erleben. Abends sitzen wir in unserer afrikanisch gestalten Lodge am Feuer und genießen das leckere Essen. Ausruhen können wir uns heute in kuscheligen Betten. Fahrstrecke: 310km; Übernachtung in einer einfachen Lodge [FA]

    12. Tag Makgadikgadi-Salzpfannen

    Vorbei an Büschen und Bäumen geht es durch die Savanne bis zu den Makgadikgadi-Salzpfannen, die mit 13.000 km² die größten der Welt sind. Meist trifft man hier auf eine trockene, weiße Ebene, die an Ruhe und Weite ihresgleichen sucht. Wir legen uns auf die Pfanne… kein Laut durchbricht die Stille! Ab und zu verirrt sich ein Vogel in diese Endlosigkeit. Hier gibt es nur den Himmel, die Pfanne und uns. Wir drehen uns im Kreis, 360 Grad; so weit der Blick reicht, in jede Richtung können sich unsere Augen entspannen - Erholung pur. Wenn es das Wetter zulässt - und meist ist es möglich - übernachten wir direkt auf der Pfanne. Ein leckeres Poitjie-Essen, eine Spezialität im Süden Afrikas, wird auf dem Feuer gekocht. Den Abend genießen wir am Feuer und betrachten den Sternenhimmel. Wer nicht schlafen kann, hat hier eine gute Gelegenheit, Sternschnuppen zu zählen oder sich in Sternkunde zu üben. Nur in der Regenzeit sind die Pfannen mit einer dünnen Wasserschicht überzogen; diese lockt dann auch Tiere an. Übernachtung in Schlafrollen auf der Salzpfanne (wetterabhängig) [FMA]

    13. Tag Rückreise Maun - Windhoek

    Am frühen Morgen sehen wir die Sonne pastellfarben aufgehen. Nach und nach erheben wir uns von den Schlafrollen und dehnen und strecken die Glieder. Manche stehen schon mit ihrer Tasse Kaffee oder Tee am Feuer, die meisten sind bereits mit Kameras ”bewaffnet'. Nach einem kleinen Frühstück packen wir unsere Sachen und fahren zur Lodge zurück. Wer möchte, kann noch kurz duschen. In ca. 2 Stunden haben wir Maun erreicht und müssen von Botswana leider Abschied nehmen. Über Windhoek fliegen wir zurück nach Deutschland. Übernachtung im Flugzeug [F]

    14. Tag Ankunft in Frankfurt

    Am frühen Morgen landen wir in Deutschland. Erfüllt von unseren Erlebnissen treten wir die Heimreise an.

    Charakter der Tour und Anforderungen

    Für die Überlandfahrten benötigen Sie etwas Ausdauer. Wir haben die Fahrten aber so weit wie möglich beschränkt. Nur einmal werden Sie ca. 6 Stunden fahren, anderenfalls sollten Sie nie länger als 3-4 Stunden unterwegs sein und das nur an einzelnen Tagen (siehe bitte Programmablauf). Staub- und Hitzeverträglichkeit sind unbedingte Voraussetzung für eine Teilnahme an dieser Reise (weniger im Juni/Juli - beachten Sie bitte die Hinweise zum Klima). Ebenso wichtig sind ein gesundes Herz, ein gesunder Kreislauf und eine gute Konstitution. Während der Ausflüge tragen Sie nur das Notwendigste in Ihrem Tagesrucksack. Die Fahrt im Safarifahrzeug ist luftig und mehr oder weniger anspruchsvoll - je nach Zustand der Straße, der meist von den Regenfällten abhängig ist. In Richtung Gweta und Ghanzi sind Sie im Bus unterwegs.

    Sie bringen Kameradschaftsgeist, Freude an der Natur sowie am Campen mit. Ihr Zelt bauen Sie auf und ab und reichen gerne auch mal eine helfende Hand. Abenteuerliche Zeltsafari mit leichten Wanderungen, die die Gegensätze Botswanas vor Augen führt.

    Klima

    Die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind unseren entgegengesetzt. Vereinfacht gesagt: Der Sommer gilt als Regenzeit, der Winter als Trockenzeit (Mai - August) mit strahlend blauem Himmel und Tagestemperaturen von 20-25°C, aber auch kühlen bis kalten Nächten. Sie müssen mit Temperaturen unter 5 Grad rechnen. Im Sommer müssen Sie sich auf Hitze und von Dezember bis März auf heftige Gewitter einstellen. Der April ist ein ”grüner' Monat, danach trocknet das Land wieder aus und bis Juni/Juli färbt sich die Landschaft gelb.

    Das subtropische Kontinentalklima Botswanas gilt als angenehm und die Luft ist meist trocken.

    Ausrüstung

    Für diese Reise ist leichte, atmungsaktive Kleidung geeignet. Für morgens und abends sowie für die Termine Juni - August sollten Sie jedoch immer warme Kleidung dabeihaben (auch Mütze, Schal und Handschuhe), da Sie Pirschfahrten im offenen Safarifahrzeug unternehmen und sich fast immer im Freien aufhalten. Regenbekleidung empfiehlt sich für die Periode ab Oktober bis April. Bitte beachten Sie unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour.

    Im Reisepreis enthalten

    • Hauser - Reiseleitung ab/bis Maun
    • Englisch sprechender Spurenleser in den Nationalparks Botswanas
    • Flug mit Air Namibia Frankfurt - Windhoek - Frankfurt
    • kostenlose Rail & Fly - Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze
    • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
    • Inlandsflüge mit Air Namibia nach Maun
    • Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
    • meist Halbpension
    • Gepäcktransport
    • Transfers/Fahrten lt. Programm mit/in Safarifahrzeug und Bus
    • Eintrittsgebühren lt. Programm
    • Nationalparkgebühren
    • Hauser - Top - Schutz im Wert von € 160, - ; Reiserücktritts - Versicherung, Reisehaftpflicht - Versicherung, Reisekranken - Versicherung mit medizinischer Notfall - Hilfe, Rundum - Sorglos - Service

    Im Reisepreis nicht enthalten

    Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder, Einzelzimmer-Zuschlag, innerdeutsche Anschlussflüge gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit, individuelle Ausflüge und Besichtigungen.


    • Mindestteilnehmerzahl: 6
    • Maximale Teilnehmerzahl: 11

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    Reisearten