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Wüstenwandern im Ennedi - Das Land der fliegenden Pferde

  • Tschad
  • Erlebnisreisen

Reise Nr. 7009

Sechs Tage Wandern im Ennedi - eine der abgeschiedensten Sahara-Regionen
Aloba Natural Arch einer der größten Felsbögen der Erde
Zu Fuß durch Pfade des Archei Canyons: Schlucht der Krokodile und Kamele
Begegnung mit Nomaden und Salzkarawanen
Versteckte Felsbilder der Sahara u. a. die Höhle der fliegenden Pferde"
Abschluss in schön gelegener Lodge an Mündung des Chari in den Tschad-See
Partnertour mit Spazi: Den Tschad-Spezialisten seit über 20 Jahren

Ein tiefer, rötlich leuchtender Canyon, Nomaden mit hunderten von malmenden Kamelen und die letzten Krokodile der Sahara die Archei-Schlucht ist zweifellos ein mystischer Ort! Hier erwandern Sie Plateaus, Gueltas (ständige Wasserbecken) und abgelegene Felsnischen mit einzigartigen prähistorischen Zeichnungen.
Windgeschliffene Gebilde wie der riesige Felsbogen Aloba, Schlösser" aus buntem Sandstein, vielfarbiger Sand und aus dem Wüstenboden ragende Felsnadeln sind die landschaftlichen Höhepunkte der Zentralsahara, die Sie auf einem mehrtägigen Trekking entdecken. Beim Wandern werden Sie überrascht sein von der außerordentlichen Vielfalt der Region, sie gleicht einem undurchdringlichen Labyrinth. Um ihre verborgenen Schätze zu entdecken, sind echte Spezialisten gefragt. Unsere italienischen Partner, berühmt für ihre jahrzehntelange Erfahrung und Pionierarbeit im Tschad, stehen für Qualität und Leidenschaft. Mit ihnen haben wir als erster deutscher Reiseveranstalter das Ennedi erkundet und seit über 20 Jahren im Programm, von dieser Erfahrung profitieren Sie.
Erleben Sie die Wüste hautnah die Stille, die Weite und die wilde Schönheit des Ennedi. Es ist auch heute noch genutzter Lebensraum. An den Brunnen begegnen Ihnen Nomaden oder Sie erleben, wie riesige Kamelkarawanen mit kostbarem Salz gemächlichen Schrittes dahinziehen. Die Großartigkeit der Sahara zeigt sich im Tschad in einer Fülle von Formen und ist am intensivsten zu Fuß zu erleben!

Wüstenwandern im Ennedi - Das Land der fliegenden PferdeWüstenwandern im Ennedi - Das Land der fliegenden Pferde

Reiseverlauf:

1. Tag Anreise nach N 'Djamena

Linienflug mit Ethiopian Airlines spätabends von Frankfurt über Addis Abeba nach N'Djamena. Da wir für diese Reise die Flüge immer erst bei Ihrer Festbuchung reservieren können, empfehlen wir Ihnen dringend, frühzeitig zu buchen. Bei Eingang Ihrer Anmeldung prüfen wir, ob der Flug noch zum einkalkulierten Tarif buchbar ist. (Sollte die jeweilige Buchungsklasse nicht mehr verfügbar sein und ein Aufpreis anfallen, halten wir selbstverständlich vor Bestätigung Rücksprache mit Ihnen.) Ermäßigte Bahnanreise zum Flughafen innerhalb Deutschlands möglich. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag N 'Djamena - Massaguet - N 'Goura

Mittags Ankunft in N' Djamena, der Hauptstadt des Tschad, und Empfang durch unsere Begleitmannschaft und Reiseleiter. Wir fahren nach einer kurzen Passage auf einer Teerstraße bis Massaguet und folgen danach der großen Piste durch die Ebene des Ausläufers des Tschad-Sees. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [A]

3. Tag Guera - Abeché

Heute durchqueren wir Savanne und typische Sahellandschaft. Zahlreiche temporäre Wasserläufe und Schwemmebenen belegen die Existenz des einstigen Paläo-Tschad-Systems. Vor Tausenden von Jahren bestand hier ein riesiges Binnenmeer, das nicht nur Teile des Tschad, sondern auch der Nachbarländer (z. B. Niger) umfasste.Viele Vogelarten (Schwarzstörche, Ibisse etc.) sowie mehrere Akazien-Arten und kleine Wälder von Dum-Palmen sind charakteristisch für diese Gegend. In östliche Richtung fahrend erreichen wir die Region Guera mit schönen, riesigen, kugelförmigen Granitfelsen. Dazwischen finden sich nicht selten in der Sonne badende Klippschliefer, die übrigens aufgrund ihres Knochenbaus mit den Elefanten verwandt sind. Unterwegs kommen wir durch kleine Dörfer mit typisch sudanesischen Lehmhäusern oder Strohhütten. In den Dörfern Bitkine, Ab Toyour und Mongo gibt es farbenfrohe Märkte, die für den Ost-West-Handel wichtig sind. Das Volk der Hadjerai Iebt in dieser Gegend, durch die zahlreiche arabische Nomadengruppen mit ihren Rinder- und Kamelherden ziehen. Die Nomaden fallen durch sehr feine Gesichtszüge und ihre stolze Haltung auf, wenn sie auf ihren Pferden vorbeireiten. Schließlich erreichen wir Abeché, die Hauptstadt der Ouaddai-Region. Der reichhaltige Markt ist Treffpunkt verschiedener Volksgruppen, die teils von weither anreisen, um zu handeln. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

4.-5. Tag Abeché - Kalait - Ennedi-Massiv

Auf unserem Weg in nördliche Richtung erreichen wir verschiedene kleine Dörfer und schließlich Kalait. Wir befinden uns in der Wüstenlandschaft am Südrand des Ennedi, dem Wohngebiet der Gaeda, Tama und Zagawa. Diese Volksgruppen ziehen mit ihren Herden meist Richtung Sudan oder in den Osten des Landes. Richtung Fada taucht deutlich das imposante Ennedi-Massiv vor uns auf. Bei einem eigenartig aufragenden Felsberg verlassen wir die übliche Fahrpiste und gelangen ins Innere des Wüstengebirges. Erst dem weiten Archei-Tal folgend dringen wir in typische Tassili-Landschaft vor - eine wunderschöne Folge aus Sandsteinformationen, die die Form alter Schlösser und verfallener Kathedralen angenommen haben und von Sandkorridoren umschlungen sind. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

6.-9. Tag Trekking durch das Ennedi

Im Ennedi gibt es unterschiedlichste Sahara-Landschaften auf engstem Raum. Doch das Ennedi erschließt sich einem erst dann, wenn man auch zu den verborgenen Stellen zu Fuß gelangen kann. Labyrinthartig sind Bergmassive, Steintürme, Sanddünen und Hochebenen in der Wüstengegend verteilt. Unsere langjährigen Partner sind seit 20 Jahren Pioniere im Tschad und haben den Tourismus dort als erste Agentur aufgebaut. Über die Jahrzehnte haben sie sich zum echten Spezialisten für das Gebiet entwickelt. Obwohl sie dort permanent unterwegs sind, entdecken sie immer wieder Neues. Diese schöne Trekkingroute haben sie aus ihrem Erfahrungsschatz heraus entwickelt und optimiert. Das Ergebnis ist ein Trekking durch eine der schönsten und ursprünglichsten Gegenden der Zentralsahara, vergleichbar mit den großartigen Regionen der algerischen Sahara.Zuerst wandern wir vier Tage in der Gegend von Archei. Begleitfahrzeuge transportieren das Gepäck, das Wasser und die Verpflegung. Wir streifen durch hohe Dünen und kommen zu Sandsteintürmen. Von den Begleitern wird einer der Sandsteintürme "Modigliani-Kopf" genannt, so sehr wirken die Formationen wie von Künstlerhand geschaffen. Tatsächlich sind sie das Wunderwerk der Natur, der Erosion durch Wind und Wetter. Nachdem wir das Barakatra-Plateau überquert haben, gelangen wir nach Terkei, wo sich einzigartige Felsmalereien aus prähistorischer Zeit finden - hier wirklich von Künstlerhand geschaffen. Die Darstellungen der "fliegenden Pferde" dürften etwa 5.000 Jahre alt sein. Über ihre Bedeutung rätseln die Wissenschaftler, zumal diese Darstellungen eine Seltenheit sind. Solche Felskunstwerke scheinen kultischen Ursprung zu haben und eine geheimnisvolle, unerkannte Botschaft zu enthalten. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

10. Tag Aloba Arch

Mit Geländefahrzeugen legen wir heute ein Stück zurück, um Bamena zu erreichen. Hier türmen sich imposante Steinschlösser und gewaltige natürliche Kathedralen aus Sandstein inmitten von Sanddünen auf. Gewiss sind sie beeindruckend, doch sie geben nur einen Vorgeschmack auf Größeres, das uns erwartet: der Aloba Arch, einer der größten Felsbögen überhaupt, ein über 100 m hoher Steinbogen. Für die Nomaden des Ennedi ist dieser Ort eine heilige Stätte inmitten der Wüste. Nachdem wir uns viel Zeit für diesen mystischen Platz gelassen und die besten Orte zum Fotografieren erkundet haben, wenden wir uns unserem nächsten Ziel zu, einem ebenfalls großartigen Felsbogen, dem sogenannten Elephant Arch. Die Zeit, als die Sahara fruchtbar war, liegt weit zurück, dennoch scheint hier ein Elefant in der Wüste zu stehen, aber eben einer aus Fels, geschaffen in Jahrtausenden. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

11.-12. Tag Zwei Tage Trekking bis zur Archei-Schlucht

Wir wandern durch ein natürliches Labyrinth und einmal mehr zeigt sich, wie gut unsere Begleiter die Gegend über Jahrzehnte erkundet und erforscht haben. In den entlegensten "Winkeln" der Wüste nehmen wir die Großartigkeit der Sahara wahr, ihre Wildheit und ihre Weite. Und die Stille, fern jeglicher Zivilisation in einem einzigartigen Universum aus Sand und Stein. Heute erwandern wir ein früher ebenes Plateau, aus dem über Jahrmillionen hohe Felsnadeln und sandige Täler herausgefräst wurden, wiederum von hohen Wänden farbiger Sandsteinfelsen umgeben. Wir wandern zu einer Fundstelle mit unzählig vielen Fossilien, den sogenannten Harlania (ca. 350 Millionen Jahre alt), und zu einer nahe gelegenen Höhle mit sehr schönen Felsmalereien. Dann erreichen wir wieder das Tal von Archei, das in einem weiten, felsigen Amphitheater endet. Dort beginnt die eigentliche Felsenschlucht, die uns zu einem tiefen Guelta, einer permanenten Wasserstelle, führt. Wir haben die wundersame Schlucht von Archei zu Fuß erreicht und werden hier die letzten großen in der Sahara vorkommenden Krokodile finden. Die Schlucht ist ein ganz besonderer Ort. Da es in der Archei-Schlucht immer Wasser gibt, kommen Nomaden auf tagelangen Märschen mit ihren riesigen Kamelherden hierher, um die Tiere zu tränken. Ein lautes Raunen hallt zwischen den steil aufragenden Wänden der schattigen Schlucht und die zu Hunderten versammelten Kamele bieten einen faszinierenden Anblick. Noch spannender ist die Landschaft, wir wandern zu natürlichen Höhlen und machen zahlreiche Felsmalereien ausfindig. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

13.-15. Tag Kalait - Bahr El Ghazal - Chari-Fluss

Mit den Geländefahrzeugen verlassen wir heute Archei, fahren bis Kalait und tauchen alsbald in typische Sahellandschaft ein - wild und reich an Tierarten, wie z. B. Gazellen, Hyänen und Schakale. Unterwegs sind einzelne Vorratshütten von arabischstämmigen Nomaden, doch keine Dörfer zu sehen. Dem natürlichen Verlauf des Wadi Achims folgend, erreichen wir hinter Koubba Oulanga das Bahr el Ghazal, den einstigen Fluss der Gazellen, ein "Überbleibsel" aus der Paläotschad-Zeit. Nun sehen wir zahlreiche kleine Siedlungen und Dörfer und halten uns Richtung Süden bis Moussoro. Nicht selten ziehen hier riesige Zeburinder-Herden durch. Die wunderschönen Rinder mit ihren großen und geschwungenen Hörnern sind der ganze Stolz der Fulbe-Nomaden. Auf dieser Reise von der Sahara zum Sahel haben wir vielfältige Eindrücke von einem der größten Länder Afrikas gewonnen. In einer netten Lodge im Mündungsgebiet des Chari-Flusses zum Tschad-See können wir unsere Erlebnisse Revue passieren lassen. Wir genießen wieder einmal eine richtige Dusche, ein Hotelbett und vorher unser gemeinsames Abschiedsessen im Restaurant. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; letzte Nacht in einer netten Lodge [FMA]

16. Tag Fahrt nach N' Djamena und Flug nach Deutschland

Nach dem Frühstück werden wir die Gegend am Chari etwas erkunden und den Fischern auf dem Fluss zusehen. Danach Transfer direkt nach N 'Djamena zum Flughafen und Abflug am Nachmittag. Wir fliegen mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und nachts weiter nach Frankfurt. Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; [F]

17. Tag Ankunft in Frankfurt

Früh morgens Landung in Frankfurt.

Im Reisepreis nicht enthalten

  • Visagebühren (ca. 100,- ), Trinkgelder (für Reiseleiter und Begleitmannschaft insgesamt ca. 120,- bis 130 ,- ), Getränke.
    Da wir diese Reise gemeinsam mit unserer italienischen Partner-Agentur veranstalten, ist das Versicherungspaket der ERV (Hauser Top Schutz) sowie der Hauser-Shop-Gutschein anders als bei sonstigen Reisen von Hauser Exkursionen im Reisepreis nicht enthalten. Wir empfehlen jedoch dringend, eine Reiserücktrittskosten- sowie eine Reiseversicherung abzuschließen. Ein Formular für das Abschließen von Versicherungen legen wir der Buchungsbestätigung bei.


  • Mindestteilnehmerzahl: 9
  • Maximale Teilnehmerzahl: 14

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