Algerien - Tassili des Hoggar & Tadrart
Reise Nr. 5615
'Sahara, Land des Lichts -- Tausend Himmel voller Sterne, Orion, zeig mir den Weg in den großen Süden.' Die Tuareg gehören zu den bekanntesten Wüstenvölkern der Erde. Erkunden Sie in Begleitung von kundigen Tuareg-Führern das südlich von Tamanrasset gelegene Filetstück der Zentralsahara, das Tassili des Hoggar, das durch bizarre Sandsteinformationen, Dünengebiete und weite Steinebenen beeindruckt. Ihre Reise setzt sich fort nach Nordosten ins Tadrartgebiet. Die schönsten Stellen erkunden Sie zu Fuß, durchwandern Dünengebiete und märchenhaft anmutende Felslandschaften und entdecken in die Felsen eingeritzte Gravuren und Malereien ehemaliger Savannenbewohner. Lassen Sie sich bei dieser Reise von der Mannigfaltigkeit der Wüste mit ihren unterschiedlichen Landschaftsformen begeistern. Genießen Sie das prächtige Sternenzelt des Wüstenhimmels, den starken Tuareg-Tee, die Stille und die Weite der Sahara -- nicht umsonst sagen die Tuareg: 'Wer einmal in der Wüste war kehrt immer wieder zurück!'
Höhepunkte
weitere Empfehlungen
Tipp: Sonderreise zum Tuareg-Fest in Tazrouk 30.07.-13.08.2010, ab 2150,- €! Routing siehe Tourenverläufe!
Zusatzkosten
Rail & Fly: 80,- €
Verlängerungsoption A
7 Tage Felsbilder des Tassili-Plateaus
Tourcode: ALGPLA
Ab 3 Personen: ab 580,- €
Verlängerungsoption B
8 Tage Nordroute von Djanet über den Assekrem nach Tamanrasset
Tourcode: ALGASS
Ab 3 Personen: ab 580,- €
Reiseverlauf:
1.Tag
Hinflug von Frankfurt nach Tamanrasset. Empfang und Transfer zum Nachtlager in der Nähe von Tamanrasse. Eine stille Nacht unter dem unendlich funkelnden Sternenhimmel wartet auf Sie. Ü in Zelten oder unter freiem Himmel. (-/-/A)
2.Tag
Der Vormittag steht zum Besuch der Märkte und Geschäfte von Tamanrasset, der Hauptstadt der Tuareg des Hoggar, zur Verfügung. Anschließend verlassen Sie die Wüstenmetropole in südlicher Richtung, bis Sie Wadi Zazer erreichen, ein Tal in den südlichen Ausläufern des Hoggar. Hier bauen Sie Ihre Zelte auf. (F/M/A)
3.-5.Tag
Fahrt durch eine der typischen Landschaften der Sahara: Plateaus, schwarze Berge und Wadis, bis Sie das Gebiet des Tassili des Hoggar erreichen. Eine bizarre Urlandschaft, deren Reiz die verschiedenen Lichtstimmungen erhöhen: Was in der Morgendämmerung weich und sanft wirkt, verwischt die grelle Mittagssonne zu flimmernden Konturen. Am späten Nachmittag ziehen lange Schatten schwarze, harte Linien, und eine klare Vollmondnacht taucht die Umgebung in blaues, gleichmäßiges Licht. Ihre Reise führt Sie nach El Ghessour. Dieser einmalige Platz mit seiner Kombination aus feinstem Sand und dunklen, von Erosion gezeichneten Felsen liegt im Eingang des Nationalparks des Hoggar. Im weiteren Verlauf besuchen Sie die traumhafte Gegend von Tin Akaschaker. Von dort geht es weiter, bis Sie Tagrera erreichen, eine Gegend wie von einem anderen Planeten, mit bizarren Felsblöcke, die wie Pilze aus einem unendlichen Sandmeer wachsen. Danach fahren Sie über das grenzenlos erscheinende Plateau von Hagbati und das Wadi Tin Tarabine, in dem Sie Felsgravuren sehen können: Strauße, Elefanten, Antilopen und Gazellen. Weiter geht es bis Youf Aghlal, wo dunkle freistehende Felstürme in den kuriosesten Erosionsformen Sie erwarten. Nachtlager an sandigen Plätzen inmitten von Felsformationen. 3x (F/M/A)
6.-8.Tag
Sie fahren weiter in Richtung Norden und verlassen das Tassili des Hoggar. Nachdem Sie den nördlichen Teil der riesigen Ténéré durchquert haben, erreichen Sie nach mehreren Wadis den Brunnen im Wadi Tadant. Sie setzen Ihre Fahrt über die nördlichen Ausläufer der Ténéré du Tafassasset über das Wadi Tirerene und das Wadi In Afalahlah mit seinen wenigen grünen Tamarisken fort. Bereits hier können Sie die Sanddünen des Erg Admer sehen. Sie haben noch eine gute Strecke vor sich, bis Sie inmitten der herrlichen Dünen Ihr Lager aufschlagen. Nach einer Nacht im Sandmeer fahren Sie über Tikoubaouine nach Djanet, einer idyllischen Oase ca. 120 km östlich der Grenze zu Libyen, die Sie am Nachmittag erreichen. Hier leben zahlreiche Tuareg mit ihren Familien – Djanet ist die Hauptstadt der Tuareg n‘Ajjer. Kurzer Halt, um die Lebensmittelvorräte aufzustocken, danach Fahrt zum Lagerplatz in der Nähe von Djanet. Inmitten von Sand und zwischen dunklen Felsen betten Sie sich heute zur Ruhe. 3x (F/M/A)
9.-14.Tag
Ihre Reise führt Sie in die südöstlich von Djanet gelegene Tadrart-Region, die geologisch die sich nach Algerien hineinziehende Fortsetzung des libyschen Akakus-Gebirges ist. Sie fahren über die eindrucksvolle Felsgravur der ”weinenden Kühe” vorbei an Mont Tiska durch das Wadi Tamassout in Richtung Tadrart. Durchs Wadi In Djerane verschaffen Sie sich Eintritt in diese faszinierende Region des Tadrart. Bei Moula n’Aga sehen Sie die ersten großen Dünen, in denen sich Sandsteinelemente manchmal nahezu verlieren. Dem Verlauf weiterer Wadis Richtung Norden folgend, passieren Sie auch Wan Zawaten – das ist Tamascheck, die Sprache der Tuareg, und heißt übersetzt ”Tal der Tamarisken”. Sie lagern bei Tin Merzouga, der höchsten Düne des Tadrart. Sie ist vor allem dadurch einzigartig, dass ihr Sand eine tiefe Orangefärbung hat und sie je nach Lichteinfall ihr Erscheinungsbild extrem verändert. Die Tagesetappen im Tadrart sind so konzipiert, dass Ihnen genug Zeit bleibt, auch zu Fuß diese faszinierende Gegend zu erkunden. Sie verlassen die Tadrart-Region durch das Ihnen bereits bekannte staubige Wadi In Djerane, nähern sich wieder dem Tassili-Plateau und gelangen durch kleinere Wadis und eine neue Asphaltstraße, die eines Tages Djanet mit Ghat verbinden soll, nach Djanet. Am Nachmittag des 14.Tages haben Sie in Djanet Zeit für letzte Einkäufe, bevor Sie zu Ihrem Nachtlager in die Wüste fahren. Ein vorerst letztes Mal schlafen Sie voller neuer Eindrücke unter dem Sternenhimmel der Wüste ein. 6x (F/M/A)
15.Tag
Transfer zum Flugplatz von Djanet. Abschied von Ihrer Mannschaft und per Direktflug von Djanet zurück nach Frankfurt. (F/-/-)
Verlängerungsoption Felsbilder des Tassili-Plateaus
Tourcode ALGPLA Schwierigkeit 3
15. Tag
Mit Geländewagen geht es bis in die unmittelbare Nähe der Aufstiegsstelle Akba am Fuße des Berges Tafelalet, wo Ihre Tuareg-Mannschaft mit den Eseln und Ihr Tuareg-Führer für das Plateau schon warten. Nach dem Mittagessen beginnen Sie Ihre 6-tägige Wanderung zu den Felsbildern des Tassili n’Ajjer. Ihr Gepäck, Ausrüstung und Verpflegung für Ihren Aufenthalt auf dem Plateau werden auf die Lastesel geladen. Am heutigen Nachmittag absolvieren Sie den ersten Abschnitt des Aufstiegs, bevor Sie im Wadi Tafatest einen Schlafplatz für die Nacht suchen. (Gehzeit ca.1-2h). (F/M/A)
16.-20.Tag
Am ersten und zweiten Tag der Wanderung sind insgesamt etwa 650 m Höhenunterschied zu bewältigen. Am zweiten Tag absolvieren Sie in ca. 4-6h zu Fuß weitere zwei steinige Pässe. Auf Ihrem Weg nach Tamrit sehen Sie schon erste Malereien, so zum Beispiel die zweier Antilopen in Timelalen. Am Mittag erreichen Sie Tamrit. Von Tamrit geht es nach In Itinene, wo Sie die zweite Nacht auf dem Plateau des Tassili n’Ajjer verbringen. Am Vormittag des nächsten Tages geht es über Ouan Touhami nach Sefar, das Sie gegen Mittag erreichen. Am Nachmittag unternehmen Sie zusammen mit Ihrem Führer Wanderungen. Ihr drittes Nachtlager auf dem Plateau schlagen Sie in Sefar auf. Am nächsten Morgen führt Sie Ihr Weg über Tan Tazarift nach Tin Abouteka, wo Sie wunderschöne Felsmalereien aus der Rundkopfperiode bewundern können. Weiter geht es zum vierten Nachtlager, das Sie zwischen hohen Felsen bei Kel Djanet aufschlagen. Am nächsten Morgen begeben Sie sich zurück in Richtung Tamrit. Sie besuchen zum Abschluss Ihrer Wanderung die Felsbilder von Tan Zoumaitak. Auf Ihrem Weg passieren Sie das Tal der Zypressen. Am Abend haben Sie Gelegenheit, noch einmal die Ruhe und Einsamkeit auf dem Plateau zu genießen. In Ouan Ar Reben verbringen Sie die letzte Nacht auf dem Plateau. (F/M/A)
21.Tag
Am frühen Morgen beginnt der Abstieg. Nach etwa 4h Wanderung erreichen Sie Ihren Ausgangspunkt und treffen auf die Geländewagen. Nach der Mittagspause Fahrt nach Djanet. Dort ist Zeit, um Geschenke und Mitbringsel zu kaufen oder von einem Straßencafé aus das muntere Treiben zu beobachten. Danach geht es zum letzten Lager hinaus in die Wüste. Nach einem Abendessen in den letzten Stunden des Tages Transfer zum Flughafen von Djanet. Abschied von Ihrer Mannschaft. Nachtflug von Djanet nach Algier. (F/M/A)
22.Tag
In den ersten Morgenstunden Ankunft am Nationalen Flughafen Algier. Transfer zum Internationalen Flughafen Algier. Frühstück und Rückflug nach Frankfurt. (F/-/-)
Leistungen ab Djanet/an Frankfurt
Linienflug Djanet-Algier/Algier-Frankfurt mit Air Algérie oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.09); deutschsprachige Tourenleitung ab 6 Personen; einheimische französischsprachige Reisebegleitung ab 3 Personen; Betreuung durch Tuareg-Mannschaft; Wanderung mit Eseln laut Programm; alle Fahrten in privaten Fahrzeugen; Flughafentransfers; Eintrittsgelder laut Programm; 7 Ü im Freien/Zelt ohne Sanitäranlagen; Mahlzeiten: 8xF, 7xM, 7xA
Nicht in den Leistungen enthalten
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder; evtl. Erhöhungen von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.09; Persönliches
Hinweis
Diese Verlängerung kann nur im Anschluss an eine reguläre Reise gebucht werden und wird nur dann durchgeführt, wenn für die reguläre Reise die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist.
Verlängerungsoption Nordroute Djanet – Assekrem – Tamanrasset
Tourcode ALGASS
15.Tag
Mit dem Geländewagen geht es von Djanet in Richtung Nordwesten. Sie folgen ein Stück der Asphaltstraße, die Djanet mit Illizi verbindet, und sehen die Sandmassen des Erg Admer sowie die vielfältigen Felsformationen des Tassili n’Ajjer. Vor Zaouatenlaz verlassen Sie die Straße und erreichen nach einer Fahrt durch ausgetrocknete Flussläufe Ihren Übernachtungsplatz im Wadi Ouarerene. Ü unter freiem Himmel oder im Zelt. (F/M/A)
16.Tag
Auf der Straße in Richtung Illizi erreichen Sie nach einer Weile den steil ansteigenden Pass von Tin Teradjeli. Danach kommen Sie in das Gebiet der Hochebene von Dider, wo es einige schöne Gravuren zu besichtigen gibt – besonders das Bild einer liegenden Gazelle ist bekannt. Im Gebiet von Tessat mit seiner faszinierenden Kombination aus Sand- und Felslandschaft verbringen Sie die Nacht. Ü unter freiem Himmel oder im Zelt. (F/M/A)
17.Tag
Durch kleine Wadis reisen Sie weiter in das von einer Sand- und Steinlandschaft geprägte Gebiet von Afara. Sie passieren die Berge von Ounane, wo manchmal am Brunnen noch einige Nomaden anzutreffen sind, die ihre Kamele tränken. Ü unter freiem Himmel oder im Zelt. (F/M/A)
18.Tag
Über die schier endlose Amadror-Ebene reisen Sie weiter in die Gegend um die Bergoase Idelès. Der Boden des Wadi Idelès ist so fruchtbar, dass hier vor allem zahlreiche Dattelpalmen gedeihen. Sie suchen sich in der Umgebung einen Platz für die Nacht und schlagen Ihre Zelte auf. Ü unter freiem Himmel oder im Zelt. (F/M/A)
19.Tag
Über Hirafouk mit seinen charakteristischen Zeribas – aus Schilf gefertigte Hütten – geht die Fahrt weiter durch das Massiv des Hoggar in Richtung Assekrem. Es gilt, den schwierigen Tehe-n’Taratemt-Pass zu bewältigen. Anschließend erreichen Sie den berühmtesten Berg Algeriens, den 2726 m hohen Assekrem. Nach einem ca. 20-minütigen Aufstieg genießen Sie die freie Sicht auf den überwältigenden Sonnenuntergang über den Bergen des Hoggar-Massivs. Übernachtung in Schutzhütte oder im eigenen Zelt am Assekrem. (F/M/A)
20.Tag
Für Frühaufsteher empfiehlt sich der Aufstieg auf den Assekrem ca. 40 Minuten vor Sonnenaufgang, um das beginnende Tageslicht einzufangen. Nach dem Frühstück Aufbruch in Richtung Süden. Mittagspause machen Sie heute bei den Süßwassergueltas von Afilal. Am späten Nachmittag erreichen Sie den markanten Berg Adaouda (”Finger”), in dessen Nähe Sie übernachten. (F/M/A)
21.Tag
Am heutigen Vormittag fahren Sie nach Tamanrasset und haben noch einmal Gelegenheit, gemeinsam mit Ihren einheimischen Begleitern die Hauptstadt des Hoggar zu sehen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Nach einem Abendessen in den letzten Stunden des Tages Transfer zum Flughafen von Tamanrasset. Nachtflug von Tamanrasset nach Algier. (F/M/A)
22.Tag
In den Morgenstunden Ankunft am Nationalen Flughafen Algier. Transfer zum Internationalen Flughafen Algier und Rückflug nach Frankfurt. (F/-/-)
Leistungen ab Djanet/an Frankfurt
Linienflug Djanet-Algier/Algier-Frankfurt mit Air Algérie oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.09); deutschsprachige Tourenleitung ab 6 Personen; einheimische französischsprachige Reisebegleitung ab 3 Personen; alle Fahrten in privaten Fahrzeugen; Flughafentransfers; Eintrittsgelder laut Programm; Betreuung durch Tuareg-Mannschaft; 6 Ü im Freien/Zelt ohne Sanitäranlagen; Mahlzeiten: 8xF, 7xM, 7xA
Nicht in den Leistungen enthalten
Anreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder; evtl. Erhöhungen von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.09; Persönliches
Hinweis
Diese Verlängerung kann nur im Anschluss an eine reguläre Reise gebucht werden und wird nur dann durchgeführt, wenn für die reguläre Reise die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist.
Sonderreise - Tuareg -Fest in Tazrouk
Tourcode: ALGSON
1. Tag
Frankfurt am Main – Algier – Tamanrasset
Am Nachmittag Hinflug von Frankfurt am Main nach Algier. Empfang durch unseren Vertreter und am späten Abend Weiterflug von Algier nach Tamanrasset, wo Sie Ihre Tuareg-Mannschaft bereits erwartet. Fahrt zu einem Campingplatz in Tamanrasset, wo Sie den Rest der Nacht verbringen. (-/-/A)
2. Tag
Tamanrasset
Die von den Einheimischen ”Tam” genannte Wüstenstadt liegt auf 1390 Metern Höhe, ist über 2000 km von Algier entfernt und mit ihren heute 90 000 Einwohnern ein wichtiger Handelsplatz der Zentralsahara, das Verwaltungszentrum des algerischen Südens und gilt als Hauptstadt der Tuareg des Hoggar. Früher hieß der Ort Fort Laperine nach dem französischen General, der die Meharistenpatrouillien (Kamelreiter-Korps) erfand.
Nachdem Sie ausgeschlafen und gefrühstückt haben, steht Ihnen heute der restliche Tag für Tamanrasset zur Verfügung. Sie besuchen einige Märkte – auch den Tiermarkt – und Geschäfte dieser Sahara-Stadt. Es besteht die Möglichkeit sich als Schutz gegen Wind und Sonne einen Schesch – die traditionelle Kopfbedeckung der Tuareg, ein gewickeltes Baumwolltuch – zu kaufen und einen ersten Eindruck von Tamanrasset und seinen Bewohnern zu gewinnen. Wenn möglich – denn die Öffnungszeiten sind im Sommer ”unberechenbar” – besuchen Sie auch das kleine Museum des Hoggar Nationalparks und die Kunsthandwerkshalle. Am Mittag und am Abend kehren Sie zu Ihrem Campingplatz zurück, wo Sie ein weiteres Mal übernachten. (F/M/A)
3. Tag
Tamanrasset – In Houter – Abalessa
Am Vormittag verlassen Sie Tamanrasset und beginnen Ihre Reise durch die Oasen des Hoggar. Hoggar ist die Bezeichnung der gesamten Region im äußersten Süden Algeriens, die auch dem sich dort erstreckenden Gebirgsmassiv seinen Namen gab. Vor Jahrmillionen verwandelten hier gewaltige Lavaströme heftiger Vulkanausbrüche den präkambrischen Untersatz aus verschiedenem Granit- und Gneisgestein, Glimmerschiefer, Quarzfelsen und Zwiebelmarmor in ein bizarres Gebirge von bis zu 3000 Metern Höhe. Verwegene Kegel, klotzige Festungen und hohe Dome unterbrochen von verwittertem Geröll und feinem Sand, die durch Wind und Sonne beständigen Veränderungen ausgesetzt sind. Hier findet sich auch Tahat, der mit 2908 Metern höchste Berg Algeriens. Über Wadi Outoul fahren Sie auf steiniger Piste zum Guelta von In Houter, bevor Sie am Nachmittag über die Oase Tit Abalessa erreichen. Diese Oase war früher bedeutender als Tamanrasset, da sie der Sitz des Amenokals, des Tuaregfürsten war. Auch hat diese Ortschaft eine alte Geschichte, da von hier aus die erste Tuareg-Königin Tin Hinan im 5. Jh. n. Chr. regierte. Sie besichtigen die Ruinen der Festung dieser legendären Tuaregherrscherin und finden auf einem Hügel Reste des aus 11 Kammern bestehenden Forts, in denen das Grab der sagenhaften Ahnfrau der Tuareg 1925 entdeckt wurde. Die Gebeine und wertvollen Grabbeigaben wie Schmuck, Glas und Münzen sind heute im Bardo-Museum in Algier untergebracht.
Bis heute hat Tin Hinan in der Tuareg-Kultur deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. So ist nach wie vor der Status der Mutter dafür entscheidend, zu welcher sozialen Schicht und zu welchem Stamm ein neugeborenes Kind gehört. Hierbei sind matrilineare Abstammungsrechnung und matriarchale Gesellschaft in der Tuareg-Kultur aber nicht gleichzusetzten mit einer ”Herrschaft der Frauen”. Es wird dadurch der Verwandtschaft der Mutter eine bedeutendere Rolle gegenüber den väterlichen Verwandten zugeschrieben. Durch den Einfluss des patriarchal geprägten Islam sind inzwischen aber auch einige Tuareg-Gruppen zur patrilinearen Abstammunsrechnung übergangen oder haben eine Mischform etabliert. Unberührt davon bleibt bei den Tuareg das hohe Ansehen der Frau, deren Meinung im sozialen Leben eine außerordentlich große Rolle spielt. Im Gegensatz zu vielen anderen Muslimen sind die Tuareg traditionell monogam. Sie verbringen Ihre erste Nacht unter dem Wüstenhimmel in einem der Wadis nahe Abalessa. (F/M/A)
4. Tag
Abalessa – Tit – Wadi Ouan Tifinagh
Sie fahren in südöstlicher Richtung auf derselben Strecke zurück nach Tamanrasset. Bald erreichen Sie Tit, den Ort, der als Schauplatz für den Widerstand der Tuareg gegen fremde Herrscher in der Neuzeit gilt. Am 7. März 1902 schlug eine französische Reiterschwadron unter dem Kommando von Leutnant Cotennest hier in Tit edle Kel Rala, kriegerische Inemba und Dag Rali Vasallen. 130 automatische Gewehre gegen Lanzen, Schwerter und Wurfspeere. Jeder französische Soldat war mit einer Lebel und 120 Kartuschen Munition ausgerüstet.
Nordafrika wurde mit den äquatorialen Besitzungen verbunden. Aus Raubrittern wurden Viehzüchter. Sie besuchen kurz die Stelle, an der der Kampf damals stattgefunden hat. Sie setzen Ihre Fahrt zuerst über Asphaltstraße danach durch sandige Wadis voller Akazien und Tamarisken fort bis hin zur Wasserquelle von Tamekrest. Wie immer in der Wüste zieht auch hier das Wasser menschliches und tierisches Leben an, so dass mit großer Wahrscheinlichkeit auch jetzt wieder einige Tuaregnomaden hier verweilen werden. Weiter geht es durch Wadis mit typischem Bewuchs hin zu Ihrem heutigen Ziel im Wadi Ouan Tifinagh, wo Sie heute übernachten. (F/M/A)
5. Tag
Ouan Tifinagh – Tanget
Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine kleine Wanderung zu einer Stelle im Gebirge, wo Felsmalereien versteckt sind. Schon allein wegen der schönen Abbildung eines Streitwagens mit Pferden lohnt es sich, diese wenig bekannten Felsbilder zu besuchen – die Bilder stammen aus der Pferdezeit oder der Zeit der Garamanten ca. 1000 v. Chr. Danach kehren Sie zurück zu den Geländewagen und fahren weiter nach Tanget. Durch ein langes Wadi mit grünen Tamarisken und ein paar Gemüsegärten erreichen Sie die Quelle von Tanget. Hier in diesem Wüstenparadies fließt das Wasser von einer unterirdischen Quelle gespeist und macht das Tal zur grünen Oase. Sie können diese kleine Oase genießen und verbringen die Mittagszeit bei der Quelle, bevor Sie am späten Nachmittag in respektvollem Abstand zu Wasser und Mücken Ihr Nachtlager aufschlagen. (F/M/A)
6. Tag
Tanget – Tahifet – Tazrouk
Durch weitere Wadis, wo Tuaregnomaden mit ihren Kamel- und Ziegenherden leben, führt Sie Ihre Reise hinein in eine beeindruckende Berglandschaft bis zum Azrou-Pass. Durch in die Gebirgslandschaft eingeschnittene Wadis und Schluchten geht es in Richtung Norden. Sie nähern sich dem Schauplatz des Tuareg-Festes: Tazrouk. Die Oase ist in Südalgerien für ihr ganzjährig angenehmes Klima bekannt. Die ungefähr 3000 Einwohner zählende Tuareg-Oase wird seit der Marabout Moulay Abdallah starb einmal im Jahr zum Treffpunkt vieler Tuareg des Hoggar und des Ajjer, die zu seinem Gedenken eine Ziara (eine Art Wallfahrtsfest) feiern.
Schon von weitem werden Sie die Betriebsamkeit der aus allen Himmelsrichtungen zu Fuß, zu Kamel oder per Geländewagen anreisenden Gäste des Festes bemerken. Da in der Sahara bekanntlich Hotels und Jugendherbergen eher selten sind, schlagen alle Besucher des Festivals ihre Lager unter freiem Himmel auf. Ein munteres Durcheinander von Großfamilien, Kamelen und weitgereisten Besuchern bestimmt ab jetzt und für die nächsten zwei Festtage das Leben in Tazrouk. Auch Sie beziehen Ihr Lager im Wadi Tazrouk – in respektvollem Abstand zum Zentrum des Geschehens und beobachten den Beginn der Festivitäten. (F/M/A)
7. + 8. Tag
Tuareg-Fest in Tazrouk
Von Ihrem Basislager aus besuchen Sie die Feierlichkeiten des Tuareg-Festes. Allein die prächtigen Gewänder der Tuareg-Frauen und Tuareg-Männer können ohne Übertreibung schon als ein wesentlicher ”Programmpunkt” dieses Festes bezeichnet werden. Ein jeder hat sein Festtagsgewand angelegt und versucht, sich von seiner besten und vor allem schönsten Seite zu präsentieren. Während der Morgen eher ruhig verläuft, da sich alle noch in Vorbereitungen befinden, beginnt am Nachmittag ein heiteres Spektakel aus Tende und Ilougan – dem traditionellen Kameltanz – Kamelrennen und Musikdarbietungen die am Abend in den Tänzen der Tuareg-Männer münden. Zur Musik und dem Trillern der Frauen zeigen die Männer in ihren indigoblauen Gewändern ihre Tanzkünste – Issouat und Tazanraraht, heißen zwei ihrer Tänze, bei denen die Männer um die Gunst der vor ihnen in einer Reihe stehenden, klatschenden und singenden Frauen buhlen. Bei all diesen Attraktionen sind Sie gerngesehene Gäste und können sich von der ausgelassenen Freude der Feiernden anstecken lassen. Vor allem durch Ihre Teilnahme am Fest, haben Sie die Möglichkeit, auch einmal die Tuareg-Frauen in ihrem Element zu erleben und aus der Nähe zu betrachten. Schön gekleidet und bestens gelaunt besingen sie ihre Männer, die in Festtracht auf ihren üppig geschmückten Kamelen durch das Wadi tanzen.
Da dieses Fest vor allem ein Fest von Einheimischen für Einheimische ist und keine folkloristische Veranstaltung für Touristen, fehlt das in Europa von allen Festivitäten bekannte Festprogramm. So wird keineswegs im vorhinein festgelegt, was wann wo stattfindet, sondern alle Besucher öffnen Augen und Ohren, tauschen Neuigkeiten über das weitere Programm aus und begeben sich dementsprechend zum jeweiligen Austragungsort. So finden an verschiedenen Stellen Darbietungen statt – manchmal überschneiden sich diese auch.
In den letzten Jahren hat auch bei den Tuareg merklich die Moderne Einzug gehalten, so dass beim Kamelrennen manch einer nicht auf dem Kamel sondern im Geländewagen sitzend das Rennen begleitet oder am Rande stehend betrachtet. Manch ein Targi ist ebenfalls mit Kamera auf Bilderfang und so werden Sie als Besucher sicherlich auch einmal zum Fotomotiv. Hier können Sie wirklich erleben, wie Tradition auf Moderne trifft, was wesentlich den Reiz dieses Festes ausmacht. Jenseits von ethnologischen Schilderungen in wissenschaftlichen Abhandlungen über Tuareg, begegnen Sie hier der Seele der Tuareg von heute. So sehr sie auch die Errungenschaften der Moderne – vor allem die der Technik – schätzen, so wenig sind sie aber dazu bereit, auf ihre kulturelle Identität, auf ihre geachteten und liebgewonnen Traditionen zu verzichten. So kommt im Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart jeder Targi und jede Targia auf seine oder ihre Art im 21. Jahrhundert an. Auf Wunsch kann sich jeder an diesen beiden Tagen auch einmal von der Gruppe entfernen und auf eigene Faust die Umtriebigkeit und den besonderen Charme dieses Festes und seiner Besucher erkunden, da Ihr Lager ca. 15 Minuten Fußweg von Tazrouk entfernt liegt. Die Mahlzeiten werden an Ihrem Lagerplatz eingenommen. Am Freitagnachmittag klingen die Festivitäten langsam aus, so dass ganz Tazrouk und auch Sie nach all den Eindrücken der letzten Tage zur Ruhe kommen können. (2xF/2xM/2xA)
9. Tag
Tazrouk – Idelès
Nachdem der Großteil der Gäste bereits am vorigen Abend die kleine Oase verlassen hat, verlassen heute auch Sie Tazrouk und fahren auf schwieriger Piste in die Gegend um die Bergoase Idelès. Von weitem sehen Sie einige der traditionellen Lehmhäuser und Schilfhütten dieser so unscheinbaren Ortschaft, die dennoch eine der bekanntesten Oasen der Region ist. Der Boden des Wadi Idelès ist so fruchtbar, dass hier vor allem zahlreiche Dattelpalmen gedeihen und die Ausbeute der Gärten Idelès zu einem Anbauzentrum hat werden lassen. Viele neue Brunnen wurden gebohrt um die Versorgung der Felder mit Wasser gewährleisten zu können. Sie suchen sich in einem der umliegenden Wadis einen Platz für die Nacht und schlagen Ihre Zelte auf – sicherlich wird Ihre Ankunft nicht lange unbemerkt bleiben und Sie bekommen Besuch….(F/M/A)
10. Tag
Idelès – Hirafouk – Assekrem
Nach dem Frühstück begeben Sie sich am heutigen Vormittag auf den Weg zum Assekrem und fahren dabei über Hirafouk, dessen charakteristische Zeribas – aus Schilf gefertigte Hütten – man schon in der Anfahrt auf die kleine Ortschaft in vielfältigen Bauweisen erkennen kann. Diese Hütten geben in Kombination mit den landestypischen Stein- und Lehmhäusern und den zahlreichen Gemüse- und Obstgärten ein schönes Bild ab in dieser sonst so kargen Umgebung. Nun beginnt Ihr ”Aufstieg” ins Gebirge über teils holprige Pässe. Schon bald erreichen Sie die teils von Oleanderbüschen umsäumten Wasserbecken von Egef Mellen, in deren klarem Süßwasser manchmal einige Fische zu finden sind. Basaltsäulen, die die Gueltas umrahmen und frei stehende Felsskulpturen prägen diesen traumhaft schönen Platz in der Einsamkeit des Gebirges.
Weiterfahrt durch das Massiv des Hoggar in Richtung Assekrem. Es gilt den schwierigen Tehe n’Taratemt, was nichts anderes heißt als: ”Sandalenpass” zu bewältigen. Wie der Name schon unschwer erkennen lässt, war dieser Aufstieg früher eigentlich nur zu Fuß zu bewältigen. Die Geländewagen und vor allem ihre Fahrer müssen daher auf diesem Pass ihr ganzes Können unter Beweis stellen.
Nun ist es nicht mehr weit, bis Sie den berühmtesten Berg Algeriens, den 2726 Meter hohen Assekrem erreichen. Nach einem ca. 20-minütigen Aufstieg zu Fuß genießen Sie die freie Sicht auf den überwältigenden Sonnenuntergang zwischen den Bergen des Hoggar-Massivs.
Hier oben auf dem Gipfel des Assekrem steht die Klause von Pater Charles de Foucauld, der von 1905 bis zu seinem Tod (1916) ein Großteil seiner Zeit im Hoggar verbrachte. Seine Idee eines ”Christentums inmitten der Welt” ist bis heute die Basis des von ihm begründeten Ordens der ”Kleinen Brüder und kleinen Schwestern”, die überall auf der Welt tätig sind und auch auf dem Assekrem bis heute sein Andenken bewahren. Übernachtung unterhalb des Gipfels in einer der Schutzhütten in Mehrbettzimmern oder im Zelt. (F/M/A)
11. Tag
Assekrem – Atakor
Frühaufsteher belohnt, nach ihrem Aufstieg zu Fuß und hoffentlich guter Sicht, ein phantastischer Sonnenaufgang auf dem Assekrem – ein einmaliges Erlebnis. Nach dem Frühstück geht es nur im topographischen Sinne wieder bergab über die Wasserquelle von Afilal mit ihren zahlreichen Steinbecken in Richtung Atakor, wo Sie am heutigen Nachmittag auf Ihre Kamele und ihre Begleiter treffen.
Das Leben der Tuareg in der Sahara wird zu einem großen Teil durch die Zucht und Haltung von Kamelen bestimmt. Um genau zu sein: Kamel ist selbstverständlich nur der Oberbegriff der Gattung, die zweihöckrigen sind die Trampeltiere und die einhöckrigen die Dromedare. In Ihrem Falle sind es Dromedare, die neben ihrer Funktion als Reitkamele auch Lasten tragen und den Nomaden mit ihrer Milch einen wichtigen Beitrag zum Überleben liefern. Auch nach ihrem Ableben leisten sie den Tuareg wertvolle Dienste, ihr Fleisch ist nahrhaft und sehr beliebt (so lange es sich um junge Kamele handelt) und aus ihrem Fell wird der Burnus – ein warmer Umhang – gewonnen. Ihre Aufzucht und Pflege ist in der Tuareggesellschaft Männersache. Frauen sind für die Ziegen und Esel verantwortlich.
Kamele leben nicht wie es uns z.B. von Rindern oder Schafen bekannt ist, im Herdenverband, sondern befinden sich lediglich als eine Ansammlung von Einzelgängern eher zufällig im gleichen Gebiet – meist dort, wo ausreichend Futter zu finden ist. Sie laufen auseinander, weiden an unterschiedlichen Stellen oder verschwinden ganz aus dem Blickfeld des Hirten. Aus diesem Grunde bekommen die Kamele oft Fußfesseln, mit denen sie keine großen Entfernungen zurücklegen können. Gekennzeichnet sind sie mit dem jeweiligen Brandzeichen ihrer Besitzer. Viel wichtiger ist es aber, dass ein jeder Besitzer aber auch Hirte die Tiere an ihren Spuren erkennen muss, um sie jederzeit wiederfinden zu können. Wenn es jenseits des Sandes auf felsigem Grund manchmal schwierig wird, noch Abdrücke zu erkennen, muss der Hirte seinen ”Kamelverstand” gebrauchen, wie die Tuareg sagen. Das heißt, er muss sich in das Tier hineinversetzen und nachvollziehen können, wohin es gelaufen sein könnte, ob es auf der Suche nach Kamelstuten war, ob es Wasser oder Futter gerochen hat. Nachtlager in der Nähe des Berges Akar-Akar begleitet vom gemütlichen Knuspern der Kamele. (F/M/A)
12. + 13. Tag
Kameltrekking im Atakor – Tamanrasset
Für Ihre Tuaregbegleiter beginnen die Tage mit der Suche nach den Kamelen – ein jeder unserer Kameltreiber erkennt seine Kamele an den Spuren der Hufe im Sand. Nachdem die Reittiere alle gesattelt sind, geht es um die kostbarste Fracht – Aufsteigen der Reiter, damit die kleine Karawane ihre Reise beginnen kann. Bei einer durchschnittlichen Reitzeit von 2-3 Stunden am Vormittag und 2-3 Stunden am Nachmittag durchwandern Sie mit Ihrer Karawane die weitläufigen Wadis, Schluchten und Plateaus des Hoggar. Bei gemächlichem Tempo genießen Sie aus luftiger Höhe die Stille und den Einklang von Mensch und Natur. Zum Mittagessen und am Abend treffen Sie wieder auf unsere Geländewagen, so dass wer will auch gerne statt per Kamel oder per Pedes per Geländewagen reisen kann. Nach Ihrem Reitvergnügen erwarten Sie gemütliche Abende unter dem Sternenhimmel am Lagerfeuer. Warten auf den allabendlichen Tee. Eine Köstlichkeit in der sonst so kargen Umgebung. Die Emaillekanne steht auf dem Feuer. Jeder Gast erhält drei Gläser 'das erste bitter wie das Leben, das zweite süß wie die Liebe und das dritte sanft wie der Tod'. Das Knuspern der Kamele begleitet Sie in den Schlaf. Nach einer sicherlich ereignisreichen Reise schlafen Sie ein vorerst letztes Mal in einem Wadi nahe Tamanrasset unter dem Sternenhimmel der Sahara ein. (2xF/2xM/2xA)
14. Tag
Tamanrasset – Algier
Am heutigen Vormittag fahren Sie nach Tamanrasset um noch einmal die dortigen Märkte zu besuchen, Gelegenheit um letzte Einkäufe zu tätigen oder Erinnerungen zu erwerben. Mittagessen auf dem Campingplatz in Tamanrasset. Der Nachmittag steht dort jedem zur freien Verfügung. Zeit zum Duschen, Packen, Abschiednehmen oder einen nochmaligen kleinen Bummel durch die Stadt. Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen fahren Sie in der Nacht zum Flughafen von Tamanrasset. (F/M/A)
15. Tag
Algier – Frankfurt am Main
In den ersten Morgenstunden Ankunft in Algier. Empfang durch Ihren Vertreter und Transfer zum Internationalen Flughafen von Algier. Einchecken und Erledigung der Formalitäten bevor Sie Ihren Rückflug nach Frankfurt antreten. Ankunft in Frankfurt am frühen Nachmittag. (F/-/-)
Termine und Preise
30.07.-13.08.2010 2150,-€
Zusatzkosten
EZ-Zuschlag: 90 EUR
Rail & Fly:
Teilnehmerzahl
8-14 Personen
Im Preis inbegriffen:
Vollverpflegung
Tour mit Geländewagen und Dromedaren laut Ausschreibung
3 Übernachtungen auf einem Campingplatz, der Rest in Zelten oder unter freiem Himmel
Leistungen
Linienflug ab/an Frankfurt mit Air Algérie oder einer anderen Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax Europa und Kersosinzuschlägen (Stand 1.8.09); Deutschspr. Tourenleitung; Inlandflüge Algier- Tamanrasset, Tamanrasset-Algier; alle Fahrten in priv. Fahrzeugen; Flughafentransfers; Eintrittsgelder laut Programm; Betreuung durch Tuareg-Mannschaft (Guide, Koch, Kamelführer); Dromedare laut Programm, 14 Ü im Freien/Zelt ohne Sanitäranlagen; Mahlzeiten: 14xF, 13xM, 14xA; Reiseliteratur
Nicht in den Leistungen enthalten
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder; Visagebühren (ca. 60 ,-€); Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; evtl. Erhöhungen von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.09; Persönliches
Anforderungen
Bereitschaft zum Komfortverzicht in der Wüste, Interesse und Toleranz für andere Kulturen, gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Wanderetappen, Trittsicherheit, Abenteuerbereitschaft, Teamgeist.
Anforderungen
Bereitschaft zum Komfortverzicht in der Wüste, Interesse und Toleranz für andere Kulturen, gute Ausdauer und Kondition, Abenteuerbereitschaft, Teamgeist.
Hinweise
Die Visumformalitäten erledigen wir für die Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland. Auch allen anderen Teilnehmern sind wir gern bei der Visumbeschaffung behilflich. Die Übernachtung während der Rundreise in der Wüste erfolgt an geschützten und sorgfältig ausgewählten Plätzen im Freien.
Im Reisepreis enthalten
- Linienflug ab/an Frankfurt mit Air Algérie oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.09)
- deutschsprachige Tourenleitung ab 6 Personen
- einheimische französischsprachige Reisebegleitung ab 3 Personen
- alle Fahrten in Geländewagen
- Betreuung durch Tuareg - Mannschaft (Guide, Fahrer, Koch)
- 14 Ü im Freien/Zelt ohne Sanitäranlagen
- Flughafentransfers
- Eintrittsgelder laut Programm
- Mahlzeiten: 14xF, 13xM, 14xA
- Reiseliteratur
- nicht in den Leistungen enthalten
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder; Visagebühren (ca. 60, - €); evtl. Erhöhungen von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.09; Persönliches
- Mindestteilnehmerzahl: 6
- Maximale Teilnehmerzahl: 12
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